News Gesetz verabschiedet: USB-C ist ab Ende 2024 am Ladekabel in Deutschland Pflicht

Schön wenn ich ein Ladegerät für alle Geräte habe was dann zB das Smartphone nur langsam lädt und den Laptop gar nicht. Ein einheitlicher Stecker ändert nicht vielen am Müll wenn unerfahren Nutzer (meine Frau) sich 3 Ladegeräte und 2 Kabel bestellen wobei dann nur eine Kombi funktioniert. Viel zu viele Standards allein schon meim Thema Laden.
 
Und jetzt soll das Konsumverhalten noch stärker reguliert werden? Sorry jeder denkende Mensch kann sich informieren, wer es nicht macht ist halt ignorant. Meine Frau ist btw genau dieser Typ Mensch und wird regelmäßig von mir angezählt. Mittlerweile (nach 12 Jahren) fragt sie mich zuverlässig bei elektronischen Anschaffungen. Ich hoffe du hast den Bildungsauftrag erkannt und mitgenommen;)
 
facelessmx schrieb:
vor allem da die Kabel eh alle 1-2 Jahre ausgetauscht werden müssen weil sie kaputt gehen.
Also das Kabel an meinem Bett, dass ich jede Nacht nutze, müsste jetzt so 6 Jahre alt sein. Auch sonst gehen Kabel, wenn man sie pfleglich behandelt, bei mir extrem selten kaputt. Ganz sicher nicht alle 1-2 Jahre.
 
RushSyks schrieb:
Und rein anekdotisch kann ich das in meinem Umfeld auch bestätigen, keine kaputten USB C, JEDER Lightning hat mittlerweile Wackelkontakt
Ok, es gibt einige, die rütteln wie Ochsen an den Steckern, da bricht alles ab. Ich habe dagegen noch nie einen ausgeleierten Lightning Anschluss gesehen, stattdessen viele verbogene Plättchen und einige USB C Stecker sitzen oft locker. Vielleicht nur subjektiv, aber alleine der Halt des Steckers gab Lightning ein qualitativ höheres Gefühl.
 
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Schneeball schrieb:
Einen Paragraphen für eine unmissverständliche Kennzeichnung hätten die als Bonus hinzufügen können.

[...]

Ich bin der Meinung, dass Gbit/s im Jahr 2024 nichts mehr zu suchen hat, wenn man über Übertragungsraten von Kabeln oder Speicher spricht.

USB 3.4 Gen 2 4x4 420 UltraMega Plus 5Gbit/s @ Moonlight

Damals in den guten alten Zeiten der eindeutigen Kennzeichnung (Die es nie gab), hattest du einen Wald an verschiedenen Steckern und Buchsen an einem PC.

Anfangs gab es für jede Gerateklasse unterschiedliche Stecker.

Man musste auswendig lernen

1. das Modems an den Serialport mit
1.1 9 Pin
1.2 oder 16 Pin
angeschlossen werden

2. Aber Drucker einen Parralleport benötigen

3. externe Festplatten entweder
3.1 SCSI mit
3.1. 1 entweder 8
3.1. 2 oder 16 bit
3.3 oder Firewire
3.4 oder USB oder
3.5 esata

genutzt haben.

Desweiteren hatte man Maus und Tastatur mit PS2 Steckern

Nicht zu vergessen das man sich merken musste ob der Monitor mit

1. VGA
2. DVI
3. HDMi
4. DIsplayport

angeschlossen wird.

Bei Notebooks habe ich mit der Zeit bestimmt sechs verschieden Stecker für die Ladegeräte gesehen.

Und heute in der Zeit wo USB angeblich so schlecht ist weil man ein paar Kennzeichnungen lernen muss, kann man alle oben genannten Geräte mit einem einzigen Stecker und einem USB C Dock für 20 Euro an ein Laptop anschließen.

Alle Geräte an dem Dock nutzen die gleichen Kabel und Stecker.

Und selbst wenn man keine zum Gerät perfekt passenden USB C Kabel zur Hand hat, werden Daten lediglich etwas langsamer übertragen oder Geräte etwas langsamer aufgeladen.

Früher musstest du gerne mal zum Elektromarkt fahren um ein ganz bestimmtes Kabel für ein ganz bestimmtes Gerät zu kaufen das ansonsten gar nicht funktioniert hat.

Angesichts der diversen Vorteile die USB gebracht hat, halte ich das Genörgel über die schlechte Kennzeichnung für überzogen. Ihr habt euch halt von CB, Golem und Heise dieses "USB ist doof* Narrativ einreden lassen...
 
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@pacifico
Komisch, ich musste niemals lernen wie die Kabel oder Stecker hießen.
Bei jedem Gerät waren die richtigen Kabel bereits dabei und man musste nur darauf achten, dass bspw. das runde gelbe Ding in das andere runde gelbe Ding reingesteckt wurde.

Ich habe sogar ziemlich spät gelernt, wie die ganzen Anschlüsse überhaupt hießen, weil es lange egal war.

Selbst mein erster Fernseher oder Videorekorder kam mit gefühlt einer ganzen Tüte voll Kabeln.
Solange man einen IQ oberhalb Kindergarten Kindern hatte, konnte man die Formen und Farben korrekt zuordnen.
Und im Zweifel: 2-3x Try & Error, bis es klappte.
 
Wurde ja auch langsam Zeit. Nachdem sich Apple endlich mal von dem proprietären Standard löst.
 
Als nächstes bitte HDMI, Displayport, Klinke, und RJ45 zu Gunsten von USB-C abschaffen.
 
bensen schrieb:
35% ist immer noch viel.
Richtig, aber unter "Other" sind nicht nur die ganzen Chinesen versteckt, da ist auch noch Google, Sony und andere Hersteller die diesen Mist nicht mitmachen.

bensen schrieb:
Dann hätte man das Gesetz nicht gebraucht.
Das Gesetz braucht man um endlich den USB-C Anschluss für alle Geräte zu forcieren. Ob ich das Gerät nun mit 15W oder 120W laden kann, ich mir persönlich völlig schnuppe, ich kann es auf jeden Fall laden. Wer unbedingt meint er muss sein Smartphone in 15 Minuten aufladen können, kann sich noch immer ein Netzteil vom "Chinesen" kaufen, etwas Hirnschmalz darf man den Kunden noch zutrauen.

Am Ende bleibt der wichtigste Aspekt, die meisten Kunden werden mit diesem Gesetz nun einige USB-C Ladegeräte besitzen und damit entsteht automatisch ein Druck auf die Hersteller sich an Standards zu halten. Wen kümmert irgendein Chinamist, wenn man sich dafür ein spezielles Netzteil kaufen müsste, es nicht mit den vorhandenen Powerbanks funktioniert und unterwegs nirgendwo verfügbar ist.

Wieso soll die EU hier alles kaputt reglementieren? Ich sehe das als Vorteil, wenn die Hersteller in der Zukunft selbst in Zugzwang geraten, ihr Smartphone kompatibel zu Standards zu machen. Geregelt werden muss ein Verbot von beigelegten Netzteilen, dann ist das Thema erledigt, aber auch hier entschieden sich bereits viele Hersteller dafür, aus Kostengründen keines mehr beizulegen. Für die "Chinesen" entsteht dadurch auch ohne ein Gesetz, automatisch ein Kostennachteil.
 
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xexex schrieb:
Richtig, aber unter "Other" sind nicht nur die ganzen Chinesen versteckt, da ist auch noch Google, Sony und andere Hersteller die diesen Mist nicht mitmachen.
Du glaubst gar nicht wie wenig die verkaufen. Die kommen in Summe wenn es hoch kommt auf 5%.
xexex schrieb:
Das Gesetz braucht man um endlich den USB-C Anschluss für alle Geräte zu forcieren.
Dann hätte man auch alle Geräte inkludieren müssen.
xexex schrieb:
Ob ich das Gerät nun mit 15W oder 120W laden kann, ich mir persönlich völlig schnuppe, ich kann es auf jeden Fall laden. Wer unbedingt meint er muss sein Smartphone in 15 Minuten aufladen können, kann sich noch immer ein Netzteil vom "Chinesen" kaufen, etwas Hirnschmalz darf man den Kunden noch zutrauen.
Sorry, aber das ist das dämlichste Argument was ich je gehört habe. Damit kann ich alles erschlagen.
Kann sich ja auch jeder der will ein USB-C Gerät kaufen, so viel Hirnschmalz kann man dem Kunden schon zutrauen....

Es ist nicht nur Kundenerfahrung sondern auch das Thema Ressourcen. Da bringt es nichts wenn die Kunden sich alle extra Ladegeräte kaufen.
xexex schrieb:
Am Ende bleibt der wichtigste Aspekt, die meisten Kunden werden mit diesem Gesetz nun einige USB-C Ladegeräte besitzen und damit entsteht automatisch ein Druck auf die Hersteller sich an Standards zu halten. Wen kümmert irgendein Chinamist, wenn man sich dafür ein spezielles Netzteil kaufen müsste, es nicht mit den vorhandenen Powerbanks funktioniert und unterwegs nirgendwo verfügbar ist.
Die China Geräte verkaufen sich gut. Scheint also kein Druck da zu sein. Es hat schon jeder USB-C Ladegeräte, da es bei Smartphones seid einigen Jahren Standard ist. Trotzdem halten die Chinesen an ihren Standards fest. Es ändert sich rein gar nichts für die nach dem neuen Gesetz.
xexex schrieb:
Wieso soll die EU hier alles kaputt reglementieren?
Nochmal, was wird hier kaputt reguliert. Du beantwortest keinen Fragen, sondern wiederholst dich nur.
xexex schrieb:
Ich sehe das als Vorteil, wenn die Hersteller in der Zukunft selbst in Zugzwang geraten, ihr Smartphone kompatibel zu Standards zu machen.
Kann man genauso auf USB-C beziehen.
 
bensen schrieb:
Die China Geräte verkaufen sich gut. Scheint also kein Druck da zu sein.
Das Gesetz ist noch gar nicht in Kraft. Jetzt lass doch überhaupt mal schauen wie die Auswirkungen aussehen werden. Wenn das bereits jetzt schon anders wäre, bräuchte man eine Regelung in der Tat nicht. Es wird nicht ohne Grund bereits 2025 eine Neubewertung geben.
Ergänzung ()

bensen schrieb:
Nochmal, was wird hier kaputt reguliert.
Nichts! Würde man aber sagen, es darf nur USB-C Nach Standard XY mit Ladeprotokoll ZX geben, hätte man alles "kaputtreguliert". Mit so einem Holzhammer hat man bei Staubsaugern zugeschlagen, weil man einfach alles durch einen Kamm gezogen hat.
 
xexex schrieb:
Wie schon angemerkt würde ich an dieser Stelle anders ansetzen und schlichtweg beigelegte Ladegeräte komplett verbieten.
Die Richtlinie verpflichtet Hersteller übrigens ihre Geräte auch ohne beigelegtes Netzteil anzubieten.

Lesen hilft enorm.
 
Schneeball schrieb:
Komisch, ich musste niemals lernen wie die Kabel oder Stecker hießen.
Bei jedem Gerät waren die richtigen Kabel bereits dabei und man musste nur darauf achten, dass bspw. das runde gelbe Ding in das andere runde gelbe Ding reingesteckt wurde.

Wenn das bereits früher alles so Easy für dich gewesen ist weil die Kabel (so wie heute auch) eh mit dabei gewesen sind, solltest du heute auch keine Probleme haben.

->> unfundierres Genörgel
 
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@pacifico
Damals war es anders und ist mit heute nicht vergleichbar.
Heute hat man nicht überall das gesamte Zubehör. Und im Gegensatz zu damals, muss man heute auch mehr als nur die korrekte Form des Anschlusses beachten.

Speziell die Übertragungsrate und Kompatibilität wird missverständlich oder falsch deklariert.
Genauso muss man darauf achten, wie viel Watt so ein Kabel unterstützt und ob der Wert vom eigenen Gerät überhaupt erreicht wird.

Man kann ein Gerät mit HDMI 2.1 Anschluss kaufen, ohne HDMI 2.1 Kabel und anschließend ein HDMI 2.1 Kabel.
Und sobald man feststellt, dass 4k 120 Hz nicht unterstützt werden, weiß man heute als Laie nicht, ob das Kabel oder das Gerät oder beides schulds sind.
Ein Gerät mit HDMI 2.1 muss kein vollwertiges HDMI 2.1 unterstützten. Ein HDMI 2.1 Kabel ebenso nicht. Dann spielt noch die Länge eine Rolle. Usw.

Bei Ladekabeln dasselbe.
Ein Smartphone mit z.B. 60 Watt Ladeleistung hat kein Ladegerät dabei. Man kauft sich also ein Ladegerät mit 60 oder sogar 100 Watt und stellt fest, dass nur mit 10-15 Watt geladen wird. Warum? Inkompatibilität...

Selbst wenn man z.B. ein 140 Watt Ladegerät mit 120 Watt Ladekabel vom selben Hersteller kauft, kann man am Ende feststellen, DASA nur 90 Watt erreicht werden, obwohl laut Hersteller 120 erreicht werden sollten.
Diese Werbelüge entdeckt man erst, wenn man bereits gekauft hat. Und wenn man den Support an schreibt, kommen dumme Aussagen über "Brandschutz, Sicherheit, usw.". Auf die Frage warum man mit mehr wirbt als tatsächlich möglich sind, wird ein Rabatt angeboten uns eine Bitte trotzdem eine gute Bewertung zu schreiben. (wahrer Fall mit Anker)

Das ist die Realität von heute!

Eine Laie hat null Ahnung davon und weiß auch nicht, worauf man achten soll, weil die Bezeichnung heute nichts mehr bedeutet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
xexex schrieb:
Das Gesetz ist noch gar nicht in Kraft. Jetzt lass doch überhaupt mal schauen wie die Auswirkungen aussehen werden.
Es hat doch null Effekt auf diese Geräte. Sie haben Typ -C und beim laden ist die Leistung nicht definiert. Was willst du für Auswirkungen sehen?
xexex schrieb:
Nichts! Würde man aber sagen, es darf nur USB-C Nach Standard XY mit Ladeprotokoll ZX geben, hätte man alles "kaputtreguliert".
Das ist ja nicht das was ich vorgeschlagen habe.
Ergänzung ()

Ray519 schrieb:
Die Richtlinie verpflichtet Hersteller übrigens ihre Geräte auch ohne beigelegtes Netzteil anzubieten.

Lesen hilft enorm.
Diese Spitze kannst du stecken lassen. Der Unterschied zwischen "auch ohne" und "nur ohne" sollte nicht so schwer zu verstehen sein.
 
Schneeball schrieb:
Speziell die Übertragungsrate und Kompatibilität wird missverständlich oder falsch deklariert.
Was für verschiedene Übertragungsraten hat die Masse? Selbst ich als Informatiker hab nur das "spezielle" USB-C-Kabel am Dock und beim Rest ist mir egal, was es kann. Die Masse wird nicht einmal das am Dock haben.

Schneeball schrieb:
Genauso muss man darauf achten, wie viel Watt so ein Kabel unterstützt und ob der Wert vom eigenen Gerät überhaupt erreicht wird.
Ich schließe mein Handy abends zum Laden an und morgens ist es voll.
Das hier:
Schneeball schrieb:
Ein Smartphone mit z.B. 60 Watt Ladeleistung hat kein Ladegerät dabei. Man kauft sich also ein Ladegerät mit 60 oder sogar 100 Watt und stellt fest, dass nur mit 10-15 Watt geladen wird. Warum? Inkompatibilität...
wird die Masse gar nicht mitbekommen.

Schneeball schrieb:
Und sobald man feststellt, dass 4k 120 Hz nicht unterstützt werden, weiß man heute als Laie nicht, ob das Kabel oder das Gerät oder beides schulds sind.
Sind sicher viele Laien mit 4K 120Hz, die regelmäßig die HDMI-Kabel wechseln... 4K@120Hz kenne ich nur von Computerbase.

Schneeball schrieb:
Eine Laie hat null Ahnung davon und weiß auch nicht, worauf man achten soll, weil die Bezeichnung heute nichts mehr bedeutet.
Der Laie merkt auch nur in den seltensten Fällen Unterschiede zwischen USB-C-Kabeln. In meinem Kopf - und ich bin sicher kein Laie - gibt es nur "lädt alles" und "lädt alles bis auf meine Laptops". Bekomme ich gerade noch so hin, die Laptop-fähigen sind halt die, die mit den Laptops kamen.

Hier werden mal wieder, typisch für dieses Forum, Probleme gesucht, die sonst niemand hat.
 
Schneeball schrieb:
Das ist die Realität von heute!

Eine Laie hat null Ahnung davon und weiß auch nicht, worauf man achten soll, weil die Bezeichnung heute nichts mehr bedeutet.
Es gibt nun Mal Produkte, die behaupten kompatibel zu sein und es gibt Produkte die tatsächlich kompatibel sind.

Auch ein Laie könnte auf die Idee kommen, dass bei einem zertifizierten Kabel die Chance, das zu bekommen das man erwartet, größer ist.
 
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Ray519 schrieb:
Ich habe so ziemlich alles zitiert was dazu wirklich in der Richtlinie/Gesetz steht. Und das ist der Punkt. So wie der Text ist, finde ich das unklar, aber wenn es das eine oder andere sein muss, tendiere ich zur strikten Interpretation, weil es sonst gar keinen Sinn macht und nur eine reine Empfehlung wäre ohne jegliche Verbindlichkeit.
Wäre nicht das erste Mal, dass eine gesetzliche Regelung komplett daneben greift.
Ray519 schrieb:
Statistisch bei Notebooks ist es dass die Powerbank nicht genügend Leistung / die Spannungen bietet, die Notebooks wollen. Viele Notebooks wollen ausschließlich 20V, insbesondere wenn sie laufen. Und USB PD garantiert das erst ab 60W, darunter ist es optional.
Das Notebook lädt mit einem 65W Netzteil des Herstellers einwandfrei.
Die Powerbank hat auch 65W am PD Ausgang und unterstützt alle Profile des Ladegeräts des Herstellers.
In der Theorie sollte das also beides kompatibel sein. Ist es aber nicht.

Ich weiß nicht, was die Norm dazu sagt aber ich vermute, dass zumindest eine Seite einen Mechanismus implementieren muss um festzulegen, ob der USB-C PD als Eingang oder Ausgang verwendet wird.
 
andr_gin schrieb:
Das Notebook lädt mit einem 65W Netzteil des Herstellers einwandfrei.
Die Powerbank hat auch 65W am PD Ausgang und unterstützt alle Profile des Ladegeräts des Herstellers.
In der Theorie sollte das also beides kompatibel sein. Ist es aber nicht.

In dem Fall, wenn du über 60W bist und die Powerbank mehr bietet, muss es ein Kompatibilitätsbug sein und nicht der klassische Fall. Ansonsten würde eines der beiden Geräte Strom liefern.

andr_gin schrieb:
Ich weiß nicht, was die Norm dazu sagt aber ich vermute, dass zumindest eine Seite einen Mechanismus implementieren muss um festzulegen,
Jeder kann anbieten was er will und der Manager entscheidet was gemacht wird.

Je nachdem wie implementiert könnte es Zufall sein, wer die Entscheidung trifft. Oder aber, was auch standardisiert ist: eine PD Quelle kann angeben ob sie Netzstrom hat oder eine limitierte Stromquelle ist. Und ein Notebook könnte diese Eigenschaft verwenden um weniger Strom zu ziehen, erst wenn sein Akku leer ist oder stattdessen Strom bereitzustellen.

Kompetente Powerbanks die beides über den gleichen Anschluss machen sollten einfach einen Schalter etc. bieten. Und bei Notebooks ist das Problem, dass das ganze nicht durch Windows entschieden wird sondern in Firmware. Deshalb weiß Windows nichts davon und kann nicht wie Android Geräte einfach eine Auswahl anbieten ob Strom geliefert wird oder bezogen wird. Das fehlt Leider. Ob das an einer mangelnden Standardisierung mit Windows mangelt oder pur Entscheidung der Hersteller ist das nicht an Windows weiter zu geben weiß ich nicht.
 
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