News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

Finde ich sehr gut, denn noch weiter die Stromkunden für völlig irre Einspeisevergütungen zahlen zu lassen ist einfach nicht vertretbar.
Am Ende gewinnen so nur die Großerzeuger und der Kunde verliert.
 
seyfhor schrieb:
Einfach mal auf Cuba schauen. Denen wird von einem aggressiven, totalitären Staat einfach das Öl abgedreht und aus ist es. Dabei hätten die so viel Sonne und mit Solaranlagen keine Stromprobleme.
Aber es gibt auch positive Beispiele, zum Beispiel Äthiopien. Die haben auf den Tisch gehauen, weil ihnen die Abhängigkeit von Öl bzw. Kraftstoffimporten so gestunken hat (auch wortwörtlich, bei der schlechten Brennstoff-Qualität, die sie nur bekommen haben), obwohl sie erneuerbaren Strom im Überfluss haben (Wasserkraft und Solar), dass sie einfach mal den Import von Verbrenner-Autos komplett verboten haben. Seitdem fahren in Addis Abeba mehr und mehr E-Autos für lau rum.
 
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@mifritscher @foofoobar

Die Gasspeicher dienen dazu, den Winter Abzupuffern, da die Gasleitungen das im Winter nicht schaffen würden. Außerdem schrumpft die gespeicherte Energiemenge auf ein Drittel wenn man das Methan durch Wasserstoff ersetzen würde. Des weiteren birgt Wasserstoff ein wesentlich höheres Gefahrenpotential als Methan.
Um mal mit den ganz harten Fakten zu rechnen:
-Täglicher Primärenergiebedarf Deutschland aktuell 10-12 Twh am Tag
-aktuelle Energieerzeugung mit EE in den Monaten Dezember bis Februar ca. 1 TWH amzu Tag
-d.h. es entsteht ein Versorgungsloch von ca. 800 Twh nur für die drei Monate
-Aktuelle Gasspeicher mit Wasserstoff ca. 100 Twh
- Man müsste das Speichervolumen verachtfachen
-Da sich Wasserstoff nur im gasförmigem Aggregatszustand wirtschaftlich speichern lässt und wegen des enormen Volumens, sind wir mit den 100 Twh Wasserstoff am Ende in Deutschland. In ganz Europa wird das Speichervolumen für Wasserstoff auf nur 350 Twh geschätzt.
-Es ist physikalisch nicht möglich die benötigte Energiemengen in absehbarer Zeit zu speichern
-konversionsverluste kommen noch on top die sind nicht einberechnet und würden das ganze noch absurder machen.

Wie soll das physikalisch Möglich sein und vor allem wirtschaftlich? Das ganze Net Zero geschwätz ist pure Propagandistische Utopie nichts anderes.

Und wie gesagt, ich bin selber für die wirtschaftlichste Lösung, weswegen ich selbst PV auf mein Dach mache und dann entsprechend ein gebrauchtes EV hole. Ich werde aber im Winter niemals ohne Fossilen Strom über die Runden kommen. Wenn ich es darauf Anlege, werde ich mit Holzofen und Wärmepumpe im Notfall Autark sein, das funktioniert aber nur weil ich die 4000 kWh die mir in einem Wintermonat an Heizung fehlen über den Holzofen besteuern kann. Vom Auto Laden reden wir erst gar nicht. Ohne Auto und mit Holzofen wäre ich dann sogar 100% grün unterwegs. Aber erstens hat nicht jeder 40kwpeak pro Familie zur Verfügung und zweitens kann auch nicht jeder mit Holz heizen.
Das würde im übrigen die Forstwirtschaft auch gar nicht hergeben.

Mir würde niemals im Traum einfallen, zu behaupten ich wäre tatsächlich energieautark.
Im Notfall ja, aber im Alltag niemals. Wenn jeder sein Auto stehen lässt und auf jeden Komfort inkl. Reisen verzichtet dann vielleicht, aber dann sind wir im 1984 von Klaus Schwab angekommen. Der feuchte Traum eines jeden WEF Funktionärs. Du wirst nichts besitzen und glücklich dabei sein. Willkommen im Grünen Höllen Sozialismus.

Grüße Zimmbo
 
H@rlekin schrieb:
Nö. China hat einfach bessere Vorrausetzungen dafür, Solarstrom wirtschaftlich zu erzeugen.

Die Deutschen aber nicht. Dazu ist das Land noch enorm dicht besiedelt.


CO2 ist übrigen sehr sympatisch, Nahrung für Pflanzen und hält die Erde schön warm, davon sollte noch viel mehr produziert werden.
Fracking ist deine Lösung? Möchtest du noch sauberes Trinkwasser und nicht verseuchtes Wasser für die Agrarflächen?

Und mehr CO2? Da bindest du dir selbst einen Bären auf. Wo hast du das gelesen? Gazprom Mitarbeiter Magazin ?

Und mehr Abhängigkeit von autoritären Regimen?

Es geht um Unabhängigkeit im Einklang mit der Natur und einer neuen Wirtschaft auf Basis von erneuerbaren Energien.

Altmaier und Reiche sind die Dealer um uns Abhängig vom Fossilen Brennstoffen zu machen.
 
ShiftyBro schrieb:
Aber es gibt auch positive Beispiele, zum Beispiel Äthiopien.

Hmmm über Äthopien gibt es aber das zu lesen im PV Magazin also EE freundlich.

https://www.pv-magazine.com/2023/11/23/ethiopias-renewable-energy-sector-hit-by-range-of-issues/

könntest Du mal bitte Deine Quellen verlinken - evtl sind die ja neuer als Ende 2023?

vor ~ 2 Jahren war der Stand der neuesten Daten die man hatte:

And although almost all of the country's energy in 2020 was sourced from renewables (88%), most of this (96%) was biomass

Biomasse ist sicher (in)direkte Verbrennung gemeint das halt die eigentlich einzige Nutzungsmöglichkeit.

Mich würden also Deine Quellen/ im Idealfall Links - reicht aber auch Nennung wenn man die finden kann - die wohl offensichtlich was anderes sagen - mal interesssieren - ist ein spannendes Projekt.
 
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AS2008 schrieb:
Wobei ich noch etwas ergänzen muss: wieso ist die Einspeisevergütung eine Förderung?

Ich produziere eine Ware (in dem Fall Strom) die abgekauft und teuer von den Stromanbietern weiterverkauft wird (egal ob Inland oder Ausland).

Weil die Höhe der Einspeisevergütung garantiert ist, der Börsenstrompreis aber schon die letzten Tage um die Mittagszeit bei 0 ct/kWh lag. PV Erzeuger bekommen aber 50 - 5,5 ct/kWh (Je nach nach Zeitpunkt/Größe der Anlage). Die Differenz trägt die Allgemeinheit - in 2025 waren das 17 Mrd. Euro!

Ich bin absolut dafür, dass Erzeuger jederzeit dynamisch den aktuellen Börsenstrompreis erhalten! Das bedeutet dann aber, dass wer im Sommer zur Mittagszeit PV-Strom einspeist idR sogar dafür bezahlen muss...

Der Schritt kommt leider viel zu spät und ist meiner Meinug nach auch nicht der Richtige. Weil für viele die garantierte Einspeisevergütung noch etliche Jahre läuft (20 Jahre ab Anschluss) muss man den Altanlagen über ein dynamisches Netzentgeld an den Kragen.

PV Strom wir eben nicht teuer ins Ausland verkauft, sondern im Sommer müssen wir für die "Entsorgung" bezahlen.
 
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Serandi.87 schrieb:
Ja, von dem Typen halte ich auch absolut nichts.
Und daß er schon bei Regierungsantritt die Ampel beseitigen wollte ist als Minister ein einwandfreies politisches Verhalten?

Die ständigen Quertreibereien der kleinsten Regierungspartei (11% Stimmenanteil) haben uns absolut lächerlich gemacht in der ganzen Welt ("FDP-Verhalten").

Den Typen hätte ich nach Übersee in ein großes Land mit großen Schwachköpfen, wie er, ausgewiesen mit lebenslangem Einreiseverbot in Deutschland.

.
Serandi.87 schrieb:
Ich weiß nicht wer von Faschisten redet,
Ich.
Und viele andere, deren Großeltern im faschistischen Krieg gefallen sind.
Mein Opa liegt in Polen, weil ein Faschist dachte: "Die könnten wir ja mal angreifen, einfach so, weil sie uns nicht passen und wir den Raum für das Großdeutsche Reich brauchen für unsere Migranten und noch viel mehr."

Serandi.87 schrieb:
aber die AfD einfach mal eben als Faschisten abzustempeln ist sicherlich ganz falsch.
Das ist sicherlich ganz richtig, aber man muß schon die wirkliche Absicht hinter den schönen Worten erkennen.

Serandi.87 schrieb:
Aber ja, ansonsten haben Faschisten absolut keine Daseinsberechtigung verdient erst recht nicht in einer Demokratie. Und dafür bin ich auch!
Was redest Du dann für ein geschichtlich wirres Zeug?
Wir hatten das doch alles schon in Deutschland und es hat genau so mit solchen Schreihälsen im Reichstag angefangen!

Die angebliche "sozialistische" Partei war eine faschistische Terrororganisation mit den Unterabteilungen SA, SS und Gestapo, so wie jetzt in den Unheimlichen Staaten.

Serandi.87 schrieb:
Dann sollte man aber mit dem grünen und den linken ganz klar anfangen!
Es gibt auch linken Terror, aber da sind wir wohl beim Stalinismus.
Auf der Linie sehe ich nur eine Partei ansatzweise agieren.

Serandi.87 schrieb:
Zumal meine Vorfahren gegen Nazis gekämpft haben und ich hasse Nazis über alles!🤮
Dann würde ich die rechtsgerichteten Parteien nicht so verharmlosen.

Serandi.87 schrieb:
Nein, ich habe keine Lücken in der Geschichte.
Das sieht aber ganz anders aus, bei dem, was Du uns hier aufbinden willst mit einer "Daseinsberechtigung für die AfD".

Serandi.87 schrieb:
Es liegt wohl nur ein Missverständnis in der Kommunikation vor denke ich.
Ich denke, da liegen Wissenslücken vor.

Die deutschen Faschisten (ja, sie hassen es, so bezeichnet zu werden, wie sie sind) hatten auch keine absolute Mehrheit bei den Reichstagswahlen 1933, sondern "nur" 44%.

Mit Hilfe anderer Parteien erließen sie das Ermächtigungsgesetz mit 2/3 Mehrheit im Reichstag und hoben somit Hitler als Reichskanzler auf den Stuhl als "Allmächtiger Führer" und schalteten das Parlament aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei#Rolle_im_NS-Staat
https://de.wikipedia.org/wiki/Ermächtigungsgesetz_vom_24._März_1933

Danach wurden schnell die übrigen Parteien außer dem Faschistenhaufen verboten und alle demokratischen Einrichtungen der Weimarer Republik entmachtet.

Der Rest ist bekannt und hat uns 6 Millionen Menschenleben gekostet oder noch mehr.

Wir sind schon wieder viel zu weit weg vom Thema, aber solche Aussagen wie "die muß man aushalten" kann man nicht unkommentiert stehen lassen.

Die Extremisten sind immer stark, wenn die etablierten Parteien schwach sind und sich nicht um die Probleme der Bevölkerung (Wohnungsnot, teure Strom-, Wasser- und Gaspreise, fehlender ÖPNV, Bahnchaos, einstürzende Neubauten (vor allem Brücken), ausufernder Bürokratismus, fehlende Rechts- und Verkehrsreformen, ...) kümmern und sich die Politik nur um die Politiker dreht.

Meist vergessen dann die Politiker, wer sie bezahlt und was ihre Aufgaben sind.

1933 waren es die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929, heute sind es obige Probleme.
Daß die Extremisten wieder an die Macht kommen muß verhindert werden und "ertragen" muß man solche Maulschwätzer und Brüllaffen sicher nicht.

Jetzt lügen sie das Blaue vom Himmel runter, wären sie an der Macht, gäbe es wieder Konzentrationslager für Migranten und andere Menschen mit unerwünschten Meinungen und Gestapo oder ICE, wie das neumodisch heißt und man würde Leute auf offener Straße ermorden.

Wer's nicht glaubt: schaut die Nachrichten aus den Undemokratischen Staaten an.
 
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Weyoun schrieb:
Frau Reiche hätte mal lieber bei Westenergie, einer Tochter von E.ON, bleiben sollen. Dort verdient man als Geschäftsführer mehr als im Ministerium.
Man macht ja einen Stint in der Politik, um danach in der Marktwirtschaft noch mehr zu verdienen.

Oder glaubt jemand, Fritze war bei BlackRock wegen seinen skills?
 
Zimmbo schrieb:
-Täglicher Primärenergiebedarf Deutschland aktuell 10-12 Twh am Tag
-aktuelle Energieerzeugung mit EE in den Monaten Dezember bis Februar ca. 1 TWH amzu Tag
-d.h. es entsteht ein Versorgungsloch von ca. 800 Twh nur für die drei Monate

Ähm... ich hab jetzt gerade nicht den Nerv das alles wieder durchzurechnen (hab ich in der Vergangenheit schon gemacht, da passte es alles recht gut), daher nur der kurze Hinweis, dass:
1. der Primärenergieverbrauch fürs elektrische Heizen nur etwa 1/4 von dem bei Verbrennungsheizungen ist.
2. Gebäudedämmungen gerade im Winter den Endenergieverbrauch eines Gebäudes zusätzlich noch halbieren können.
3. der Primärenergieverbrauch fürs elektrische Fahren zwischen 1/3 und 1/5 liegt (kommt auf die Autoklasse an, je größer und schwerer das Auto, desto größer der Nenner)

Schafft man es also, den Primärenergieverbrauch auf z.B. 3 TWh im Winter zu senken und die EE-Einspeisung zu verdoppeln, wäre laut deinen Daten noch eine Lücke von 1 TWh am Tag fällig, die es mit Speichern zu kompensieren gilt. 🫶

Gruß
 
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Zimmbo schrieb:
Täglicher Primärenergiebedarf Deutschland aktuell 10-12 Twh am Tag

Zimmbo schrieb:
konversionsverluste kommen noch on top die sind nicht einberechnet und würden das ganze noch absurder machen.

Die muss man aber schon einbeziehen. Sprich der Primärbedarf sinkt ganz erheblich, wenn man nicht zur Fortbewegung über 80% verHeizt. Sicher, im Winter nutzt man ein Teil davon fürn Fahrgastraum.
 
Alphanerd schrieb:
Man macht ja einen Stint in der Politik, um danach in der Marktwirtschaft noch mehr zu verdienen.

Oder glaubt jemand, Fritze war bei BlackRock wegen seinen skills?

Eine Bundesminister/in verdient in D 18000 Euro/Monat das ist jetzt nicht sonderlich viel für die Position der mit CT/FO etc in einem hunderte Milliarden Grosskonzern vergleichbar ist. Wer nur das bietet bekommt halt nur "Mittelmass" - dafür gibt es auch bei grossen Konzernen keinen Topp Manager im CT/FO Bereich sondern nur was von der Resterampe.

Pay monkeys - get monkeys
 
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Col. Jessep schrieb:
Und mehr CO2? Da bindest du dir selbst einen Bären auf. Wo hast du das gelesen? Gazprom Mitarbeiter Magazin ?

Wenn man die Sache nüchtern betrachtet, war CO₂ vor der Industrialisierung historisch niedrig. Mit rund 280 ppm standen wir bereits nahe an einer Schwelle, bei der C₃-Pflanzen in Stress geraten. In der letzten Eiszeit war der Wert sogar auf etwa 180 ppm abgesunken. Die Biosphäre zeigte damals deutliche Mangelsymptome. Ohne menschliches Eingreifen wäre die Konzentration durch geologische Prozesse wie Silikatverwitterung und Sedimentbildung langfristig weiter gefallen. Über die nächsten hunderttausend Jahre hätte das sehr wahrscheinlich zu einem massiven Rückgang der Vegetation geführt – im Extremfall zu einem großflächigen Kollaps heutiger Ökosysteme.

Die erdhistorische „Norm“ sieht anders aus. Über weite Teile der letzten 100 bis 200 Millionen Jahre lagen die CO₂-Konzentrationen um ein Vielfaches höher als heute, und das Klima war deutlich wärmer. Große Teile Europas waren von subtropischen bis warmgemäßigten Wäldern bedeckt, dauerhafte polare Eiskappen existierten oft nicht. Eine ausgeprägte Vereisung der Pole ist geologisch betrachtet eher Ausnahme als Regel. Seit rund 2,5 Millionen Jahren leben wir in einem Kaltzeitalter – einer Phase ungewöhnlich niedriger CO₂-Werte und zyklischer Eiszeiten.

Ironischerweise hat der Mensch mit der Industrialisierung und der Freisetzung fossilen Kohlenstoffs die Erde zunächst aus diesem extremen Niedrigbereich herausbewegt. Das Problem ist nicht die Existenz von CO₂ in der Atmosphäre – es ist eine Grundvoraussetzung für komplexes Leben. Problematisch sind Geschwindigkeit und Unkontrolliertheit der Freisetzung. Genau deshalb erleben wir heute deutliche und teils disruptive Klimaveränderungen.

Der Umkehrschluss ist ebenso wichtig: Würden wir unseren Ausstoß morgen vollständig auf null setzen, würde die Natur weiterhin CO₂ binden. Langfristig käme es erneut zu einem Absinken der Konzentration. Das Ziel kann also nicht schlicht „Null“ sein, sondern Stabilität. Wir müssen lernen, den CO₂-Gehalt der Atmosphäre aktiv zu managen – so viel freisetzen, wie dauerhaft gebunden wird, und Überschüsse gezielt entziehen. Nicht eine Welt ohne CO₂ ist das Ziel, sondern ein kontrollierter atmosphärischer Gleichgewichtszustand, der Biosphäre und Zivilisation gleichermaßen trägt. Aufgrund der Milanković-Zyklen wird der für ein stabiles Klima günstige Bereich zudem nicht konstant sein, sondern sich über geologische Zeiträume verschieben.

Und jetzt Hand aufs Herz: Diese Zusammenhänge übersteigen den Horizont der meisten Bürger um Größenordnungen. Silikatverwitterung, Photosynthesegrenzen, Orbitalparameter – das klingt nicht nach Schlagzeile, sondern nach Geochemie-Seminar. Also bleibt am Ende die einfache Parole: CO₂ = böse. Fertig ist das Weltbild. Komplexität stört da nur...

"Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur" (Volker Pispers)
 
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Uzer1510 schrieb:
Hmmm über Äthopien gibt es aber das zu lesen im PV Magazin also EE freundlich.

https://www.pv-magazine.com/2023/11/23/ethiopias-renewable-energy-sector-hit-by-range-of-issues/

könntest Du mal bitte Deine Quellen verlinken - evtl sind die ja neuer als Ende 2023?

vor ~ 2 Jahren war der Stand der neuesten Daten die man hatte:

And although almost all of the country's energy in 2020 was sourced from renewables (88%), most of this (96%) was biomass

Biomasse ist sicher (in)direkte Verbrennung gemeint das halt die eigentlich einzige Nutzungsmöglichkeit.

Mich würden also Deine Quellen/ im Idealfall Links - reicht aber auch Nennung wenn man die finden kann - die wohl offensichtlich was anderes sagen - mal interesssieren - ist ein spannendes Projekt.
Das Kraftwerk am Staudamm ist erst 2025 in Betrieb gegangen.

Vielleicht https://www.jepaafrica.com/insights/1ytizbi3y8jlk62ldhe2lxmpbrdqmn oder https://www.nature.com/articles/s43247-024-01821-w

Weiß jetzt spontan nicht, wo ich genau gelesen hatte, dass der Damm mehr Elektrizität erzeugt, als die Bevölkerung die nächsten Jahre selbst braucht und daher der Überschuss exportiert werden soll.

Edit: Weitere Quelle ist eine Freundin, die von dort ist (eigentlich Eritrea, aber Familie nach Äthiopien geflohen) und das nach ihrem letzten Besuch in der Heimat erzählt hat, als ich damals erwähnte, dass ich über den Verbrenner-Auto-Bann gelesen hatte.
 
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Col. Jessep schrieb:
Fracking ist deine Lösung?
Ja + Braunkohle.
Col. Jessep schrieb:
Möchtest du noch sauberes Trinkwasser und nicht verseuchtes Wasser für die Agrarflächen?
Möchtest du im Winter frieren und alle Wege mit dem Fahrrad zurücklegen?
Col. Jessep schrieb:
Kohlenstoffdioxid-Düngung
Col. Jessep schrieb:
Und mehr Abhängigkeit von autoritären Regimen?
Braunkohle und Fracgas muss vom Iwan importiert werden?
Col. Jessep schrieb:
Einklang mit der Natur
Bin nicht so der Esoterikfan.
Col. Jessep schrieb:
Altmaier und Reiche sind die Dealer um uns Abhängig vom Fossilen Brennstoffen zu machen.
Ich finde fossile Brennstoffe sehr gut.
 
wuselsurfer schrieb:
Und daß er schon bei Regierungsantritt die Ampel beseitigen wollte ist als Minister ein einwandfreies politisches Verhalten?

Die ständigen Quertreibereien der kleinsten Regierungspartei (11% Stimmenanteil) haben uns absolut lächerlich gemacht in der ganzen Welt ("FDP-Verhalten").

Den Typen hätte ich nach Übersee in ein großes Land mit großen Schwachköpfen, wie er, ausgewiesen mit lebenslangem Einreiseverbot in Deutschland.

.

Ich.
Und viele andere, deren Großeltern im faschistischen Krieg gefallen sind.
Mein Opa liegt in Polen, weil ein Faschist dachte: "Die könnten wir ja mal angreifen, einfach so, weil sie uns nicht passen und wir den Raum für das Großdeutsche Reich brauchen für unsere Migranten und noch viel mehr."


Das ist sicherlich ganz richtig, aber man muß schon die wirkliche Absicht hinter den schönen Worten erkennen.


Was redest Du dann für ein geschichtlich wirres Zeug?
Wir hatten das doch alles schon in Deutschland und es hat genau so mit solchen Schreihälsen im Reichstag angefangen!

Die angebliche "sozialistische" Partei war eine faschistische Terrororganisation mit den Unterabteilungen SA, SS und Gestapo, so wie jetzt in den Unheimlichen Staaten.


Es gibt auch linken Terror, aber da sind wir wohl beim Stalinismus.
Auf der Linie sehe ich nur eine Partei ansatzweise agieren.


Dann würde ich die rechtsgerichteten Parteien nicht so verharmlosen.


Das sieht aber ganz anders aus, bei dem, was Du uns hier aufbinden willst mit einer "Daseinsberechtigung für die AfD".


Ich denke, da liegen Wissenslücken vor.

Die deutschen Faschisten (ja, sie hassen es, so bezeichnet zu werden, wie sie sind) hatten auch keine absolute Mehrheit bei den Reichstagswahlen 1933, sondern "nur" 44%.

Mit Hilfe anderer Parteien erließen sie das Ermächtigungsgesetz mit 2/3 Mehrheit im Reichstag und hoben somit Hitler als Reichskanzler auf den Stuhl als "Allmächtiger Führer" und schalteten das Parlament aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei#Rolle_im_NS-Staat
https://de.wikipedia.org/wiki/Ermächtigungsgesetz_vom_24._März_1933

Danach wurden schnell die übrigen Parteien außer dem Faschistenhaufen verboten und alle demokratischen Einrichtungen der Weimarer Republik entmachtet.

Der Rest ist bekannt und hat uns 6 Millionen Menschenleben gekostet oder noch mehr.

Wir sind schon wieder viel zu weit weg vom Thema, aber solche Aussagen wie "die muß man aushalten" kann man nicht unkommentiert stehen lassen.

Die Extremisten sind immer stark, wenn die etablierten Parteien schwach sind und sich nicht um die Probleme der Bevölkerung (Wohnungsnot, teure Strom-, Wasser- und Gaspreise, fehlender ÖPNV, Bahnchaos, einstürzende Neubauten (vor allem Brücken), ausufernder Bürokratismus, fehlende Rechts- und Verkehrsreformen, ...) kümmern und sich die Politik nur um die Politiker dreht.

Meist vergessen dann die Politiker, wer sie bezahlt und was ihre Aufgaben sind.

1933 waren es die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929, heute sind es obige Probleme.
Daß die Extremisten wieder an die Macht kommen muß verhindert werden und "ertragen" muß man solche Maulschwätzer und Brüllaffen sicher nicht.

Jetzt lügen sie das Blaue vom Himmel runter, wären sie an der Macht, gäbe es wieder Konzentrationslager für Migranten und andere Menschen mit unerwünschten Meinungen und Gestapo oder ICE, wie das neumodisch heißt und man würde Leute auf offener Straße ermorden.

Wer's nicht glaubt: schaut die Nachrichten aus den Undemokratischen Staaten an.
Ja, aber nicht nur er! Sieht man sich die ganzen "Politiker" der Grünen an und deren NGOs, die niemals in die Regierungsverantwortung rein kommen durften an, die kein fertiges Studium oder Berufserfahrung hatten (nicht alle), dann wird einem ganz übel. Aber naja das ist off topic lassen wir das mal lieber. Hab schon mehr als genug Verwarnungen diesbezüglich.🫣😆
 
Man vollzieht irgendwie immer das, was die USA machen.
Die Energiewende könnte man schaffen. Solar erzeugt so viel Strom. Mit Na Ionen Akkus kann man viel speichern. Ist dennoch Überfluss an Strom da, so kann man dies in Wasserstoff umwanden. (Ich weiß ist ineffizient, aber besser als Nichts)

Und China wird uns alle sowas von überrunden. Die haben sich das als Ziel gesetzt und ziehen das die nächsten 20 Jahre durch. Bei uns ist immer ein Hin und Her.
 
ShiftyBro schrieb:
Das Kraftwerk am Staudamm ist erst 2025 in Betrieb gegangen.

Vielleicht https://www.jepaafrica.com/insights/1ytizbi3y8jlk62ldhe2lxmpbrdqmn oder https://www.nature.com/articles/s43247-024-01821-w

Weiß jetzt spontan nicht, wo ich genau gelesen hatte, dass der Damm mehr Elektrizität erzeugt, als die Bevölkerung die nächsten Jahre selbst braucht und daher der Überschuss exportiert werden soll.

Ja danke

Uhh wenn ich den ersten Artikel lese und der dann mit sowas anfängt

Envisioned to produce nearly 6,000 megawatts (MW) of electricity annually,

Also nicht mal die Masseinheiten für Leistung undf Energie korrekt sind solche Artikel lese ich inzwischen nicht mehr weil da klar ist der wurde von wem geschrieben der keine Ahnung hat und wohl auch nicht gegengelesen.

Der Nature Link wird sicher besser sein.

Klar Waswserkraft ist sinnvoll die ist ja auch super zuverlässig
 
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H@rlekin schrieb:
Wie viele Wüstenflächen mit annähernd 365 Tagen Wolkenfreiheit hat Deutschland noch mal?
Sehr engstirnige Diskussionsweise:
99% der Dächer sind Wüste, jede Autobahn ist Wüste und könnte lokal mit Solar überdacht werden und Deine geliebten Tagebaue für Braun- und Steinkohle sind ebenso Wüste (Menschengemacht)

p.s.: Atomenergie wurde 40 Jahre lang mit Mia € subventioniert. Auch wenn ich den überstürzten Ausstieg für falsch halte, so hat dieser Energiezweig es nicht geschafft in seiner effizienten Phase eine Strategie zu erfinden für eine Beseitigung des Atommülls, oder (europäische) Unabhängigkeit bei der Beschaffung. Ebenso gibt es nur 'Feigenblätter' für die Rückführung des erzeugten CO2s in der fossilen Energieerzeugung in einer Kreislaufwirtschaft
 

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H@rlekin schrieb:
Winter frieren und alle Wege mit dem Fahrrad

Kohlenstoffdioxid-Düngung

Braunkohle und Fracgas

Bin nicht so der Esoterikfan.

Ich finde fossile Brennstoffe sehr gut.
Ich hoffe nicht, dass sie auf deinem Grund und Boden Gas und Braunkohle finden und du umsiedeln musst oder verseuchtes Trinkwasser für dich und deine Kinder trinken musst.

Ich hoffe auch nicht, dass die Erde noch wärmer wird und mehr die Meere sich weiter aufheizen und Korallenriffe als Nahrung und Nistplatz für Meeresbewohner sterben, damit Millionen Menschen kein Zugang zu Nahrung aus dem Meer haben.

Und ich hoffe auch nicht, dass ein Totalitäres Regime und das Gas nochmal abdreht oder zumindest als Drohkulisse benutzt.

Unabhängigkeit ist das Ziel! Aber du willst es nicht verstehen!
 
Serandi.87 schrieb:
Ja, aber nicht nur er! Sieht man sich die ganzen "Politiker" der Grünen an und deren NGOs, die niemals in die Regierungsverantwortung rein kommen durften an, die kein fertiges Studium oder Berufserfahrung hatten (nicht alle), dann wird einem ganz übel.
Nicht nur off-topic, auch falsch.

Zitat Forschung & Lehre:

Die meisten Abgeordneten mit einem Hochschulabschluss sind demnach in der FDP-Fraktion (87,5 Prozent). Dahinter folgen die Grünen (85 Prozent), die Union (rund 85 Prozent) und die AfD (knapp 80 Prozent).


Promoviert haben die meisten Parlamentarier bei den Grünen. Knapp 21 Prozent tragen einen Doktortitel. Dahinter folgen FDP, AfD und Union mit Anteilen zwischen knapp 18 und 19 Prozent. Die wenigsten Doktortitel finden sich bei den Linken (rund 13 Prozent) und der SPD (rund 14 Prozent).
 
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