News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

Wobei ich noch etwas ergänzen muss: wieso ist die Einspeisevergütung eine Förderung?

Ich produziere eine Ware (in dem Fall Strom) die abgekauft und teuer von den Stromanbietern weiterverkauft wird (egal ob Inland oder Ausland).
 
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Fika schrieb:
Was spricht dagegen, diese Anlagen / große Dachflächen, künftig mit Akkus zu kombinieren und Nachts weiter ins Netz grün einzuspeisen? Grad bei uns in Bayern, wo Windenergie nicht soo beliebt ist.
Dann muss das aber gefördert oder gefordert werden. Unsere Anlage läuft seit Dezember, nichts der gleichen wurde verlangt, es gibt keine Angebote. Ohne einen spürbar höheren Einspeisetarif in der Nacht fährt sich doch keiner den Akku kaputt. Und nicht jeder möchte seinen Strom aufwändig an den Börsen verkaufen. Hemmschuhe: fehlende Smart Meter, Bürokratie
 
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Ich habe letztes Jahr 24,9kWp aufs Dach schrauben lassen und 21kWh Speicher in den Keller. Geheizt wird in dem Haus von 1981 mit Wärmepumpe und es kann noch auf eine relativ moderne Gas Brennwerttherme umgeschaltet werden. Das ist notwendig weil im Winter der PC Ertrag nicht ausreicht und gleichzeitig die Wärmepumpe mehr leisten muss und gleichzeitig einen schlechteren Wirkungsgrad (KOP) hat.
Bis letzte Woche lief die Gasheizung zumindest nachts noch.
In der Garage steht seit 7 Jahren ein BEV, was leider kein Vehicle2Home kann.

Förderung für die Installation hätte es einen KfW Credit gegeben, der mich nicht interessiert, weil ich darauf gespart hatte und es direkt bezahlt habe. Oft sind die KfW Credit auch gar nicht brauchbar, weil da Bedingungen dran geknüpft werden die weitere Kosten bedürfen, für Sachen die ich nicht brauche und nicht wirtschaftlich sind.

Die ganze Geschichte war ein Theater hoch zehn. Ich habe keine Kontrolle über meine Anlage, weil das nur der Solarteur machen darf, der Energie Netzbetreiber stellt sich quer und hat mich am Telefon sogar schon beleidigt. Es ist ein Unding, das die Netzbetreiber im kleinen ohne Kontrolle oder Vorgabe regeln aufstellen dürfen wie sie wollen. Bei einem Freund ein Ort weiter, sieht die Installation ganz anders aus. Die Tab (technischen Anschluss Bedingungen) sehen alle paar Kilometer völlig anders aus und aus elektrotechnischer Sicht hat nur ein Drittel technischen Hintergrund, während der Rest reine Willkür ist. Es hat drei Monate gedauert, nach der Installation, bis ich endlich die richtigen Zähler drin hatte und die Anlage voll laufen durfte.

Ich hatte auch 50kWp installierten können, aber wenn der Netzbetreiber dann meine Anlage abschalten kann (sogar bevor ich es selbst verbrauchen kann) bedroht das dann meine Amortisation.
Mehr Speicher (den könnte ich mit der Wärmepumpe und dem BEV gebrauchen), gab es bei den Technik Anbieter leider nicht und wird auch wieder für mein Portemonnaie unrentabel.

Wir stehen an einem Punkt wo es dringend notwendig wird, wo wir rein wirtschaftlich und unabhängig machen müssen und das geht vorrangig nur mit erneuerbaren und dazu ist eine größere Vermaschung des Netzes auch mit vielen dezentralen Speichenpunkten notwendig.
Förderung hätte man von der PV Anlage rein auf Speicher umlegen müssen. Die Platten selbst sind heute günstig genug, aber wer sich Platten ans Haus setzt sollte auch gleich Speicher mitbringen und die müssen gefördert werden!

Bei der Einspeisung muss es bundesweit einfache Regeln geben. Es kann nicht sein, das Abseits vom EEG, ich Gewerbe anmelden muss und mich da aus kleiner Fisch selbst durchboxen muss.
Eine Vereinheitlichung ist in Deutschland mittlerweile ein massives Problem. Siehe das Theater mit dem Netzbetreiber. Wenn man dann liest wie Bayern seit Jahrzehnten sich gegen Netzausbau wehrt, die Quote für Windkraft gar nicht erfüllen will und damit durchkommt, brauche ich mich nicht fragen was hier alles schief läuft.

Das jetzt wieder korrupte Politiker, das Kartenhaus was wir haben umpusten, weil es Konzernen gegen den Strich geht.

Wir brauchen günstigen Strom ohne Abhängigkeiten, sowohl der Bürger der geschröpft wird als auch die Industrie.
 
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Zimmbo schrieb:
Wie haben aktuell weltweit ca. 4twh Speicher zur Verfügung, da ist alles mit drinn, das würde nichtmal für einen Tag in Deutschland ausreichen.
Du gehst immer davon aus, dass wir komplett aus Speichern leben müssen. Das ist aber keine zielführende Annahme, denn auch während der sagenumwobenen Dunkelflauten (also ca. 5-15 Tage pro Jahr) kommt noch Strom aus den EE. Und wenn man mindestens europäisch denkt, dann hat man praktisch nie überall gleichzeitig Dunkelflaute.
Natürlich wird man starkes Overprovisioning einplanen müssen, aber bei entsprechender Leistung kann man dann eben auch den Großteil des Jahres mit dem massiven Überschuss Vorsorge treffen.

Allein nutzbare Dachflächen bieten noch PV-Potenzial von knapp 500 GW mit aktueller Technik. Fast das Doppelte geht nochmal mit Wind an Land.

Ja, Stand heute würde das nicht klappen, aber deshalb müssen wir trotzdem HEUTE anfangen in die richtige Richtung zu gehen und das am besten gemeinsam mit anderen, statt nur rumzuheulen.
 
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Zimmbo schrieb:
@Moep89

Wie haben aktuell weltweit ca. 4twh Speicher zur Verfügung, da ist alles mit drinn, das würde nichtmal für einen Tag in Deutschland ausreichen. Nochmal, das was du propagierst ist grüne Utopie und hat nichts mit der aktuellen Realität zu tun. Das Frauenhofer kannst du getrost vergessen, lese dir die exakte Studie durch und schau, mit was für Annahmen die gerechnet haben. Aus dem Institut kommt größtenteils Propaganda Müll, was rede ich da, fast alle Institutionen sind mittlerweile politisch beeinflusst. Wenn du noch ein Beispiel dafür willst, dann lese dir die Studie zu den Kosten von AKWs durch, da wurden Laufzeiten von nur 40 Jahren angenommen, was überhaupt nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Deswegen waren die Stromgestehungskosten der AKWs nicht Konkurrenzfähig.

Fraunhofer macht da sehr wohl ganz gute Studien, ich hatte die vor ein paar Jahren mal intensiv durchgearbeitet und -gerechnet. Zumal: D hat alleine 300 TWh Gasspeicher. Die könnte man im Frühling bis Herbst langsam via Biogas und aus "klassischer" EE erzeugtem H2 und Methan füllen und im Winter verwenden. Der Akkuspeicher (In D derzeit etwa 26 GWh, stark steigend) ist dazu da, tägliche Spitzen abzufangen, sodass die Anzahl der benötigten Erdgaskraftwerke reduziert werden kann.
An Anfang kann man da noch mit Erdgas zuarbeiten, dieser Anteil sollte aber immer geringer werden. Und Batterien sind derzeit noch ganz am Anfang ihres Ausbaus.

Und ganz ehrlich, pro 1kWp 1kWh Akku zu bauen, was so eine weit verbreitete Daumenregel ist, ist echt nicht mehr teuer - 1 kWh bekommt man mittlerweile für 100-200€ und braucht quasi keinen Platz.

Kernkraft hat einfach fertig. Ob da die AKWs jetzt 40 oder 60 Jahre durchlaufen ist grad egal, solange die Endlagerfrage nicht auch nur im Ansatz geklärt ist. Und längere Laufzeiten gehen gut - bis zum ersten größeren Knall. Zumal ältere Kraftwerke auch höhere Wartungskosten mit sich bringen.
Ergänzung ()

Ah, zu den Smartmetern: Die brauchts schon heute ab 7 kWp, und bis 2032 müssen eh alle ausgetauscht werden, oder wenn man z.B. ne WP oder andere steuerbare Lasten einbaut.

Das wichtigste für mich ist, dass ich sie weiterhin rein lokal (Netzwerk, CAN, Infrarotkopf) auslesen kann - und zwar vollständig (also genaue Momentanleistung und Energiesumme pro Richtung). Und zwar im 30 Sekundentakt. Ich habe meine nämlich an Home Assistant angeschlossen. Wobei viele Smartmeter anscheinend auf die bisher schon oft verwendeten digitalen Zähler aufsetzen und daran dann halt ein GW anschließen, wo dann die Speicherung und Weiterleitung stattfindet.
 
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Bulletchief schrieb:
Leere Kassen, hmm? 😅

Wir haben Jahr für Jahr Rekordsteuereinnahmen und offensichtlichste Low hanging fruits wie Vermögenssteuer, progressive Kapitalertragssteuer, vernünftige Erbschaftssteuer und so weiter und so weiter sind noch gar nicht mal angetastet...

Aber Deutschlands Ausgaben steigen noch viel schneller.

180 Mrd musste Deutschlan zusätzlich an Schulden zu den Sondervermögen aufnehmen um die laufenden Kosten zu declken - das ist mehr als in Coronazeiten und die Kommunen in Deutschland sind noch sdchlechter dran dderen Ausgaben steigen und Einnahmen sinken.

Wirtschaftlich ist Deutschland eigentlich "durch" - in sowas investiert niemand was - deshalb auch meine Aussage möglichst keine Förderungen mehr sondern das was man nicht will verteuern => gleicher Effekt.

Deutschland muss halt entweder neu erfinden was jetzt nach Industriue und Produktion kommt - oder halt dann eben so wirtschaften wie es ein "armer" Dude macht

Einnahmen ist nicht das was man in der Kasse hat sondern Einnahmen MINUS Ausgaben.
 
Die meisten Kommentare zeigen nur, wie wenig Leute hier wirklich rechnen können. Es fällt die Einspeisevergütung weg von wahnsinnigen 7 Cent/kWh. Die Anlagen installiert man aber, für den Eigenverbrauch, da man hier je nach Tarif ab 30cent/kWh sparen kann.

Für solch kleine Anlagen war die Einspeisevergütung noch nie entscheidend, sondern die Wirtschaftlichkeit hat sich aus der Optimierung des Eigenverbrauchs ergeben.
 
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Apocalypse schrieb:
Wer hat den die Kathi da bestochen?
Das wirkt ja vollkommen Lobby gesteuert.
Bei 3G€ Gewinn (nicht Umsatz) pro Tag der fossilen Industrie fällt sicherlich einiges für strategische Kommunikation und sonstige Aufwendungen ab.
 
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AS2008 schrieb:
Wobei ich noch etwas ergänzen muss: wieso ist die Einspeisevergütung eine Förderung?

Ich produziere eine Ware (in dem Fall Strom) die abgekauft und teuer von den Stromanbietern weiterverkauft wird (egal ob Inland oder Ausland).

Es ist auf 2 Weise eine Förderung

Das ist eine Förderung wiel die Ware abgekauft werden muss zum Prteis X selbst wenn die auf dem Müll landet (= negative Preise beim Weiterverkauf)

Und natürlich ist das auch eine Förderung wenn der Staat per Gesetz bestimmen würde niemand darf mehr ein anderes Handy kaufen einer anderen Firma bis Apple alle verkauft hat die sie zu verkaufen haben

= Vorrangeinspeisung beim PV/EE Strom.
 
madmax2010 schrieb:
Wir haben fuer Solar auch keine Förderung bekommen, das zeug ist im vergleich zu allen anderen Technologien so verflucht billig, dass es mir den Antrag nicht wert war. Knapp 4 Stellig ausgegeben
Wo hast du deine Paneele gekauft? Wer ist der Hersteller?
 
_killy_ schrieb:
Für solch kleine Anlagen war die Einspeisevergütung noch nie entscheidend, sondern die Wirtschaftlichkeit hat sich aus der Optimierung des Eigenverbrauchs ergeben.
Eben

Und je teurer Strom beim Bezug z.b. durch staatliche Masssnahmen aus dem Netz wird desto mehr Solaranlagen für Eigennutzung wird es automatisch geben => gleicher Effekt wie PV Förderung - nur ohne Belastung der öffentlichern Kassen.

---------------------

Wer günstig kaufen will für DIY kann Aliexpress nutzen wir haben das für das Ferienhäuschen meiner Schwiegereltern erst gemacht ~ 3700 Euro für 2,4 kW (peak) Module inkl 10 kWh Puffer ~ 5 kWh davon nutzbar.

Alles zusammen inkl Lieferung etc.

Deutsche PV Händler Unternehmen verkaufen und verbauen sowieso auch nur Chinaware - weil die halt auch technisch gut ist => Zwischenverdiener ausschalten bringt am meisten Ersparnis.
 
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Zimmbo schrieb:
Wie haben aktuell weltweit ca. 4twh Speicher zur Verfügung, da ist alles mit drinn, das würde nichtmal für einen Tag in Deutschland ausreichen. Nochmal, das was du propagierst ist grüne Utopie und hat nichts mit der aktuellen Realität zu tun.
Alleine in Deutschland kann 265 TWh Gas gespeichert werden.
 
AS2008 schrieb:
Wobei ich noch etwas ergänzen muss: wieso ist die Einspeisevergütung eine Förderung?

Ich produziere eine Ware (in dem Fall Strom) die abgekauft und teuer von den Stromanbietern weiterverkauft wird (egal ob Inland oder Ausland).
Die Ware wird abgekauft, ob benötigt oder nicht, zu einem festen, garantierten Preis. Das ist das Problem und damit ist es, wenn keine Förderung, ein Fehlanreiz. Dreht der Börsenpreis ins Minus, bekommt der Solarbetreiber trotzdem seine Vergütung (sofern Bestandsschutz), die Differenz daraus, dürfen die Verbraucher zahlen. Aber hey, was kümmert mich der Mieter nebenan, soll er sich doch auch einfach ein Grundstück kaufen, EFH draufstellen und Solar installieren. Wie war der Spruch mit Kuchen statt Brot?

Es gab eine Zeit, da haben die sich Menschen Solar aufs Dach genagelt, nur um einzuspeisen, weil die Einspeisevergütung deutlich höher war, als der Verbrauchspreis vom Versorger. Wer Geld hatte, konnte so richtig Kasse machen. Bei Landwirten war das vor 20, 25 Jahren sehr beliebt, genug Dachfläche auf Hallen und Ställen hatten sie.
 

In "unserer™" Fakedemokratie geht es ausschließlich um Machterhalt. Wahlprogramme und Schmierenkampagnen sind die Werkzeuge dazu. Da draußen macht niemand Politik für euch. Es wird die meistzahlende Lobby bedient und ihr kauft dann dementsprechend Produkte. Und 4 Jahre später gehts wieder in die Gegenrichtung, ich finds klasse 🤣
 
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foofoobar schrieb:
Bei 3G€ Gewinn (nicht Umsatz) pro Tag der fossilen Industrie fällt sicherlich einiges für strategische Kommunikation und sonstige Aufwendungen ab.
Sie muss einfach weg. Die Frau wirkt wie eine Schurkin, eines Sci-Fi Action Films aus den 80er....
 
Col. Jessep schrieb:
Ich kann nur eine Projektion des Chinesischen Strommix zeigen
Wie viele Wüstenflächen mit annähernd 365 Tagen Wolkenfreiheit hat Deutschland noch mal?
 
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mae schrieb:
Die 76 verbleibenden B-52 wurden in den Jahren 1961-1963 gebaut, sind also derzeit ueber 60 Jahre alt, und der Plan ist derzeit, sie mindestens bis 2050 zu betreiben.
Die regelmäßigen Umbauten und Rennovierungen der letzten 60 Jahre hat aber auch ein Mehrfaches dessen verschlungen, was die Fflugzeuge mal gekostet haben. Das sind ganz einfach die einzigen Flugzeuge mit 8 Triebwerken, mit denen man ALLE Waffen der Amis in sicherer Höhe transportieren und abwerfen kann, von kleinen Fliegerbommben, über den 14-Tonnen-Bunker-Buster GBU-57 (MOP), den man letztes Jahr über dem Iran abgeworfen hat bis zur Atombombe.
Ergänzung ()

s0undjan schrieb:
Die höchsten Energiepreise haben wir nominal. In Relation zu den Löhnen sind wir auf Platz 6, Irland auf Platz 1.
Völlig korrekt. Leider wird heute nicht mehr zwischen "absolut" und "relativ" unterschieden.
s0undjan schrieb:
Ja, sie sind hoch, aber nicht wegen der Energiewende oder Erneuerbaren, sondern wegen Netzentgelten, Merit-Order und Steuern und Abgaben.
Leider kann das Merit-Order-Prinzip nur die EU als Ganzes ändern und wir wisse ja, dass es derzeit immer mindestens zwei Vetos gibt, oft auch mehr.
 
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H@rlekin schrieb:
Wie viele Wüstenflächen mit annähernd 365 Tagen Wolkenfreiheit hat Deutschland noch mal?
Braucht man nicht. Zum einen gibt es Windkraft, die gerade im Winterhalbjahr recht gut komplementär zu PV-Anlagen arbeitet und zum anderen bauen wir unsere Solaranlagen auch ... leicht falsch könnte man sagen.

Bisher war es ja irgendwie erstrebenswert übers ganze Jahr möglichst maximalen Ertrag zu haben - falls man aber davon abrücken würde und z.B. an dem Rand von Ackerflächen mehr als Zaun bauen würde, wird auch die Winterlücke krass kleiner.

Hier mal die Ertragskurve einer 10kWp Anlage mit 90° Aufständerung gen Süden in Mittel-Süd-Deutschland - da kommt auch im Tiefwinter und bei Schnee mehr als man denkt - nämlich im Mittel November bis Februar etwa 50% der Peak-Monate (April & September). Das plus Offshore-Wind und EU Verbundsnetz können einen ziemlich weit bringen.

1772269055086.png
 
_killy_ schrieb:
Die meisten Kommentare zeigen nur, wie wenig Leute hier wirklich rechnen können. Es fällt die Einspeisevergütung weg von wahnsinnigen 7 Cent/kWh. Die Anlagen installiert man aber, für den Eigenverbrauch, da man hier je nach Tarif ab 30cent/kWh sparen kann.

Für solch kleine Anlagen war die Einspeisevergütung noch nie entscheidend, sondern die Wirtschaftlichkeit hat sich aus der Optimierung des Eigenverbrauchs ergeben.
Also erst einmal sind es knapp 8 Cent und zweitens machen es viele, mich eingeschlossen, so, dass die Einspeisevergütung zur Seite gelegt wird um in den Wintermonaten, wo gar nichts vom Dach kommt, damit bezahlt wird. Und selbst dann, je nach Jahr, kommt man nicht ins Plus.
 
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