News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

Ich habe mir 2011 eine Solaranlage installieren lassen...so ungefähr 23 Kw. Ich damals vergleichen: Ja, die Solarmodule waren früher deutliche teurer. Dafür hast du aber auch noch DEUTLICH mehr für die eingespeiste Kw/h bekommen. Das lohnt sich heute kaum noch bis gar nicht mehr.

Und wenn du eigenversorgst, nimmt dir das Finanzamt die letzte Freude daran. Ja, du musst den von dir erzeugten Strom, der nie deine Anlage verlässt komplett versteuern.

Witz komm raus, du bist umstellt.
 
[SM]Valen schrieb:
Wie wird das Gebäude geheizt, ist dass dann schon ein Passiv-Haus?

Habe es für meine Eltern mit Wärmepumpe durchgerechnet.
November, Dezember, Januar und Februar fallen 70 % des Jahresenergiebedarfs an, aber nur 11% des PV-Jahresstromerzeugung.

Ich kam damit auf keinen grünen Zweig.
Wärmepumpe seit 15 Jahren, davon 8 Jahre mit ökologischem Strom.
Ja Deine Schätzung stimmt. Mit PV bekommt man die Gebäudeheizung mit Wärmepumpe nicht unter einen Hut. Mithin Warmwasser geht. Der Wärmepumpenstrom ist separat und nicht in meiner Angabe drin. Das würde in der Tat einen wesentlich größeren Speicher benötigen. Trotzdem hat die WP Vorteile bei guter Gebäudeplanung: Keine Kosten für Kamin und Schornsteinfeger. Keine Erschließungskosten für Gas, oder Lieferung von Öl/Gasbetankung. Die WP ist typischerweise wartungsfrei (höchstens Reinigung und Druckausgleichsgefäße, wie bei jedem System). In der Übergangszeit ~0°C-12°C heizt sie effizienter als Gas.
 
@darthbermel Ein Doktortitel in der Politik sagt überhaupt nichts aus:


2011

Karl-Theodor zu Guttenberg

CSU

Univ. Bayreuth

2011

Silvana Koch-Mehrin

FDP

Univ. Heidelberg

2011

Georgios Chatzimarkakis

FDP

Univ. Bonn

2011

Margareta Wolf

Grüne

Univ. Magdeburg

2012

Matthias Pröfrock

CDU

Univ. Tübingen

2013

Annette Schavan

CDU

Univ. Düsseldorf

2014

Jakob Kreidl

CSU

Univ. Bundeswehr Mchn.

2015

Andreas Kasper

CDU

Univ. Göttingen

2016

Uwe Brinkmann

SPD

Univ. Hamburg

2019

Frank-Christian Hansel

AfD

FU Berlin

2021

Franziska Giffey

SPD

FU Berlin

2022

Otto Carstens

CDU

Univ. Innsbruck

2024

Manja Schreiner

CDU

Univ. Rostock

2026

Mario Voigt

CDU

TU Chemnitz

Und ich möchte nicht wissen, wv. weitere Doktorarbeiten es von Politikern gibt, die nicht den wissenschaftlichen Grundsätzen entsprechen.

Dass ein Hr. von Guttenberg für diesen Schrott den er da abgeliefert hatte, mir ist nach 2 Seiten mein Bullshitpuffer übergelaufen, auch noch Summa cum laude bekommen hat, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten und zeigt, dass es hier primär um Vitamin B und Geld geht und kaum noch um eine wissenschaftliche Leistung. Politik eben...
 
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Benna schrieb:
Und wenn du eigenversorgst, nimmt dir das Finanzamt die letzte Freude daran. Ja, du musst den von dir erzeugten Strom, der nie deine Anlage verlässt komplett versteuern.
Was musst du denn da Versteuern?

Bis 30kWp ist doch alles Steuerfrei sogar Rückwirkend (danke Habeck für die zusätzlichen einnahmen)
Sogar für alten Anlage meine ist auch von 2011 und ich habe die 2023 von der Steuer befreien lassen, da ich unter 30kw bin.
https://www.sk-steuer.de/steuerbefr...ovoltaikanlagen-ab-2025-alle-wichtigen-infos/
 
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@R O G E R Punkt für dich! Ich habe gerade nochmal nachgesehen. Die Anlage meines Kumpels, der selbst versorgt, hat mehr als 30 Kw.

Sorry, my fault.
 
H@rlekin schrieb:
Im Winter ist da nicht viel Ertrag, Wind ist ebenfalls nicht Grundlastfähig und das EU-Verbundnetz erzeugt Abhängigkeiten von anderen Staaten.
Die Deutschen haben auf ihrem Staatsgebiet große Braunkohlevorkommen, Gas könnte im Bundesgebiet ebenfalls erfract werden.
Die gut funktionierenden Atomkraftwerke wurden bekloppterweise gesprengt.
Solar und Wind gerne, aber ohne Subventionen, wenn es wirtschaftlich ist wirde es gemacht, wenn nicht dann bleibt es Privatvergnügen.

Selten so einen verquerten Kommentar gesehen, aber bitte:

Also wenn du dir meine Grafik mal genau anguckst, dann reden wir immerhin von 400 kWh / 10kWp pro Monat. Ich weiß nicht, was dein Verbrauch so ist, aber damit kommt man schon ein Eck weit. Hier waren es etwa 1600 kWh in diesen Monaten, aber das ist der Hausstrom, Auto fahren und heizen zusammen, keine weiteren Energieträger benötigt. Würde man mich lassen - Paneele sind billig - ich würde nahezu autark auch im Winter sein.

Aber das andere ist interessanter: Bei Strom soll der Import also ein Problem sein. Dabei ist er eine Lösung, denn das wir hier in Deutschland eine Dunkelflaute haben bedeutet ja in gewissem Sinne einen Hoch- oder Tiefkern genau über uns, so dass wir in dem Windfreien Bereich liegen. Dazu dann noch eine Inversionslage. Ich sag mal so: bei der Größe Europas ist es nahezu unmöglich, dass wir metereologisch diese Struktur über ganz Europa haben - um diese Hochs- und Tiefs fließt der Wind ja drum herum. Wenn wir das also haben, dann ist ziemlich sicher, dass die Solaranlagen in Süditalien oder auch die Windkraftanlagen in Skandinavien gar nicht so schlecht laufen. Daher ist das Netz eben die Lösung für das Grundlastproblem und deutlich billiger, als selber genug Reservekraftwerke aufzubauen.

Zu den eigenen Ressourcen: Ja, da ist noch was, aber es ist endlich. Unsere konventionelle Gasförderung würde unseren eigenen Bedarf wirtschaftlich etwa 6 Monate versorgen können, dann ist ohne Importe Ende Gelände. Mit Fracking - teuer und Umwelttechnisch heikel - kommen wir vielleicht 20-25 Jahre weit... und dann? Mit der Braunkohle kämen wir tatsächlich noch recht weit, wenn man damit nur Strom machen will. Wobei wir ja damit rechnen, dass der Bedarf dort steigt ... dann wird auch das eng nach 30 Jahren. Und man muss dafür doch nicht ganz kleine Löcher graben. Davon abgesehen ist auch diese in den Gestehungskosten teurer als die Erneuerbaren. Vielleicht ist es besser nicht alle Reserven im Gallop zu verheizen... Uran haben wir im übrigen nahezu gar kein eigenes.

Das Ding ist halt: wir rechnen mit einem steigenden Stromverbrauch die nächsten Jahrzehnte. Und wenn man bei einem steigenden Verbrauch gerne keine Steigenden Preise haben will, dann muss man Erzeuger zubauen, deren Gestehungskosten unter dem aktuellen Durchschnittspreis liegen... nur da gehören bei Neuzubauten weder Atom- noch Kohle- noch Gasstrom dazu. Bei abgeschriebenen Kraftwerken kann das anders aussehen.

Bei den Subventionen findet sich sicher ein Weg. Aber dann für alle! Die Batteriespeicher werden ja heute schon ohne Subventionen gebaut, alle Ausschreibungen für Wind- und Solarstrom liegen deutlich unter den Durchschnittlichen Börsenpreisen, lediglich Biomasse liegt drüber. Hier findet man sicher eine Möglichkeit einen fairen Wettbewerb herzustellen.
 
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piccolo85 schrieb:
Ich bin absolut dafür, dass Erzeuger jederzeit dynamisch den aktuellen Börsenstrompreis erhalten! Das bedeutet dann aber, dass wer im Sommer zur Mittagszeit PV-Strom einspeist idR sogar dafür bezahlen muss...
Dann sollte das aber auch für alle gelten, heißt, wenn der Börsenpreis im Minus ist, alle bei Stromabnahme auch Geld erhalten statt zu bezahlen. Aber halt da kommen ja noch Steuern drauf etc. Tja.
 
Es wird in D aber auch gleichzeitig in den nächsten Jahren viel Strom frei durch zurückgehende Industrie und Produktion - Deutschland ist da in einer komfortablen Lage - da muss man nicht überdramatisieren.

Neu geschaffene Jobs (mehr Dienstleistung Verwaltung Medizin, Pflege ) sind deutlich(!) weniger energieintensiv als die wegfallenden. Das wird in beträchtlichem Maß den Zusatzverbrauch ausgleichen.

Netto wird der zusätzliche Verbrauch viel weniger sein.

Allein Stahlindustrie 70 TWh im Jahr - davon immerhin 30% elektrisch => ~ 25 TWh Strom frei werdendes Potential... nur Stahlindustrie! 70 bis 100 TWh frei werdende Menge im Bereich Strom ist insgesamt nicht unrealistisch bis 2035
 
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Col. Jessep schrieb:
Ich hoffe nicht, dass sie auf deinem Grund und Boden Gas und Braunkohle finden und du umsiedeln musst
Gerne. Gegen eine großzügige Entschädigung ziehe ich sont wo hin.
Col. Jessep schrieb:
Ich hoffe auch nicht, dass die Erde noch wärmer wird
Ich hoffe, dass der "Klimawandel" auch noch irgendwan in D. ankommt und dem Land mediterranes Wetter beschert (Wird natürlich nicht passieren, ist halt ein Klimaschwindel).
Col. Jessep schrieb:
Und ich hoffe auch nicht, dass ein Totalitäres Regime und das Gas nochmal abdreht oder zumindest als Drohkulisse benutzt.
Col. Jessep schrieb:
Aber du willst es nicht verstehen!
Ich habe eher den Eindruck, dass du es nicht verstehst. Deshalb noch mal:
H@rlekin schrieb:
Braunkohle und Fracgas muss vom Iwan importiert werden?
Col. Jessep schrieb:
Unabhängigkeit ist das Ziel!
Das finde ich auch wichtig.
 
Ich weiß ja nicht was ihr alle nur am meckern seid.
Das EEG gibt es jetzt seit über 20 Jahren und jeder hatte die möglichkeit bis jetzt was zu installieren.
Wer ist bis jetzt nicht geschafft hat selber schuld. Und es rechnet sich auch ohne Einspeisevergütung.

Wir in Deutschland stehen doch absolut Top da:
1772277283741.png


Dazu EU:
1772277436461.png


Das Riesenproblem was wir haben sind halt die Einspeisespitzen im Sommer. Es wird viel mehr Strom produziert als Abgenommen werden kann.

Warum werden aus diesen Spitzen nicht einfach Wasserstoff hergestellt und unsere leeren Gasspeicher zu füllen?

Das gas kann denn in den Gaskraftwerken wieder zu Strom erzeugt werden. Ich weiß der Wirklungsgrad ist grottig aber besser als den Strom zu verschenken.

Hier ist ne schöne Seite wo man alles sieht:
https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&year=2026&week=08&bw=1
 
darthbermel schrieb:
Nicht nur off-topic, auch falsch.

Zitat Forschung & Lehre:
Das ist ja ganz toll und völlig okay.
Seltsam nur, dass gerade die, die in der Regierungsverantwortung waren, nicht zu denen gehören, die fertig studiert haben, promoviert waren oder einen Doktor Titel hatten. Da ist sicherlich noch mehr Dreck am Stecken, nur ist es noch nicht vollends bekannt. Das wird noch dauern.
 
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Naja weil sich Wasserstoff halt sich vorne und hinten nicht rechnet. Solche Anlagen wären doch nur ein paar Wochen im Jahr in Betrieb - niemand baut doch sowas.

Sowas wäre nur mit Steuermitteln als Zuschussgeschäft finanzierbar aber der Bundeshaushalt ist halt leer.

Weil sich die Stahlindustrie perspektivisch aus Deutschland eher zurückziehen will ist das Ganze in sich zusammengefallen. Die Stahlindustrie war doch der geplante Ankerverbraucher für Wasserstoff ist die aber zukünftig eher nicht mehr da fällt das halt zusammen.

Wasserstoff war halt so Elfenbeinturmplanung auf statischen Szenarien.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/arcelor-mittal-absage-wasserstoff-100.html
https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/wasserstoffstrategie.html
 
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Weyoun schrieb:
Die regelmäßigen Umbauten und Rennovierungen der letzten 60 Jahre hat aber auch ein Mehrfaches dessen verschlungen, was die Fflugzeuge mal gekostet haben.

Klar, Wartung und Ertuechtigung ist nicht gratis, sie ist nur billiger als die Alternative Verschrotten und Neubau.

Das sind ganz einfach die einzigen Flugzeuge mit 8 Triebwerken, mit denen man ALLE Waffen der Amis in sicherer Höhe transportieren und abwerfen kann, von kleinen Fliegerbommben, über den 14-Tonnen-Bunker-Buster GBU-57 (MOP), den man letztes Jahr über dem Iran abgeworfen hat bis zur Atombombe.

Ich glaube nicht, dass sie noch andere Flugzeuge mit 8 Triebwerken haben. Die GBU-57 wurden letztes Jahr von B-2 Bombern abgeworfen. Offenbar war die Luftabwehr des Iran noch respekteinfloessend genug, um die hoeheren Kosten dieses Einsatzes im Vergleich zum Einsatz von B-52 zu rechtfertigen. Aber jedenfalls haben die USA offenbar noch genug Einsatzmoeglichkeiten, dass sie die 76 B-52 weiterhin warten und ertuechtigen.
 
H@rlekin schrieb:
Gerne. Gegen eine großzügige Entschädigung ziehe ich sont wo hin.

Ich hoffe, dass der "Klimawandel" auch noch irgendwan in D. ankommt und dem Land mediterranes Wetter beschert (Wird natürlich nicht passieren, ist halt ein Klimaschwindel).
Gute Besserung.
 
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B226 schrieb:
99% der Dächer sind Wüste
Die Eigentümer dürfen von mir aus gerne so viele Solarpanelee auf ihren Dächer installieren, wie ihnen beliebt Aber bitte ohne! Staatsknete:
Benna schrieb:
Dafür hast du aber auch noch DEUTLICH mehr für die eingespeiste Kw/h bekommen.
Einfach eine Frechheit, dass sich vermögende Eigenheimer ihre Ersparnis auch noch von der Allgemeint finanzieren lassen.
Aber wo ein Trog, da sind auch Schweine und so entstehen dann parasitäre Strukturen. Faktisch ist das Stimmenkauf, ich mache mein Kreuzchen an der richtigen Stelle, dafür schiebt mir die Partei die Kohle rüber und Pseudolegitimiert wird der Vorgang durch irgendwelchen CO2 /Klimaschwindelquatsch.
B226 schrieb:
Dito.
B226 schrieb:
Atomenergie wurde 40 Jahre lang mit Mia € subventioniert. Auch wenn ich den überstürzten Ausstieg für falsch halte, so hat dieser Energiezweig es nicht geschafft in seiner effizienten Phase eine Strategie zu erfinden für eine Beseitigung des Atommülls, oder (europäische) Unabhängigkeit bei der Beschaffung.
Die verbliebenen Kraftwerke hätten schon noch weiter betrieben werden können, stattdessen wurden die Anlagen gesprengt, für mich ein unfassbarer Schwachsinn.
 
Serandi.87 schrieb:
Das ist ja ganz toll und völlig okay.
Seltsam nur, dass gerade die, die in der Regierungsverantwortung waren, nicht zu denen gehören, die fertig studiert haben, promoviert waren oder einen Doktor Titel hatten.
Wer soll das sein? Soweit mir bekannt, hatte jeder der grünen Minister und Staatssekretäre einen Hochschulabschluss. Und welchen Dreck haben die am Stecken? Aluhut?
 
darthbermel schrieb:
Wer soll das sein? Soweit mir bekannt, hatte jeder der grünen Minister und Staatssekretäre einen Hochschulabschluss. Und welchen Dreck haben die am Stecken? Aluhut?
Bitte recherchiere selbst oder Frage chatGPT. Wie gesagt, off topic und ich habe kein Bock auf weitere unnötige Verwarnungen. Sonst lass privat schreiben.
 
@H@rlekin: Ich habe für meine Photovoltaikanlage auch investiert. Die habe ich nicht geschenkt bekommen. Und wenn du dafür jemand blamen willst, dann gehe bitte nach Berlin zu den Parteien, die die entsprechenden Gesetzte gemacht haben.
 
@Benna Dann müsste er auch jeden blamen, der Förderung bekommt. Sei es Studienkredit, KfW-Förderung, Kindergeld, Elterngeld, E-Auto-Förderung usw.
 
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