Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsGesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken
Eigenrecherche ist wohl echt nicht so dein Ding, oder? Kein Wunder, das man dann denkt, es gibt nichts in DE was auf der Welt groß gebraucht wird. Nur als Beispiel ohne Sick AG würde vieles länger dauern.
Ja weil Eigenrecherche kompletter Unsinn ist das würde auch nur auf googeln hinauslaufen
Ich lasse global in allen Sprachen googeln auf sicher zehntausenden von Artikeln Geschäftsberichten Marktanalysen und Dokumenten durchsuchen und überprüfe nur noch die Ergebnisse.
Bei einer Eigenrecherche würde man vielleicht 0,1% der Daten sichten das ist von vorneherein doch Müll?
Ich mache immer einfach das, was mit Abstand das beste Ergebnis liefert und prüfe das dann nur nach. Macht doch denke ich jeder so? Bei solchen Daten kann man sich die Quelllen doch verlinken oder je nach Modell anzeigen lassen - besser geht es doch nicht?
puh, der Zustand unseres Landes in einem Thema dargestellt.
Extrem viele gegensätzliche Meinungen, aber nur wenig Fakten. Polemik über Sachlichkeit, wie in einer politischen Diskussion.
Genau, weil Mieten ja sooo günstig sind in der Großstadt. 20 € kalt der Quadratmeter plus Nebenkosten ist bei Neuvermietungen keine Seltenheit mehr. Wohl dem, der seit 20 oder 30 Jahren wohnt und nur moderate Mietanhebungen erfahren hat. Ich suche seit mehr als zwei Jahren in Nürnberg und Umgebung eine neue Wohnung und gehöre eigentlich zu den Gutverdienern. Was man so findet, sind 1.200 bis 1.500 € kalt plus Nebenkosten für zwei Zimmer auf 70 m².
Bei diesen Preisen kann man sich dann auch gleich für 30 oder 35 Jahre verschulden und ein Haus bauen.
Und jetzt komme mir bitte nicht mit den ach so günstigen Plattenbauten aus den 70-ern oder 80-ern, in denen man so perfekt wohnen kann.
Ach, in Brandenburg ist da schon etwas in Aussicht:
YouTube
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
Das Militär ist da so oft drüber mit den Ketten, daß da praktisch nichts mehr wächst, auch nicht mit säen.
Das wäre ideal für eine gigantische Solaranlage.
Die nächste freie Fläche ist wahrscheinlich die Colbitz-Letzlinger Heide, die sieht genau so aus.
Wenn man drauffährt, sieht man das Ende nicht.
Sollte die Bundeswehr mal mit der Kriegsspielerei aufhören, könnte man da auch kilometerweit Solarzellen legen.
Legen ist ja nicht richtig, bei uns liegt der ideale Neigungswinkel bei um die 30 Grad zum Boden.
Geht ja heiß her hier. Man kann garnicht alle Beiträge lesen, soviele sind es schon.
Ich denke, ein Solarpanel auf dem Dach ist viel besser als eine landwirtschaftliche Fläche zu überbauen und dann noch einzuzäunen, sodass keine Tiere mehr durch kommen. Deshalb halte ich die Förderung für Privatleute weiterhin für gut. Die kurzen Flauten könnten wir mit zentralen Speichern im Süden und Norden gut abfangen. Dann könnte man sich auch den Ausbau des Stromnetzes sparen, weil die durchschnittliche Auslastung des Stromnetzes bei 15% liegt, wenn ich das aus dem Nano Beitrag noch richtig in Erinnerung habe. D.h. wir müssen nur die Spitzen mit Batteriespeichern ausgleichen.
Hauptproblem ist meiner Meinung nach immer noch der Langzeitspeicher, damit wir auch im Winter genügend Strom haben. Dort tut sich leider wenig. Wir setzen auf Gaskraftwrrke, wohl auch wegen der Wärmeversorgung im Winter und nicht allein wegen dem Strom.
Im Nano Beitrag wurde aber auch gesagt, dass Uran spott billig ist und es deshalb unverständlich ist, die Atomkraftwerke abzuschalten und sogar gleich zu sprengen. Das war rein ideologisch. Aber klar, Atomkraftwerke können nur Grundlast. Deshalb bräuchten wir wieder mehr Speicher.
Die hochgejubelte Grundlast war immer Mangelware, und die entsprechende Stromproduktion im Ueberschuss vorhanden (Laufkraftwerke (Wasserkraft an Fluessen), Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke). In der Nacht war immer zuviel Strom da, und am Wochenende auch oft am Tag. Deswegen hat man sich allerhand einfallen lassen, um die Grundlast zu erhoehen. Z.B. habe ich einen Warmwasserspeicher, der mit billigerem Nachtstrom betrieben wurde. Anderen Leuten wurde eine Nachtspeicherheizung angedreht. Und schliesslich baute man Pumpspeicherkraftwerke, die den billigen Grundlaststrom verbraucht haben und speicherten und daraus Spitzenlaststrom gemacht und teuer verkauft haben.
Sollte sich das tatsaechlich aendern (derzeit ist hier der Nachtstrom noch immer etwas billiger, und wird m.W. auch garantiert in der Nacht eingeschaltet; es ist also noch immer in der Nacht zuviel Strom da), kann man dieselben Mechanismen (oder modernere) verwenden, um einen Teil der Last von Zeiten mit zu wenig Produktion in Zeiten mit Ueberproduktion zu verschieben.
Wenn eine Gesellschaft weg von Industrie globaler IT Richtung Dienstleistung geht ist EE tatsächlich super, weil das 9 to 5(17) Jobs sind und das passt optimal z.B. zu PV.
War eigentlich immer schon so. Wobei Dienstleistung oft nicht so viel verbraucht, dagegen gibt's eine Abendspitze, wo dann Abendessen gekocht wird u.ae.
Jo wie gesagt ich halt EE für D optimal und für jedes Land das weg von Industrie und Produktion Richtung Dienstleistung geht (Also Dienstleistung ohne globale IT Angebote) sondern vor allem lokale die zum PV Zyklus passen).
Und negative Förderung über Verteuerung von alternativen Energieformen dann muss man auch PV nicht mehr extra födern.
Denke damit können alle dann leben PV wird gefördert ohne dass das den Bundeshaushalt belastet.
Gegen Abendspikes müsste man halt da die Kosten für den Netzbezug erhöhen so dass der Anreiz für Heimspeicher von alleine steigt - keine Ahnung ob sowas rechtlich machbar ist denke aber schon, wenn es ein einfaches Rergelwerk von x - y Uhr Mehrkosten x% oder ZUusatzbetrag y pro kWh ist.
In diesem Fall eher das Biden-Regime, das Atomkraft als Weg hin zur CO2-Neutralitaet gesehen hat und gefoerdert hat. Three Mile Island 1 wurde 2019 (also unter Trump) wegen Unwirtschaftlichkeit stillgelegt, und die Ankuendigung der Reaktivierung fand 2024 (unter Biden) statt. Trump steht eher auf fossile Energie als auf Atomkraft, auch wenn er Atomkraft wohl fuer maennlich genug haelt, um nicht dagegen zu wettern (anders als bei Windkraft).
Man muss aufhören den Leuten was von Erde zu erzählen. Das ist zu abstrakt und zu groß. (...) Man muss den Leuten klar machen, dass Umweltschutz am Ende Menschenschutz ist und das Hitze, Dürre und Überschwemmungen (am besten mit persönlichem Bezug) direkte folgen unseres Umgangs mit dem Planeten sind.
Deswegen habe ich von den Flüchtlingen geschrieben. Vor ein paar Jahren hatte Deutschland mal eben 1 Mio. auf einen Schlag reingelassen. An das Chaos und die Probleme, die daraus erwuchsen, müsste man sich heute eigentlich noch erinnern. Jetzt nehme man diese Erfahrung und multipliziere sie mit 20 oder so. Das ist ein Teil dessen, was auf uns zukommen wird.
Die wirtschaftlichen Folgen hingegen sind unabsehbar. Zum Beispiel werden viele Ressourcen in Afrika gefördert. Das könnte bis zum Jahrhundertwechsel unmöglich werden.
In Guinea fördert man bspw. 25% des weltweiten Bauxits. In der Hauptstadt hat man im Sommer durchschnittlich 32 °C. Kommen da 3 °C drauf, dann sind das zwar "nur" 35 °C, aber das ist der Durchschnittswert! Die Tagesspitzen können da auch locker auf 45 °C und mehr steigen. Da können Menschen im Sommer nicht mehr überleben. Dafür bräuchte es eine Klimaanlage, aber so was kann sich dort der einfache Mann bei weitem nicht leisten. Das ist ein armes Land.
Südafrika ist ebenso betroffen und die fördern großen Menge an Rohstoffen, die die Welt abnimmt, unter anderem 15% der Weltgoldproduktion, 70% Platin, 70% Palladium, 10% Eisenerz, 45% Chrom, 15% Titanerze. Fallen da größere Minen wegen zu viel Hitze aus, dann guckt die Welt bei richtig vielen Sachen echt doof aus der Wäsche. Das kann man nicht mal eben so kompensieren.
Da sieht man mal wieder, der Verbraucher ist immer der Verlierer bei solchen Konstellationen. ;-)
Außer natürlich man ist ein Alpenland und kauft den Strom im Sommer günstig aus Deutschland für die Speicherkraftwerke, wird teils dafür sogar noch bezahlt und im Frühling/Herbst dann halt günstig von AKWs, wenn gerade im überfluss vorhanden ist.
Die Schweiz hat zugeben die Sache dann besonders geschickt für die eigene Autonomie gemacht und Speicher gleich den eigenen AKW Strom und hat sogar brauchbare Endlagerstätten anscheinend.
Ergänzung ()
DocAimless schrieb:
Man ist nicht irgendwie zum 3 größten Exporteur geworden durch "nichts" wie du es nennst.
100% richtig, aber sein Punkt war ja, zeitkritische Infrastruktur die garantiere Uptimes von jenseits der 99% haben sollten. Mir fällt gerade nichts ein, bei dem man nicht auch ein kurzfristiger lokaler Ausfall verkraftbar wäre. Was wir hier Herstellen kann alles größtenteils per Containerschiff zum Empfänger oder ist eh für innerhalb der EU bestimmt.
Wobei man natürlich an der Stelle sagen darf, das gerade das US-Stromnetz nun ohnehin wenig reguliert war und deswegen ohnehin wohl mit mehr Ausfällen zu kämpfen hat als das DE oder EU-Netz. Ob das jetzt einer der Gründe dafür ist das die Big Players bei Rechenzentralen anfangen sich selbst um die Energie zu kümmern? ;-)
Ergänzung ()
Weyoun schrieb:
"Vermögende Eigenheimer"? Sag mal geht's noch? Heute verschuldet sich eine junge Familie locker mit 600.000 bis 800.000 € bei einem Hausbau. Ich persönlich kenne nur ganz wenige Hausbesitzer, die wirklich übermäßig vermögend sind. Und selbst wenn das Haus bereits abgezahlt ist, hat lange nicht jeder die Kohle in bar zur Verfügung, um eine PV-Anlage oder Wärmepumpe nachzurüsten, weshalb das oft finanziert wird. Und die Einspeisevergütung macht den Unterschied, ob sich solch eine Finanzierung jemals lohnt oder nicht.
Das stimmt, in Bar hat haben das die wenigsten am Konto, aber finanzierbar für Hausbesitzer ist es in der Regel halt dann doch. Zumindest kenne ich niemanden der sich den Hauskauf leisten kann, aber dann an einer PV-Anlage finanziell scheitern würde.
Zugeben, es gibt jede Menge davon, die daran scheitern, aber das sind jene wo dann in der Regel der Kredit selbst fürs Haus auf der Kippe steht. Die haben dann wirklich andere Sorgen als noch mehr Geld ins Haus zu stecken, das hat dann aber auch in der Regel tiefgreifende Gründe wie Jobverlust oder Scheidung oder Suchtkrankheit.
Aber wie gesagt, im persönlichen Umfeld geht sich die Zehntausenden von Euro für sowas immer noch gut aus, auch wenn sie natürlich weh tun. Aber was muss, das muss.
Da sieht man mal wieder, der Verbraucher ist immer der Verlierer bei solchen Konstellationen. ;-)
Außer natürlich man ist ein Alpenland und kauft den Strom im Sommer günstig aus Deutschland für die Speicherkraftwerke, wird teils dafür sogar noch bezahlt und im Frühling/Herbst dann halt günstig von AKWs, wenn gerade im überfluss vorhanden ist.
Die Schweiz hat zugeben die Sache dann besonders geschickt für die eigene Autonomie gemacht und Speicher gleich den eigenen AKW Strom und hat sogar brauchbare Endlagerstätten anscheinend.
Naja abh. von Russland waren wir zu dem Zeitpunkt sowohl bzgl. Brennstäbe als auch Gas. Insofern hat die Entscheidung sehr wenig Strategisches zumal die Debatte damals ja bezüglich Sicherheit(Fukushima) geführt wurde und nicht Nachhaltigkeit (Atommüll und Beschaffung).
Nicht falsch verstehen: Die Entscheidung war richtig, aber mglw. unnötig teuer, weil ad-hoc.
Im Sommer wird es sicher ohne Pumpen die mit günstigen PV-Strom laufen eng. aber vom Herbst bis zum Sommeranfang sehen die Prognosen jetzt gar nicht so dramtisch aus. Aber natürlich sind Prognosen, besonders wenn sie die Zukunft betreffen, immer schwierig.
Atomkraft ist die teuerste Art der Energiegewinnung und ohne Subventionen und staatliche Garantien will das niemand versichern. Der französische Atomkonzern EDF ging pleite, musste von der Börse genommen und verstaatlicht werden. Der dortige Rechnungshof warnt davor, nicht weiter in Atomkraft zu investieren.
Russland ist zu Chinas Juniorpartner geworden und abhängig davon, dass die ihre fossilen Brennstoffe abnehmen, China selbst investiert mehr in Erneuerbare, als alle anderen Länder zusammen.
Nur eine Hand voll Länder bauen bzw. planen den Bau von AKW, die werden auch gerne mal teurer und später fertig, als erwartet.
Wir kaufen dann ein, wenn es günstiger ist, Energie zu importieren, als sie selbst zu erzeugen. Ausnahmen gibt es einige Tage im Winter während der Dunkelflaute, aber auch dann importieren wir meist Energie, die aus Erneuerbaren erzeugt wurde. Nennt sich europäische Energiemarkt.
Aber dann ist man halt immer noch nicht in der Stadt, wenn man sich nur für 30 Jahre verschuldet, denn Neubauten in der Stadt ist unbezahlbar teuer für Familien.
Und natürlich, wenn man sich doch das dicke Zinshaus leisten konnte, hat man nach 35 Jahren wieder ne Million oder zwei an Schulden, weil die Instandhalten kein Pappenstiel ist. Klar, dafür bringt das Haus auch Einnahmen, und ist selbst eine Wertanlage ... aber man darf echt den Unterhalt fürs eigenen Haus nicht vergessen in der Rechnung. Man zahlt ja nur nur das Haus ab und kauft sich nach 30 Jahren ein neues... also manche machen das schon, deswegen ist zumindest in Österreich wohl aktuell kaufen auch wesentlich attraktiver als neu bauen.
Und rein von der Demographie sollte der Markt bald ohnehin noch attraktiver für Käufer werden, siehe die Entwicklung in Japan, die in der Hinsicht sicherlich uns deutlich voraus sind.
Die Subventionen sind nur nötig um die Skalierung der Technologie schneller zu erreichen bis sie günstiger ist als fossile Energien. Ab diesem Punkt wird es ein Selbstläufer. China hat die Subventionen erst gestrichen als dieser Zeitpunkt gekommen war und sie haben weiterhin eine Solarindustrie.
H@rlekin schrieb:
Wie viele Wüstenflächen mit annähernd 365 Tagen Wolkenfreiheit hat Deutschland noch mal?
Es gibt genug Sonne um ausreichend zuverlässig Strom zu produzieren, für nachts gibt es Batterien und für die restlichen 20% der Zeit wo das nicht reicht hat man Windenergie oder Standby-Kraftwerke.
Joa, nachdem sich jetzt jeder gut situierte Rentner seine Anlage hat subventionieren lassen, wird für den Rest der „Pöbel“ die Unterstützung abgeschafft. Gerade für junge Familien, die trotzdem den Schritt Richtung Eigenheim wagen, wäre das ein Schlag ins Gesicht.
Klein- und Mittelbetriebe / Existenzgründungen (Förderkredite, Zuschüsse, Beratungsförderung)
Kultur und Medien (Förderprogramme, öffentliche Rundfunkfinanzierung)
Bildung & Gesundheit (öffentliche Finanzierung von Schulen, Hochschulen, Krankenhäusern; teils als sektorale Subventionen)
Regional- und Strukturförderung (Bundes- und EU-Strukturfonds für strukturschwache Regionen)
Denn Subventionen sind blöd und vollkommen unnütz haben wir ja in diesem Thread gelernt...
Hier wird einfach die Unfähigkeit der Netzbetreiber auf die privaten kleinen PV Besitzer abgewälzt. Anstelle beim Netzausbau endlich mal aufs Gas zu drücken macht man lieber den Privaten Ausbau unrentabler.
Also bitte wieder zurück zur fossilen Energie, dass Freut Kathie's Managerfreunde aus der Energiewirtschaft doch sehr!