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News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken
- Ersteller MichaG
- Erstellt am
- Zur News: Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken
In den ewigen Feuern der Verdammung, wo er sich zusammen mit den Pah-Geistern befindet?AS2008 schrieb:Wo ist Gul Dukat?![]()
Was hat das mit dem Thema zu tun?
Der Typ, der uns faul nennt?Weyoun schrieb:Vielleicht ist das ihre eigentliche Aufgabe. Am Ende Fritze gut dastehen zu lassen.![]()
Das ist eigentlich unmöglich.
Dukat hat immer was mit einem Thema zu tunWeyoun schrieb:In den ewigen Feuern der Verdammung, wo er sich zusammen mit den Pah-Geistern befindet?
Was hat das mit dem Thema zu tun?
Und nicht nur das.Weyoun schrieb:Macht bei 800.000 € Baukosten glatt mal eine viertel Million, die man einfach so mal auf dem Konto haben soll.
Gehen wird mal davon aus, dass der Hausbauer nur Mindestlohn bekommt, einfach damit er nicht arbeitslos ist und weiter seine Tilgungsrate bedient.
Nach allen Abzügen bleiben ihm monatlich netto ungefähr 1.703 €. Mal 12 Monate, mal 45 Arbeitsjahre sind das rund 920.000 €. Das heißt dieser eine Mensch geht fast sein ganzes Leben arbeiten und hat damit nur den Hausbau, und sonst nichts anderes, bezahlt. Der Partner muss dann arbeiten gehen, damit man genug zu Essen hat, sich vielleicht dann und wann mal ein Auto leistet und natürlich die Kinder einkleidet und deren Ferienlager bezahlt. Das Haus muss auch mindestens ein Mal im Leben saniert werden und die Inneneinrichtung hin und wieder ausgetauscht werden. Haus und Inventar verschleißen ja mit der Zeit.
Das waren jetzt 45 Jahre. Die Baukredite laufen aber eher um die 30 Jahre, sodass man monatlich statt 1.703 € eher 2.555 € bezahlen muss. Das Medianeinkommen eines Pärchen ohne Kinder liegt bei 3.991 €. Nach Abzug der Tilgungsrate bleiben monatlich 1.436 € für alles außer Hausbau übrig. Das ist wenig und je nach Wohnort zu wenig.
Das bezog sich auf ein Medianeinkommen, d. h. die Hälfte der Pärchen verdient weniger. Ein Haus zu bauen ist finanziell eigentlich nur noch für die besser verdienende Bevölkerung möglich.
Zimmbo
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mifritscher schrieb:Der Primärenergiebedarf lässt sich durch Elektrifizierung mittels eMobilität und Wärmepumpen massiv reduzieren. Wir reden hier um Reduktionsmöglichkeiten auf (!) irgendwas zw. 25 und 33%. Also auf ein viertel bis ein drittel. Das wären dann nur noch etwa 3 TWh am Tag. Dann haben wir jetzt schon 1 TWh am Tag Erzeugung EE in den "kritischen" Monaten. Tendenz: stark steigend -> die Versorgungslücke wird nochmals kleiner.
Auch habe ich nicht gesagt, dass man sofort und ausschließlich H2 einspeichern muss. Aus dem H2 kann man auch Methan erzeugen. Ist zwar ineffizient, aber wir haben schon in den Sommermonaten teilweise viel EE über, die man dazu nutzen kann. Vielleicht muss den Speicher noch ein wenig ausbauen, aber da reden wir dann eher um Faktor 1,5.
Bzgl. Reisen und Komfort ist eigentlich nur das Flugzeug kritisch, auch weil es da auf absehbare Zeit keinen großflächigen Pfad zur Elektrifizierung gibt. Bei allem anderen mach ich mir keine Sorgen.
Da sind leider sehr viele sportliche Annahmen dabei, genau das meine ich mit Utopie.
Das sind auf absehbare Zeit keine realistischen Annahmen. Ein ehemaliger Nachbar hat vor ca. Vier Jahren sich das energetisch beste was es gibt hingestellt. So ca. zwei Millionen wird die Kiste gekostet haben. Nord und Südseite voll mit PV ca. 40kwpeak. Besser als der beste Passivhausstandard den es gibt, mit großen Fenstern für Solare Gewinne. Zentrale Lüftungsanlage etc.
Und es reicht im Dezember bis Februar trotzdem nicht mehr. Die laden auch noch ein EV damit, das ist aber die Hausfrauenkutsche, da wird nicht viel km damit gefahren. Vielleicht 3000km wenn's hochkommt. Das Audi S5 Cabriolet ist da nicht mit drin, das deutlich mehr km sieht.
Für mich ist das der beste Beweis daß "Net Zero" in absehbarer Zeit nichts weiter als Utopie ist.
Man kann sich wirtschaftlich sinnvoll versuchen dem anzunähern. Ist auch geopolitisch ein guter und wichtiger Weg, da geht es aber um unabhängigkeit nicht ums Klima. Aber übers Knie brechen funktioniert nicht und führt wie man sieht unter anderem zu unserer desolaten Wirtschaft. Günstige Energie ist ein Baustein davon und diese haben wir seit diese PV Subventionsscheise los ging nicht mehr in Deutschland.
Wieso kann man nicht einen Weg gehen, der mit möglichst wenig Geld maximale Wirkung zeigt?
Die Wärmepumpe ist schon der quasi standard beim Heizungsbau. Aber nur weil diese in den Betriebskosten unschlagbar günstig ist. Diese wird weiter immer günstiger und besser werden.
Ist quasi ein Selbstläufer.
Mit dem KFZ ist es das gleiche.
Das bessere Produkt wird irgendwann gewinnen.
In 50 Jahren, wenn wir annähernd die Voraussetzungen dafür geschaffen haben (durch Marktdurchdringung keine Verbote), werden wir einen sehr hohen Elektrifizierungsgrad erreicht haben. Eventuell verschwindet sogar die Batterie wieder (im Auto), oder wird sehr klein, weil es wirtschaftlicher ist mit Turbine zu fahren, die mit efuels betrieben wird. Ist aber alles Glaskugel Geschwätz. Momentan ist "Net Zero" eine höchst schwachsinnige, in meinen Augen sogar gefährliche Ideologie. Hohe Energiekosten treffen die ärmsten am härtesten.
Ich verstehe einfach nicht wie man diese Ideologie so stark propagiert, obwohl wir meilenweit von der Umsetzung entfernt sind, und die meisten investitionen in diese Richtung woanders deutlich besser aufgehoben wären.
Ist in etwa genauso realistisch aktuell wie Fusionskraftwerke.
Grüße Zimmbo
Wann kommt die Realisierung, dass dem Klima die Wirtschaft völlig egal ist?Zimmbo schrieb:Man kann sich wirtschaftlich sinnvoll versuchen dem anzunähern. Ist auch geopolitisch ein guter und wichtiger Weg, da geht es aber um unabhängigkeit nicht ums Klima. Aber übers Knie brechen funktioniert nicht und führt wie man sieht unter anderem zu unserer desolaten Wirtschaft. Günstige Energie ist ein Baustein davon und diese haben wir seit diese PV Subventionsscheise los ging nicht mehr in Deutschland.
Du schaust auf zu kurze Zeiträume.
Ja, man kann das Geld woanders reinstecken und das ist vielleicht günstiger als bspw. PV. Aber dafür schlägt in 20 Jahren dann das Klima zu und man zahlt mehr drauf, als man in der Zeit bis dahin eingespart hat.
Der Menschheit ist das Klimaproblem seit mindestens 35 Jahren bekannt, aber gemacht hat man seit dem fast nichts. Wir fahren gerade mit 130 auf eine Wand zu und es wird diskutiert, ob man das Auto nicht schöner lackiert könnte, statt in Bremsen zu investieren.
SternburgExport
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Ich habe selbst seit etwas mehr als zwei Jahren eine PV Anlage auf dem EFH.
Prinzipiell würde ich sagen, dass Reiche recht hat: Die aktuellen Subventionen setzen Fehlanreize.
Meine Anlage ist so ausgelegt, dass sie sich auch ohne Einspeisevergütung rechnet. ROI ist mit Einspeisevergütung 3-5 Jahre früher (je nachdem wie man rechnet) und die Wirtschaftlichkeit der Anlage selbst auf 20 Jahre damit natürlich deutlich besser. Wenn ich die 23.000€ allerdings in einen MSCI World ETF oder vergleichbar gesteckt hätte, hätte ich auf 20 Jahre eine deutlich besser Rendite (mit 8% Verzinsung pro Jahr gerechnet), ohne Einspeisevergütung wäre ich auf 20 Jahre kaum besser als Tagesgeld/Geldmarktfonds. Wenn man (die Regierung) möchte, dass Privatpersonen aus wirtschaftlichen Erwägungen PV Anlagen montieren sind die Subventionen mMn schon notwendig.
Warum sage ich, dass Reiche trotzdem Recht hat? Ich habe einen 10kWh Akku, damit kann ich ca. 80% meines Gesamtverbrauchs übers Jahr selbst erzeugen. Gerade im Sommer ist der aber spätestens um 10 Uhr voll. Danach speise ich über Stunden Strom ein, den ich vergütet bekomme, der aber nicht gebraucht wird. Auch kann ich mit so einem Akku nicht über den Winter kommen. Um vom 80 auf 90% Autarkie zu kommen bräuchte ich nicht nur einen viel größeren Akku (eher 30 - 50kWh), ich müsste auch noch eine viel größere Anlage installieren (mehr als 20kWp), die dann noch viel mehr Strom im Sommer einspeist, den keiner braucht. Wirtschaftlich macht das eh keinen Sinn.
Die Installation von Großspeichern kann hier helfen, die Wirtschaftlichkeit würde ich aber ebenso wie bei der "Wasserstofferzeugung durch Negativstrom" in Zweifel ziehen. Beides hat erhebliche Anschaffungskosten und dürfte sich nur dann lohnen, wenn die Anlagen gut ausgelastet sind. Einen Speicher, der nur im Sommer wirtschaftlich ist, wird kaum ein Unternehmen bauen. Wenn man den Weg gehen möchte, dann auch wieder nur mit Subventionen.
Selbstvermarktung macht mMn bei den üblichen Dachanlagen auch keinen Sinn. Wenn man zur Mittagszeit keine Vergütung bekommt, wo ja der größte Überschuss da ist, dürfte es bei den meisten Anlagen de facto darauf hinauslaufen, dass sie kein Geld mit Einspeisung verdienen können (was ggf. auch der Plan dahinter ist)
Einige Möglichkeiten um das Ganze zumindest in die richtige Richtung zu bewegen wäre mMn:
Prinzipiell würde ich sagen, dass Reiche recht hat: Die aktuellen Subventionen setzen Fehlanreize.
Meine Anlage ist so ausgelegt, dass sie sich auch ohne Einspeisevergütung rechnet. ROI ist mit Einspeisevergütung 3-5 Jahre früher (je nachdem wie man rechnet) und die Wirtschaftlichkeit der Anlage selbst auf 20 Jahre damit natürlich deutlich besser. Wenn ich die 23.000€ allerdings in einen MSCI World ETF oder vergleichbar gesteckt hätte, hätte ich auf 20 Jahre eine deutlich besser Rendite (mit 8% Verzinsung pro Jahr gerechnet), ohne Einspeisevergütung wäre ich auf 20 Jahre kaum besser als Tagesgeld/Geldmarktfonds. Wenn man (die Regierung) möchte, dass Privatpersonen aus wirtschaftlichen Erwägungen PV Anlagen montieren sind die Subventionen mMn schon notwendig.
Warum sage ich, dass Reiche trotzdem Recht hat? Ich habe einen 10kWh Akku, damit kann ich ca. 80% meines Gesamtverbrauchs übers Jahr selbst erzeugen. Gerade im Sommer ist der aber spätestens um 10 Uhr voll. Danach speise ich über Stunden Strom ein, den ich vergütet bekomme, der aber nicht gebraucht wird. Auch kann ich mit so einem Akku nicht über den Winter kommen. Um vom 80 auf 90% Autarkie zu kommen bräuchte ich nicht nur einen viel größeren Akku (eher 30 - 50kWh), ich müsste auch noch eine viel größere Anlage installieren (mehr als 20kWp), die dann noch viel mehr Strom im Sommer einspeist, den keiner braucht. Wirtschaftlich macht das eh keinen Sinn.
Die Installation von Großspeichern kann hier helfen, die Wirtschaftlichkeit würde ich aber ebenso wie bei der "Wasserstofferzeugung durch Negativstrom" in Zweifel ziehen. Beides hat erhebliche Anschaffungskosten und dürfte sich nur dann lohnen, wenn die Anlagen gut ausgelastet sind. Einen Speicher, der nur im Sommer wirtschaftlich ist, wird kaum ein Unternehmen bauen. Wenn man den Weg gehen möchte, dann auch wieder nur mit Subventionen.
Selbstvermarktung macht mMn bei den üblichen Dachanlagen auch keinen Sinn. Wenn man zur Mittagszeit keine Vergütung bekommt, wo ja der größte Überschuss da ist, dürfte es bei den meisten Anlagen de facto darauf hinauslaufen, dass sie kein Geld mit Einspeisung verdienen können (was ggf. auch der Plan dahinter ist)
Einige Möglichkeiten um das Ganze zumindest in die richtige Richtung zu bewegen wäre mMn:
- dass Solaranlagen (vergütungsfrei) abgeregelt werden, wenn keiner den Strom braucht
- dass Anlagen nur noch gefördert werden, wenn sie einen vernünftig dimensionierten Speicher haben
- dass die Förderung trotzdem über die Einspeisung läuft und nicht über die Anlagekosten. Davon profitieren sonst nur die Monteure
- dass man die Regeln, unter denen Vermietern ihren Mietern Strom vom Dach verkaufen können, nochmal vereinfacht
- dass man grundsätzlich die Netzentgelte nochmal überarbeitet. Dynamische Stromtarife, die den Solar-Buckel zur Mittagszeit ein wenig abfangen können, sind mMn wenig attraktiv, wenn ich immer 15 Cent Netzentgelte mitzahlen muss.
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Neronomicon
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Zimmbo schrieb:Da sind leider sehr viele sportliche Annahmen dabei, genau das meine ich mit Utopie.
Zimmbo schrieb:Und es reicht im Dezember bis Februar trotzdem nicht mehr
Genau das ist es ja. Gut in 2 Sätzen gesagt. Der Weg bis dahin und wie man es macht ist das Schwierige. Denn wir jeder bei seiner Anlage sehen kann, ist der Winter mit viel Bewölkung und Nebel das Problem. Und da braucht man noch sehr lange die Kraftwerke wie wir sie kennen.
Da nützt es auch nicht das über den Daumen schöngerechnete Studien. OK und nicht zu vergessen Parteien und Politiker die ganz was anderes wollen (hust Lobbys).^^
Ergänzung ()
Krik schrieb:Der Menschheit ist das Klimaproblem seit mindestens 35 Jahren bekannt, aber gemacht hat man seit dem fast nichts. Wir fahren gerade mit 130 auf eine Wand zu und es wird diskutiert, ob man das Auto nicht schöner lackiert könnte, statt in Bremsen zu investieren.
Äh ja. Da wird sich aber kaum was ändern. Da jeder machen kann was er will und diese oder andere Länder sich gar nicht an die Vorgaben halten müssen.
Was viele auch nicht wissen. Schön das wir und ein paar andere Staaten was in der Richtig machen. Nur ist das ein globales Problem und moralische Fingerzeigen aus DE und damalige feministische Außenpolitik helfen da Null.
Zimmbo
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@Krik
Lese mal Björn Lomborg, da ist genau das beschrieben. Seine These ist, das wirtschaftlicher Erfolg oder GDP die wichtigste Messgröße ist, um sicherzustellen daß es der Menschheit gut geht. Sein Ansatz ist quasi der, das man so viel in Klima investiert, das das größtmögliche Wirtschaftswachstum möglich ist. Da sind wir aber schon jetzt komplett auf dem Holzweg, viel zu viel Investitionen für die falschen Sachen, nämlich die die eine Schrumpfung der Wirtschaft zur Folge haben.
Er ist außerdem für eine Internationale CO2-Steuer die über 100 Jahre langsam steigt.
Die momentanen Auswirkungen des Klimas auf die Wirtschaft sind momentan absolut vernachlässigbar, und das wird auch nicht sonderlich steigen.
Grüße Zimmbo
Lese mal Björn Lomborg, da ist genau das beschrieben. Seine These ist, das wirtschaftlicher Erfolg oder GDP die wichtigste Messgröße ist, um sicherzustellen daß es der Menschheit gut geht. Sein Ansatz ist quasi der, das man so viel in Klima investiert, das das größtmögliche Wirtschaftswachstum möglich ist. Da sind wir aber schon jetzt komplett auf dem Holzweg, viel zu viel Investitionen für die falschen Sachen, nämlich die die eine Schrumpfung der Wirtschaft zur Folge haben.
Er ist außerdem für eine Internationale CO2-Steuer die über 100 Jahre langsam steigt.
Die momentanen Auswirkungen des Klimas auf die Wirtschaft sind momentan absolut vernachlässigbar, und das wird auch nicht sonderlich steigen.
Grüße Zimmbo
Neronomicon
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Krik schrieb:Gehen wird mal davon aus, dass der Hausbauer nur Mindestlohn bekommt, einfach damit er nicht arbeitslos ist und weiter seine Tilgungsrate bedient.
Da biste halt der gekniffene. Außer bist Handwerker und kennst andere und baust selber.
Das ist eine Einstellung, die nicht helfen wird. Es ist eher eine Ausrede, die das Nichtstun rechtfertigt.Neronomicon schrieb:Nur ist das ein globales Problem und moralische Fingerzeigen aus DE und damalige feministische Außenpolitik helfen da Null.
Ich möchte begreiflich machen, dass dieses "aber die Anderen" und "das ist nicht wirtschaftlich" das Problem nicht beseitigen. Im Gegenteil, dadurch dass wir zu wenig gegen die Klimaerwärmung machen, wird uns das in Zukunft richtig auf die Füße fallen.
Und das ist einfach falsch. In den letzten 30 Jahren ist bspw. die Anzahl der Toten durch zu viel Hitze von jährlich ~300k auf ~500k gestiegen.Zimmbo schrieb:Die momentanen Auswirkungen des Klimas auf die Wirtschaft sind momentan absolut vernachlässigbar, und das wird auch nicht sonderlich steigen.
Guck dir diese Videos an [1], [2]. Die basieren auf den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien. Solltest du danach immer noch sagen, dass kein Problem besteht, dann... keine Ahnung... bist du vielleicht nicht in der Lage, das Problem zu verstehen? Solche Menschen gibt es ja auch.
Zimmbo
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Ich wäre sehr vorsichtig mit dieser Aussage, es sterben ca. 10 Mal mehr Menschen an zu viel Kälte. Nach dieser Milchmädchen Logik ist es also viel zu Kalt auf unserem Planeten.Krik schrieb:Solltest du danach immer noch sagen, dass kein Problem besteht, dann... keine Ahnung... bist du vielleicht nicht in der Lage, das Problem zu verstehen? Solche Menschen gibt es ja auch.
Aber vielleicht bist du nicht in der Lage das Problem zu verstehen?
Neronomicon schrieb:Was wurde da nicht gesagt und von Pumpstationen geredet, die man bauen wollte um es hoch zu pumpen um dann Nachts den Strom wieder zu haben. Was ist passiert? Bürokratischer Wahnsinn.^^ Gab mal ein Bericht darüber. Der Pumpensationsbetreiber musste den Strom mehrmals bezahlen. So rechnete es sich nicht.
Mal auf https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk#Deutschland nachgeschaut. Da steht etwas zu den Netzentgelten, die den Ertrag potentieller Pumpspeicherkraftwerke schmaelern; wenn die deutsche Politik also Speichermoeglichkeiten haben wollte, koennte sie das anders regeln. In Oesterreich wurden vor ein paar Monaten die Netzentgelte neu geregelt, was die Regierung als Entlastung der Verbraucher gefeiert hat, aber mir kam viel an der Argumentation spanisch vor, und ich denke, es ging da durchaus darum, die Interessen der politiknahen Energieversorger zu staerken.
Ein anderer interessanter Abschnitt in diesem Artikelteil ist:
Gleichzeitig sinken die Einnahmen, da der Unterschied der Strompreise im Tagesverlauf geringer ist als früher. Zum einen liegt dies an der Abschaltung von Atomkraftwerken, den Hauptverursachern des nächtlichen Strom-Überangebots, zum anderen an der Zunahme des tagsüber verfügbaren Sonnenstroms.[27]
Das widerspricht dem auch hier haeufig wiedergegebenen Narrativ von den guten Grundlast-Atomkraftwerken und den boesen Tagesstrom-PV-Anlagen diametral. Die Stromueberproduktion durch die AKWs in der Nacht war ein viel groesseres Problem als die Tagesstromproduktion durch PV, wie an den Preisunterschieden zu sehen war, die mit Verringerung des AKW-Anteils und Erhoehung des PV-Anteils geringer wurden.
Als Referenz wird ein Artikel aus dem Jahr 2014 angegeben, es kann sich also inzwischen schon wieder weiterentwickelt haben, sodass die Preisunterschiede wieder hoeher wurden, und die diversen Neubauten/Ertuechtigungen von Pumpspeicherkraftwerken in Westoesterreich (z.B. Obervermuntwerk II oder Kuehtai2) sprechen dafuer, dass es sich wieder auszahlt (und so wie die Pumpspeicherkraftwerke des vorigen Jahrhunderts werden die nicht nur fuer den Strom oesterreichischer Kraftwerke und Verbraucher gebaut, sondern vor allem auch fuer die deutschen; das ist dann ein Teil der beklagten teuren Energieimporte und billigen -exporte, waehrend man sich gleichzeitig ueber fehlende Speichermoeglichkeiten beklagt; Hinweis: wenn das Speichern von Strom innerhalb von Deutschland billiger ginge, wuerde man es machen.
Das Narrativ mit den boesen erneuerbaren Energien, die anders als die gute alte Energiewirtschaft unsere Netze fertigmachen und nicht speicherbaren Strom herstellen, ist aber noch aelter. So z.B. findet es sich in "Blackout" von 2012. Man kann also davon ausgehen, dass es denen, die es in die Welt setzten, nicht um Netze und Speichern ging, sondern darum, erneuerbare Energien schlecht zu machen.
@Zimmbo
Und durch die Klimaerwärmung werden die Wetterextreme nur noch extremer, sodass dann zukünftig noch mehr Leute an zu viel Kälte sterben. Und ertrinken. Und verdursten. Und verhungern. Und -natürlich- an zu viel Hitze sterben.
Und ich rede nicht von nur ein paar 100k Toten pro Jahr. Diese Zahlen werden auf Millionen steigen.
Realisierst du jetzt, was auf uns zukommt?
Und durch die Klimaerwärmung werden die Wetterextreme nur noch extremer, sodass dann zukünftig noch mehr Leute an zu viel Kälte sterben. Und ertrinken. Und verdursten. Und verhungern. Und -natürlich- an zu viel Hitze sterben.
Und ich rede nicht von nur ein paar 100k Toten pro Jahr. Diese Zahlen werden auf Millionen steigen.
Realisierst du jetzt, was auf uns zukommt?
foofoobar
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Hast du dich eigentlich noch nie gefragt warum diese Propeller überall in der Landschaft herumstehen?Zimmbo schrieb:Für mich ist das der beste Beweis daß "Net Zero" in absehbarer Zeit nichts weiter als Utopie ist.
Neronomicon
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Krik schrieb:Und ich rede nicht von nur ein paar 100k Toten pro Jahr. Diese Zahlen werden auf Millionen steigen.
Realisierst du jetzt, was auf uns zukommt?
Nur ein Gedankenspiel:
Also wenn Millionen auf uns zukommen und das Ende der Welt droht, weiß du ja hoffentlich das wir und andere Staaten das nicht mehr schaffen und es doch zu harten Maßnahmen kommen muss.
Wenn es hart auf hart kommt, muss nicht nur in Griechenland hin zur Türkei eine Mauer hin mit Wachtürmen und Schuss Anlagen sondern an nostalgischen Stellen auch, siehe ab Polen bis runter zu Griechenland, Spanien und Italien mit Booten die im Notfall Schiffe versenken.
Nur mal so: Diese Erzählungen vom Weltuntergang und anderen schlimmen Dingen, hochgepusht auch von NGOs und Geldern aus dem Ausland, wo sich Freitags for Schulschwänzen auf die Straßen klebt, und gerade die Jugend irre gemacht wird, auch durch deine Erzählung, BRINGEN Null!
Da das ganze ein globales Problem ist und es bei uns nichts bringt sich auf die Straßen zu kleben und die Wirtschaft mit immer krasseren Vorgaben kaputt zu machen.
Geht raus, genießt das Wetter, sucht euch ein Partner und macht ein paar Kinder. In einer Psychose zu leben bringt euch und anderen gar nichts.
Das Gegenargument "aber man muss darauf aufmerksam machen", ist usus.
foofoobar
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Warum soll man sich mit den Mietmäulern und Physik-Leugnern der fossilen Lobby beschäftigen?Zimmbo schrieb:Lese mal Björn Lomborg, da ist genau das beschrieben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bjørn_LomborgEr stand bzw. steht zudem in Verbindung mit vielen konservativen und libertären Think Tanks wie dem Competitive Enterprise Institute, der Hoover Institution, dem Heartland Institute, dem Environmental Assessment Institute, der Cooler Heads Coalition und dem Fraser Institute, die unter anderem gezielt die Klimawandelleugnung vorantreiben.
Warum knallt man sich ideologische Deppen rein die zu dumm sind um zu begreifen das sich Physik nicht dem Markt unterordnet?
Ergänzung ()
Physik, Dynamische Systeme und solche Sachen sind nicht so dein Ding?Neronomicon schrieb:Nur mal so: Diese Erzählungen vom Weltuntergang und anderen schlimmen Dingen, hochgepusht auch von NGOs und Geldern aus dem Ausland, wo sich Freitags for Schulschwänzen auf die Straßen klebt, und gerade die Jugend irre gemacht wird, auch durch deine Erzählung, BRINGEN Null!
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