Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Themenwechsel: Deutscher Qualitätsjournalismus:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/quasar-gruppe-forscher-entdecken-groesstes-objekt-des-universums-a-877052.html

Eine Gruppe aus 73 Quasaren, die vier Milliarden Lichtjahre lang ist. Wie gigantisch diese Große Quasargruppe (Large Quasar Group, LQG) ist, versuchen die Forscher mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Wäre man in einem Raumschiff mit einem Tempo von knapp 1,1 Milliarden km/h unterwegs - also etwa mit Lichtgeschwindigkeit - bräuchte man vier Milliarden Jahre, um diese Quasargruppe zu durchqueren.

Erm... Ja...

Anyway, ein Quasar ist ja eigentlich nur ein spezielles schwarzes Loch, oder? Wie lange braucht so ein Ding zum Entstehen? O.o
 
Zwischen dem 16. Jh (u.A. Kepler und Galileo) und dem frühen 20. Jh ...

...auch mit Kepler und Galileo... :D

nein wir wissen heute schon einiges über die (Zwerg-)Planeten und Monde in unserem eigenen Sonnensystem. Aber die können wir mit unseren heutigen technischen Mitteln (eben Weltraumteleskopen wie Kepler und Sonden wie Galileo) ja auch direkt sehen. Alles was über unser Sonnensystem hinausgeht allerdings, können wir größtenteils nur indirekt wahrnehmen und auf Grundlage physikalischer Gesetze "erahnen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
Unser Wissenszuwachs ist aber exponentiell.
[...]

Der interessierte Laie eventuell, beim Laien im allgemeinen wird es bitterer sein, befürchte ich.

Ansonsten hab ich (und da schaue ich unmittelbar den "Spezialisten" über die Schulter) eher den Eindruck, dass sich beim Wissenszuwachs relativ wenig tut.

Tolle Bildchen zur Reklame im Schaufenster, aber im Laden imho viel Kuddel und irgendein Kram, der veranstaltet wird. Wirres, zielloses rumstochern...aber hauptsache nen Paper drüber geschrieben. Bei den "meisten" Physikern (kenne natürlich nicht alle) habe ich nun nicht den Eindruck, dass sie selber verstanden haben was sie eigentlich machen bzw. machen wollen.
 
da frage ich mich doch, was du für riesen schritte bei der erforschung des welalls erwartest. in den letzten jahren haben wir vieles über die masse, geographie, teils geologie, das wetter, etc. unserer planeten und monde herausgefunden und zahlreiche entdeckungen gemacht.
dass wir nicht direkt nach der mondlandung eine große siedlung auf dem mars gründen oder gar in andere sonnensysteme reisen, sollte imho klar sein bei den dimensionen. vor allem wäre noch mehr möglich, wenn denn die mittel dafür noch zur verfügung gestellt werden würden. das wettrennen der zwei großen blöcke im kalten krieg ist "leider" vorbei und die weltwirtschaft schwächelt, sodass wir lange nicht die möglichkeiten ausschöpfen, die wir eigentlich hätten...
 
Kommen wir noch einmal auf das Kernthema zurück.
Bezeichnen wir uns doch mal, uns Menschen also, als Alien auf der Erde.
Was bedarf es für den Menschen um hier zu leben und wird dieser Bedarf gedeckt?
Bekommt ein Kosmonaut/Astronaut/Taikonaout auf der ISS in einem 6 oder 12 Monate langen Aufenthalt wirklich all das was sein Körper bedarf um zu überleben?

Die frage ist, was der menschliche Körper zum leben bedarf. Kann er dauerhaft auf bestimmte Spurenelemente verzichten?
In der Nahrung für die ISS Besatzungen ist auch alles enthalten?

Die Frage ist ganz einfach wie lange Menschen im All überhaupt überleben können fernab von wichtigen Spurenelementen.
Zum Beispiel Seelen oder bestimmte B Vitamine.

Wenn der Mensch dies schon nicht auf der Erde in ausreichender Menge zu sich nimmt wie sollte er dies im All erst können?
Müsste ein Alien nicht genau bis auf das µg wissen was er täglich wann bedarf und dies praktisch für immer?
Was ist wenn es dieses Spurenelemente hier nicht gibt oder eine Anzahl davon?
Vitamine oder andere Säuren und Dinge kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit nur auf der Erde vor. Alles mitbringen geht nur dann wenn wirklich alles dabei ist. Auch bestimmte Pflanzen & Co. welche diese Stoffe erst einmal bilden usw.

Ich bezweifle weiterhin stark das ohne einer genauen Überlegung der Biochemischen Reaktionen und deren Bedarf an Stoffen eine Raumfahrt weiter als zum Mars mit Menschen an Board überhaupt möglich ist.
Zitronen konnten wir damals mitnehmen. Es hat jedoch ewig gedauert bis wir wussten das wir es sollten und eine weitere bis wir es dann auch taten. Für die Raumfahrt sind jedoch mehr als nur Zitronen und Sauerkraut von Nöten.
Eventuell wird dies biochemisch unmöglich sein.

Für Aliens gilt das im übrigen genauso.
 
Kommt stark auf die verwendete Form der Reise an.

Im Tiefschlaf kann man den Bedarf an Nahrung, Wasser und Sauerstoff stark reduzieren, bei relativistischen Geschwindigkeiten wiederum wird die eigene Reisezeit stark genug verkürzt.


Anyway, da heutzutage selbst Veganer trotz ihres ungesunden Lebensstils gut überleben können mache ich mir gerade um die Nahrung diesbezüglich die geringsten Sorgen.
 
@triangolum: naja wenn außerirdische dazu in der lage sind, bis zu uns zu reisen, meinst du nicht, dass sie dann schon eine sehr lange raumfahrtgeschichte haben und über jahrhunderte an erfahrungen verfügen bezüglich der ernährung? wir menschen machen das ja auch schrittweise und lernen mit jedem schritt dazu. wie z. b. mit deinen zitronen. auf dem weg zum mars weiß man das bereits.
 
Damien White schrieb:
Kommt stark auf die verwendete Form der Reise an.

Im Tiefschlaf kann man den Bedarf an Nahrung, Wasser und Sauerstoff stark reduzieren, bei relativistischen Geschwindigkeiten wiederum wird die eigene Reisezeit stark genug verkürzt.

Ich meine das nicht nur auf diese Dinge beschränkt sondern auf die Biochemie als ganzes.
Dazu gehört schon einiges mehr. Zum Mars ginge das eventuell noch und selbst eine Kolonie auf diesen liegt noch im Bereich des Möglichen da aus meiner Sicht noch zeitnah Versorgbar. Alles darüber wird kritisch.

Für eine Kolonie außerhalb des Sonnensystems oder für Generationsschiffe musst du alles mitnehmen. Und das "alles" musst du erst einmal genau wissen was dies den nun in welcher Menge wann sei...

Damien White schrieb:
Anyway, da heutzutage selbst Veganer trotz ihres ungesunden Lebensstils gut überleben können mache ich mir gerade um die Nahrung diesbezüglich die geringsten Sorgen.

Wenn du woanders hin reisen magst außer zum Mars, also weiter weg... bleibt dir nix anderes übrig.
Fleisch oder Fisch wird es dann nicht geben und auch nicht geben können.
Auch hier bleibt die Frage ob das dann auch alles liefert was der Körper bedarf.


Lübke schrieb:
@triangolum: naja wenn außerirdische dazu in der lage sind, bis zu uns zu reisen, meinst du nicht, dass sie dann schon eine sehr lange raumfahrtgeschichte haben und über jahrhunderte an erfahrungen verfügen bezüglich der ernährung? wir menschen machen das ja auch schrittweise und lernen mit jedem schritt dazu. wie z. b. mit deinen zitronen. auf dem weg zum mars weiß man das bereits.

Zum Mars... eventuell noch aber weiter weg?
Auf einer Insel mal schnell landen um Vitamine und besonders Pflanzensekundärstoffe oder Spurenelemente zu laden ist dann nicht.
Auf fremde Planeten dies anzubauen eine ganz andere Frage... a

Aliens müssen zwangsläufig was mitbringen um hier zu Überleben...
 
triangolum schrieb:
Ich meine das nicht nur auf diese Dinge beschränkt sondern auf die Biochemie als ganzes.
Dazu gehört schon einiges mehr. Zum Mars ginge das eventuell noch und selbst eine Kolonie auf diesen liegt noch im Bereich des Möglichen da aus meiner Sicht noch zeitnah Versorgbar. Alles darüber wird kritisch.

Wieso eigentlich? Fisch und Fleisch kann man auch unterwegs oder auf einer Kolonie züchten. Speziell beim Vieh kann man die Ausdünstungen zur Düngung und Energiegewinnung nutzen.

Es wird im Gegenteil unabdingbar sein Vieh für längere Phasen mitzunehmen, da Tierbestandteile für eine Vielzahl an Produkten unabdingbar ist.

triangolum schrieb:
Für eine Kolonie außerhalb des Sonnensystems oder für Generationsschiffe musst du alles mitnehmen. Und das "alles" musst du erst einmal genau wissen was dies den nun in welcher Menge wann sei...

Es gibt schon seit Jahren kluge Köpfe die sich darüber selbigen zerbrechen.



triangolum schrieb:
Wenn du woanders hin reisen magst außer zum Mars, also weiter weg... bleibt dir nix anderes übrig.
Fleisch oder Fisch wird es dann nicht geben und auch nicht geben können.
Auch hier bleibt die Frage ob das dann auch alles liefert was der Körper bedarf.

Natürlich... Wie gesagt, Veganer können bereits heute schon trotz einer tierlosen Diät (Nicht nur kein Fleisch, auch keine Milch etc) überleben. Wieso sollte sich hieran etwas ändern?




triangolum schrieb:
Zum Mars... eventuell noch aber weiter weg?
Auf einer Insel mal schnell landen um Vitamine und besonders Pflanzensekundärstoffe oder Spurenelemente zu laden ist dann nicht.
Auf fremde Planeten dies anzubauen eine ganz andere Frage... a

Aliens müssen zwangsläufig was mitbringen um hier zu Überleben...

Pflanzen benötigen recht banale Stoffe zum Überleben. Um deren Anbau muss man sich da keine Gedanken machen.
 
Aliens müssen zwangsläufig was mitbringen um hier zu Überleben...
ist durchaus naheliegend aber imho nicht weiter problematisch. so würden wirs wohl auch machen bei so einer extremen reise: alles nachhaltig züchten um eine autarke versorgung zu gewährleisten. ist eher ein rein logistisches problem, da insbesondere für tierische nahrung eben viel platz drauf geht. oder man findet einen weg in form von schwarzen löchern, raumkrümmung, warpblasen oder ähnlichem, um solche distanzen in unter einem jahr zu überbrücken. dann würde wohl entsprechendes genmaterial ausreichen, um am zielort die erfoderlichen lebensformen zu klonen und zu züchten...
 
Einer völlig autarken Einrichtung wäre die Menge an Vieh egal, solange genug Anbaumöglichkeit für Viehfutter besteht.

Wenn man Kühe mit einer Superalge füttern könnte wäre der Platzbedarf relativ gering und in einem in sich geschlossenem System ist prinzipiell möglich Erdstandard zu erhalten.
 
Um "Fleisch" mache ich mir mal keine Sorgen, schon heute ist es doch möglich Fleisch hmm wie soll ich sagen zu züchten und zwar im Labor. wenn das iwann weitergetrieben wird, so sind wir schon mal bald im Stande Nahrungsmittel im Labor herzustellen. man muss das Ganze eben auch immer weiter spinnen, was heute schon im kleinen Rahmen möglich ist.

Auch sich Gedanken zu machen, was etwaige "Aliens" nicht ach so alles benötigen würden ist völlig daneben, denn mit unserer heutigen Sicht und Einstellung wird es mit klaren Verstand kaum jemals interstellare Reisen geben. zu viel Energieaufwand, keine gescheiten Antriebe, zu weite Entfernungen und und und. ob und wie das vermutlich weiterentwickelte Spezies im Weltall gelöst haben oder sie es überhaupt gelöst haben, ist eben die Frage. Ich finde wir sollten erstmal so starke Weltraumteleskope entiwckeln, dass wir in den nächsten Jahrzehnten wenigestens einen oder mehrere Planeten finden, wo wir sicher sagen können: "da müsste was leben". das wäre eine Senstation und würde denke ich nochmal ordentlich auftrieb geben in Forschung und Entwicklung zu investieren...der Mensch muss schon einen Anreiz haben iwo hinzureisen. erst dann wird (fast) alles dafür getan um dort hinzugelangen...wer weiß.
 
zu viel Energieaufwand, keine gescheiten Antriebe, zu weite Entfernungen und und und.
energieaufwand ist lösbar. man darf ja nicht von raketenmotoren mit fossilen brennstoffen ausgehen. das universum ist voll von energie. solarwinde z. b.
gescheite antriebe ist das gleiche. die werden ja noch erfunden. unsere primitiven antriebe sind noch lange nicht ende der fahnenstange.
die entfernungen sind das wirkliche problem. hier muss unsere physik uns neue wege offenbaren. warpblasen, wurmlöcher, raumkrümmung, dunkle energie... es gibt noch vieles zu entdecken und ich hoffe, dass auch ein lösungsweg für diese extremen distanzen darunter sein wird. ansonsten wird unsere ausbreitung extremst langsam vorrangehen. wenn wir auf konventionellem weg reisen, ist soetwas wie die besiedlung von gliese z. b. ein mammutprojekt, dass minimal eine ganze generation (bei möglichkeit zur annähernden lichtgeschwindigkeit) in anspruch nimmt. alternativ wären generationsschiffe oder reisen in kryostase notwendig.
 
Klar, Fusionsantriebe, oder Sonnensegel, die von Sonnenstrahlen angetrieben werden...beides natürlich noch zukunftsmusik.
Beides wird nur dann ermöglicht, wenn die Gesellschaft und die Politik bereit sind, dafür riesige Mengen Geld auszugeben.
Erst muss es wie gesagt ein Ziel geben. gibt es so eines, dann denke ich wird sich viel bewegen. wurmlöcher, raumkrümmung, dunkle Energie...ich denke, das ist etwas, was wirklich nur hochkulturen vorbehalten ist, solche Techniken zu beherrschen oder zu erforschen. hört sich halt schon seeeehr nach sci-fi an, auch wenn evtl. theoretisch möglich ist auf dem Papier.
 
naja 1900 war eine reise zum mond absoluter scifi, weltraumteleskope oder gar raumstationen wie die iss... undenkbar. und unser entwicklungstempo steigt expondentiell an. jeder fortschritt in der computertechnik beschleunigt auch die entwicklung in anderen bereichen. die meisten technologischen fortschritte der menschheitsgeschichte stammen aus den letzten 100 jahren. davon der größte teil aus den letzten 50 jahren... schon davor war die menschheit allgemein der meinung, man sei technologisch auf sehr hohem niveau. aus heutiger sicht das reinste mittelalter ;)
in 100 jahren lachen die menschen über unseren heutigen stand der technik...
raketenantriebe, atomkraft... alles primitiv, resourcenfressend und gefährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erinnert mich an die eine Story von dem Patentamtsleiter, der irgendwann um 18xx sein Amt geschlossen hat, mit der Begründung es wäre ja alles erfunden worden.
 
triangolum schrieb:
Bekommt ein Kosmonaut/Astronaut/Taikonaout auf der ISS in einem 6 oder 12 Monate langen Aufenthalt wirklich all das was sein Körper bedarf um zu überleben?
Bis auf Gravitation? Ja. Muskelschwund ist das größte Problem "da oben", weil die ISS keine künstliche Gravitation hat.

Die frage ist, was der menschliche Körper zum leben bedarf. Kann er dauerhaft auf bestimmte Spurenelemente verzichten?
Natürlich kann er das nicht. Aber: er MUSS auch nicht.

Die Frage ist ganz einfach wie lange Menschen im All überhaupt überleben können fernab von wichtigen Spurenelementen.
Zum Beispiel Seelen oder bestimmte B Vitamine.
Ok, erst einmal Spurenelemente. Die sind genau WAS? Es steckt im Namen... und wir sind ja nicht mehr im Mittelalter. Es gibt nicht nur 4 Elemente... Also kurz und knapp: Spurenelemente sind chemische Elemente, die in sehr geringen Anteilen für unseren täglichen Betrieb nötig sind. Zink, Eisen, Iod,... Tja, was haben wir in der Schule (hoffentlich) über Elemente und deren Entstehung gelernt?
1.) es gibt auf anderen Planeten nicht "andere" Elemente. Es gibt überhaupt keine "anderen" Elemente. Evtl. gibt es ein paar weitere instabile Elemente jenseits dessen, was wir im PSE bisher gelistet haben, aber deren chemische Eigenschaften lassen sich vorhersagen. Die sind, wenn sie existieren, so kurzlebig, dass sie umgehend zerfallen
2.) Alle Elemente entstehen in Sternen. Bis Eisen entstehen sie bei der regulären Kernfusion im "Regelbetrieb" eines Sterns. Jenseits von Eisen ist zur Erzeugung des Elements eine Supernova notwendig.
3.) Die Verteilung der Elemente im Universum ist leidlich ausgewogen.

Und Vitamine?
Alter Hut. Klar, sie sind lebensnotwendig. Aber müssen unsere Vitamine etwa wirklich aus Obst kommen? Müssen sie nicht! Ein gutes Beispiel ist die allseits beliebte Ascorbinsäure, auch bekannt als "Vitamin C". Denkst du wirklich, die Lebensmittelkonzerne schlachten Jahr für Jahr Millionen Zitronen, um ihre Softdrinks, Säfte etc. mit Ascorbinsäure anzureichern und zu säuern? Quatsch. Das Zeug wird schlichtweg synthetisiert.

Du kannst, mit entsprechendem technischen Wissen, alles synthetisieren.... und das ist, wenn du es erst einmal begriffen hast, auch noch viel leichter als es auf natürlichem Wege zu gewinnen.

triangolum schrieb:
Wenn du woanders hin reisen magst außer zum Mars, also weiter weg... bleibt dir nix anderes übrig.
Fleisch oder Fisch wird es dann nicht geben und auch nicht geben können.
Auch hier bleibt die Frage ob das dann auch alles liefert was der Körper bedarf.
Insekten sind verdammt nahrhaft (viele Proteine & leicht verdauliche Fette) und sind verdammt effizient hinsichtlich ihres Wachstums. Während eine Kuh vielleicht nur 10-20% ihrer aufgenommenen Biomasse in Wachstum und somit verwertbares Gewebe umwandelt (vieles wird statt dessen zu Abwärme und zu Methan), wandeln Heuschrecken, Mehlwürmer, Wasserkäfer & Co gut und gerne 90% in Wachstum um.
Oder anders: Eine Obstkiste voll Heuschrecken ist im Endeffekt ähnlich nahrhaft wie ein Schaf, wächst aber viel schneller, umweltschonender und kostengünstiger nach.

Und dann gibts da ja noch Synthese. Lass tierisches Gewebe direkt auf Nährböden wachsen, und du sparst dir den nutzlosen Rest der Kuh.

Lübke schrieb:
raketenantriebe, atomkraft... alles primitiv, resourcenfressend und gefährlich.
Das werden wir sehen... ok. Wir nicht... wir krepieren vorher.

Aber glaub mal nicht, dass unsere Technologie wirklich SOOOO weit ist, wie uns das Marketing gerne weiß macht.

Hier mal 2 Beispiele aus der Automobil-Industrie... in anderen Bereichen sieht es kaum besser aus.
- Der erste Plug-In - Hybrid war z.B. nicht der Opel Ampera. Nene, Ferdinand Porsche persönlich hat Anfang des 20. Jahrhunderts ein Auto gebaut, das von E-Motoren angetrieben wurde, die ihren Strom aus einem Verbrennungsaggregat bezogen.
- Adaptives Kurvenlicht? Hey, damit kann man sich heute toll brüsten, stimmts? Dafür ist derbste Hightech nötig... Pft, von wegen. Die alte Göttin, der Citroen DS, hatte Ende der 60er bereits serienmäßig ein Kurvenlicht.
 
Das klingt erstmal abstoßend, synthetisch im Labor hergestelltes Fleisch zu essen. Aber wenn man so nicht wertvollen Platz im Torus verschwendet, sollte es ja darauf hinauslaufen. Menschliches Gewebe und Organe kann man sich dann auch derartig züchten, um eine ärztliche Versorgung sicher zu stellen.
 
alles eine frage der gewohnheit.
wer es gewohnt ist, synthetisches fleisch zu essen, der findet es außerordentlich abstoßend, echte tierkadaver zu essen :D
soll leute geben, die finden es abstoßend insekten oder hühnerfüße zu essen. dann begib dich mal in den asiatischen raum und sieh, was man da so ganz selbstverständlich isst... ;)
 
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