Gitterrohramenbau lernen

@Müs Lee Unglaublich wie teuer so ein Programm ist. Ich muss mal schauen welches CAD Programm es auserhalb von unserer HS gibt, bzw. ob Solid Works ein FEM Modul besitzt.

Gut, wenn ein Rohr bei der Belastung welche so ein Gitterrohrahmen, außerhalb eines Einschlags, erfährt knickt, darf man nochmalanfangen :D Die Verbindungspunkte sind doch aus meinen Gedanken am einfachsten, wenn man das Ende eines Rohrs mit dem negativ (also eine Elipse) des Rohrs versieht, wo es angeschweißt wird. Seh ich das richtig?


OT: Ich wünsche euch ein frohes Fest 🎅
 
Nun ja, solche Programme sind Werkzeuge mit denen eine Firma Umsatz generiert, Tests/Zeit einspart und Schäden vermeidet oder Forschung & Entwicklung vorantreibt. Für Privatleute ist das meistens irrelevant und die sind nicht die Zielgruppe. So ne 5-Achs-CNC-Fräse kostet bspw auch einen Haufen Knete und steht trotzdem in vielen Betrieben rum, aber in den wenigsten heimischen Werkschuppen ;)

Die Verbindungspunkte sind idealisiert sehr einfach, ja - im Modell treffen sich dann zwei Stäbe ohne Dicke an einem Punkt und fertig. Berücksichtigt man die reale Geometrie - nicht mehr so, nein. Schweisseinflüsse jetzt mal ganz ausgeklammert. Dann müsste man mit Solid-Elementen arbeiten, was den Aufwand steil nach oben treibt. Wie sehr möchtest du denn ins Detail gehen (nur Rohrdimensionen abschätzen oder auch Verbindungsgeometrien?) bzw wie sehr vertraust du deinen Konstruktions- und Schweisskünsten? Und wie viel Zeit wärst du bereit in das Erlernen von FEM-Simulationen zu investieren, bis du händisch zuverlässige Modelle erstellen kannst?
 
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Gutes Beispiel, wobei so eine Fräse schon was cooles wäre, leider auch ein wenig groß ;-)

Also ich hab das Bedenken das es mir den Schädel zerreist wenn ich das alles bis ins letzte Detail lernen möchte (und ein Jahrzehnt vergangen ist), dementsprechend denke ich die Arbeitsweise mit idealisierten Maßen ist schon in Ordnung. Ich denke ja auch das man a) auf diesen idealisierten Berechnungen genauere Analysen aufbauen kann und b) ich mit den Basics auch weiter lernen kann. Seh ich das richtig?

Machst du sowass in dem Bereich @Müs Lee ?
 
Ja, mit dem Thema kann man sich ein Leben lang beschäftigen und sich bspw Bibeln wie das Buch zur FEM von Bernd Klein als Nachtlektüre gönnen. Du siehst es schon richtig, dass man auch mit dem Basiswissen bereits einen gewissen Mehrwert generieren kann.

Ich hab meine Abschlussarbeiten im Bereich FEM/CFD geschrieben und werde nach einem kleinen Ausflug in ein fremdes Arbeitsfeld bald in FEM/Topologieoptimierung/additive Fertigung anfangen zu promovieren :) Ich hab auch immer wieder mal aus Interesse viele Sachen simuliert, darunter einen Fahrradrahmen für ein Forenmitglied bei MTB-News und einen E-Rollerrahmenprototypen für einen kleinen deutschen Mopedhersteller. Echte Industrieerfahrung fehlt aber noch, bisher war die Dimension der Projekte überschaubar.
 
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Ich Suche immer wieder Jemanden der motiviert ist für mich das Postprocessing zu übernehmen. Als Dank (ausgenommen die Stromkosten) kann man folgende Rechner mit Ansys und co für seine eigene Zwecke benutzen:

  • 1x Epyc 2x 16 Core mit 1 TB Ram
  • 2x Xeon 2x 8 Core mit 512 GB Ram
 
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