Bericht Glasfaser: Die Suche nach dem schnelleren Licht

Rickmer schrieb:
Bist du auf 1&1 und deren 'Glasfaser' reingefallen, wo nur alte Technik mit VDSL und FTTN (fibre to the node, also bis zum Verteilerkasten) hinter steckt?

Nö, ist ein regionaler Anbieter. Gibt keinen anderen.
Die Verteilerkästen sind bereits seit 10 Jahren mit Glasfaser angebunden. Jetzt soll Glasfaser bis ins Haus gelegt werden.. Trotzdem sind über den Anbieter nur Tarife bis max 250 Mbit/s buchbar.
 
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Eine schöne Übersicht über die Bandbreite an Entwicklungen! Wirklich toller und informativer Artikel, Vielen Dank!
 
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anexX schrieb:
Naja, wenn was neues erfunden würde käme es in DE eh erst 15 Jahre später an - von daher
😁 eher noch später.
Gab es die ersten Glasfaser-Versuche nicht 1990 in Darmstadt?
 
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Und hier in Hamm fängt Vodafone in meine Straße wo ich wohne gerade erstmal mit den Planungen für den Ausbau an. Wird also noch mind. ein Jahr dauern bis hier überhaupt etwas passiert.
 
anexX schrieb:
Naja, wenn was neues erfunden würde käme es in DE eh erst 15 Jahre später an - von daher ...
Artikel lesen hilft.
 
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testwurst200 schrieb:
´

5g ist ebenfalls nicht Ende der Fahnenstange und Funk dürfte für die große Mehrheit ausreichen.
Funk ist immer ein shared medium, über Glas kannst Du jeden Haushalt einzeln versorgen. Das ist das "Problem" an 5G
 
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Nuklon schrieb:
Vor ein paar Jahren gab es wöchentlich neue Durchbruch News zu Akkus und langsam kommen Preis, Qualität und Quantität an. Verglichen mit vor 10 Jahren sind die Sprünge riesig.
Ich hab da nichts davon gemerkt.
Bei meinem Galaxy J7 sind die Akkus alle drei Jahre in die ewigen Jagdgründe gegangen.
Und billiger waren die Nachfolger auch nicht.

Wunderkapazitäten gab es nicht und da bin ich auch sehr skeptisch, wenn da 6.000 mAh statt 3.000 mAh drauf steht.

Bei Glasfasern mag das anders ein, aber auch da ist die Lichtgeschwindigkeit immer gleich. ;)
 
wuselsurfer schrieb:
Bei Glasfasern mag das anders ein, aber auch da ist die Lichtgeschwindigkeit immer gleich. ;)
nein, ist sie nicht. steht auch in diesem artikel.
 
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Guter Artikel, jedoch werden in OBB nur die Innenstädte mit Glasfaser
bedacht, selbst wenn Sie in der Nähe eines Glasfaseranschluss wohnen,
hilft dass nichts! :(
 
Die nächste Generation nach der hohlen Glasfaser wird die Warp-Glasfaser sein. Da kann man Datenpakete in Überlichtgeschwindigkeit durchjagen. Ich bin schon froh, daß mein DSL250-Anschluss relativ gut und stabil läuft. Jetzt kommen die Chinesen mit 1,2 Terabit. Auf den Schock hin muss ich mir erst mal eine PET-Mineralwasserflasche öffnen mit nicht mehr verlierbarem Deckel. :hammer_alt:
 
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Naja die Lichtgeschwindigkeit bleibt schon gleich ;-).
Die Geschwindigkeit in den Hohlfaseraser ist aber höher da der Reflektionsgrad viel geringer ist.
 
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derkleinedieb schrieb:
Die Geschwindigkeit in den Hohlfaseraser ist aber höher da der Reflektionsgrad viel geringer ist.
nein, die lichtgeschwindigkeit hängt vom medium ab, und in luft ist die höher als in glas.
 
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Schöne Zusammenfassung, aber das Bild zur Lichtausbreitung in den Hohlkern-Fasern kann man nicht so stehen lassen...
Sicherlich werden je nach Bedarf unterschiedliche Technologien für unterschiedliche Bereiche eingesetzt - je nachdem ob Bandbreite oder Latenz wichtiger ist. In Unterseekabeln laufen ja jetzt schon mehrere Fasern parallel. Man kann auch Mehrkern-Hohlkernfasern ziehen.
Wichtiger wäre mir allerdings, dass die großen Datenwege nicht investorgetrieben realisiert werden. Schon jetzt kaufen sich GAMAM und Nvidia in die globale Infrastruktur ein. Starlink ist auch so ein Kandidat. National ist es mit Tcom/Vodafone nur wenig besser, da sie noch nicht so viel Macht konzentrieren - aber nur eine Frage der Zeit.
 
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anexX schrieb:
Naja, wenn was neues erfunden würde käme es in DE eh erst 15 Jahre später an - von daher ...
In Deutschland gibt es große Forschungsprojekte zu Glasfasern. Ich selbst arbeite an einem. Unter anderem stellen wir auch Hohlkernglasfasern her.
Außerdem gibt es wie immer hidden Champions. Der Weltmarktführer für das Glas aus dem die Glasfasern hergestellt werden, sitzt in Deutschland.

Außerdem ist das Bild zum Vergleich von Hohlkern- und Vollmaterialglasfasern nicht korrekt.
Es wäre vmtl. zielführender, den Querschnitt der Glasfasern zu zeigen. Da gibt es bei Hohlkernglasfasern eine Mikrostruktur, meist aus einem (tubular, Revolver), zwei (nested, nanf)) oder drei (double nested, DNANF) Satz/Sätze an ineinander verschachtelten Kapillaren.
Entlang der Ausbreitungsrichtung des Lichts sind beide Fasertypen so homogen wie möglich. Da gibts diese kleinen Löchlein oder was das in der Zeichnung sein soll, nicht.
Der dotierte Bereich der SMF sieht auch nicht aus wie Wolken, wie in dem Bild 😅
 
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0x8100 schrieb:
nein, die lichtgeschwindigkeit hängt vom medium ab, und in luft ist die höher als in glas.
Ich muss mich korrigieren, du hast Recht was die Ausbreitungsgeschwindigkeit in verschiedenen Medien betrifft, da haengt sie vom Brechungsindex ab. 👍
 
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Rickmer schrieb:
Geht das überhaupt bei Unterseekabeln, bei denen man nicht an die Verstärker ran kommt weil die auf dem Meeresboden liegen?
Falls die getauscht werden müssen, muss man sie halt heben. Natürlich sehr viel Aufwand und sehr teuer, aber nicht unmöglich. Sieht man ja auch bei beschäftigten Kabeln (z.B. durch Schiffsanker). Die werden selbstverständlich repariert.

Wo ein Wille (und genügend Geld) ist, da ist auch ein Weg.
 
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testwurst200 schrieb:
Braucht man glasfaser für den Heimbedarf überhaupt noch?
[...]
5g ist ebenfalls nicht Ende der Fahnenstange und Funk dürfte für die große Mehrheit ausreichen.
Aufwand und Nutzen gehen irgendwie weit auseinander.
Ich hatte eben schon 5,6 Sätze pro-Festnetz geschrieben, aber umso mehr ich geschrieben habe, desto mehr kam ich selbst auch zu der Überzeugung, dass Funk sicherlich in Ballungsräumen eine immer wichtigere Rolle spielen wird. In der Fläche wird man aber ums Festnetz nicht drumherum kommen.

Ich hatte selbst Jahre Lang Magenta Hybrid mit 4G, später 5G.

Da 5G nicht Standalone war und man als stationärer Konsument in der Hierarchie immer hinter den mobilen Teilnahmer landet, war 5G kein Stück besser als 4G. Das wird sicherlich besser werden und in Großstädten könnte vielleicht mit 6G der Durchbruch kommen, aber die Kapazitäten von so einem Mast sind begrenzt. Dem Provider ist ziemlich sicher lieber, wenn du Festnetz buchst, statt stationären Funk.
 
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In der Gesamtsumme, die am Ende für Datenübertragung relevant ist, ist der Velocityfactor eh nur ein Teil. Dazu kommen Verarbeitungszeiten. Wenn man effektiv Ende-zu-Ende aktuell von 30% der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit (oder 50% der Glasfaserlichtgeschwindigkeit) erreicht ist man schon gut unterwegs. Also RTT von Fra nach BLN und natürlich zurück (sonst keine RTT) von 6-8 ms ist schon sehr schnell. Und vielleicht nur mit einer direktverbindung zu tippen. Selbst bei 100% Vakuumlichtgeschwindigekeit käm die Verarbeitung in den Systeme (SFP (De-Modulation), Routing und Switchprozessoren) hinzu. Und 3-4 ms im Realpraktischen Fall zu kommen wäre echt schwer.
 
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Ich frage mich ja, wieviel von diesem "Bedarf" man sich sparen könnte, wenn man den Datenverkehr geschickter organisiert. "Die Bandbreite ist da, aslo können wir sie auch nutzen" ist sehr oft die Philosophie, wie ja zB auch beim RAM bis letzten Herbst das Credo war.
 
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Forschung ist immer gut, jedoch ist es fraglich ob und wann es sich im praktischen Einsatz realisiert wird. Telekom hat hier vor Ort bereits 2003 ein grossflächigen Ausbau von Glasfasernetz angekündigt. 2023 lag das Kabel tatsächlich unter der Erde. Preislich aber immer noch nicht attraktiv. 100 MBit DSL für 50 €. Ne.
 
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