Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
BerichtGlasfaser: Die Suche nach dem schnelleren Licht
Glasfaser ist längst die Basis des modernen Internets, doch die Forschung ist weit davon entfernt, am Ziel zu sein. Statt nur schnellere Anschlüsse zu versprechen, arbeiten Institute und Hersteller an Fasern, die mehr Daten, geringere Latenzen und weniger Energiebedarf ermöglichen.
Schön das die Forschung hier rasant und vielfältig ist. Das lässt auf viele Innovativen hoffen.
Vor ein paar Jahren gab es wöchentlich neue Durchbruch News zu Akkus und langsam kommen Preis, Qualität und Quantität an. Verglichen mit vor 10 Jahren sind die Sprünge riesig.
Faszinierend. Gibt auch noch sinnvolle Verwendung für menschlichen Intellekt.
Da der Netzwerkverkehr an den Knoten des Internets keine Grenze des Wachstums kennt, sicher nützlich.
Höher, schneller, weiter, wieder höher, nochmal schneller, immer weiter...
Innovation ist schon super, aber ich hab nicht mehr das Gefühl das unsere Lebensqualität, Wohlstand usw. damit mitwächst. Ausser für einige wenige.
Für mich persönlich hats Marco Scheel einfach schon perfekt auf den Punkt gebracht:
"Da scheiss ich auf die scheiss Glasfaser, scheiss ich drauf... ich brauche Platz!"
du hast schon gelesen, wo das primär eingesetzt wird? und jetzt nochmal: warum sollte das in deutschland "eh erst 15 jahre später" kommen? wahrscheinlich noch nie eine glasfaser oder einen sfp in der hand gehabt, aber hauptsache als ersten kommentar wieder ein inhaltsleeres "deutschland ist doof" gesabbel von sich geben.
grabeskuehle schrieb:
Für mich persönlich hats Marco Scheel einfach schon perfekt auf den Punkt gebracht:
"Da scheiss ich auf die scheiss Glasfaser, scheiss ich drauf... ich brauche Platz!"
Braucht man glasfaser für den Heimbedarf überhaupt noch?
Ich habe seit kurzem 5g unlimited und Glasfaser. Die Arbeiter haben letzte Woche bei über 30 Grad den halben Tag meine Glasfaser verlegt.
5g ist ebenfalls nicht Ende der Fahnenstange und Funk dürfte für die große Mehrheit ausreichen.
Aufwand und Nutzen gehen irgendwie weit auseinander.
ja ich weiß diese Technik ist sowieso erstmal nicht für zu Hause gedacht. Mir ging es generell um den glasfaser Vollausbau wenn ich den Aufwand bei mir anschaue
Glasfaserteststrecke in Jena gab es schon zu DDR-Zeiten, natürlich noch mit damaliger Technik. Abhören konnte man es auch schon.
Der Durchbruch kommt also bald, wirklich, endlich... Frage ist halt wirklich, wer was braucht.
Gerade als Hotspot ist die Geschwindigkeit jetzt nicht so berauschend.
Schnell genug für vieles, keine Frage, aber 5G wird zumindest bei mir übers Handy nicht voll ausgereizt.
der begriff dafür lautet "fixed wireless access" und das konzept geistert seit 3G/4G und dsl rum. wie du siehst, hat sich das im privaten umfeld nicht durchgesetzt, da die kapazität einer funkzelle einfach zu gering ist. würden alle mobil statt kabelgebunden ins netz gehen, wäre das mobilnetz hoffnungslos überlastet. für den einzelnen funktioniert das, für die masse nicht. man kann natürlich mehr antennen aufstellen, aber die müssen ja auch per glasfaser angeschlossen werden. und wenn man dann schon ein kabel dahin legt, kann man ja auch gleich das angrenzende gebiet mit erschliessen.
Als Consumer wirst du den Einfluss auch nicht direkt, sondern indirekt spüren und das bezieht sich i.d.R. auf deine Berührungspunkte mit Industrie, Ämtern etc.
Dort, wo sehr hoher Datendurchsatz gefragt ist, werden Arbeiten/Projekte schneller abgewickelt werden können, was dann auf deine konsumierende oder eine Dienstleistung beanspruchende Erfahrung Einfluss haben kann. Es entstehen immer mehr und größere Daten. Gleichzeitig wandern sie auch im Businesskontext in Clouds. Jetzt stellt dir einfach ein Bauunternehmen vor, wo hunderte Personen gleichzeitig auf riesige Projektunterlagen zugreifen müssen, um die Bauprojekte voranzutreiben. Wenn das schneller geht, beschleunigt das auch die Arbeit. Oder stell dir vor, dass tausende Arztpraxen auf diverse MRT-Aufnahmen zugreifen und diese abspielen. Wenn das schneller geht, verringert das auch deine Wartezeit.
Man muss das langfristig und vorausschauend betrachten.
Höher, schneller, weiter, wieder höher, nochmal schneller, immer weiter...
Innovation ist schon super, aber ich hab nicht mehr das Gefühl das unsere Lebensqualität, Wohlstand usw. damit mitwächst. Ausser für einige wenige.
Sehe ich ehrlich gesagt schon seit längerem so. Deswegen bin ich auch raus aus der Branche, weil ich nicht mehr das Gefühl hatte, auch nur irgendetwas positives zu bewirken und gleichzeitig mich eher von der sogenannten Innovation ausgezehrt fühlte. Letztere ist längst Selbstzweck geworden. Das ging so Mitte der 2000er los. Heute sind wir da allerdings noch mal zwei drei Eskallationsstufen weiter dank eines sich selbst verstärkenden Kreislaufs, denn Bedarf ist da unter Produktivitätsgesichtspunkten in der Breite nicht, und meine Lebensqualität verbessert sich jetzt auch nicht, indem ich ständig neue Geräte brauche, mich mit neuem Mist auseinandersetze, um dann immer mieseren Content geliefert zu bekommen, das aber dann in 4k ultra blabla vorausgesetzt mein Abo ist noch gültig und wurde nicht im Nachhinein runtergestutzt weil Gründe. Und abseits von Medienkonsum.... Bloat, bloat, bloat vernichtet Lebenszeit. Wohlstand sieht bei mir dann anders aus. Da geh ich lieber in den Garten oder auf die Arbeit und bewirke wirklich was.
Trotzdem guter Artikel.
Nur hab ich 16.000er Kupfer (effektiv über 20k) für 23 Tacken im Monat und das ist mehr als genug und die ganzen Supadupa-Datacenter, die unseren Planeten inzwischen mollig erwärmen, werden nicht weniger Strom dadurch verbrauchen, sondern nur paar Racks mehr reinstellen. Das ist leider die Realität. Deswegen messen die Rechenleitung ja auch in Stromverbrauch, weil sie die verfügbare Anschlussleistung so oder so verbraten. Insofern....
Kommt auf den Einzelfall. Viele brauchen keine Glasfaser. Denen reicht noch heute DSL, weshalb es ja oft schwierig das nötige Quorum für den Ausbau zu erreichen. Zeitgleich jammern alle darüber, dass wir eh 15 Jahre hinterher hinken und ja noch immer kein Glasfaser hätten….. finde den Fehler. Auch andere hier im Thread krakeelen so in dem Tenor.
Aber im Grund hast du Recht. Vielen kann 5G reichen
testwurst200 schrieb:
5g ist ebenfalls nicht Ende der Fahnenstange und Funk dürfte für die große Mehrheit ausreichen.
Ja. Solange die Funkzelle ausreichend gut angebunden ist und ausreichend wenig Nutzer hat. Luft ist und bleibt ein Shared Medium mit allen Nachteilen. Als Basis Abdeckung gut, die Nix garantiert, sobald man leichte Ansprüche hat, kann es schnell eng werden. Viele Funkmasten sind noch immer mit gewöhnlichem Haushaltsinternet erschlossen.
testwurst200 schrieb:
Aufwand und Nutzen gehen irgendwie weit auseinander.
Nur eingeschränkt. Durch die Leerrohr kann man auch leicht andere Glasfaser wie die erwähnte Hohlfaser ohne Tiefbau verlegen. Viel mehr baden wir gerade die Versäumnisse (technische Schulden) von vor 70, 80, 100 Jahren aus, weil man die Telefobleitungen nicht in Leerohren verlegte.
Ich verstehe nicht, warum WDM im Artikel so hervorgehoben wird, ist doch ein alter Hut. In der Firma hatte wir schon vor 20 Jahren die ersten CWDM Systeme, seit 10 Jahren auch DWDM und CWDM auf einer Faser kombiniert.
Bist du auf 1&1 und deren 'Glasfaser' reingefallen, wo nur alte Technik mit VDSL und FTTN (fibre to the node, also bis zum Verteilerkasten) hinter steckt?