Bericht Glasfaser: Die Suche nach dem schnelleren Licht

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anexX schrieb:
Naja, wenn was neues erfunden würde käme es in DE eh erst 15 Jahre später an - von daher ...
15 ? Eher 50 !
 
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JustAnotherUser schrieb:
Und was bitte ist ein Packetbroker ? Und wieso braucht es da so präzise gloal abgestimmte Uhren?
Kurz gesagt: Ein Network Packet Broker ist eine Art spezialisierter Aggregationsswitch gerne mit ner Multi-Terabit-Backplane für Analysezwecke. Der Datenverkehr wird idealerweise über TAPs oder SPAN-Ports aus dem Produktionsnetz ausgeleitet, am Packet Broker gefiltert, dupliziert, gebündelt und meist bereits mit Paket-Zeitstempeln versehen. Anschließend wird nur der relevante Traffic an Analysegeräte oder Paketrecorder weitergeleitet.

Präzise synchronisierte Uhren werden wichtig, wenn Datenverkehr an mehreren unterschiedlichen Punkten aufgezeichnet und später in einer gemeinsamen PCAPNG-Datei zusammengeführt werden soll. Dann müssen die Zeitstempel der einzelnen Aufzeichnungen zueinander passen. Andernfalls kann beim Mergen beispielsweise ein Paket zeitlich zuerst am Router B und erst danach am Router A erscheinen, obwohl es tatsächlich von A nach B gelaufen ist. Auch Paketabstände werden verfälscht, und Ursache und Wirkung lassen sich nicht mehr zuverlässig zuordnen.

Wie genau die Synchronisation sein muss, hängt von der Datenrate und der konkreten Analyse ab. Im Multi-Ten-Gigabit- oder Multi-Hundred-Gigabit-Bereich reicht eine bloße Millisekundengenauigkeit häufig nicht mehr aus. Innerhalb weniger Mikrosekunden können dort bereits zahlreiche Pakete übertragen werden. Nanosekundenauflösung bei den Zeitstempeln kann deshalb sinnvoll sein. Entscheidend ist aber, dass die verschiedenen Messpunkte auch tatsächlich ausreichend genau auf dieselbe Zeitbasis synchronisiert sind.

Genau dabei wird NTP aufwendig: Die Laufzeit zum Zeitserver, schwankende Verzögerungen und insbesondere unterschiedliche Hin- und Rückwege können an jedem Packet Broker andere Messfehler verursachen. Für hohe Genauigkeit braucht man daher lokale Zeitquellen, möglichst kurze und symmetrische Wege, Hardware-Timestamping und gegebenenfalls GNSS/PPS. Für noch engere und verlässlichere Synchronisation wird üblicherweise PTP eingesetzt. Die Bereitschaft eine eigene NTP/PTP Infrastruktur bereitzustellen ist aber meist aus kostengründen eher gering, also muss man wieder sich an den unternehmensweiten NTP-Server hängen, mit allen Nachteilen.... Kürzere Laufzeit hilft dann.

Hier noch zwei weiterführende Kurzerläuterungen dazu was Packetbroker sind:
https://learn.microsoft.com/de-de/azure/operator-nexus/concepts-nexus-network-packet-broker . Oder hier https://www.cubro.com/en/why-cubro/what-is-a-network-packet-broker/#gde553645c352
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Nein.
Der ist immer gleich groß.
Sonst rappelt er ja im Akkufach rum.
Die Aussage von Nuklon ging offensichtlich in eine andere Richtung, war aber etwas unglücklich formuliert. Gemeint war wohl:

„Auch dein Smartphoneakku benötigt bei gleicher Kapazität heute weniger Platz – oder bietet bei ähnlicher Baugröße mehr Kapazität als frühere Akkus.“
Durch die technische Weiterentwicklung steigen sowohl die Energie- als auch die Leistungsdichte von Akkus. In einem vergleichbaren Bauraum lässt sich deshalb grundsätzlich mehr Kapazität unterbringen. Alternativ kann der Akku bei gleicher Kapazität kleiner oder leichter werden. Hinzu kommen Fortschritte bei der möglichen Lade- und Entladeleistung. Ein bisschen einschränken muss man die Aussage, was ich weiter unten mache.

Bei Smartphones wird dieser Fortschritt allerdings nicht ausschließlich in eine längere Laufzeit investiert. Ein Teil fließt in dünnere Geräte, leistungsfähigere Prozessoren, hellere Displays, höhere Spitzenleistung und schnelleres Laden. Dadurch kann beim Nutzer der Eindruck entstehen, bei den Akkus habe sich kaum etwas weiterentwickelt.

Ein brauchbares Beispiel sind die 4,7-Zoll-iPhones (alle Akkus etwa 93 mm x 38 mm x 3 mm:
  • iPhone 6 von 2014: 1.810 mAh
  • iPhone 8 von 2017: 1.821 mAh
  • iPhone SE 2020: 1.821 mAh
  • iPhone SE 2022: 2.018 mAh
Die Geräte besitzen eine sehr ähnliche äußere Grundform, und alle Akkus haben mit ca. 93 mm x 38 mm x 3 mm die ähnliche größe. auch wenn die Akkus im Inneren nicht durchgehend identisch geformt oder untereinander austauschbar sind. Vom iPhone 6 bis zum SE 2022 stieg die Kapazität innerhalb von acht Jahren damit lediglich um rund 11,5 Prozent. Vom SE 2020 zum SE 2022 waren es rund 10,8 Prozent.

Das zeigt ganz gut die realistische Größenordnung: Es gibt einen technischen Fortschritt, aber normalerweise keine Verdopplung der Kapazität innerhalb von zwei oder drei Jahren bei identischen Abmessungen.

Wenn ein unbekannter Händler für ein altes Smartphone plötzlich einen Akku mit 6.000 statt ursprünglich 3.000 mAh in derselben Baugröße anbietet, ist daher erhebliche Skepsis angebracht. Dann ist entweder die Angabe erfunden, die Kapazität wurde unter unrealistischen Bedingungen ermittelt oder es handelt sich nicht um dieselbe Baugröße. Allenfalls bei einem ursprünglich ungewöhnlich schwach ausgelegten Original-Akku wäre eine sehr große Steigerung halbwegs plausibel.

Bei sehr alten Smartphones kommt noch ein anderes Problem hinzu: Ein angebotener „neuer“ Ersatzakku muss nicht frisch produziert sein. Bei Originalakkus endet die Produktion beziehungsweise Ersatzteilversorgung meist einige Zeit nach dem Produktionsende des Smartphones. Danach befinden sich möglicherweise nur noch alte Lagerbestände im Handel. Auch bei Nachbauakkus ist wegen der sinkenden Nachfrage nicht immer klar, ob sie aktuell gefertigt wurden oder ebenfalls bereits mehrere Jahre im Lager lagen.

Und selbst ein tatsächlich frisch produzierter Nachbauakku enthält nicht zwangsläufig moderne Akkutechnik. Für ein zehn Jahre altes Gerät wird meist keine neue, speziell optimierte Zelle entwickelt. Häufig werden weiterhin ältere und möglichst günstige Zelltypen verwendet, deren Technik dem damaligen Stand entspricht oder sogar auf noch älteren, längst etablierten Konstruktionen basiert. Das Produktionsdatum des Akkus und der technische Entwicklungsstand der verwendeten Zelle sind daher zwei verschiedene Dinge.

Lithium-Ionen-Akkus altern zudem auch dann, wenn sie nicht benutzt werden, wenngleich nicht so stark wie manche älteren Akkutechnologien. Diese Kalenderalterung hängt unter anderem von Lagerdauer, Temperatur und Ladezustand ab. Ein jahrelang eingelagerter Akku kann deshalb bereits vor dem ersten Einsatz Kapazität verloren haben und unter hoher Last stärker einbrechen als ein damals frisch produzierter Akku.

Das Galaxy J7 stammt je nach Variante aus der Zeit um 2015 und hatte ursprünglich einen wechselbaren Akku mit 3.000 mAh. Bei einem ungefähr zehn Jahre alten Gerät würde ich daher weder bei angeblichen Originalakkus noch bei beliebigen Nachbauten automatisch davon ausgehen, dass die Ware frisch produziert wurde. Manchmal ist ein Produktionsdatum oder zumindest ein Chargencode direkt auf dem Akku aufgedruckt.

Somit rappelt da nichts in deinem Akkufach herum. Schlicht war gemeint, dass ein für dein Handy heute mit aktueller Akkutechnik produzierter Akku für 3000 mAh entweder kleiner ausfallen könnte oder bei gleichen Baugröße mehr Kapazität hätte.
 
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@conf_t
Ist gestern irgendwas schlimmes passiert? :confused_alt:

@ all
Das nächste Geschenk Gottes mit dem Zeug ist, daß es keine relevanten Steckerverluste gibt. Im absoluten Gegensatz zu elektrischen (Steck)Verbindungen.
Die MPT Verbindung nimmt sich so einen kleinen Bruchteil des gesamten Dämpfungsbudgets, daß man sie eigentlich nicht mitberechnen muss und skaliert auch nicht mit den Übertragungsarten (Geschwindigkeit).

edit:
Der Beweis für den Post davor (Energie). Jedenfalls möchte ds FS so ausloben... 10Gbit, 300m, 850nm, LC/UPC
"Eingebauter MAXIM-Chip, Max. Stromverbrauch 0.5W"
https://www.fs.com/de/products/111922.html?now_cid=63
 
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conf_t schrieb:
Und selbst ein ....

Somit rappelt da nichts in deinem Akkufach herum. Schlicht war gemeint, dass ein für dein Handy heute mit aktueller Akkutechnik produzierter Akku für 3000 mAh entweder kleiner ausfallen könnte oder bei gleichen Baugröße mehr Kapazität hätte.
Und wenn Du noch so viel schreibst, die Akkus blieben gleich groß mit der gleichen Kapazität und Baugröße,
Da ändert sich innerhalb eines Gerätes NICHTS.

Wenn Du mal einen Akku von 2012 hast, der noch funktioniert, kannst Du ihn ja mal hier einstellen. ;)
 
0x8100 schrieb:
was hat das jetzt mit der technischen weiterentwicklung optischer netze zu tun?
Für mich stellt sich halt die Frage, ob es nicht, die Lebensrealität betrachtet, viel wichtigere Dinge gäbe, für welche wir (als Allgemeinheit) Lösungen brauchen.
ShiftC schrieb:
Jetzt stellt dir einfach ein Bauunternehmen vor, wo hunderte Personen gleichzeitig auf riesige Projektunterlagen zugreifen müssen, um die Bauprojekte voranzutreiben. Wenn das schneller geht, beschleunigt das auch die Arbeit. Oder stell dir vor, dass tausende Arztpraxen auf diverse MRT-Aufnahmen zugreifen und diese abspielen. Wenn das schneller geht, verringert das auch deine Wartezeit.
Für Bauunternehmen und Arztpraxen reicht eine bereits mögliche Gigabit-Leitung nicht?
Und wie um Himmels willen haben die es bisher geschafft, Teils in Wochen riesige Wohnkomplexe aus dem Boden zu stampfen?

In den Arztpraxen merke ich auf jeden Fall noch gar nichts davon, das da bis jetzt überhaupt etwas in der Richtung passiert.
Ich musste vorige Woche wegen Zahnproblemen zu drei unterschiedlichen Zahnambulanzen, die mussten mich drei Mal Röntgen weil die jeweils auf die Röntgenbilder des anderen nicht zugreifen können.

Wenn schon Grundlegende Probleme nicht gelöst sind, wie bei medizinischen Unterlagen der Datenschutz, oder dass das ganze Gesundheitssystem vor die Hunde geht, was soll da diese neue Glasfasertechnologie daran ändern?

Was bleibt davon am Ende des Tages Lebenspraktisch über?

p-trettin schrieb:
Sehe ich ehrlich gesagt schon seit längerem so. Deswegen bin ich auch raus aus der Branche, weil ich nicht mehr das Gefühl hatte, auch nur irgendetwas positives zu bewirken und gleichzeitig mich eher von der sogenannten Innovation ausgezehrt fühlte.
Dito, habe auch die Branche komplett gewechselt aus dem selben Grund.
 
grabeskuehle schrieb:
Für mich stellt sich halt die Frage, ob es nicht, die Lebensrealität betrachtet, viel wichtigere Dinge gäbe, für welche wir (als Allgemeinheit) Lösungen brauchen.
Das ist eine Vorarbeit für die weite Zukunft und für co-optics der KI-Blase. Ist ja jetzt nicht schlimm, daß sich das jemand angeschaut und bewiesen hat, mit einer noch halbwegs normalen Faser sind 400 Tbit/s möglich und dafür "sollte das ungefähr so und so" gemacht werden. Fertig.

Die Elektronik wird Jahre über Jahre weit bis nach TSMCs A12 brauchen um solche Geschwindigkeit zu beherrschen. Keine müde Chance aktuell.
1. Es macht Zukunftsvisionären, die meinen, es könnte dann und dann langsam notwendig sein, ruhigen Schlaf.
2. Deren Erzählungen machen allen anderen ruhigen Schlaf :)
3. Zeigt auf, daß der gewählte Weg (Faser) richtig war, ist und auch mehr als ausreichend bleibt.

Das wars an sich schon. Man kann sich nun, wie von dir vorgeschlagen, all den ANDEREN Sachen widmen ;)
Technisch nichts aufregendes. Schon aber - angesichts der Zahlen - irgendwie kurzweilig faszinierend ;)
(jedenfalls mehr als zig Kilo OT-Schwachsinn über Akkus)
 
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Ich denke wir sollten uns leichte , robuste Möglichkeiten Überlegen wie die Hohen Datenraten innerhalb von Häusern verteilt werden können.
Nachträglich installieren ist besonders ätzend wenn man keine freien Rohre hat, durch Türen und hartes Mauerwerk kommen muss.
Da müssen Aufwand und optische Beeinträchtigung noch reduziert werden.
 
@riloka
"Die hohen" bestimmt nicht ;) Du wirst dir mehr als 10 Gbit daheim abschminken können. Auch 2045. Und ehrlich gesagt, fehlen ab da auch die Anwendungsfälle (abseits der möchtegern Nerdblasen)

Haben die Chinesen nicht mal Glasfaser zum Kleben auf die Fußleisten gemacht? ;)
Wobei das eben nicht anders ist als mit Elekrtik. Als es damit losging Strippen in existierenden Gebäuden zu verlegen hat man bestimmt auch nach einer "robusten Möglichkeit" gesucht wie das "innerhalb von Häusern verteilt werden" kann.

Wie ging das nochmal aus? ;)

Eine Cat7 Strippe ist ~7mm dick. OM3 als Verlege, ~6mm. OM3 als Patch ~3mm. Trotzdem muss das irgendwie von links nach rechts und von oben nach unten. LAN in der Bude zu machen bleibt saurer Apfel :skull_alt:
 
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Ist doch gut wenn es in der Technik Fortschritte gibt.
Ich nutze FTTH seit fast 6 Jahren und bin sehr zufrieden.
Nachdem hier fast 20 Jahre in Sachen Breitband (DSL erst ab 2007 mit 384Kbit, 2Mbit ab 2012) fast nix möglich war, ist es einfach ein Segen.
 
Die Suche nach dem schnelleren Licht
Wenn Einstein das lesen könnte... :schluck:

Hohlkernfasern dürfen nicht sehr lang sein, da die enthaltene Luft im Kern den Lichtstrom schnell dämpfen würde. Somit also nicht geeignet für transatlantische Untersee-Kabel. Eigentlich bräuchte man Hohlkern-Glasfasern mit vollständig evakuiertem Kern (also Vakuum). Nur dummerweise würde dann die Faser durch die Druckunterschiede extrem schnell brechen und zudem wäre die Faser dann bei großer Länge nicht wirklich auf lange Sicht dicht.
 
wuselsurfer schrieb:
Und wenn Du noch so viel schreibst, die Akkus blieben gleich groß mit der gleichen Kapazität und Baugröße,
Da ändert sich innerhalb eines Gerätes NICHTS.
Die Lebensdauer einer Geraetegeneration ist zu kurz, als dass sich ohne ein neues Modell etwas aendern wuerde. Da ist ja auch generell in den Techspecs die Akkukapazitaet angegeben, dann bleibt die auch so.
Aber das heutige Akkus bei gleichem Volumen mehr elektrische Energie speichern koennen als noch vor, sagen wir mal 10 Jahren, duerfte unbestritten sein.
Aber neue Technologie ist in der Regel teurer, deswegen wird die auch nicht von jedem Hersteller angewendet.

Man sieht ja auch oft, das Nachruestakkus fuer aeltere Geraete eine hoehere Kapazitaet haben als das Original.

wuselsurfer schrieb:
Wenn Du mal einen Akku von 2012 hast, der noch funktioniert, kannst Du ihn ja mal hier einstellen.
Ich muesste das Geraet nochmal wieder aus der Schublade kramen wie der Akkuzustand jetzt ist...
Der Akku in meinem (zugegeben, wenig benutzten) Nindendo DSi XL hat sich jedenfalls bewaehrt:
https://www.computerbase.de/forum/threads/lebensdauer-moderner-geraetschaften.2100377/post-27232690

Nach 12 Jahren, davon die allermeissten rumgammelnd in der Schublade, war der Akku noch intakt genug, um das Geraet zu benutzen.
Ich sehe grade, in dem alten Thread warst du auch unterwegs :D
 
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Ranayna schrieb:
Die Lebensdauer einer Geraetegeneration ist zu kurz, als dass sich ohne ein neues Modell etwas aendern wuerde.
Nur mal so: mein J7 hat mich 10 Jahre treu begleitet.
jeweils nach 3 Jahren war der originale Samsung Akku vom Großmarkt für 30.- EUR in den ewigen Jagdgründen.
Ich glaube nicht, daß die Märkte Akkufälschungen einkaufen über den Großhandel, auch wenn es gerade von Samsung sehr viele gibt.

Das Thema Sicherheit lassen wir mal raus.

Ranayna schrieb:
Da ist ja auch generell in den Techspecs die Akkukapazitaet angegeben, dann bleibt die auch so.
Aber das heutige Akkus bei gleichem Volumen mehr elektrische Energie speichern koennen als noch vor, sagen wir mal 10 Jahren, duerfte unbestritten sein.
Alle Samsung Akkus hatten die gleiche Kapazität (nach 3 und 6 Jahren neu im Großmarkt gekauft).

Ranayna schrieb:
Ich muesste das Geraet nochmal wieder aus der Schublade kramen wie der Akkuzustand jetzt ist...
Der Akku in meinem (zugegeben, wenig benutzten) Nindendo DSi XL hat sich jedenfalls bewaehrt:
https://www.computerbase.de/forum/threads/lebensdauer-moderner-geraetschaften.2100377/post-27232690

Nach 12 Jahren, davon die allermeissten rumgammelnd in der Schublade, war der Akku noch intakt genug, um das Geraet zu benutzen.
Ich sehe grade, in dem alten Thread warst du auch unterwegs :D

Ich habe sehr viele Laptopakkus getauscht für die Kundschaft unseres Geschäftes und kein einziger hat die 8 Jahre erreicht.

Einen hab ich auch in meinem Braun Rasierer, der könnte jetzt 12 Jahre alt sein.

Aber der hat sein ganzes Leben lang sehr konstante Tempereturen gehabt im Raum und ist immer sofort nach Gebrauch geladen worden.

Das ist einer von hunderten!
Die absolute Ausnahme.
Wenn der mal den Geist aufgibt, stelle ich den hier ein zum Beweis.

Es mag ja sein, daß es neue Technologien gibt, aber für den Kunden hat das außer höheren Preisen in den letzten Jahren keine große Bedeutung.
Und mit Rundzellen könnte man etwas mehr Bewegung in den Wirtschaftsraum bringen.
Aber die Sicherung der Pfründe der Hardwarehersteller geht da wohl weit vor.

Alle Kofferradios der 60er bis 90er Jahre liefen mit standardisierten D-, C- oder B-Zellen oder mit einer 9V Blockbatterie verschiedener Hersteller mit genormten Maßen.
Die gab es in jedem Elektrogeschäft oder Großmarkt.
Da konnte man sich die leistungsmäßig beste Sorte aussuchen und auch noch herausfinden, wohin die Brühe läuft aus den auslaufsicheren Monozellen, wenn man sie mal im Gerät vergessen hat.

Aber auch mit den besten Stromquellen werden wir das Licht nicht über c vakuum bringen.
Irgendein Physiker hat mal vermutet, daß sich alles mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und man schon deshalb nicht schneller sein kann - wer weiß es.

Die Hohlfasergeschichte könnte klappen, wenn man die Struktur aus Beitrag #64 optimiert.
Wenn da nur die Dämpfung nicht zu groß ist ... .
Das mit dem Brechungsindex ist gar nicht so einfach, da gibt es auch negative.
Und dann muß man mit komplexen Zahlen rechnen.
Vielleicht können die Metamaterialien hier etwas bewirken, aber das ist sehr komplex und hat mit der Elektronenresonanz zu tun.

Aber für einen Standarduser, wie mich reichen doch 1 GB in den meisten Fällen.

Bei CAD oder Architektur sind die Dateien manchmal etwas größer soweit ich weiß, da könnte das zwischen zwei Betriebsteilen vorteilhaft sein.
Solange sich aber Gewerbebetriebe bei uns hier freuen, wenn sie über 10Mbit/s stabile Verbindungen haben, brauchen wir nicht davon zu träumen.

Ich hab auch schon Glasfaserkabel liegen - bis zur Kellerwand von außen.
Den Anschlußtermin im Haus kann mir die Telekom bis heute nicht verbindlich bestätigen.
 
grabeskuehle schrieb:
Für Bauunternehmen und Arztpraxen reicht eine bereits mögliche Gigabit-Leitung nicht?
Und wie um Himmels willen haben die es bisher geschafft, Teils in Wochen riesige Wohnkomplexe aus dem Boden zu stampfen?

In den Arztpraxen merke ich auf jeden Fall noch gar nichts davon, das da bis jetzt überhaupt etwas in der Richtung passiert.
Ich musste vorige Woche wegen Zahnproblemen zu drei unterschiedlichen Zahnambulanzen, die mussten mich drei Mal Röntgen weil die jeweils auf die Röntgenbilder des anderen nicht zugreifen können.

Wenn schon Grundlegende Probleme nicht gelöst sind, wie bei medizinischen Unterlagen der Datenschutz, oder dass das ganze Gesundheitssystem vor die Hunde geht, was soll da diese neue Glasfasertechnologie daran ändern?

Was bleibt davon am Ende des Tages Lebenspraktisch über?

ShiftC schrieb:
Man muss das langfristig und vorausschauend betrachten.
 
Arzuriel schrieb:
Bei uns sind die Leerrohre auf der Straße verlegt und die Leitungen im Haus zu den 6 Wohnungen. Dei Firma war OXG. Wenn mal alles funktioniert muss ich leider von der Telekom zu Vodafone oder 1und1 wechseln.
 
Ach ja Glasfaser und Deutschland, wäre das in der heutigen zeit nicht so wichtig könnte man nur drüber lachen. Solange es kein Rechtsanspruch gibt für den Vollausbau bis in die Wohnung ist Glasfaser nur auf dem Papier gut sonst nur heiße Luft. Sehe ich bei mir im Haus, kostenlosen Ausbau der Tcom bis in die Wohnung wurde von der Verwaltung verweigert, somit gibt nur 30 Jahre alte Klingel Leitung.
 
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