Ich kenne das Problem, das
@PHuV beschreibt, aber ich bin dennoch der Meinung, dass die IT dann entsprechende Ausnahmen regeln muss. Meine direkten Kollegen in unsererm Mutterkonzern sind beispielsweise in einem separaten VLAN und dieses wird in der Firmenfirewall weniger restriktiv gehandhabt als das/die VLAN(s) der anderen Gruppen/Abteilungen. In unserer Tochterfirma ist dies so leider nicht praktikabel, da wir nur einen 2-Tage-die-Woche Freelancer-IT-Admin haben und er nicht sonderlich Subnetz-/VLAN-/Firewall-firm ist - ja, ich weiß...
Immer dann, wenn die IT zum Hindernis für die Arbeit wird, sollte dies dennoch mit der IT und/oder dem Chef besprochen werden. Es kann in meinen Augen keine Lösung sein, dass sich Mitarbeiter in einem öffentlichen Forum Hilfe dazu suchen müssen.
In Bezug auf das vorliegende Problem kann man nur sagen, dass das mit Windows allein nicht so einfach machbar ist. Windows kann ausschließlich zielbasiert routen. Das heißt man muss entweder die Ziel-IPs spezifizieren, die über die WLAN-Verbindung gehen sollen (und das dortige Internetgateway), und der Rest geht dann über das Standardgateway im LAN - oder man dreht das genau um, Standard->WLAN-Gateway und nur bestimmte IPs bzw. Subnetze->LAN-Gateway.
Was mit Windows nicht geht, ist einzelne Anwendungen über WLAN oder LAN zu schicken. Auch kann man keine Ports spezifizieren, die so oder so geroutet werden. Das würde nämlich voraussetzen, dass Windows "PBR" beherrscht, Policy Based Routing, und das ist nicht der Fall (und von MS auch nicht gewollt). Die einzige Möglichkeit, so ein Verhalten nachzuahmen, wäre Zusatzsoftware wie zB ForceBindIP, bei dem man eben doch anwendungsbasiert routen kann.
ABER: Die Installation/Nutzung von Zusatzsoftware ist in jedem Fall mit der IT abzusprechen!