News Google Earth Timelapse: Google zeigt, wie sich die Erde seit 1984 verändert hat

Kalsarikännit schrieb:
Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine "mich juckt's überall, ich glaub ich hab Homo Sapiens!", sagt der andere "mach dir nichts draus, das geht schnell vorüber."

Bei diesen (beeindruckenden) Bildern bleibt mir allerdings das Lachen langsam echt im Hals stecken.
Nicht das das so läuft wie bei "The 100" beiden die Erde als Toter Planet zurück bleibt...
 
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Mein Atmosphärenwissenschaftsprofessor hat mir folgendes beigebracht, für den Fall, dass man mal mit jemandem diskutiert, der vehement in Frage stelllt, dass ein Großteil der aktuellen Klimaerwärmung menschliche Ursachen hat:

Welches Argument und welche Daten würden dich davon überzeugen, dass es stimmt? Gibt es eine Möglichkeit? Falls nicht, brauchen wir nicht zu diskutieren.

Nochmal zu den Bohrproben: Wenn die für die letzten 100te Millionen Jahre gut genug sind, warum dann deiner Meinung nach nicht für die letzten 10000 oder bloß 200 Jahre?
 
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seit "1984" ist das Entwickler Humor/Zynismus ??
:D
 
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Ich finde es grundsätzlich erst mal gut, dass durch Google solche besorgniserregenden Vorgänge inzwischen visualisiert und dadurch anschaulich dargestellt werden können. Es ist gut, wenn dies zum Nachdenken anregt. Leider scheint das aber immer nur das Kurzzeitgedächtnis anzuregen, denn als älteres Semester (Jahrgang 1972) schockt einen das ja alles nicht wirklich.

Google macht hier nur Dinge sichtbar, die schon seit Jahrzehnten -und früher womöglich noch krasser- im Gange sind.

Meine Alt-68er Lehrer in den 1980ern haben uns damals schon beigebracht, dass wir "bald" alle sterben müssen. Das ominöse Jahr 2000 galt quasi als unüberwindbare Hürde. Bis dahin sollte damals mit hoher Sicherheit die Welt untergehen... die 1980er waren "null Bock" und "no future"... Fatalismus pur, angetrieben durch sauren Regen, Waldsterben, klinisch tote Gewässer, vom Badesee über Flüsse bis zu Nord- und Ostsee hatten Menschen Angst ihren Fuß skelettiert wieder rauszuziehen, an Schwimmen war gar nicht mal im Ansatz zu denken, in der Nordsee starben damals zu tausenden die Robben, das Ozonloch wuchs scheinbar unaufhaltsam, nicht wenige sahen unsere Erdatmosphäre schon durch das Ozonloch ins Weltall entgleiten, gleichzeitig hatten wir in Bodennähe schon im Mai bei leicht sommerlichen Temperaturen Ozonwerte jenseits von Gut und Böse, Großstädte wie Los Angeles erstickten wie heute Peking regelmäßig im Smog, Tschernobyl flog uns um die Ohren und über der ganzen Misere schwebte als Damoklesschwert stets die totale Vernichtung in Form von vielen tausend atomaren ICBM Sprengköpfen...

... doch dann endete der Kalte Krieg, es wurde der G-KAT erfunden und verbleites Benzin verbannt, die Gewässer wurden aufgrund von Filteranlagen wieder sauber und man kann heute in nahezu allen Binnengewässern sowie Nord- und Ostsee wieder schwimmen, das Waldsterben konnte zu einem guten Teil gestoppt werden (dafür drohen heute natürlich neue Probleme wie Trockenheit) und es hat viele, viele positive Entwicklungen gegeben. Vieles auch bedingt durch Technologie, Fortschritt und Innovation.

Irgendwie haben wir sogar das früher unerreichbar scheinende Jahr 2000 relativ schadlos überstanden und seitdem gute 20 Jahre hinter uns gelassen.
Die gegenwärtig "en vogue" erscheinende apokalyptische Stimmungsmache erinnert mich gut an meine 80er Jugend. Das ist alles nicht neu...

Auch in den 1980ern maß man die Abholzung des Regenwalds bereits in Fußballfeldern pro Tag.
Das, was man hier eindrucksvoll bei Google sieht, ist also überhaupt nicht neu, sondern das geht schon seit Jahrzehnten.

Es ist dennoch definitiv begrüßenswert, wenn solche Entwicklungen nun durch Visualisierung vorstellbarer werden. Es besteht aber kein Grund zur Panik. Das, was wir hier sehen, macht die Erde schon lange mit und im Zweifel wird sie den Menschen auch überleben.

Ich sehe das größte Problem auch in der Überbevölkerung. Milliarden von Menschen streben zurecht nach demselben Wohlstand, den die meisten von uns hier in der ersten Welt genießen. Das kann und wird in Sachen Ressourcen und Emissionen nicht gut ausgehen, wenn wir nicht langsam mal die Wachstumsbremse finden.
Mir persönlich ist das inzwischen relativ gleichgültig. Wir Menschen sollten uns nicht so wichtig nehmen und wenn wir im Kollektiv nicht lernbereit sind und nichts unternehmen, dann wird es für unsere Spezies eben irgendwann eng. Die Erde als Planet an sich wird das bzw. uns aber locker überleben.
 
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TheManneken schrieb:
Um ehrlich zu sein, tu ich mich schwer, bei der Timelapse zum Regenwald überhaupt irgendeinen Unterschied zu erkennen. :confused_alt:
Brasilien (Ausschnitt) 1984
2021-04-15 22.24.47 earthengine.google.com .jpg

Brasilien 2020
2021-04-15 22.25.40 earthengine.google.com .jpg


Sieht nicht gut aus.

Das Geschrei nach der Regierung für "bessere und mehr Gesetze" kotzt mich so sehr an.
Die Leute müssten sich nur selbst ändern und Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen...
 
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Naja. Das sich die Städte entwickeln sollte niemanden schockieren. Im übrigen recht lustig, das dort dann teilweise Temperaturmessungen gemacht werden, wo die Temperaturen dann natürlich steigen durch die Bodenversiegelung usw. Gibt da einige Spots in Deutschland. Während die Spots in der freien Natur recht konstant geblieben sind.
Bin ja kein Klimajünger. Klimawandel ja aber das ist der normale Zyklus. (Und nein, wegen dem Menschen gehts net schneller. Gibt auch Zeiten da hat sich das Klima innerhalb von 1-2 Jahrzehnten geändert und die Temperaturen sind in dem Zeitrum um 10 Grad gestiegen usw. )
Was ich natürlich schlimm finde, ist die Zerstörung und da brauch man wahrlich nicht diskutieren, die hat wirklich der Mensch zu verantworten. Im übrigen beim Regenwald in erster Linie damit man Futter für die "Fleischproduktion" hat. Mit ein Grund, das ich seit 5 Jahren vegan lebe. Und da muss sich jeder erstmal selber an die Nase packen und überlegen, was kann er alles machen und nicht nach dem Staat schreien. Ansonsten ist man am Ende auch nur ein Heuchler wie die Grünen, die einem erzählen wollen das man möglichst nicht fliegen sollte usw. selber aber die sind die am meisten Fliegen. Wenn wir hier auf die Eliten hören, sind wir ganz schnell am Ende. Dasselbe mit diesen unsäglichen Vogelschreddern die sie überall aufstellen um damit "Strom" zu erzeugen. Auch so ein Ding, wo mans gut meint aber es am Ende auch wieder schlimmer macht.
Tja bei den Städten ist halt die Frage, was will man machen. In der Höhle will keiner leben. Hier sollten wir beginnen über alternative Möglichkeiten nachzudenken. Mehr in die Naturnah bauen wäre wohl eine Idee. Ich halte aber nix davon, das alles zusammen auf einem Fleck hängen. Da bekommt man ja nur nen Lagerkoller.
Ich mein, wenn wir mal technisch soweit sind, das wir uns komplett nach Grönland zurückziehen können und die gesamte Menscheit dann dort wohnt. Andererseits haste dann ein Problem wenn irgendeine Katastrophe passiert und mal eben die Hälfte ausradiert wird. xD
Naja ich denke wir sollten viel mehr mit natürlichen Stoffen arbeiten. Bambus zb. Pilze usw. Da gibts ja einige gute Ansätze, die vieles bisherige sogar teilweise besser ersetzen können. Wenn wir versuchen das mit dem Hammer und Verboten durchzusetzen, wird davon gar nix klappen zumal, wie schon erwähnt wir aufpassen müssen um es nicht schlimmer zu machen.
 
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Summerbreeze schrieb:
Die Leute müssten sich nur selbst ändern und Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen...
Wenn die Menschen so wären, bräuchte es keine Gesetze. Und Regierungen vielleicht auch nicht.
 
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Loro Husk schrieb:
Ein paar frische Fakten zum Thema Regenwald:

"Soja, Rindfleisch, Kaffee und Kakao: Damit Kunden in europäischen Supermärkten solche Produkte kaufen können, müssen in anderen Weltregionen Wälder weichen, heißt es im neuen Report des WWF für die Jahre 2005 bis 2017. Demnach gehen insgesamt 16 Prozent der globalen Abholzung in den Tropen im Zusammenhang mit internationalem Handel auf das Konto der EU."

https://www.dw.com/de/wwf-eu-ist-einer-der-größten-waldzerstörer/a-57190631

Unser (westlicher) Konsum- und Lebensstil haben direkte Auswirkungen auf unsere Lebensgrundlage. Dieser Zusammenhang ist den meisten natürlich klar, aber entsprechende Verhaltensänderungen an der Kasse oder auf dem Wahlzettel (!) sind leider noch immer ziemlich unausgeprägt...
Aber das Individuum in die Pflicht zu nehmen ist ineffektiv. Wir brauchen politischen, gesellschaftlichen Wandel. Ich hoffe, im Herbst zeigt sich dies.
da fehlt palmöl.
findet sich in fast jedem fertigprodukt.
@RougueSix
die gewässer sind teilweise zu! sauber.
z.b. der bodensee, der brot und butterfisch, das felchen, ist knapp geworden, mangels nahrung.
zuwenig plankton usw.
sauber sollte reichen, muss nicht immer rein sein sein.
 
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Die Abholzung von Regenwäldern, die weltweite Gletscherschmelze oder sinkende Wasserpegel in Seen verdeutlichen den menschengemachten Klimawandel.

Was exakt hat die Abholzung von Regenwäldern mit den Klimawandel zu tun?
 
Bei dem Zeitraffer des Regenwaldes in Brasilien musste ich erstmal schlucken.
😖
😥
 
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@RogueSix Ich dachte schon, na endlich mal ein vernünftiger Post nach all den apokalyptischen Staatsklatschern hier, aber dann kam der letzte Absatz. Ihr seid alle einfach nur Lost und man kann nur beten nicht im gleichen System wie ihr zu leben um keinen eurer Kreuzchen-Vormünder abzubekommen. Gruselig hoch 10.
 
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Danke, vor allem für die bessere Auswahl an Beispielvideos. Besonders der Grönlandgletscher und der Regenwald in Brasilien sind bedenklich.

@nlr
Liest sich schöner wenn Timelaps nur als Eigenname verwendet wird und sonst der Begriff Zeitraffer steht. Wir haben schon soviele (unnötige) ersetzende Anglizismen, müssen es noch mehr werden?
 
lex30 schrieb:
Naja. Das sich die Städte entwickeln sollte niemanden schockieren. Im übrigen recht lustig, das dort dann teilweise Temperaturmessungen gemacht werden, wo die Temperaturen dann natürlich steigen durch die Bodenversiegelung usw. Gibt da einige Spots in Deutschland. Während die Spots in der freien Natur recht konstant geblieben sind...
Du plapperst die Jahrzehntealten Lügen der Öl-Lobbys nach, also auch bei dir zuerst die Frage: Gibt es irgendwas was dich vom menschgemachten Klimawandel überzeugen könnte? Irgendein Argument oder Datensatz?

Die Temperaturen steigen natürlich auch in der unbebauten Natur und auch in den Ozeanen. Spätestens durch 40 Jahre Satellitenmessungen, die sich sehr gut mit den Messungen der Bodenstationen decken, ist das absolut gesichert.
lex30 schrieb:
Bin ja kein Klimajünger. Klimawandel ja aber das ist der normale Zyklus. (Und nein, wegen dem Menschen gehts net schneller. Gibt auch Zeiten da hat sich das Klima innerhalb von 1-2 Jahrzehnten geändert und die Temperaturen sind in dem Zeitrum um 10 Grad gestiegen usw. )
...
Wann war das bitte? In den letzten 10000 Jahren war die globale Temperatur nahezu konstant und davor haben wir keine Klimaarchive mit derartig guter Auflösung ("10-20 Jahre")
lex30 schrieb:
Dasselbe mit diesen unsäglichen Vogelschreddern die sie überall aufstellen um damit "Strom" zu erzeugen. Auch so ein Ding, wo mans gut meint aber es am Ende auch wieder schlimmer macht
Hauskatzen und Häuserfassaden töten um Größenordnungen mehr Vögel als Windkraftanlagen. Aber bei den Punkten die du so ansprichst, kann ich mir deine Quellen genau ausmalen.
 
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Rockstar85 schrieb:
Nein, deutsche Medien haben keine Schlagseite, denn sonst gäbe es sowas wie SZ, Bild oder FAZ nicht. (diese Blätter sind alles andere als Links) Reporter ohne Grenzen würde sich über solche Aussagen totlachen.

hamju63 schrieb:
Was ist für Dich denn bitte 'DAS linke Lager' ?

Eine CDU z.B. ist alles andere als links.

Wenn Du die natürlich auch links verordnest, brauchen wir beide nicht mehr miteinander zu reden.
Er hat nicht ganz (!) unrecht. Z.B. hier:
https://www.welt.de/debatte/komment...der-ARD-Volontaere-waehlen-gruen-rot-rot.html

Ist wie beim KSK, wo Rechtsextreme auch eher hingehen als Pazifisten.

Wenn ich beim Lesen nicht falsch lag, war sein Tenor auch mehr alles hinterfragen, aber nicht die Grunstendenz der Klimakatastrophe leugnen. Hier mit Querdenkervorwürfen und rechtes Gedankengut vorzuwerfen ist keine gute Diskussion. Wissenschaft ist oft kontrovers, trotz tendentiellem Konsens. Dies sollte hier auch möglich sein. Und ist es auch, denn sonst kommen die echten Querdenker und nutzen dies aus. Und das will niemand mit Verstand, oder?
 
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Schade daß das erst seit den 80ern anfängt. Leute hören ja leider auf zu denken, weil sie vermuten, vor den 80ern gab es keine Wandlung in der Natur (unabhängig davon ob mit oder ohne den Faktor Mensch).

Man bedenke, dass zu Zeiten der Glasherstellung im 12. bis 17. Jahrhundert auch hier bei uns massig Wälder abgeholzt wurden, um Glas schmelzen zu können - bis man gelernt bzw. andere Wege gefunden hat. Oder in den Zeiten des 30jährigen Krieges, der Deutschland auch extrem baum-arm machte.

Jetzt werden gerade wir hier in Europa zu fragwürdigen Ökoaktionen genötigt, obwohl es hier sehr grün ist, und Waldrodungen und fehlende/unvollstände Müllentsorgungsketten in ganz anderen Teilen des Globus an der Tagesordnung sind. Verstehe das Mal jemand.
 
Rockstar85 schrieb:
Auch dir gilt:
Die Geburtenzahlen sind Rückläufig und das Ergebnis der erhöhten Geburtenraten der 1950er und 1960er...

Das sind unumstößliche Fakten.. Lebt damit oder lasst es.
Aber stand Heute kann die Erde 10 Mrd Menschen ernähren.. Mit Leichtigkeit.
Du vergißt aber:
Kindersterblichkeit ist rückläufig und um Anstieg oder Rückgang der Gesamtzahl zu erkennen fehlt die Sterberate im Vergleich. Solane mehr gebiren werden als sterben, werden wir mehr trotz Geburtenrückgang.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1694/umfrage/entwicklung-der-weltbevoelkerungszahl/ :
Nach einer Prognose der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 auf rund elf Milliarden Menschen anwachsen. Hauptgrund für die wachsende Weltbevölkerung ist die steigende Lebenserwartung und eine sinkende Kindersterblichkeit durch ein verbessertes Gesundheitssystem.

https://countrymeters.info/de/World

@Marshey
die beiden letzten Kommentare von Dir sind gut, da würde ich gerne mehr ala 1 Daumen hoch geben. Den Satz des Profs muß ich mir merken (welche Argumente würden Dich denn überzeugen.... )
 
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lex30 schrieb:
Naja. Das sich die Städte entwickeln sollte niemanden schockieren. Im übrigen recht lustig, das dort dann teilweise Temperaturmessungen gemacht werden, wo die Temperaturen dann natürlich steigen durch die Bodenversiegelung usw. Gibt da einige Spots in Deutschland. Während die Spots in der freien Natur recht konstant geblieben sind.
Die Temperaturen (und andere Wetterdaten) werden in der Regel dort gemessen, wo sie seit 50 und mehr Jahren gemessen werden. Eben um eine zusammenhängende Messreihe zu haben.
In den 90ern wurden aber mal einige Stationen "zusammengefasst" (Rationalisiert) Hier vor Ort im Sauerland, liegt die gemessene Temperaturerhöhung dadurch niedriger als an der alten Station hier vor Ort.
Und die Temperaturen auf dem freien Land sind nicht Konstant geblieben.
Deshalb tauen im nördlichen Viertel der Erde ja auch die Permafrost Böden, weil es immer noch so schön Kalt ist?
Zeig mir doch bitte mal nur in Deutschland 3 Stationen, an welchen es seit den 80ern keine Erhöhung der Durchschnittstemperaturen um nicht wenigstens 1°C gegeben hat. Danke.
lex30 schrieb:
Bin ja kein Klimajünger. Klimawandel ja aber das ist der normale Zyklus. (Und nein, wegen dem Menschen gehts net schneller. Gibt auch Zeiten da hat sich das Klima innerhalb von 1-2 Jahrzehnten geändert und die Temperaturen sind in dem Zeitrum um 10 Grad gestiegen usw. )
Und deswegen macht man dann so weiter wie gehabt? Alle Fossilen Rohstoffe ausgraben bis wirklich nichts mehr da ist? Kann nicht dein Ernst sein?
.
lex30 schrieb:
Was ich natürlich schlimm finde, ist die Zerstörung und da brauch man wahrlich nicht diskutieren, die hat wirklich der Mensch zu verantworten. Im übrigen beim Regenwald in erster Linie damit man Futter für die "Fleischproduktion" hat. Mit ein Grund, das ich seit 5 Jahren vegan lebe.
👍
Aber reicht doch eigentlich auch schon das Fleisch vom lokalen Erzeuger zu kaufen.
"Bio Rindfleisch" aus Südamerika finde ich auch zum Kotzen.
lex30 schrieb:
Ansonsten ist man am Ende auch nur ein Heuchler wie die Grünen, die einem erzählen wollen das man möglichst nicht fliegen sollte usw. selber aber die sind die am meisten Fliegen.
Im Ernst? Wer wäre das zum Beispiel?
Bitte kein Hörensagen. Namen!
lex30 schrieb:
Wenn wir hier auf die Eliten hören, sind wir ganz schnell am Ende. Dasselbe mit diesen unsäglichen Vogelschreddern die sie überall aufstellen um damit "Strom" zu erzeugen. Auch so ein Ding, wo mans gut meint aber es am Ende auch wieder schlimmer macht.
Das ist nicht dein Ernst? Weil es hin und wieder einen Vogel erwischt, sollen die Windräder am besten wieder verschwinden? Viel, viel schlimmer ist das gefühlte Aussterben der Insekten durch die Umweltgifte und Pestizide + Insektizide.
Wenn ich hier im Sommer die Balkontür offen lasse, Licht brennt und über Stunden verirrt sich kaum ein Falter oder eine Mücke ins Wohnzimmer. Oder ich fahre auf der A44 (Haarstrang) von Werl nach Paderborn und ich kann die erwischten Insekten an einer Hand abzählen, während noch vor +15 Jahren es quasi Pflicht war nach der Autobahn zuerst an die Tanke und die Scheibe Sauber machen. Dann weiß ich warum die (vielen) Vögel sterben. Windräder hats hier auch schon vor 15-20 Jahren gegeben. Am Haarstrang waren sie so ziemlich die ersten in Deutschland.

Der Grund übrigens, warum die teilweise so wenig Strom produzieren ist ganz schlicht, das der Braunkohlestrom über den Preis (an der Strombörse) ins Netz gedrückt wird. Das hat mit Wind noch am wenigsten zu tun, da in >100 Meter über Boden eigentlich immer Luftbewegung vorhanden ist.
Ach, und noch etwas: Die Angela geführte Regierung weiß seit 15 Jahren, das sich der Anteil der Photovoltaik erhöht. Aber Anstatt das begonnene Werk weiter zu führen, die Eispeisevergütung kontrolliert zu senken und die Einführung von dezentralen Energiespeichern zu fördern, wird die (damals führende) deutsche Solarindustrie mit schon >100.000 Arbeitsplätzen aufs gründlichste Vernichtet.
Braunkohle ist ja richtig Toll. Weiter so....

lex30 schrieb:
Naja ich denke wir sollten viel mehr mit natürlichen Stoffen arbeiten. Bambus zb. Pilze usw. Da gibts ja einige gute Ansätze, die vieles bisherige sogar teilweise besser ersetzen können. Wenn wir versuchen das mit dem Hammer und Verboten durchzusetzen, wird davon gar nix klappen zumal, wie schon erwähnt wir aufpassen müssen um es nicht schlimmer zu machen.
Im Moment keine ganz so gute Idee, solange die Arbeiter dort mit den Händen in Formaldehyd und Phenol panschen. (Selbst gesehen. Im Fernsehen)

RogueSix schrieb:
Auch in den 1980ern maß man die Abholzung des Regenwalds bereits in Fußballfeldern pro Tag.
Das, was man hier eindrucksvoll bei Google sieht, ist also überhaupt nicht neu, sondern das geht schon seit Jahrzehnten.
Geb ich dir soweit erstmal Recht. Problem ist, das die abgeholzten Flächen immer zusammenhängender werden und sich die Abholzung exponentiell zu Beschleunigen scheint. Auf den Satellitenbildern sind für mich die letzten 5-6 Jahre richtig krass. Es wird nicht mehr in Fußballfeldern gemessen. Eher in 100-1000en Hektar pro Tag.
Und den gewachsenen Urwald kann man halt nicht "mal eben" durch aufgeforstete Monokultur ersetzen.

Solange das "Bio-steak" aus Südamerika (womöglich vom Discounter) und Balkon / Terrasse aus Bangkirai etc. nicht geächtet sind, sehe ich wenig Chancen für den restlichen Urwald.
 
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Das ist in der Tat auch traurig.
"Drying of the Aral Sea" könnte man auch als "Dying of the Aral Sea" schreiben; es ist mehr als deutlich zu sehen.
 
PietVanOwl schrieb:
Die Timelapse vom Regenwald ist schon echt schockierend. Meine Güte was tun wir nur der Erde an. MFG Piet
Tja irgendwo müssen die immer mehr Menschen ja hin und leben...
 
@the_pi_man Ja, nur dass auf den gerodeten Stellen niemand lebt, das wurde für die Industrie abgeholzt und nun ist dort einöde. Sonst würde man ja auf der Timelapse sehen wie auf den kahlen Stellen Hütten/Häuser entstehen. ;)
MFG Piet
 
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