GPT-Schutzpartition durch USB-SATA-Controller

SeamanX

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Hallo,

habe eine WD Desktop Elements 3,0TB USB 2.0 (WD30EZRX) intern an einen SATA-Port gehangen und unter Windows 8 mit EaseUS Partition Master Free Edition eine Partition über die gesamte Größe der Festplatte ohne Dateisystem erstellt.
Danach mit Truecrypt die gesamte Partition verschlüsselt und mit Daten vollgeschaufelt.
Hatte mich dann aber doch entschieden, diese wieder als externe USB-Festplatte zu verwenden.
Wenn ich die HDD nun aber an den USB-SATA Controller hänge, erscheint unter der Datenträgerverwaltung in Windows 8 "GPT-Schutzpartition" und die Verwendung mit Truecrypt ist nicht möglich. Unter Linux ebenfalls nicht.
Mit einem anderen USB-SATA-Controller habe ich keine Probleme sowie direkt an einem SATA-Port.
Die Daten sind also noch zugänglich, aber möchte verhindern 3TB zu sichern und dann wieder über USB 2.0 zurückzuspielen.
Gibt es eine Möglichkeit die Daten in der jetzigen Form auch mit dem originalen USB-SATA-Controller im Gehäuse der
WD Desktop Elements zu nutzen?
Interessieren würde mich auch wieso es überhaupt zu offensichtlichen Inkompatibilitäten zwischen den Controllern kommen kann.

Vielen Dank im Voraus für jeden nützlichen Hinweis.

Gruß SeamanX
 

Graphixx

Lt. Commander
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Lies die das mal durch, annähernd gleiches Problem inkl. finaler Lösung. Wird Dich wahrscheinlich ein bißchen Zeit kosten, sollte Dich aber weiterbringen. Viel Glück !!

MfG
 

Inzersdorfer

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Das ist ein Problem des Controllers des externen Gehäuses, der re-emuliert 4K Sektoren
damit die Platte auch unter XP mit MBR genutzt werden kann. Die Lösungen lauten hier:
1) nur intern verwenden.
2) ein externes Gehäuse kaufen das die Sektorgröße nicht emuliert*.
3) im WD Gehäuse frisch formatieren und alle Daten einspielen.

*) Leider wird dieses Feature nur indirekt beworben: wo für XP geeignet
steht und die Plattengröße über 2 TB angegeben ist wird emuliert.
 

SeamanX

Newbie
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Hallo,

den verlinkten Thread hatte ich schon vor dem Verfassen meines Eigenen gelesen,
führt aber am Thema vorbei. In erster Linie muss ich die Daten nicht durchs scannen
"retten" und die Verschlüsselung durch truecrypt sollte dies auch verkomplizieren.

Meine Vermutung ging dahin, dass wenn ich noch über andere Schnittstellen (s.o.)
Zugriff auf meine Daten habe, es einen Kniff gibt, sie kompatibel mit dem "problematischen
Controller" zu bekommen.

Durch die oben angesprochene Controller-Emulierung der WD wird es also auch keine Möglichkeit geben, die
Festplatte über z.b. den schnellen internen SATA-Port irgendwie so zu "konfigurieren"
(Neu-Formatierung hinnehmbar), dass sie dann auch extern läuft?

Möchte mir halt den Datenübertragungsweg über USB 2.0 sparen.

Danke schon mal für weitere Kommentare!

Gruß SeamanX
 

Inzersdorfer

Vice Admiral
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Nein, da bisher alle Advanced Format Platten ihre 4096 Byte großen Sektoren über SATA nach Außen als 512 Byte Sektoren emulieren gibts es da keinen Weg, die "Re-emulation" auf 4096 Byte Sektorgröße geht nur via USB.
 

Bachsau

Cadet 3rd Year
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Lern daraus. Als extern gekaufte Platten sind eben nicht zum auseinanderbauen gedacht.

Außerdem: Glaubst du wirklich mit dem ganzen schrauben und posten bist du schneller, als wenn du einfach über USB kopierst? Wenn es dir so auf Geschwindigkeit ankommt, greife zu eSATA oder FireWire! o_O
 
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