Prinzipiell bin ich bei Vorrednern, jene meinen man solle sich nicht alles gefallen lassen. Wenn dort 300mio Leute unter den Entscheidungen von XI leiden, dann ist es nunmal so. Da ists in einer Union mit 30 demokratischen (großteils oO) Staaten etwas schwieriger... es herrscht sich schlicht einfacher als Diktator in einem Land mit Punkteführerschein für Regimewohwollende Aktionen.
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News Handelsstreit USA-China: China zieht Zügel für Nvidia & Co an, Trump plant +100 % Zoll
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Captain Flint
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Es wird nie so heiß gegessen wie gekocht wird.incurable schrieb:letztes Jahr z.B. mal eben um ein ganzes München
Mal abwarten. China hatte 2024 > 1.4 Milliarden Menschen!
In gesamt München leben 1.6 Millionen Menschen.
Das sind 0.114% davon. Du kennst das mit dem Sack Reis in China
Das ist Demographie, da sind die nächsten Jahrzehnte längst in Stein gemeisselt, außer die Kommunistische Partei der Volksrepublik China entscheidet sich, hunderte Millionen (!) Menschen aus Regionen der Welt mit starkem Bevölkerungswachstum einwandern zu lassen.Captain Flint schrieb:Es wird nie so heiß gegessen wie gekocht wird.
windeskælte
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Im Zweifel ist China heute aber der bessere Geschäftspartner als die USA, nicht nur wegen der Verlässlichkeit (die die USA völlig verspielt haben), sondern mittlerweile auch aus ethischer/moralischer Sicht.HtOW schrieb:Von der USA abhängig zu sein ist auch Quatsch aber lieber bon Verbündeten wie potentiellen Feinden.
Da kann man China nichts vorwerfen, was die USA nicht sogar noch schlimmer haben.
Hornblower
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Wenn China eine ausgeglichene Beziehung mit Europa anstreben möchte muss es mit ihrer Zombie-Wirtschaft aufhören. Es ist schlicht nicht hinnehmbar den Markt mit Produkten zu fluten deren Preis unterhalb der Produktionskosten liegt. Das ist kein Wettbewerb, sondern gezielte Vernichtung jedes Konkurrenten und das in mittlerweile immer mehr Sparten. Jetzt ist der Maschinenbau und die Autoindustrie dran. Übrigens läuft dieses Vorgehen auch in China selbst ab.
Das kann auf Dauer nicht gesund sein und wird auf die Welt bezogen gravierende Auswirkungen haben, wenn die Konkurrenten (Länder) einen großen Teil ihrer Unternehmen durch diesen unlauteren Wettbewerb verloren haben. Was das bedeutet haben wir während Corona gesehen und die Welt lehnt grundsätzlich Monopole ab. In der Solarindustrie haben sie quasi ein Monopol, ebenso bei den Lieferketten bei seltenen Erden. Andere Bereiche werden anvesiert. Das Klauen von geistigem Eigentum ist auch noch nicht vom Tisch. China unterhält die größte Cyberagentur der Welt für Industrie-und Militärspionage. Vorsichtige Schätzungen beziffern die chinesischen Geheimdienste auf ca. 600.000 Mitarbeiter genaue Angaben gibt es natürlich nicht.
China wird wohl auch an ihrer Vorgehensweise etwas ändern müssen, unter anderem ihr handling der eigenen Währung. China ist 2001 der WTO beigetreten und damit erklärt man sich auch bereit bestimmte Regeln einzuhalten. Auch der sogenannte globale Süden wird noch früh genug erkennen was da an ihrer Brust nuckelt. Von irgendetwas muss der Rest der Welt halt auch leben.
Das kann auf Dauer nicht gesund sein und wird auf die Welt bezogen gravierende Auswirkungen haben, wenn die Konkurrenten (Länder) einen großen Teil ihrer Unternehmen durch diesen unlauteren Wettbewerb verloren haben. Was das bedeutet haben wir während Corona gesehen und die Welt lehnt grundsätzlich Monopole ab. In der Solarindustrie haben sie quasi ein Monopol, ebenso bei den Lieferketten bei seltenen Erden. Andere Bereiche werden anvesiert. Das Klauen von geistigem Eigentum ist auch noch nicht vom Tisch. China unterhält die größte Cyberagentur der Welt für Industrie-und Militärspionage. Vorsichtige Schätzungen beziffern die chinesischen Geheimdienste auf ca. 600.000 Mitarbeiter genaue Angaben gibt es natürlich nicht.
China wird wohl auch an ihrer Vorgehensweise etwas ändern müssen, unter anderem ihr handling der eigenen Währung. China ist 2001 der WTO beigetreten und damit erklärt man sich auch bereit bestimmte Regeln einzuhalten. Auch der sogenannte globale Süden wird noch früh genug erkennen was da an ihrer Brust nuckelt. Von irgendetwas muss der Rest der Welt halt auch leben.
heroesgaming
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Tückisch an diesem Sack Reis ist allerdings, dass er in einer Kette mit anderen steht, die in der Folge ebenfalls fallen könnten. Namentlich sind das die Sozialversicherungssysteme, die nach wie vor massiv auf industrielle Produktion ausgerichtete Gesamtwirtschaft, die halt nun einmal billige Arbeitskräfte in Massen braucht, und der auf Schneeballsystemen fußende Immobiliensektor, der ebenfalls einen großen Teil der Wirtschaftsleistung des Landes ausmacht und darauf angewiesen ist, dass Leute ihr Geld für die Zukunft investieren - was ältere Menschen, die nicht mehr arbeiten, aus offensichtlichen Gründen weniger tun.Captain Flint schrieb:Es wird nie so heiß gegessen wie gekocht wird.
Mal abwarten. China hatte 2024 > 1.4 Milliarden Menschen!
In gesamt München leben 1.6 Millionen Menschen.
Das sind 0.114% davon. Du kennst das mit dem Sack Reis in China![]()
Im Übrigen setzt du die Relationen falsch. Als Bezügsgröße relevant ist in diesem Zusammenhang nicht Chinas Gesamtbevölkerung (die von dir genannten 1,4 Mrd.), sondern vielmehr die erwerbstätige Bevölkerung des Landes. Und die ist nur etwa halb so groß (ca. 733 Mio. Menschen), was bedeutet, dass der errechnete Anteil der jedes Jahr aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Menschen, den du hier anführst, mal eben doppelt so groß sein muss.
Klingt in relativen Zahlen dann vllt immer noch nicht nach viel, aber auch in China ist Versorgung und Pflege der Alten ein Thema. Mehr Menschen, um die es sich zu kümmern gilt, bedeutet im nächsten Schritt auch weitere Arbeitskräfte, die in den Fabriken fehlen ... wie gesagt, da stehen noch eine ganze Menge Reissäcke zum Umfallen bereit
So viel ist wohl richtig, das Problem ist einzig, dass China seine globalen Interessen in einer Weise verfolgt, die Handel auf Augenhöhe ebenso unmöglich machen. Am Ende ist der "Deal" dann für jeden Partner ebenfalls schlecht, nur eben berechenbar schlecht.windeskælte schrieb:Im Zweifel ist China heute aber der bessere Geschäftspartner als die USA, nicht nur wegen der Verlässlichkeit (die die USA völlig verspielt haben)
Dieser Meinung bin ich wiederum überhaupt nicht. Die USA sind immer noch eine westliche Gesellschaft, so schlecht es politisch dort auch läuft. Umerziehungscamps und moderne Sklaverei (Stichwort 996) gibt es dort so nicht.windeskælte schrieb:, sondern mittlerweile auch aus ethischer/moralischer Sicht.
Doch, durchaus. Siehe oben.windeskælte schrieb:Da kann man China nichts vorwerfen, was die USA nicht sogar noch schlimmer haben.
@Hornblower Subventionen um Produkte unter dem Marktpreis anbieten zu können gibt es auch in den USA und der EU - fast die ganze Landwirtschaft funktioniert nur so. Afrika wird mit den Resten geflutet, die sie selber nie so günstig herstellen können. China hat halt jetzt die Autoindustrie entdeckt, wobei es hauptsächlich um den Akku geht. Die europäische Solarwirtschaft hat Deutschland durch Politik selbst zerstört. Und die WTO ist derzeit handlungsunfähig weil die USA es so möchte.
Welchen Grund hat China also einzulenken? In einer besseren Welt würden wir alle den Regeln mehr Gewicht geben, aber derzeit hat China wenig Grund dazu...
Welchen Grund hat China also einzulenken? In einer besseren Welt würden wir alle den Regeln mehr Gewicht geben, aber derzeit hat China wenig Grund dazu...
Direkte Sklavenhaltung vs einer aus kapitalistischen Zügen?windeskælte schrieb:ethischer/moralischer
Also moralischer Sicht sind die Amis nicht wirklich gut, ob im 2WK, Vietnam, Nahen Osten.
Aber dennoch ist es ein freieres Land. Menschen dürfen per se den Staat kritisieren, ihre eigene Meinung sagen ohne direkt verfolgt zu werden.
Hornblower
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Subventionen sind durchaus sinnvoll, wenn eine neue Technologie gepusht werden soll aber nur für einen bestimmten Zeitraum und dann sollten die Unternehmen profitabel laufen. China spielt hier in anderen Dimensionen und das wird nicht mehr lange gut gehen.hallo7 schrieb:@Hornblower Subventionen um Produkte unter dem Marktpreis anbieten zu können gibt es auch in den USA und der EU - fast die ganze Landwirtschaft funktioniert nur so.
Willst du dein Leben (Agrarprodukte) in die Hände einer anderen Nation legen? Es gibt Punkte die sind die Ausnahme und dazu gehört der Agrarsektor und Wasser.
Hinsichtlich Chinas erschreckt mich allerdings die Naivität meiner Mitbürger, insbesondere nach dem Disaster mit Russland, welches übrigens mittlerweile die "Bitch" (hinsichtlich der Ökonomie) von China ist- seis drum. VW übergibt seine Prosuktionsstätten in China an seinen ehemaligen Joint-Venture-Technologietransferpartner und ist noch aktiv weil es eben an besagte Batterien kommen muss (gilt auch für andere Hersteller). Ansonsten haben sie in diesem Markt nichts mehr zu melden und würden sich komplett zurückziehen.
Es geht eben nicht nur um Batterien, sondern um das ganze Produkt Auto und jetzt auch um den Maschinenbau. Vielleicht hast du ja letzte Zeit was von Stellantis und Hyundai gehört und das ist erst der Anfang. China möchte keine Marktanteile, sondern den ganzen Markt. Auf gut deutsch- alles. Das wird die Welt nicht zulassen aber anders damit umgehen als der primitive und dumme Trump.
Die Solarindustrie ist symptomatisch für die chinesische Vorgehensweise und man sollte daraus lernen.
Wenn die Chinesen eine multipolare Welt wollen (was sie natürlich nicht wollen, sondern sie wollen die USA ersetzen), dann müssen sie mit diesem Widerstand klarkommen, oder ihre Methoden ändern.
Zuletzt bearbeitet:
Für mich würde da aber auch Energie und Infrastruktur dazugehören. Für unsere Politiker anscheinend nicht so sehr - zumindest findet eine Mehrheit die Abhängigkeit von Fossilen (oder nuklearen) Brennstoffen die wir großteils nicht selber produzieren können recht gut...Hornblower schrieb:Willst du dein Leben (Agrarprodukte) in die Hände einer anderen Nation legen? Es gibt Punkte die sind die Ausnahme und dazu gehört der Agrarsektor und Wasser.
China denkt da halt ein paar Schritte weiter und weiß das ein Land unabhängiger ist, wenn es sich selbst mit genügend Energie versorgen kann. Entsprechend die Subventionen. Nebeneffekt ist, dass sie auch die Welt damit beliefern können, aber ich bin mir sicher das politisch die bestmögliche eigene Versorgung und Kapazitätserhöhung im Vordergrund steht. Da greift dann auch die E-Mobilität mit rein, inklusive der Speichermöglichkeiten mit Akkus. Das hat alles Hand und Fuß was sie machen und zielt auf Maximierung ihrer Unabhängigkeit (egal was es kostet).
Da wir nicht dagegenhalten wollen, überrollt China eben unsere Märkte derzeit. Die Endkunden profitieren davon übrigens durchaus, aber da es keine übergeordnete Strategie gibt, befürchte ich das es nicht gut genutzt wird. Wir warten eben jahrelang ab und schauen was passiert, weil zig Lobbyverbände ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen und andere versuchen zu blockieren.
Und somit wird China wohl auch mittel- bzw. langfristig eigene Microchips produzieren, um eben nicht abhängig von US Unternehmen zu sein. Auch etwas, dass die EU durchaus geplant hat, aber in der Umsetzung durch die unterschiedlichen Interessen in den Nationalstaaten nicht so recht weiter kommt. Die Technologie und das Wissen dafür haben wir übrigens innerhalb der EU. Nur eine Fab hinzustellen und dann auch zu produzieren mit allem drum und dran, kostet viele Milliarden Euros (ich schätze für ein verwendbares Produkt mind. 100 Mrd.) die niemand investieren möchte.
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Da wird im Anschluss an seine Präsidentschaft genau gar nichts passieren. Der Supreme Court hat doch längst festgestellt das er Immunität hat für alles was er im Amt macht. Das ist ein "Darf Schein" der ihn auch vor Strafverfolgung schützt. Aus seiner Sicht alles richtig gemacht....godrarock schrieb:Hoffentlich zieht das alles noch riesige Kreise und Trump muss sich intensiven Ermittlungen stellen, sowie sein ganzes Umfeld.
SIR_Thomas_TMC
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Ok, vielleicht mal Uiguren oder Tibet oder Taiwan googeln.windeskælte schrieb:Da kann man China nichts vorwerfen, was die USA nicht sogar noch schlimmer haben.
Nach dem Smoot-Hawley-Zollgesetz gab es prompt eine Weltwirtschaftskrise in den 30ern.Boimler schrieb:Zölle als Schutz des eigenen Marktes haben punktuell immer mal funktioniert, aber als flächendeckendes Instrument taugen sie nichts. Das weiß eigentlich jeder Volkswirt oder Historiker, wenn er mal in die Geschichte geschaut hat. Mich wundert deshalb immer wieder, warum sich Trump auf dieses Mittel stützt. Alarmierend ist die Ankündigung, man wolle Zolleinnahmen zur Kompensation des Einnahmeausfalls beim Export einsetzen. Da möchte man ein Problem mit Zöllen lösen, das man ohne die Zölle gar nicht hätte. Einfach absurd!
Da er sich ja schon öffentlich Gedanken um den Himmel gemacht hat, gehe ich davon aus, dass Luzifer ihn sich vor Ende seiner Amtszeit holen kommt.xcsvxangelx schrieb:Da wird im Anschluss an seine Präsidentschaft genau gar nichts passieren
Bestes Beispiel, wobei die Krise in Europa vor allem dadurch problematisch wurde, dass viele europäische Staaten in den USA verschuldet waren.mxpower schrieb:Nach dem Smoot-Hawley-Zollgesetz gab es prompt eine Weltwirtschaftskrise in den 30ern.
Die Reihenfolge der Eskalationen in dem Artikel ist nicht richtig und suggeriert dass Trump nur auf provokante chinesische Aktionen reagiert. Dabei ist eher umgekehrt: Trump holt völlig unverhältnismäßig den Holzhammer + 100% auf alles heraus, angeblich weil er sich über die die seltenen Erden Zölle ärgert, die aber nichts neues sind und auch als angemessene Reaktion auf die überzogenen 30% Zölle vom Frühjahr gesehen werden können. Ich würde eher schätzen dass die Zölle auf seltene Erden nur ein Vorwand ist. Die USA und Australien haben genügend eigene Minen hierfür, nur sind diese halt teurer zu betreiben. Die 100% Zölle haben damit nicht zutun und sind schon länger von Trump geplant, der enttäuscht war dass es im Frühjahr dann doch zu einer Einigung gekommen war.Volker schrieb:Der Handelsstreit zwischen den USA und China steuert auf eine neue Eskalation zu.
Zur News: Handelsstreit USA-China: China zieht Zügel für Nvidia & Co an, Trump plant +100 % Zoll
In der Art wie der Artikel die Geschehnisse hier bei CB darstellt werden kommt der erneute +100% Zoll ganz am Ende und es wirkt so als wenn Trump lediglich die neuen Hafengebühren für US Schiffe reagiert. Dabei ist es umgekehrt, die Hafengebühren sind nur ein erster Vorgeschmack auf die Antwort auf die +130% Zölle die Trump verhängt hat. Die kommunistische Partei wird sicher noch ein wenig an der wirklichen Antwort, bzw. den kompletten Maßnahmen arbeiten.
windeskælte
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Wieso nicht? Kapitalismus erlaubt genau solche Mittel, und das bekommt man nirgends besser und effizienter koordiniert als mit Planwirtschaft.Hornblower schrieb:Es ist schlicht nicht hinnehmbar den Markt mit Produkten zu fluten deren Preis unterhalb der Produktionskosten liegt.
Protektionismus betreiben letztendlich beide Staaten und beiden schadet es. Die USA und China haben beide einen schwächelnden Binnenmarkt und verteuern jetzt auch noch Importe. Es ist dabei egal, wer mit welchem Zoll angefangen oder reagiert hat, denn Nvidia und andere Chiphersteller werden ihre Preise auch in den noch nicht betroffenen Märkten anheben müssen, um den Ausfall des Geschäfts mit China auszugleichen. Am Ende wird also nicht entscheidend sein, wer angefangen hat, sondern wer bereit ist, damit aufzuhören.davidzo schrieb:Die Reihenfolge der Eskalationen in dem Artikel ist nicht richtig und suggeriert dass Trump nur auf provokante chinesische Aktionen reagiert.
Mensch_lein
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Nö. Müssen sie nicht, aber sie werden und wollen. Dabei werden die Margen erhöht und Nvidia ist weiterhin glücklich denn sie werden sagen, dass sie dafür nichts können. Die Verlierer werden die Konsumenten sein, also wir alle. Das dumme dabei ist nur, wir sind selbst Schuld, da wir Trumpelchen alles durchgehen lassen. Wir bestehen auf die Welthandelsregeln, aber die USA kann sie lamlegen, weil wir dabei zusehen und die Schultern zucken. Würden wir alle aufstehen, ginge das nicht.Boimler schrieb:Es ist dabei egal, wer mit welchem Zoll angefangen oder reagiert hat, denn Nvidia und andere Chiphersteller werden ihre Preise auch in den noch nicht betroffenen Märkten anheben müssen, um den Ausfall des Geschäfts mit China auszugleichen.
Auch hier widerspreche ich. Wer damit aufhört ist nicht entscheidend, denn es müssen beide dabei mitmachen.Boimler schrieb:Am Ende wird also nicht entscheidend sein, wer angefangen hat, sondern wer bereit ist, damit aufzuhören.
Hört zB China damit auf, wird Trumpelchen weiterhin dransalieren, ja sogar angespornt sein, da er damit durchkam.
Hört Trumpelchen auf, wird China vermutlich ihren "Hebel" geniessen und weiterhin anwenden. Erst wenn beide damit aufhören, kann es etwas werden.
Ich glaube nur wenn Trump damit aufhört die gesamte Welt zu erpressen, kann es etwas werden. China wird man sowieso nicht auf diese Art und Weise Herr werden. Die USA haben bereits verloren, da sie viel zu lange mitgemacht haben mit ihrem KapitalismusFirstvorallem anderen. Dabei muss die EU sich auch an die eigene Nase fassen, denn diese hat genau gleich aggiert wie die Lemminge. Netter gesagt, wenn man sich immer vor der Wirtschaft bückt, muss man sich nicht wundern, wenn man ziemlich derbe "zensur" wird.
Ich finde nicht dass man ignorieren sollte wer angefangen hat. Es ist ein Handels"krieg" und sicher nicht nebensächlich sondern wird die nächsten 20 bis 50 Jahre entscheidend beeinflussen, möglicherweise schwere Kriege auslösen.Boimler schrieb:Es ist dabei egal, wer mit welchem Zoll angefangen oder reagiert hat,
Die Weltwirtschaftskrise von 1929 und der sie verschlimmernde Smoot–Hawley Tariff Act hat damals zur japanischen Invasion in China sowie indirekt zum erstarken der Rechten in Deutschland geführt. Die Zölle stehen also in Zusammenhang mit dem zweiten Weltkrieg. Und die waren nichts gegenüber den Trump Zöllen von heute.
Nvidia ist doch dabei fast egal, wenn man an den dritten Weltkrieg denkt.Boimler schrieb:denn Nvidia und andere Chiphersteller werden ihre Preise auch in den noch nicht betroffenen Märkten anheben müssen, um den Ausfall des Geschäfts mit China auszugleichen.
Aber wenn ich in der Schule in Bezug auf Marktwirtschaft aufgepasst habe dürfte ein Ausfall des Geschäfts eher für eine frühere Sättigung des Rest-Marktes und danach einen Preisverfall sorgen. Es ist nicht so als wenn sich Nvidia die Bestellungen bei TSMC kurzfristig anders überlegen kann. Die Kontingente sind Jahre im Voraus gebucht, ja es wurden sogar einzelne fabs nur für diesen Zweck gebaut.
Die großen Abschreibungen des vergangenen jahrs kamen eher davon dass nvidia China-Sondermodelle gebaut hat die durch frühere Exportauflagen künstlich beschränkt waren. Diese konnte man nicht mehr so einfach am restlichen Markt platzieren ohne extreme Rabatte die wiederum dann das normale Geschäft negativ beeinflussen. Außerdem war die Hoffnung immer da kurzfristig doch eine Exportlizenz zu bekommen und die Bestellugen waren ja auch immer noch in den Büchern. Die Beschleuniger also rabattiert woanders zu verkloppen war schwierig solange man die Hoffnung hatte dass die US Regierung jeden Moment den Verkauf wieder freigibt und damit die Lieferverträge wieder aktiv sind..
Das glaube ich nicht. Das würde bei einem klaren Tit for Tat die optimale Lösung sein. Aber wie ich schon gesagt habe glaube ich nicht dass Trump die neuen 100% Zölle erlassen hat weil er sich von China provoziert fühlte. Die Exportzölle auf seltene Erden sind für die USA ziemlich unerheblich. Das ist nicht die Ursache.Boimler schrieb:Am Ende wird also nicht entscheidend sein, wer angefangen hat, sondern wer bereit ist, damit aufzuhören.
Trump hatte schon vorher vor die 100% Zölle auf chinesische Waren zu erheben und das hat mit Chinas verhalten eigentlich nicht zutun.
Das Prinzip dass einer nachgibt und damit der Konflikt wieder endet funktioniert nicht bei Bullies. Die fühlen sich eher motiviert wenn der Gegner freiwillig zurücksteckt. Und Trump ist ganz klar ein Bully der ohne Hemmungen auch gerne mal Nachtritt wenn der Gegner am Boden liegt. Nicht zu retaliieren wäre also noch schlimmer auf Dauer, soviel haben die Chinesen auch verstanden.
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