News Hausautomation: Nest macht Smart-Home-Hub Revolv unbrauchbar

von Schnitzel schrieb:
Das ist genau der Grund, wieso ich nichts kaufe, das nicht auch offline funktioniert!

Oder zumindest opensource, dass man den benötigten Netzwerk-Dienst im Zweifel selbst weiter betreiben könnte.

Ist sowas geplant? Oder ist da alles closed source und das war's?
 
...schöne neue Online-Welt :freak:
Zuerst die Gameserver, jetzt auch "reale" Produkte.
Vor Jahren haben die Leute noch gelacht, wenn man auf "diese Gefahr" aufmerksam gemacht hat - jetzt lachen einige sicher nicht mehr...
Dieses Vorgehen sollte zu Denken geben - der Image-Schaden wird groß sein!
 
Zuletzt bearbeitet:
McGybrush schrieb:
Erst sperrt Phillips HUE zuvor beworbene fremde Lampen anderer Hersteller aus, jetzt das...
Das ist nach massiven Kundenprotesten längst Geschichte und Philips hat die Lektion gelernt - es wäre fair gewesen, das zu erwähnen. Aber auch sonst lassen sich die beiden Fälle nicht vergleichen. Bei Philips wars ja 'nur' ein lokales Protokoll, das man auch hätte umgehen können. Mit FHEM lässt sich der ganze Kram immer steuern. Es gibt bei diesen Lampen keine Abhängigkeit von einem Herstellerserver.

Nennt sich Lichtschalter, Zeitschaltuhr oder Temperaturfühler.
Und hat mit dem, was man mit Hue & Co. machen kann rein gar nichts zu tun.
 
McGybrush schrieb:
Man kann sich also nur auf Systeme verlassen die Autark arbeiten. Nennt sich Lichtschalter, Zeitschaltuhr oder Temperaturfühler.

es gibt preisgünstigere und zuverlässigere Hausautomationen, welche mit einem 9$ Programm ( f. iOS/ android ) vom Handtelefon oder
ultrabook aus funktionieren, incl. Analogwertverarbeitung, timer, usw.
Und da kostet so ein 4, 8, 16, 32-kanal-Aktor kaum ein 100er, wahlweise als usb, ethernet, oder in wifi-Ausführung.
Koppelt man noch einen 3-Watt.raspberry f. 34 $ dazu, hat man eine Schaltzentrale, welche sämtliche Magnetschalter, Relais, Schütze problemlos von einem Terminal ferngesteuert aus sich schalten lassen,
ohne irgend einen knx, überteuerten gira-homeautomation-server, loxone-Aktor usw.

Wer bei der Hausinstallation Licht- und Last-Zuleitungen aufteilt und sauber auf Klemmböcke verklemmt, hat es danach merklich leichter. Wird unter knx, im professionellem Bereich so oder so
gemacht, nur im Privatsektor spart der deitsche Michel, weil die Goldhähne im Bad bezahlt werden
müssen.
Für Rollosteuerungen, incl. Zentralsteuerung bedarf es keinen knx, lon, loxon, logo, s7, usw. Da langt eine somfy-Zentralsteuerung, welche genauso tut....aber günstiger. Dafür bedarf es keinen Bus.

Dieser ganze Funkmist tut in einem Holzhäuserl sicher ganz gut...im Betonbunker allerdings eher ein mords TrahRah, wenn der Eisenkäfig die magnetischen Wellen schluckt.

Wer etwas Ahnung von elektro-Technik hat....baut sich sicher keine Funk-homeautomatisierung in das Haus, welche kaum was am Ende/ für das Tagesgeschäft, taugt.
Nach paar Jahren, Monaten keinen support mehr für die Hartware....dann wieder von Vorne anfangen.
Ende nie !

Elektrofirmen sollten generell Lichtstrom und Steckdosenkreise trennen, wie es in Frankreich schon seit Jahrzehnten Standard ist. Dann eine gescheite Elektroverteilung dazu und nicht so Miniatur-2-Reiher, wo nix rein passt. 8-reiher gibt es heute für ein Appel und ein Ei +
Kupfer billigst noch dazu. Wer da spart...hat am Ende den Salat.

Leider verbauen sich die Leute lieber 50.000$ Bäder, incl. Goldhähnen dazu...als dass vernünftig in eine gescheite e-Installation investiert wird.
Aber da haben die Herren Planer oft selber keine Ahnung und können deshalb den Kunden nichts vernünftiges offerieren. Am Ende verbaut man so Insel-Mist-Anlagen...die kaum einen Nährwert am Ende haben.

Gerde Photovoltaik-Betreiber, speisen lieber kompliziert netzparallel ein, obwohl es kaum Zaster für den Eingespeisten gibt - besser wäre es, wenn der eigene Strom zur Tageszeit beim Verbraucher, per Handtelefon oder timer-Steuerung, verbratet werden würde?

Allein eine Kombination aus Stromspeicher(Blei-Säure) + paar Aktoren....spart mehr Strom, als eine sinnlos betriebene Homeautomation, welche die Temperaturen auf- und wieder absenkt. Dies macht jede gescheite Heizungsregelung automatisch + wenn ein hydraulischer Abgleich vorgenommen wird, spart man sich auch noch paar Mäuse.

Energetisch ist mit der homeautomation kaum was gespart, denn kein Mensch gibt auf der Autobahn zwischen München und Hamburg notorisch Vollgas....bremst dann wie ein Irrer ab...und gibt danach wieder Vollgas.
Hauptsache der Hand+Wischtelefon-User kann depperd auf paar wifi-Aktoren in eigenem Haus zu greifen,
wie auch die Rollos mit den Fingern auf....und wieder ab-fahren.....alles Spielkram für Kinder, welche
keinen anderen Nutzen erkennen können, weil einfach zu unwissend in diesen Bereichen.
Aber ....sinnlos Gelder verbrennt, ...egal...denn wichtig ist der Rollobetrieb mit einem Finger - das ist
Fortschritt im Zeitalter der digital-Technik.

Wer oekonomisch und kontinuierlich durch-heizt, verbraucht eher weniger - daher sind diese ganzen Heizungsregelungen via home-Automation eher für den Herrn Anus. Aber da suggeriert unsere Neue-Energiesparverordnung: " Sparen ist wichtig ! " - Am Ende hat man den Schimmel im Haus, weil zu wenig geheizt wird und das Kondensat überall sich ein-nistet. ( siehe Baubiologie ! )
Kritiker behaupten dann wieder, dass zu wenig gelüftet wird...alles Schmuh. Eine kalte Wand kondensiert...und das wird erreicht, mit einer entgegengesetzt, funktionierenden Regelung.

whatever... mir langt ein mechanischer I-0-II-Umschalter, welcher den 50Ampere-Wendeschütz von Netzbetrieb auf Photovoltaik-Inselbetrieb ...umschaltet. Ganz ohne homeautomation - rustikal.
....
prinzipiell langt ein 3-poliger 400V Trennschalter mit folgenden Funktionen:
a) Alles Ein
b) alles Aus
 
Zuletzt bearbeitet:
olmo schrieb:
...Elektrofirmen sollten generell Lichtstrom und Steckdosenkreise trennen, wie es in Frankreich schon seit Jahrzehnten Standard ist. Dann eine gescheite Elektroverteilung dazu und nicht so Miniatur-2-Reiher, wo nix rein passt. 8-reiher gibt es heute für ein Appel und ein Ei +
Kupfer billigst noch dazu. Wer da spart...hat am Ende den Salat....

Nö. Wenn der Kunde es nicht bestellt gib's das auch nicht.
Bezahlen möchte das halt auch keiner.
Da versenkt man halt lieber nachträglich nen haufen Kohle in solche Lösungen und guckt dann dumm aus der Wäsche, statt beim Sanieren und Neubau halt mal ein bisschen mehr Kohle auszugeben.

Wobei sich mir überhaupt die Frage stellt wozu ich dieses Hausautomationgedöns brauche.
Für die Heizung benutze ich entweder Thermostate oder die Heizung bringt ne eigene Steuerung mit und WaMa + Spüleimer sollten heutzutage eh nen Timer haben, genau wie der Kaffeeautomat.
Den Rest schaff ich grade noch so Manuell...
 
DunklerRabe schrieb:
Der Fehler der Kunden war es von Anfang an solch einem Dienst zu trauen. Sich jetzt öffentlich über die eigene Naivität zu beschweren sieht vielen Menschen in so einer Situation ähnlich,
lol...
das ist ein Produkt wie jedes andere auch.
die aussage deklassiert dich
 
Recharging schrieb:
Juhu, endlich haben wir's geschafft solche Vorgehen wie einst bei Gamespy und GFWL auf die Hardware-Ebene zu hieven ...

Gamespy ist pleite, bzw. Deren übergeordnetes Unternehmen hat beschlossen unprofitable Dienste nachdem die Publisher auf eigene Dienste gesetzt haben einzustellen, zuletzt hat kaum ein Publisher mehr für die Aufrechterhaltung der Dienste für ältere Games gezahlt, da ist es kein Wunder das solch ein Dienst eingestellt wird. Gamespy exsitiert im Grunde nicht mehr, allerdings wurden nur die online Modi unbrauchbar offline und im LAN kann man die Betroffenen Spiele dennoch weiter spielen (zumindest die meisten) außerdem gibt es mittlerweile Alternativen wie gameranger.
 
Bestätigt mich in meiner Haltung bei der Sanierung diesen ganzen Smart-Home-Kram wegzulassen. War aber auch abzusehen, dass die Unternehmen so agieren werden. Leute macht die Augen auf, wir leben in einer kapitalistischen Marktwirtschaft. Wobei das hier schon mit nur 3 Jahren LAufzeit heftig ist. Aber die Amis sind ja so (durch ihre Möglichkeiten in der Justiz) erzogen worden sich über nichts Gedanken machen zu müssen.
 
Das ist kein Ami-Problem. Solche Konsumidioten gibt es überall.


DunklerRabe schrieb:
Der Fehler der Kunden war es von Anfang an solch einem Dienst zu trauen. Sich jetzt öffentlich über die eigene Naivität zu beschweren [...]
Ist doch das typische Verhalten. Warum vor dem Kauf informieren oder mal über das nachdenken, was man macht / was es bedeutet / etc. Aber hinterher wird dann gemeckert und man reagiert so, als hätte man damit überhaupt nicht rechnen können.


Chismon schrieb:
Man stelle sich so etwas einmal bei Steam/Valve oder Origin/EA vor, der Shitstorm wäre absolut gigantisch bei einer Abstellung oder Umstellung der Server., wenn alle Nutzer auf einmal alles dort verlieren würden.
Da muss man nur abwarten. Kein Dienst läuft ewig. Es ist IMO keine Frage, ob das bei den Diensten passiert, sondern nur wann es passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
cruse schrieb:
lol...
das ist ein Produkt wie jedes andere auch.
die aussage deklassiert dich

Wäre mir neu, dass du hier über Klassen entscheidest?! Deine Aussage zeigt, dass du das Problem nicht verstanden hast. Es ist eben KEIN Produkt wie jedes andere auch. Wenn es das wäre, dann gäbe es ja jetzt nicht diesen "Skandal".
 
M@rsupil@mi schrieb:
Ist doch das typische Verhalten. Warum vor dem Kauf informieren oder mal über das nachdenken, was man macht / was es bedeutet / etc. Aber hinterher wird dann gemeckert und man reagiert so, als hätte man damit überhaupt nicht rechnen können.

Was hat das denn mit Informationssammlung vor dem Kauf zu tun? Vielleicht wissen viele Leute, worauf sie sich einlassen und kaufen es trotzdem, weil sie es gut finden. Wenn ich derart konsequent wäre, müsste ich jedes einzelne Online-Zwang-Spiel, jedes NAS, worüber die Konfigurationen über einen Hersteller-Server erreicht werden, jeden Google-Dienst, jeden Filme-Streaming Dienst und was weiß ich noch alles boykottieren.

Ich finde die Empörung gerechtfertigt. So ein Verhalten gegenüber Kunden ist inakzeptabel und gehört abgestraft. Vor allem nach so kurzer Zeit und bei derartigen Gerätepreisen...
 
Viel interessanter ist bei allem doch die Situation von Nest.

Die waren mal als das neue Apple gehyped, vom Hauptentwickler des iPod gegründet und mit einem stylishen Produkt (Nest Thermostat) wo die Konkurrenz nur hässliche Dinger auf Basis von Technologien der 60er anbot.

Wurden dann von Google gekauft, waren ab dem Punkt also eigentlich mit unbegrenzten Mitteln ausgestattet.
Und dann kam nichts mehr, absolut gar nichts. Das einzige Produkt was sie auf den Markt brachten war eines einer Firma die sie (schon als Teil von Google) aufgekauft hatten. Und dieses Produkt (ehemals Dropcam) macht nun den Großteil der Einnahmen von Nest aus.

Der Firmengründer von Nest soll ein diktatorischer Choleriker sein...
War Steve Jobs auch, mit dem Unterschied dass der es verstand damit seine Angestellten zu Größerem anzutreiben. Zu großartigen Produkten, die dann auch noch auf den Markt kommen.

Tony Fadell verbreitet hingegen einfach Angst und Schrecken unter seinen Angestellten.

Eine verdammt krasse Entwicklung und nach allem was man in den letzten Tagen liest sieht es gerade sehr sehr düster für Nest aus.
Angestellte verlassen das sinkende Schiff und niemand der bei Verstand ist wird sich dort jetzt noch bewerben.
Aber das Geld geht eh aus, deshalb macht es nichts wenn die Firma keine neuen Leute anzieht.
 
iSight2TheBlind schrieb:
Viel interessanter ist bei allem doch die Situation von Nest.

Die waren mal als das neue Apple gehyped, vom Hauptentwickler des iPod gegründet und mit einem stylishen Produkt (Nest Thermostat) wo die Konkurrenz nur hässliche Dinger auf Basis von Technologien der 60er anbot.

Wurden dann von Google gekauft, waren ab dem Punkt also eigentlich mit unbegrenzten Mitteln ausgestattet.
Und dann kam nichts mehr, absolut gar nichts.

Manchmal werden Firmen auch nur aufgekauft, um sie ausbluten zu lassen und um eine Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Ich kenne mich mit der Geschichte des Unternehmens nicht aus und habe diese auch nicht verfolgt, aber es macht mir den Anschein, als wäre es so gewesen. Vielleicht hatten die ehemaligen Nestleute auch gar kein Zugriff auf die "unbegrenzten Resourcen", einfach weil Google es nicht zugelassen hat...
 
22428216 schrieb:
Klagen!

Aber mal ehrlich, ist das bei den Smart TV's soooo anders?
Da wird beim Kauf mit der "Hinternkratz Funktion" geworben und nach 3-4 Jahren geht die nicht mehr,
weil sie nicht mehr unterschützt wird.

Ich finde es gut, wenn sowas immer schlimmer wird. Vielleicht werden die Leute endlich mal mündig
und kaufen nicht mehr so viel Mist.
Ergänzung ()

Wozu muss man einen Brandmelder via Wlan erreichen?

Batterie leer = leises Piepen alle x Minuten
Feuer = lautes Piepen

Wozu Wlan? Im Ernst jetzt. Das leuchtet mir nicht ein.
Naja weil sich manche Leute anscheinend gern auf DAS Feature bei einem Rauchmelder konzentrieren, ob er piepst wenns brennt ist egal, hauptsache WLAN, 4k und 144Hz ;)
 
Mal wieder die Crux an der ganzen Sache, je mehr integrierter, desto schlimmer die Auswirkungen.

War da nicht ein Artikel neulich über geplante Obsoleszenz. Ist richtig schön wie auf dem Smart TV alles nacheinander verschwindet. Bleibt wenns hochkommt.der Videotext , das EPG, der DLNA Server oder Client, und die unwichtigsten Apps. Was mit der Multithek von DVB-T mal passiert???
Bin gespannt, noch gibt's mein Iphone 4s und Ipad 2. spätestens im Herbst wird's kein IOS 10 mehr geben und dann..
Mein Lumia 930 hat zum Glück noch ein Upgrade auf Window 10 erhalten.
Was bei jedem neuen OS Federn lassen muss ist gar nicht auszuhalten unter Windows kann man wenigstens noch probieren ob alte Treiber funktionieren.
Nur schön Sondermüll produzieren fängt bei den Energiesparlampen schon an...
 
22428216 schrieb:
Ergänzung ()

Wozu muss man einen Brandmelder via Wlan erreichen?

Batterie leer = leises Piepen alle x Minuten
Feuer = lautes Piepen

Wozu Wlan? Im Ernst jetzt. Das leuchtet mir nicht ein.

Gerade bei Brandmelde-, Alarm-, und sonstigen Meldeanlagen sehe ich Verwendung für eine Vernetzung. Ob nun Kabelgebunden oder über WLAN sei jedem frei gestellt. Nichts ist im Ernstfall schöner als beim Kaffee in der Nachbarschaft rechtzeitig zu erfahren dass im eigenen Haus ein Feuer ausbricht, dass eventuell noch zu löschen wäre bevor großer Schaden entsteht. Bzw. vom Büro aus jemanden alarmieren der vielleicht noch das schlimmste verhindern kann.

Der Trick bei Server-Client-Systemen bei wichtigen Infrastrukturen ist keine Anzuschaffen die im Ernstfall nicht auch mit anderen/eigenen Servern betrieben werden könnten. Ist ja schön und gut wenn man aus Kostengründen odg. den Serverpart outsourced, aber bricht der Vertragspartner weg muss die Möglichkeit bestehen innerhalb einer akzeptablen Zeit auf eigene Server umzustellen.
Um das zu gewährleisten muss allerdings von den Herstellern noch vor kauf klar beworben werden welche Produkte/Funktionen auf einen Server angewiesen sind. Nicht jeder ist in der Lage anhand einer Featurebeschreibung festzustellen, ob etwas rein Offline arbeitet oder eben auf Server angewiesen ist.
 
@Emphiz
Nest wurde sowohl wegen der Produkte als auch wegen Tony Fadell selbst gekauft.
Google wollte in die Heimautomation einsteigen und ein weiteres "Mastermind".
Fadell leitet nun auch nebenbei noch die Weiterentwicklung von Google Glass (jetzt wohl Aura genannt) - wie es da abgeht kann man nur raten - wenn er sich da aber auch so schrecklich verhält wird das mit Glass wohl nichts mehr.
 
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