HDD sorgt für Lags / Freezes

Dome87

Commodore
Registriert
März 2008
Beiträge
4.927
Hey, Morgen!

Habe mein aktuelles System so aufgebaut, wie mein altes. Also M.2 SSD für's System und Spiele und die HDD halt für Daten. Aktuell ist sie aber nur zu 250GB gefüllt.

Die Platte schaltet sich irgendwann ab und das soll sie auch. Nun gibt es aber Unterschiede zum alten System die mich nerven:

Punkt 1: Ist die Festplatte nicht aus, rödelt sie wie eine Irre. Auf ihr sind bisher aber nur Bilder. Was macht sie da permanent? Im Task Manager konnte ich den Übeltäter noch nicht finden. Als würde sie ständig arbeiten, ohne Zugriff darauf zu nehmen.

Punkt 2: Irgendwann geht sie aus und dann ist auch Ruhe. Aber wenn sie dann wieder angeht, meistens mitten im Spiel, wartet das gesamte System und friert für 5-10 Sekunden ein. Bei Online-Games nicht so pralle. Wieso ist das so? Bei meinem alten System ging sie an und aus OHNE das ich auch nur einen Mikroruckler davon bemerkte.

PS: Windows 10 wird verwendet.

LG
 
Virenscanner aktiv?

Platte mit CrystalDiskInfo checken und ggf. ersetzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Kein Scanner aktiv, Platte ist neu. Werde ich mal checken.
 
Hattest du windows auf der HDD installiert?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Nein, die Platte ist wie gesagt neu und habe nur meine Fotos drauf. Ist zusammen mit meinem kompletten Neubau vom System vor wenigen Wochen eingebaut worden.
 
Dome87 schrieb:
Nein, die Platte ist wie gesagt neu und habe nur meine Fotos drauf. Ist zusammen mit meinem kompletten Neubau vom System vor wenigen Wochen eingebaut worden.
Hmm, hast du schon mal alle Treiber gecheckt?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Dome87 schrieb:
Ist zusammen mit meinem kompletten Neubau vom System vor wenigen Wochen eingebaut worden.

Platte erst eingebaut, nachdem Windows installiert war?
Ansonsten könnte es tatsächlich sein, dass Teile der Windows Installation auf der Festplatte liegen.
Auslagerungsdatei usw. hast Du da hoffentlich nicht drauf gelegt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Nein, Platte wurde vor der Installation eingebaut. Habe aber erst unter Windows später in der Verwaltung die Partition erstellt. Bzw. das Volume. Kann es daran liegen, dass ich die Lauwerksbuchstaben mit dem BluRay-Laufwerk getauscht habe? (Also Laufwerk war erst D > Volume erstellt Platte war E > Laufwerk auf F gestellt > Platte auf D und Laufwerk dann auf E. Natürlich bevor Daten darauf waren.

Auslagerungsdatei habe ich natürlich nicht darauf gelegt, nein :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Datei-Indexierung ?
Updates im Hintergrund die von Windoofs temporär auf der HDD gelagert werden ?
automatische defragmentierung ?
 
Da gibt es so einige Kandidaten.
Browsercache usw.

Wenn nämlich auf der Platte außer den Bildern wirklich NICHTS liegt oder geschrieben wird, dann sollte sie nach abschalten so schnell auch nicht wieder hoch fahren.
 
Kenne Deine Kenntnisse nicht. Beachte aber das es im Explorer nicht sichtbare Partitionen auf der Platte geben kann. Infos dazu also möglichst aus der Datenträgerverwaltung.
 
Habe mal 4 Sachen angehängt.

Beim letzten Bild der Taskmanager. Sie ist eindeutig (hörbar) am Arbeiten, dennoch keine Auslastung zu sehen. Die HDD-LED leuchtet auch nicht.
 

Anhänge

  • CDI.JPG
    CDI.JPG
    98,4 KB · Aufrufe: 274
  • DTV.JPG
    DTV.JPG
    118,4 KB · Aufrufe: 271
  • LE.JPG
    LE.JPG
    41 KB · Aufrufe: 278
  • TM.JPG
    TM.JPG
    71,3 KB · Aufrufe: 251
Hast Du eventuell noch irgendwo eine Software rumfliegen, die auf den BlueRay Player greifen könnte und vielleicht das Laufwerk D: noch irgendwo drin hat (irgend ne alte Playlist oder so) und somit für das Aufwachen der Festplatte sorgt?
 
Nein, eigentlich nicht. Ich habe meine Downloads noch auf der Platte (von Zeit zu Zeit nehme ich sie von der SSD rüber) Aber das ist auch nur so Standardzeugs.

Edit: Die Zugriffe auf die Platte sind das eine (war bei meinem älteren PC auch so). Das Freezen des gesamten Systems vom Anspringen der Platte bis sie läuft hatte ich halt vorher nicht. Da war es aber eine WD Blue 1TB.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte mal einen vernünftigen Schreenshot von Crystaldiskinfo reinstellen - da fehlt ein Großteil der werte
 
Oh ja, stimmt, sorry!
 

Anhänge

  • CDI2.JPG
    CDI2.JPG
    143,8 KB · Aufrufe: 275
Also wirklich gut sehen die Werte nicht aus. Eine Menge Fehler bei Befehlszeitüberschreitungen, Lesefehler und Suchfehlern. Seagate hat die Grenzwerte zwar definiert die sind aber extrem Gering gewählt. Ich vermute hier das die Platte nicht sauber eingemessen wurde und dadurch immer wieder Neujustierungen der Mechanik notwendig sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Nero FX schrieb:
Eine Menge Fehler bei Befehlszeitüberschreitungen, Lesefehler und Suchfehlern.
Nein, es gibt nicht einen Lese- oder Suchfehler, denn bei Seagate sind die Rohwerte der Attribute Seek Error Rate, Raw Read Error Rate und Hardware ECC Recovered nicht einfache Zählerstände der Fehler, sondern enthalten die Fehlerzähler nur in den 2 höchsten Bytes (die linken 4 Stellen bei hexadezimaler Anzeige der Rohwert in CrystalDiskInfo) und die rechten 8 Stellen (4 Byte) sind der Zähler der Vorgänge dar. Die Ermittlung der Aktuellen Werte funktioniert mehr oder weniger für diese Attribute nach dieser Formel für die Suchfehler:
Wie man sieht, muss auch erst eine bestimmten Anzahl von Vorgängen erfolgt sein, bevor der Aktuelle Wert überhaupt errechnet wird, ist diese Anzahl erreicht fällt er und steigt dann wieder, sofern es nicht keine/nicht zu häufig Fehler gibt.

Was es gibt sind die Befehlszeitüberschreitungen. Ist da ein Bass in der Nähe oder sonst etwas was Vibrationen erzeugt? Wie wenig reicht um eine Platte zu stören, zeigt das Video "Shouting in the Datacenter" eindrucksvoll und dann kann es eben auch zu den Befehlszeitüberschreitungen kommen, wenn die Köpfe wegen der Vibrationen die Spuren nicht halten können. Poste auch mal den Screenshot für Laufwerk C:

Außerdem gibt es Ausschaltungsabbrüche, also unerwartete Spannungsabfälle, mit 0x88 so viele wie EInschaltvorgänge, bei HGST ist dies normal, bei Seagate eigentlich nicht. Prüfe mal das Stromkabel oder wird der Rechner immer einfach so ausgemacht ohne runtergefahren zu werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Echt jetzt? Klar mein Woofer steht direkt neben dem Tower, war aber schon immer so :( Also hab ich ne empfindliche Platte erwischt oder sind sie mit steigender Größe vermutlich generell empfindlicher.

Also selbst Schuld und damit leben oder ne neue einbauen? Verlistriskio besteht aber so noch nicht oder?
 
Nicht Platte ist unbedingt empfindlich, die hat aber Sensoren um solche Vibrationen zu bemerken, bei einer einfachen Desktopplatte wie den Barracuda gibt es solche Sensoren nicht, die merken erstmal nichts und dann kommen die Fehler nachher zu Tage, denn wenn die Köpfe beim Schrieben die Spur verlassen und Daten auf der Nachbarspur überschrieben haben, dann kann diese Nachbarspur nicht mehr korrekt gelesen werden, es gibt einen Lesefehler und damit auch einen schwebenden Sektor. Vergiss nicht wie hoch die Datendichten bei den HDDs heute sind und was dies für die Abstände der Spuren bedeute, die sind inzwischen bei unter 100nm angekommen!

Die Platte hat laut Product Manual: "Track density (avg) 370KTPI", also 370.000 Spuren pro Inch (25,4mm), also 14567 Spuren pro mm, 14,6 pro µm und damit alle 68nm eine Spur und der Kopf muss wie der 2,5m breite Laster auf der Landstraße mit vielleicht 2,75m Spurbreite auch noch genau innerhalb dieser Spur bleiben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dome87
Zurück
Oben