High-End-Router -- Nur welcher?

AdamJensen

Newbie
Registriert
Feb. 2019
Beiträge
2
Guten Abend wünsch ich,

ich hab zu Hause einen Kabel Anschluss von Vodafone (früher Kabel Deutschland; was eine Katastrophe war). Ich habe die 500 Mbit's Leitung. Mit LAN Anschluss kam ich sogar mal auf 530 Mbit. Ab Sommer soll unsere Straße das Glück haben und (wohl noch testweisen) 1 GBit Leitungen bekommen..

Es gibt jedoch ein Problem: Aus baulichen Gründen ist der Haus bzw. Kabelanschluss weit weg. Ich will ein Netzwerkkabel in meine Wohnung legen und daran einen Router anschließen...

Nun zu meinen Fragen:

a)
Welchen High-End Router würdet ihr mit empfehlen bzw. was ist derzeit so die Nr. 1 auf dem Markt. Ich arbeite mit einer Video- und professionellen Multimedia-Agentur zusammen (der "Hauptrechner iMac Pro) liegt am LAN-Kabel). Welchen WLAN Router würdet ihr mit empfehlen? Ich möchte jedoch (auch für private Zwecke) einen High-End-Router. Der Preis ist mal zweitrangig.

b) (Was Netzwerke angeht bin ich nahezu ahnungslos): Gibt es große und merkbare Unterschiede zwischen den CAT Netzwerkkabeln? Bald kommt ein Elektriker für diverse Installationen, der auch die Kabel verlegt und LAN-Buchsen iststalliert. Aber wie oben geschrieben: Ich will nicht immer am Kabel hängen (MacBook Pro, iPad Pro usw. Ich habe mal Dr. Google gefragt und mehr oder weniger herausgelesen, dass ein CAT6 Kabel das Richtige wäre. Stimmt das? Ist der Unterschied so groß?

Achja: Mein Sohn spielt aus seiner Playstation 4 und seinem PC gerne mal aufwändige Onlinespiele.

schon mal besten Dank für die Hilfe! Fragen beantworte ich gerne!

LG
 
zu A)
guck dir die ubiquiti AC Lite Router an

zu B) zuhause reicht CAT5e. Mehr als 1 GBit/s machen die Netzwerkkarten in gängigen Computern nicht.
 
Kauf oder miete Dir eine Fritzbox 6590 und lass Dir von Vodafone den Kabelanschluss in Deine Wohnung legen. Kostenpunkt 99€
 
chris_2401 schrieb:
zu A)
guck dir die ubiquiti AC Lite Router an

zu B) zuhause reicht CAT5e. Mehr als 1 GBit/s machen die Netzwerkkarten in gängigen Computern nicht.

A) AC Lite ist ein WLAN Access Point, kein Router... wtf

B) Wenn du Kabel verlegen lässt, spar nicht am Kabel CAT6 sollte es mind. sein, lieber direkt CAT7 und für evtl. 10GBE gerüstet sein.
 
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf was legst du wert bei deinem High-End-Router? Nur High-End wegen gutem WLAN? Am meiner Router ist das WLAN aus und ich setze auf gut positionierte Access Points. UniFi AC Pro ist ein Beispiel.

Skizziere doch mal deine Situation auf und sage was alles an Geräten vorhanden ist und wie was eingebunden werden soll.
 
Nichts was der TE verlangt schreit nach "HighEnd". High End passt in 19" Schränke und freut sich über einige KW zugeführter elektrischer Leistung.
Diese Router haben in der Regel dann auch kein Wlan und keine Telefonie ;)

Bessere Modell für Endkunden reichen. Im Zweifelsfall also die oberen Modelle von AVM oder wenn der TE ganz viel Freunde an Netzwerken hat eine Box von Lancom. Wenn ein lokales 10GBe Netz aufgespannt werden soll gibt es halt einen 10GBe Switch dazu.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Old Knitterhemd, BeBur, brainDotExe und 2 andere
High-End-Router ist nicht aussagekräftig. Es gibt nix wo außen draufsteht "High-End" bzw wenn, dann schreibt das jeder auf die Packung - auch bei einem Speedport oder einer easybox.

Im Consumer-Bereich könnte man diese Netgear-Ufos mit 8 Antennen und 10 Gbit/s und einem respektablen Preis jenseits der 300 Euro als HighEnd bezeichnen. Das bleibt aber ein Consumer-Produkt.

Wenn man wirklich etwas besseres als Fritzbox und Co haben möchte, sollte man konkrete Vorstellungen von Features, die man voraussetzt, haben. Solange man das nicht kann, reicht auch ein 08/15 Router, der mit den Internetanschluss umgehen kann. Um möglichst gutes WLAN bereitzustellen, setzt man dann adäquate Access Points ein wie zB 1-3 UAP AC Lite/LR/Pro für 75/100/125 Euro.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Old Knitterhemd und BFF
Router Frage wurde ja gut und ausführlich geklärt.

Was das Kabel angeht. Mindestens CAT 6, am besten CAT 7. Da macht man nichts falsch mit. CAT 5 zu empfehlen ist schon grenzwertig, weil es gerade so ausreichend ist. Ein Kabel sollte bestenfalls aber nicht nur 2 Jahre ausreichen sondern auch gut und gerne mal 10-20+ Jahre. Da ist das CAT 7 einfach sinnvoller. Zumal hier kaum Mehrkosten aufkommen. (Vor allem wenn es bei dir scheinbar nicht auf 20€ ankommt).

Wenn ich einfach mal ins blaue Rate möchte ich dich von dem Gedanken wegbringen, dass High-End auch immer "das Beste" bedeutet.
Wie die Vorredner schon sagen reicht für einen normalen Haushalt jeder Router aus, wenn nur Smartphones, Tablets, Konsolen etc. angeschlossen werden sollen.
Wenn du wirklich ganz konkrete, besondere Konfigurationen einrichten möchtest kann man gezielt noch spezielle Router aussuchen.
Allerdings wirkt es bei mir eher so, dass du dir damit erhoffst, den "Ferrari" unter den Routern zu bekommen, der einfach top of the tops ist.
Der Gedankengang passt nicht in den Bereich. Jeder qualitative und gute Router reicht für die Zwecke in einem normalen Haushalt, auch wenn es eine 500MBit oder 1GBit Leitung wird vollkommen aus.
 
TC4400 im Bridge Mode + AVM 4040 (sollte doch reichen?)
 
Um mich deutlicher auszudrücken:

Ich suche einen WLAN-Router der eine sehr gute/große Abdeckung hat (gerne auch Router + Repeater; wenn sinnvoll). Das Kabel was vor einigen Jahren vom Elektriker über einen Kabelschacht installiert hat, ist mal mindestens 50 Meter lang, eher noch länger. Leider wurde damals beim Hausbau in Sachen Elektrik sehr viel gepfuscht, womit man jetzt leben muss oder richtig Geld investieren muss. Der Hausanschluss mit Fritz! 6490 ist im EG, mein Büro/Wohnung zwei Stockwerke darüber.

Hausanschluss mit Kabelbuchse -> direkt daran die Fritz!Box6490 die in erster Linie der Telefonie meiner Großmutter ein Stock tiefer liegt. An WLAN von dieser Box ist nicht zu denken. Leider wurde das Haus wie ein Atomschutzbunker gebaut... Ich suche folgende Lösung:

Hausanschluss -> Fritz! 6490 Cabel (direkt an der Kabelbuchse) -> 50 bis 70 Meter LAN-Kabel (die durch einen vorhandenen Wanddurchbruch) die von einem Elektriker eigens durch einen Kabelschacht an der Hauswand entlang (keine Ahnung welches CAT) gelegt und lediglich mit einer LAN-Buchse installiert wurde -> MEIN AKTUELLER, ÄLTERER (4-5 Jahre) ROUTER.

Die LAN-Dose (halt am Ende der 50-70 Meter Kabel) sitzt in meinem Büro. Schließe ich mein MacBookPro an dieser Buchse mit LAN-Kabel an, habe ich eine astreine Geschwindigkeit. (Nutze Vodafone Internet & Fon 500, die auch wirklich erreicht werden). ABER: ich will nicht ständig an der Buchse hängen und Kabel hinter mir her schleppen (zumal es nur eine einzige im ganzen Geschoss ist).

Daher suche ich einen "High-End-Router" der dies einiger Maßen (ich weiss das dies nie komplett geht) kompensiert, so dass ich eine hohe bzw. bestmögliche WLAN-Geschwindigkeit mit guter Reichweite in meiner Bude habe. Der Preis steht mal hinten an. Ich lege in erster Linie Wert auf Geschwindigkeit (WLAN) und Reichweite (wegen mir installiere ich dann auch passende Repeater wenn erforderlich). In zweiter Linie wäre es nicht schlecht, wenn der Router 1-2 LAN-Buchsen hat, an die ich meinen Switch anschließen kann.

Bald kommt der Elektriker eh wegen anderen Sachen ins Haus und dann will ich ggf. das Kabel mal austauschen lassen. Nur welches CAT nehme ich? Das empfohlene CAT 6? Den Elektriker frage ich nicht, da der natürlich nur verkaufen will...

So, ich hoffe ich konnte es etwas präzisieren.

PS: Bitte beachtet, dass es Leute wie mich gibt, die nunmal keine große und detaillierte Ahnung haben! Also berücksichtigt dies in euren Beiträgen auch bitte; auch wenn man mal eine in euren Augen "dumme Frage" stellt. :)
 
Du suchst keinen Router. Du suchst einen WLAN Access Point . Allerdings ist die Reihenfolge eher andersrum an deine bestehende LAN Dose steckst du den Switch und an diesen Switch dann den WLAN Access Point. Zu empfehlen wäre da ein Ubiquiti UniFi ac-pro z.b. Es würde aber sehr helfen wenn du eine Skizze deiner Wohnung hättest inklusive dem Standort der LAN Dose. Wenn du dann noch deine Geräte ein zeichnest, wären wir schon eine ganze Ecke weiter :)

Edit: das gilt natürlich nur, wenn du dein Netz nicht von dem was die Fritzbox im Erdgeschoss auf spannt abtrennen möchtest. Möchtest du das tun, musste in der Tat einen weiteren Router setzen hast aber dann auch doppeltes NAT und bedeutet erhöhten Konfigurationsaufwand
 
EAP225v3 :)
 
Rot = neu
Schwarz = vorhanden
AP = Access Point, spannt ein eigenes WLAN auf
Unbenannt.png
 
Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur Fragen mit zu wenig Infos deiner aktuell Situation und zu deinen Wünschen. Jetzt kommen wir der ganzen Sache schon näher.

Router brachst du keinen denn die übernimmt die 6490 im EG. Das LAN Kabel zu die hoch wird mind. CAT 5e sein, was für 1GBit reichen sollte. Aktuell würde ich CAT 7 legen und CAT 6a Netzwerkdosen installieren. Wobei ich an deiner Stelle das Kabel weiter verwenden würde und schauen was die Zukunft so bringt.

An deine Netzwerkdose schließt man einen Switch an. Größe nach Bedarf. An diesen hängen dann auch deine Access Points fürs WLAN. z.B. die vorgeschlagenen UniFi AP‘s. Für gutes WLAN streichst du gleich mal den Begriff Repeater aus deinem Wortschatz. Wie viele AP du brauchst hängt von deiner Wohnung ab.
 
Also wenn ich hier Vodafone lese, und gleichzeitig High-End Netzwerk, dann würde ich persönlich dazu tendieren, mir ein reines Kabelmodem zu holen, und dahinter einen dezidierten Router (UniFi USG, EgdeRouter, etc.) zu hängen. Aber keine Ahnung ob Vodafone noch reine Kabelmodems im Angebot hat. Dahinter einen kleinen Switch, und im UG einen vernünftigen Access Point (z.B. UniFi AP AC Pro) sowie die Verbindung ins OG. Oben dann wieder einen kleinen Switch. An diesen deinen Arbeitsrechner sowie wieder einen vernünftigen Access Point. Das sollte für Privat High-End genau sein. Dann hast Du in jedem Stockwerk ordentliches WLAN und zumindest LAN-Anschlüsse an den Switches, wobei Du die ja auch mittels Verlegekabel in den Stockwerken in einzelne Zimmer bringen kannst sofern gewünscht. Das WLAN in der FritzBox würde ich deaktivieren, das braucht es dann nicht mehr. Die UniFi-Geräte können das besser, und reichen z.B. auch einen Client von einem AP zum anderen wenn die Verbindung dort besser ist.

Grundsätzlich geht das auch mit der FritzBox und ohne Kabelmodem, aber dann halt mangels Bridge Mode mit doppeltem NAT. Wichtig wäre halt zu wissen, was Du willst. Das ganze Netz vernünftig aufsetzen, oder nur WLAN bekommen. Wenn es nur WLAN ist, dann reicht auch ein vernünftiger Access Point je Stockwerk. Die UniFi sind da ganz gut und gehen auch an der FritzBox. Oben würde ich halt zusätzlich nen Switch mit einplanen, da Du sonst nur noch WLAN hast, und gar kein LAN mehr. Wenn LAN da ist, würde ich bei Multimedia- und Videodateien immer LAN bevorzugen, so gut kann Dein WLAN gar nicht sein, um mit LAN hinsichtlich Konstanz mithalten zu können. Aber das bekommst Du mit nem Switch ja problemlos gelöst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Skizze passt nicht zu deinen Beschreibungen bzw. du hast etwas Entscheidendes ausgelassen: Das Erdgeschoss. Da würde dir selbst ein atombetriebener Super-Router nichts bringen, weil auch der sich an die gesetzlich limitierte Sendeleistung halten muss und demnach maximal durch bessere Antennen etwas weiter funken kann. Tendenziell wird das WLAN im Randbereich dann aber von "total mies" in "mies" verbessert, oder von "gar nix" in "wenigstens etwas". Wie schon angedeutet benötigst du daher einen zusätzlichen Zugangspunkt zum WLAN, einen Access Point.

Ich hatte ja weiter oben bereits vorgeschlagen je nach Bedarf 1-3 UAP AC Lite/LR/Pro für 75/100/125€ dafür einzusetzen.
 
+1 Ubiquiti/Unifi. Da brauchst du aber etwas mehr Kenntnisse/Zeit wie bei Konsumer-Hardware.
Wenn du ein professionelles Setup 'aus einem Guss' willst, dann hol dir aus der Unifi-Produktreihe:
  • Access-Point
  • Switch
  • Cloud Key
  • Security Gateway
Das ist kompletter Overkill für dich, hat aber das beste Nutzererlebnis. Kostenpunkt ca. 400 Euro plus Modem.
Ich habe hier Zuhause einen Edgerouter X mit einem angeschlossenen Unifi AP das hat so um die 120 Euro plus Modem gekostet. Das würde imHo auch für dich locker ausreichen. In dieser Geld-Range bewegt sich das ca. wenn du weg von Konsumer-Hardware weg willst (was man eigentlich immer will :D). Den Cloud Key kann man z.B. schadlos weglassen und den Dienst einfach auf seinem PC laufen lassen.
Die Edgerouter sind allerdings relativ schwer zu konfigurieren.

Zum Kabel: Wie hier schon gesagt wurde Cat7 mit Cat6 Netzwerkdose.
Also, es wird dann ja leerrohr verlegt und da dann das Kabel durchgezogen? Oder macht man das teilweise anders? Du willst auf jeden Fall Leerrohr + Kabel.
Cat5(a) ist komplett inakzeptabel, Cat6 wäre vermutlich ok, aber warum sollte man.
 
Wenn etwas "kompletter Overkill" ist, stellt sich die Frage warum man es überhaupt vorschlägt, oder nicht? ;)

Es ist zwar schön und gut, dass schon mehrfach ein USG als Router empfohlen wurde, aber wie sich herausgestellt hat, geht es dem TE weitestgehend nur um die WLAN-Versorgung. Ich sehe daher überhaupt keinen Grund am Router überhaupt etwas zu ändern, wenn der TE nicht explizit etwas an seinem bestehenden Router auszusetzen hat, das über dessen WLAN hinausgeht. Komplettes UniFi-Setup hin oder her, aber was würde der TE durch ein USG in Bezug auf seine Beweggründe für diesen Thread gewinnen? Es sollte daher vollkommen ausreichend sein, wenn ein je nach Bedarf 1-3 APs die WLAN-Abdeckung verbessern und der Router bleibt da wo er ist und wie er ist.

@GokuSS4 : An anderer Stelle wurden die EAPs von TP-Link auch schon mal empfohlen. Hast du selbst welche in Betrieb? Sind die wirklich zu empfehlen? Sie klingen ja vom Prinzip her auch nach einem controller-basierten Setup, aber ich kann nicht einschätzen inwiefern sie UniFi von Ubiquiti die Stirn bieten können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Old Knitterhemd
Zurück
Oben