News Huawei: Vodafone entdeckte Lücken oder Hinter­türen in Routern

Frank

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Einem Bericht von Bloomberg zufolge hat Vodafone Italien in den Jahren 2009 und 2011 versteckte Hintertüren in den bei Endkunden eingesetzten Festnetz-Internet-Routern von Huawei entdeckt. Nachdem das Unternehmen Huawei darüber informiert hatte, wurden die Lücken geschlossen.

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DFFVB

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Sowas nennt sich Proof of the Pudding - in dem Fall muss man sie wohl von 5G ausschließen... Wobei man bei Bloomberg nach der Supermicro-Kiste auch vorsichtig sein muss ;-)
 

Volkimann

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Faszinierend wie wöchentlich die Huawei Spionage Sau durchs Dorf getrieben wird, während Cisco und die NSA einfach munter weiter machen.

Aber gute Amerikaner dürfen Spionagelücken haben, böse Chinesen eben nicht. Das sind ja Kommunisten. Sind nur gut genug die guten westlichen Produkte zu produzieren.
 

teufelernie

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Faszinierend wie wöchentlich die Huawei Spionage Sau durchs Dorf getrieben wird, während Cisco und die NSA einfach munter weiter machen.

Aber gute Amerikaner dürfen Spionagelücken haben, böse Chinesen eben nicht. Das sind ja Kommunisten. Sind nur gut genug die guten westlichen Produkte zu produzieren.
Das ist eine Sache, danke für den größeren Umfang.
Beide/alle mit solchem Vorgehen gehören dafür abgestraft!
 

maxpayne80

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Das Ganze ist doch nur noch eine riesige Farce.

Na klar sind da Hintertüren drin, die Chinesen sind an Daten interessiert, mehr Daten und noch mehr Daten, sei es von Privatpersonen oder aus der Industrie des "Zielgebiets".

... wer aber glaubt, dass die USA kein Interesse dran haben, auf ähnlichem Wege an Daten von Menschen und Industrien hierzulande zu kommen der hat den Schuss nicht gehört.

Ergo ist diese Schlammschlacht, politische Einflussnahme und Berichterstattung auch nur noch lächerlich.

Ich persönlich muss sagen ziehe dann aber auch nach wie vor die amerikanischen Spione, vor, da weiß man wenigstens aus Erfahrung, was man hat, und China wird eh immer unsympatischer durch die ganze Schwemme an Plagiaten, Fake-Artikeln inkl. Fake-Rezensionen etc. die die Märkte überschwemmen.

Und nicht zuletzt stößt auch die zunehmend geäußerte Sympathie diverser sogenannter "Vertreter des Volkes" (sic) in Deutschland mit chinesischen Überwachungsmethoden einfach übelst auf, in deren feuchten Träumen Überwachungs- und Verbotsphantasien übelster Art Kreise ziehen.


@calNixo

Oder so, in kurz
 
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der Unzensierte

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Also bitte - Bloomberg. Ich zitiere mal Wikipedia: Bloomberg L.P. ist ein von Michael Bloomberg im Jahre 1981 gegründetes Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmen mit Hauptsitz in New York City. Seit der Nummer mit Supermicro ist da bei mir ein großes Fragezeichen dahinter.
 

hroessler

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Als ob Huawei der einzige Hersteller mit absichtlichen Lücken in ihren Routern ist...Netgear * hust *

greetz
hroessler
 

Knuddelbearli

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Ähm nachdem man schon weiß das die CIA das gesamte Huawei Netzwerk ausspioniert und unterwandert hat woher weiß man das es nicht aus der Richtung kommt?
 

*VeGa*

Bisher: Raul74
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Also bitte - Bloomberg. Ich zitiere mal Wikipedia: Bloomberg L.P. ist ein von Michael Bloomberg im Jahre 1981 gegründetes Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmen mit Hauptsitz in New York City. Seit der Nummer mit Supermicro ist da bei mir ein großes Fragezeichen dahinter.
ist eigentlich auch mein Gedanke gewesen.
Allerdings passt hier nicht, dass Bloomberg Demokrat ist. Somit würde ich jetzt einen Zusammenhang mit der Trump Regierung und deren Anti Huawei Kampagne nicht ganz ausschließen, aber doch schon etwas unglaubwürdig.
 

estros

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Aber gute Amerikaner dürfen Spionagelücken haben, böse Chinesen eben nicht. Das sind ja Kommunisten.
Fahre einmal nach China.
Du erträgst den Kommunismus keine 2 Minuten.
Ähm nachdem man schon weiß das die CIA das gesamte Huawei Netzwerk ausspioniert und unterwandert hat woher weiß man das es nicht aus der Richtung kommt?
Dann haben sie die Lücken benutzt, die der chin. Staat hat einbauen lassen. Ist unter Geheimdiensten nicht verboten.
 

fahr_rad

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Vodafone habe jedoch aufgrund niedrigerer Kosten an Huawei festgehalten.
Ist nicht eher das das eigentliche Problem? So günstig wie möglich muss nicht immer der richtige Weg sein. Sicherheit muss uns viel mehr wert sein. Egal ob der Anbieter jetzt Cisco, Huawei oder sonst wer ist.
 

savage.

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Letztendlich bleibt einem doch eh nichts anderes übrig, als den Hersteller zu wählen, dessen Heimatland-Geheimdienst man am ehesten vertraut. Und selbst dann ist nicht ausgeschlossen, dass andere Nationen ebenfalls Zugriff auf die Lücken haben.
Letztendlich bleibt einem Land nichts anderes übrig als fähige Leute zu haben die in der Lage sind solche Lücken zu finden.
 

PatienTT

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espiritup

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Naja, wirklich überzeugen tut mich diese Meldung noch nicht.
Telnet- Zugänge waren vor 8 Jahren noch nicht so verpönt wie heute. Wer heute einen Server aufmacht und was anderes als SSH zuläßt, disqualifiziert sich umgehen.
Zweitens wird zwar erwähnt, daß es Telnet- Zugänge gab, aber nicht erwähnt wird, ob diese nochmal abgesichert waren. Zumindest ein Username+Passwort wird Huawei vermutlich gesetzt haben, denn wenn dem nicht so wäre, hätten Vodafön/Bloomberg das nochmal lobend erwählt.

Und wißt Ihr, wer sonst so durch das Öffnen von Telnet- Ports auffällt? Genau: Cisco! Die machen das sogar mit dem Sahnehäubchen "Standard- Passwort 1234" obendrauf.

Soll jetzt nicht heißen, daß Huawei total unschuldig ist. "Wartungs"- Zugänge haben auf einem Gerät, daß die Werkshallen verlassen hat, nichts mehr verloren. Das gilt aber für Geräte von allen Herstellern.
 
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