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Ich wollte eine Iso auf einen USB-Stick kopieren, erhalte aber bei einigen Dateiordnern eine Fehlermeldung
- Ersteller toussaint1963
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'dd' ist so gefährlich, dass ich neue Kompositionen in der Shell immer mit 'ddd' beginne und erst zum Schluss das dritte 'd' entferne. Die Gefahr, aus Versehen auf <enter> zu kommen, kann ich bei meinem Schreibstil nicht ausschließen.Habicht schrieb:im völligen Desaster enden kann.
Und wenn man nicht weiß, was man tut, besser jemanden fragen, der sich damit auskennt.
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Interessanter Live Hack. Ich weiß, es gibt die feste dd für alles Fraktion. Das ist auch in Ordnung. Aber gerade für so häufige einfache Aufgaben wie USB-Stick mit ISO zu befüllen nehme ich sehr gerne lieber ein Tool genau dafür daher, 2 Klicks erledigen alles und eingebaute Sicherung (fester Kontext USB Laufwerk). Ich habe mal versehentlich im Explorer in Windows die Platte statt den USB-Stick formatiert, weil ich in der Zeile verrutscht war. Daraus lernt man!
Zuletzt bearbeitet:
JumpingCat
Vice Admiral
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Uridium schrieb:'dd' ist so gefährlich, dass ich neue Kompositionen in der Shell immer mit 'ddd' beginne und erst zum Schluss das dritte 'd' entferne.
https://www.gnu.org/software/ddd "GNU DDD (Data Display Debugger)".
Eher ein # an den Anfang der Zeile.
Oder noch besser, in der .bashrc (oder der entsprechenden Datei der genutzten Shell) eine Shellfunktion dd() definieren, die eine zusätzliche Abfrage um den eigentlichen dd Befehl packt, die man mit einer Eingabe von bspw. "yes" bestätigen muss.
gerade zum Erstellen von Installations-Medien nehme ich bevorzugt dd - geht schnell und einfach und funktioniert immer.Grimba schrieb:Aber gerade für so häufige einfache Aufgaben wie USB-Stick mit ISO zu befüllen nehme ich sehr gerne lieber ein Tool genau dafür daher, 2 Klicks erledigen alles
foofoobar
Rear Admiral
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Das ist keine Eigenschaft von "dd", sondern von unix generell, z.b. tarballs direkt auf ein Blockdevice ohne Filesystem zu schreiben ist durchaus üblich: "tar cvf /dev/st99999 ." (st ist das Tape)Uridium schrieb:'dd' ist so gefährlich, dass ich neue Kompositionen in der Shell immer mit 'ddd' beginne und erst zum Schluss das dritte 'd' entferne. Die Gefahr, aus Versehen auf <enter> zu kommen, kann ich bei meinem Schreibstil nicht ausschließen.
Und ein "echo foo > /dev/sdXX" kann auch lustig werden.
Oder auch "curl -o /dev/sdXX http://foo.bar" usw.
Man kann halt alles überall hinschreiben, sofern das Ziel nicht read-only ist und man dort Schreibrechte hat. Denn bei unixoiden Systemen ist am Ende alles eine (virtuelle) Datei irgendwo im Verzeichnisbaum, inkl. der Ein- & Ausgabe vom Terminal, und die Funktion hängt dann davon ab, wie das System oder ein Programm den jeweiligen Inhalt interpretiert.
andy_m4
Admiral
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Wobei man dd eh nicht als root ausführen sollte.Uridium schrieb:'dd' ist so gefährlich
Und die Blockdevices von Stick kann man ja für den entsprechenden User bzw. Usergruppe freigeben.
So kann man dd benutzen und verhindert gleichzeitig, das man sich das "Systemlaufwerk" kaputt macht.
Ich glaube, das Hauptproblem ist, das viel zu oft root benutzt wird (meist noch durch Distributionen begünstigt), obwohl es entsprechend delegierte Privilegien genauso tun würden.
Marco01_809
Commander
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Ich kann nicht mehr erinnern wo, aber ich bin sicher schon Werkzeuge gesehen zu haben die sich aus genau diesem Grund standardmäßig weigern auf Blockgeräte zu schreiben.
Man hat nur Glück dass das nicht klappt weil die Shell als normaler Nutzer keine Schreibrechte hat. Doppelt Glück dass das auch dann nicht klappt wenn man
Die Erhöhung der Privilegien, z.B. durch Verwendung von
Zudem du damit auch die Dateirechte des Dateisystems auf dem Laufwerk ad absurdum geführt hast...
Auf einer deutschen Tastatur auch kein unvorstellbarer Typo, wenn man Shift drückt um den "/" zu tippen... Plötzlich hast du einfoofoobar schrieb:Und ein "echo foo > /dev/sdXX" kann auch lustig werden.
ls -l >/dev/sda.Man hat nur Glück dass das nicht klappt weil die Shell als normaler Nutzer keine Schreibrechte hat. Doppelt Glück dass das auch dann nicht klappt wenn man
sudo vor den Befehl schreibt... Man muss Linux-Neulingen nur einarbeiten dass sie niemals zu einer root-Shell greifen sollten.Und genau das würde ich nicht machen. So ein folgenschwerer Zugriff SOLLTE hohe Privilegien erfordern.andy_m4 schrieb:Wobei man dd eh nicht als root ausführen sollte.
Und die Blockdevices von Stick kann man ja für den entsprechenden User bzw. Usergruppe freigeben.
Die Erhöhung der Privilegien, z.B. durch Verwendung von
sudo, ist genau der Moment wo man weiß dass es jetzt gefährlich wird und man alles doppelt prüfen sollte. Diese Hürde zu entfernen halte ich für noch gefährlicher.Zudem du damit auch die Dateirechte des Dateisystems auf dem Laufwerk ad absurdum geführt hast...
andy_m4
Admiral
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Ja. Aber die müssen nicht notwendigerweise mit root eingehergehen.Marco01_809 schrieb:So ein folgenschwerer Zugriff SOLLTE hohe Privilegien erfordern.
Weil i.d.R. will man niemals sein Systemlaufwerk direkt beschreiben können. Warum sollte ich mir also die Privilegien geben? Warum sollte ich nicht stattdessen eine Zwischenstufe haben, die mir "USB-Stick beschreiben" erlaubt und "Systemlaufwerk beschrieben" nicht erlaubt?
Klär mich mal auf.
foofoobar
Rear Admiral
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Ein "Systemlaufwerk" ist nicht zwingend ein Non-USB-Device, klassische implizite Annahme.andy_m4 schrieb:Wobei man dd eh nicht als root ausführen sollte.
Und die Blockdevices von Stick kann man ja für den entsprechenden User bzw. Usergruppe freigeben.
So kann man dd benutzen und verhindert gleichzeitig, das man sich das "Systemlaufwerk" kaputt macht.
andy_m4
Admiral
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@foofoobar Es ist ebenso ein klassischer Fehler sich zu sehr an Begriffen aufzuhängen, anstatt zu verstehen, worum es bei den Aussagen im Kern eigentlich ging.
Die sollten nämlich nur knapp und prägnant darstellen, was gemeint ist.
Sprich: Wenn bei Dir das "Systemlaufwerk" ein "USB-Device" ist, dann gilt es natürlich selbstredend hier genauso und nicht anders, nur weils ein USB-Device ist.
Die sollten nämlich nur knapp und prägnant darstellen, was gemeint ist.
Sprich: Wenn bei Dir das "Systemlaufwerk" ein "USB-Device" ist, dann gilt es natürlich selbstredend hier genauso und nicht anders, nur weils ein USB-Device ist.
foofoobar
Rear Admiral
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Für den Klick-Klack-User gibt es entsprechende Tools welche typischerweise im Kontext-Menu der File-Manager für *.iso Files eingebunden sind.andy_m4 schrieb:Ja. Aber die müssen nicht notwendigerweise mit root eingehergehen.
Weil i.d.R. will man niemals sein Systemlaufwerk direkt beschreiben können. Warum sollte ich mir also die Privilegien geben? Warum sollte ich nicht stattdessen eine Zwischenstufe haben, die mir "USB-Stick beschreiben" erlaubt und "Systemlaufwerk beschrieben" nicht erlaubt?
Klär mich mal auf.
Einfach mal die rechte Maustaste auf einem *.iso File im jeweiligen File-Manager anklicken.
BTW: IMHO habe ich dies hier schon vorgeschlagen, ist wahrscheinlich zu benutzerfreundlich und passt zu logisch in das UI-Design.
Ergänzung ()
Ruhig Brauner, ich hab mich schon oft genug mit impliziten Annahmen selbst verarscht, und ich würde wahrscheinlich meinen Arsch darauf verwetten das es dir nicht anders geht. Und insbesondere Computer sind extrem dumm was "Begrifflichkeiten" angeht, die kleinen Scheißer wollen es immer ganz genau wissen.andy_m4 schrieb:@foofoobar Es ist ebenso ein klassischer Fehler sich zu sehr an Begriffen aufzuhängen, anstatt zu verstehen, worum es bei den Aussagen im Kern eigentlich ging.
Die sollten nämlich nur knapp und prägnant darstellen, was gemeint ist.
Sprich: Wenn bei Dir das "Systemlaufwerk" ein "USB-Device" ist, dann gilt es natürlich selbstredend hier genauso und nicht anders, nur weils ein USB-Device ist.
Und "Systemlaufwerk" ist auch ein ziemliches Windowsism, und warum soll eigentlich das "Systemlaufwerk" wertvoller sein als andere Platten?
Und wenn man das mit irgentwelchen Heuristiken automatisch erkennen will kommen auch noauto mounts, automounter mounts etc. ins Spiel die garantiert auch falsch entscheiden und den User in falscher Sicherheit wiegen.
Abstraktion bringt halt gerne auch Probleme mit, was auch immer gerne übersehen wird. Computer-Fuzzis neigen halt gerne zu Overengineering.
Für den hier diskutierten Anwendungfall finde ich die o.g. Lösung über das Kontext-Menu recht brauchbar und weniger fehleranfällig als irgendwelche Heuristiken.
BTW: "format c:" ist letztendlich auch nicht besser.
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