News Internes Dokument: SK Hynix erwartet Knappheit bei DRAM bis 2028

neutrongummi schrieb:
Ich kann auch das Thema "Bubble" nicht mehr hören. KI wird die nächsten 10 Jahre noch weiter exponentiell wachsen.
KI wird nicht mehr weggehen und es wird weiter investiert werden wie bekloppt.

Und ich kann kein Geschwafel von Leuten mehr lesen, die nicht verstehen was genau das Wort "Bubble" bedeutet. Im Jahr 2007/8 hatten wir eine Immobilienblase. Als die geplatzt ist: Haben die Leute da aufgehört zu wohnen? Nein. Im Jahr 2000 hatten wir eine Dotcom Blase. Als die geplatzt ist: Ist da das Internet verschwunden? Nein. Nochmal zur Erklärung: Gesellschaftliche Veränderungen sind von der Wirtschaftsblase losgelöst!! Der Impact der neuen Technik hat NICHTS mit dem wirtschaftlichen Impact auf unser Leben zu tun! Es geht bei Wirtschaftsblasen einzig und allein um Gier und zu hohe Erwartungen von Investoren, nicht von den Nutzern!
Ergänzung ()

TeeKayEV schrieb:
Wann versteht auch der Letzte, dass eine Investitionsblase nichts damit zu tun hat, ob irgendwo Substanz ist, ob das Produkt funktioniert oder ob es Kunden gibt? Es geht einzig und allein darum, ob überinvestiert wurde oder nicht.

DANKE!! 🙏🏻
Endlich mal jemand auf CB, der es versteht! 😍
Was hab ich mir hier in diesem Forum schon die Finger wund getippt weil so viele es nicht kapieren wollen...
Das ging so weit dass mir sogar schon an den Kopf geworfen wurde, die Dotcom Blase wäre ja gar keine Blase gewesen. :freak:
 
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Cabranium schrieb:
Strom wird am Ende der Engpass sein. Wir können gar nicht so schnell Kraftwerke hochziehen wie wir Servercentren bauen. Auch da wird man Umdenken müssen. Den mit Verbrennerkraftwerken macht das ganze nur bedingt sinn.

Ich bin gespannt wann wir das Atomaus in Deutschland zurück nehmen.
Ich bin sehr skeptisch , ob Atomenergie wäre die Lösung für den schnellen zubau an Kraftwerkskapazitäten in Deutschland oder Europa ist.
Ergänzung ()

Cabranium schrieb:
Netflix war auch ein Verlust geschäft für die ersten Jahre.
Bist du sicher? Afaik hat Netflix als streaming service (layout Wikipedia Warren die vor 2007 ein DVD Anbieter) nur [EDIT: nie] Verluste gemacht.
https://companiesmarketcap.com/nzd/netflix/earnings/
 
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Spriti schrieb:
Heute Morgen noch einen "Schnapper" gemacht 32 GB DDR5 6400 CL32 für ~325 €... ich warte schon auf die Absage-Mail vom Shop.
Aktuell ist der RAM für 420 € drin.
Ich hab knappe 220 für 64GB von meinem Memory bezahlt und empfand das schon als teuer. 🤣


Cabranium schrieb:
Ich bin gespannt wann wir das Atomaus in Deutschland zurück nehmen.
Gar nicht wenn man seine heute gekauften GPUs möglichst schnell in Betrieb bringen will. Bringt mir ja nix wenn ich für 20-50 Mrd an Kosten ein einziges AKW in 15 Jahren dann habe. Da sind wir dann schon 7 GPU Generationen weiter und du hockst als Betreiber auf Altmetall.

Fürs selbe Geld kann ich locker die drei- bis vierfache Menge an Energie mit Wind und Solar erzeugen und die lassen sich einfacher bauen, man kriegt instant Zuwachs an Kapazitäten, man braucht keine Brennstoffe und der Rückbau wird auch nicht astronomisch teuer und schwierig in Punkto Endlagerung.

Ich glaub AKWs sind jetzt nicht das was ein Datacenter-Betreiber, der HEUTE Kapa will, benötigt. Rein praktisch gesehen, weniger ideologisch. :D
 
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Miuwa schrieb:
Bist du sicher? Afaik hat Netflix als streaming service (layout Wikipedia Warren die vor 2007 ein DVD Anbieter) nur Verluste gemacht.
https://companiesmarketcap.com/nzd/netflix/earnings/
Also ich lese da nur Gewinne. Wo liesst du da, dass Netflix nur verluste gemacht hat? Die steigern ihre Gewinne jetzt mehr und mehr. Da muss man noch die Steuern abziehen, aber selbst da macht Netflix seit 2013 Gewinne. Richtig gross wurden sie aber erst ab 2018. Da haben sie 1 Milliarde übertroffen.
 
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aid0nex schrieb:
Im Jahr 2007/8 hatten wir eine Immobilienblase. Als die geplatzt ist: Haben die Leute da aufgehört zu wohnen? Nein.

In den besagten Immos, die letztendlich das Platzen dieser Blase provozierten, haben noch nicht mal Leute gewohnt. Da gab es z.B. große ausgestorbene Landstriche von neugebauten Einfamilien-Häusern. Lange Zeit ist dieser Betrug Niemandem aufgefallen, nicht einmal der Deutschen Bank. Und das will schon was heißen.

aid0nex schrieb:
Was hab ich mir hier in diesem Forum schon die Finger wund getippt weil so viele es nicht kapieren wollen...

Immo ist Immo. KI ist jedoch nicht KI. Das ist ein großes Mißverständnis und vermutlich sogar absichtlich in die Welt gepflanzt und gestreut. Denn die KI ist ja keine KI in dem Sinne, wie es der Großteil von uns verstehen würde. Diese KI ist nämlich nur ein Programm. Das versuche ich Euch begreiflich zu machen, wenn auch eher schlecht als recht, und daß deswegen ein Vergleich mit einer platzenden Blase ähnlich der Immo nicht wirklich Sinn macht. Das was wohl eher platzen dürfte, sind die KI-Farmen(als Bsp.)? Weil am Ende diese brach liegen werden, da die Kosten zur Nutzung dieser Ressourcen exorbitant hoch sind und in keinem gesunden Verhältnis zum erhofften Nutzen liegen(meinetwegen auch Gewinne). Aber die KI, bzw. ein KI-Programm werde ich auch in der Zukunft weiterentwickeln und perfektionieren(Simulation) und es so auf die Spitze treiben, so daß wir dann nicht mehr zwischen einem auf menschlichem Verhalten getrimmten Androiden mit einem KI-Chip(Programm) und einem echten Menschen zu unterscheiden vermögen.
 
Und inwiefern widersprechen deine Ausführungen nun dem Szenario des Platzens der KI Blase? Wenn die platzt, gibts halt nicht mehr jährlich 500 Mrd unrentable Investments für Rechenzentren und damit weniger Nachfrage nach Speicher. Darum geht es in allen Speicher-Threads.
 
p.b.s. schrieb:
In den besagten Immos

[...]

Immo ist Immo. KI ist jedoch nicht KI.

Jup und genau deswegen gehst du auch nur auf der erste der von mir genannten Beispiele ein, ne? 😉
Denn mit dem Internet-Blase Argument passt deine Argumentation nicht ganz so gut. 😁
Ergänzung ()

p.b.s. schrieb:
Denn die KI ist ja keine KI in dem Sinne, wie es der Großteil von uns verstehen würde.

Wie versteht "der Großteil" es denn und warum soll ich Teil dieses Großteils sein?

p.b.s. schrieb:
Diese KI ist nämlich nur ein Programm.

Ach was? 🤯 No shit Sherlock?!

p.b.s. schrieb:
Das versuche ich Euch begreiflich zu machen

Ähm, mir? 🤨 Du musst mir garantiert nicht erklären, wie neuronale Netzwerke und stochastische Modelle funktionieren. Inwiefern willst du bitte einschätzen, wie viel ich über generative KI Modelle weiß? Und wer ist "euch"? Ich bin nicht Plural. Zu welcher Gruppe soll ich deiner Meinung nach denn gehören?
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p.b.s. schrieb:
Aber die KI, bzw. ein KI-Programm werde ich auch in der Zukunft weiterentwickeln und perfektionieren(Simulation) und es so auf die Spitze treiben, so daß wir dann nicht mehr zwischen einem auf menschlichem Verhalten getrimmten Androiden mit einem KI-Chip(Programm) und einem echten Menschen zu unterscheiden vermögen.

Du. Hmm. Ganz bestimmt. Du. 😂

Was ein schlechter Troll Kommentar...
 
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Cr4y schrieb:
Schon möglich. Aber Facebook, Google, MS und Konsorten horten eh unmengen an Geld. Dass es investiert wird, ist grundsätzlich ne gute Sache. Die können ein paar Milliarden an Abschreibungen vertragen, ohne dass es allzu stark schmerzt.
Die "Startups" dürften schon größere Probleme bekommen.

Ne die bedienen sich auch schon munter am Kapitalmarkt .
Auch da wächst der Druck Gewinne zu erwirtschaften

thrawnx schrieb:
, so bald mehr passende Agents verfügbar sind und die Marktdurchdringung vor allem im Enterprise-Bereich zunimmt.

Agenten sind doch nur Augenwischerei und welche Marktdurchdringung im Enterprise bereich. Die ist praktisch nicht existent

Irgendwo hatte ich gelesen das über 85% der CEO derzeit um ihre Jobs fürchten weil die KI Investitionen bisher überhaupt nichts gebracht haben oft sogar sich schädlich auf die Geschäftsprozesse auswirken die sie optimieren sollen

Moritz Velten schrieb:
KI ist doch im Moment das Mittel, auf das Unternehmen setzen.

Ähm nö. Also in der Tat ist es so das sie Unternehmensberater bereits gelernt haben das KI für ihr Geschäft schädlich ist .

Und viele Unternehmen also 95% scheitern mit der KI Implementierung. Die Unternehmen können nicht endlos Geld da reinpumpen
 
Cabranium schrieb:
Also ich lese da nur Gewinne. Wo liesst du da, dass Netflix nur verluste gemacht hat? Die steigern ihre Gewinne jetzt mehr und mehr. Da muss man noch die Steuern abziehen, aber selbst da macht Netflix seit 2013 Gewinne. Richtig gross wurden sie aber erst ab 2018. Da haben sie 1 Milliarde übertroffen.
Sorry,sollte heißen "nie" verluste gemacht. Da hat die Autokorrektur wohl mal wieder zugeschlagen. Ging mir ja gerade darum, dass Netflix von Anfang an profitabel war und nicht wie behauptet "die ersten Jahre" Verluste gemacht hat.
 
@aid0nex , bei der Immo-Blase wurde eine Nachfrage suggeriert. Bei der KI ist diese tatsächlich vorhanden. Unser Verständnis zur KI wird medial mißbräuchlich ausgenutzt. Inwiefern dies absichtlich geschieht und die Gründe dafür sind, darüber kann man spekulieren. Daß letztendlich die KI nur ein Programm ist, ist den Wenigsten bewußt. Frage Deine Mitmenschen in Deinem Umfeld, was sie unter maschinelles Lernen verstehen oder sich vorstellen. - Dein Hohn und Spott ist unangebracht(siehe dazu A. Adler -> "Gemeinschaftsbewußtsein"). Es entlarvte Dich nur als jemand, der bei all seiner Arroganz und eingebildeten Einzigartigkeit doch nur eines ist, maximal durchschnittlich und angepaßt. Dein letzter verbaler Ausreißer zeigt, daß es Dir scheinbar an Vorstellungsvermögen mangelt(was ist ein "Android"?). Denn in diesem zeitlichen Zusammenhang ist Deine irrige Annahme, ich würde von mir selber sprechen, schon absurd. Ebenso Deine unsachliche Unterstellung des Trollens, das der korrekten Definition widerspricht. Ansonsten halte ich es wie der Fuchs des Kleinen Prinzen: "Die Sprache ist die Quelle aller Mißverständnisse". Denn wer will schon gerne mißverstanden werden und dann im schlimmsten Fall persönlicher Anfeindungen ausgesetzt sein? Wohl niemand.
 
DeusExMachina schrieb:
Ne die bedienen sich auch schon munter am Kapitalmarkt .
Auch da wächst der Druck Gewinne zu erwirtschaften
Ja gut, aber dass Fremdkapital für ein Investment genutzt wird, ist ja normal. Da würde ich jetzt nicht direkt interpretieren "die sind bald pleite/stehen mit dem Rücken zur Wand". Klar, wäre es für die besser, wenn das Investment zündet, aber grundsätzlich haben die genug, um solche Abschreibungen zu verkraften. Und wenn es jeder macht, hast du auch kein besonders hohen Konkurrenzdruck am Aktienmarkt -> wo willste hin mit de Kohlen, wenns weiterhin nichts besseres gibt?

Als Hebeleffekt wird hier die Hebelwirkung der Finanzierungskosten des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalverzinsung verstanden. So kann durch Einsatz von Fremdkapital die Eigenkapitalrendite einer Investition gesteigert werden. Dies trifft dann zu, wenn der Investor Fremdkapital zu günstigeren Konditionen aufnehmen kann als die Investition an Gesamtkapitalrentabilität erzielt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Leverage-Effekt
 
TeeKayEV schrieb:
Denn alle AI Firmen machen Verluste, der Wert der Unternehmen ist daher nahezu 0.
Das ist korrekt, die Hoffnung der Investoren liegt aber auf einer AGI, welche du hier völlig ausblendest. Für diese Investitionen ist ein sehr langer Atem notwendig, deshalb wird erstmal nur massiv Kohle durch das Training von neuen und immer komplexeren Modellen verbrennt, wofür auch die Rechenzentren notwendig sind.

Die einzige Frage die sich stellt ist ob der Geldhahn irgendwann zugedreht wird weil das genannte Ziel nicht erreicht wurde. Oder aus anderen Gründen wie bspw. ein Taiwankonflikt. Erst dann würd ich von einer massiven Marktkorrektur (≠Blase) sprechen.
 
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Hardware_Junkie schrieb:
die Hoffnung der Investoren liegt aber auf einer AGI
Eine AGI sehe ich die nächsten Dekaden nicht kommen. Aktuell wird wie blöde in LLMs investiert. Die können maximal ein Teil einer AGI sein jedoch keine AGI selber. Tja, da werden sich einige CEOs aber umsehen.
 
p.b.s. schrieb:
@aid0nex , bei der Immo-Blase wurde eine Nachfrage suggeriert. Bei der KI ist diese tatsächlich vorhanden.

Klar, deshalb schreiben die ganzen AI Unternehmen ja auch Verluste, ne? :freaky:

p.b.s. schrieb:
Daß letztendlich die KI nur ein Programm ist, ist den Wenigsten bewußt. Frage Deine Mitmenschen in Deinem Umfeld

Was genau laberst du da? Keiner in meinem Umfeld denkt, dass KI ein lebendiges und atmendes Wesen ist?! o.O


p.b.s. schrieb:
Es entlarvte Dich nur als jemand, der bei all seiner Arroganz und eingebildeten Einzigartigkeit doch nur eines ist, maximal durchschnittlich und angepaßt. Dein letzter verbaler Ausreißer zeigt, daß es Dir scheinbar an Vorstellungsvermögen mangelt(was ist ein "Android"?).

Immer top jemanden, den man überhaupt nicht kennt, direkt ad hominem anzugehen und zu beleidigen, anstatt sachlich in der Diskussion zu bleiben. Damit hast du dich soeben für einen Platz auf meiner Ignore Liste qualifiziert, herzlichen Glückwunsch und auf nie mehr wieder lesen! 👏🏻
Ergänzung ()

Krik schrieb:
Eine AGI sehe ich die nächsten Dekaden nicht kommen. Aktuell wird wie blöde in LLMs investiert. Die können maximal ein Teil einer AGI sein jedoch keine AGI selber. Tja, da werden sich einige CEOs aber umsehen.

Musst du als AI CEO aber versprechen, du willst den Investoren doch die Karotte vor die Nase halten damit die nächste Finanzierungsrunde gesichert ist. 🙃
 
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DeusExMachina schrieb:
Agenten sind doch nur Augenwischerei und welche Marktdurchdringung im Enterprise bereich. Die ist praktisch nicht existent

Irgendwo hatte ich gelesen das über 85% der CEO derzeit um ihre Jobs fürchten weil die KI Investitionen bisher überhaupt nichts gebracht haben oft sogar sich schädlich auf die Geschäftsprozesse auswirken die sie optimieren sollen

Das ist alles noch am Anfang mit der Marktdurchdringung, täusch dich aber nicht dass es Augenwischerei ist. Sehe sowohl in meiner Firma (großer IT-Dienstleister), als auch in anderen Firmen immer mehr Sachen in Benutzung. Ob das jetzt Helpdesk ist, Agenten die automatisiert simple Mails von Untergebenen beantworten ("Wo finde ich Vorschrift XYZ?"), über Bewerbungen vorsortieren. Bei uns macht z.B. ein Azubi gerade ein interessantes Projekt in die Richtung, KI checkt die Logs und Warnings der Endpoint Security, Sentinel One usw. und vergibt Prios etc. Ich habe z.B. auch selbst schon Bewerbungsgespräche mit einer KI bei 2 US Firmen gehabt, die waren der Wahnsinn. 1. KI kann diese Gespräche in Dutzenden Sprachen durchführen, 2. Die KI ist echt krass auf meinen Lebenslauf eingegangen, auf Sachen, die ich erzählt habe, inklusive tiefgehender Nachfragen, wie man z.B. ein Netzwerk für eine mittelständische Firma mit den Voraussetzungen XY segmentieren würde, wie man Klimawechseltests für Automotive am besten organisieren sollte uvm. Du hast da wahnsinnig viel Fachwissen, alles in einer HR Komponente vereinigt.
Habe auch letztens ein Video gesehen, wie eine KI Cold Calls gemacht hat, das war schon sehr gut, auch die Sprache war sehr nah am Menschen dran, wenn auch noch nicht perfekt.

Gib dem Ganzen noch 5-10 Jahre, autonomes Fahren sollte auch schon vor 10 Jahren perfekt klappen und es geht erst jetzt langsam in die Richtung.
 
Es interessiert keinen, ob du eine KI Bewerbung hattest und das gut funktionierte. Was interessiert ist, dass dieses KI System dem Anbieter Verluste bescherte durch die bloße Nutzung des Systems. OpenAI sagt selbst, dass nichtmal die variablen Kosten der Nutzung durchs Abo gedeckt werden. Es gibt also für die Anbieter negative Skaleneffekte.

Es interessiert auch nicht, ob Amazon die ersten 9 Jahre Verlust machte. Denn erstens waren die immens kleiner als bei den KI Giganten und zweitens blendet es aus, dass neben Amazon noch 10.000 andere Bumsbuden absurd bewertet wurden und die Blase wegen dieser Überinvestition auch im Jahr 2000 platzte. Amazon hat zufällig überlebt. Aber die Blase platzte. So wie auch diese Überinvestmentblase platzen wird.

Also erzählt nicht von tollen Use Cases, die gabs auch bei Pets.com und letsbuyit.com, sondern wie die Investitionen eine langfristige Überrendite gegenüber Alternativinvestments erzielen sollen. Relevant ist dabei die Rendite, die bei der jeweils nächsten nötigen Kapitalerhöhung theoretisch erzielbar sein wird. Denn die jeweils nächste Kapitalerhöhung entscheidet über den Zeitpunkt des Platzens der Blase. Käme jemand auf die Idee, dass OpenAI mit 60 Mrd Dollar Jahresverlust, vertraglich vereinbarten Rechenleistungsbezügen im Umfang von 1.000 Milliarden Dollar und einer Bewertung von 1.500 Mrd Dollar vermutlich keine positive Kapitalverzinsung verspricht, die größer ist als bei risikogleichen Alternativen, findet keine Finanzierung statt und die Blase platzt.
 
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Für das was dein Azubi da macht brauchst du keine AI
Das ist simple Textanalyse . Das habe ich letztes Jahr für meine Firma gemacht.

Und das Agenten mehr benutzt werden stimmt schon. Aber die machen das Problem nur größer für die AI Firmen Agenten sind technisch ziemlicher Dreck.

Zu Bewerbungs KIs kann ich nix sagen da sind unsere Projekte am Technischen Unverständnis der Stakeholder erwartungsgemäß an die Wand gefahren. Da werde ich aber nicht genauer drauf eingehen.

______

Und abhängig davon hab ich hier noch was schönes zur Zuverlässigkeit von LLMS

https://hackaday.com/2025/12/14/it-...mples-to-poison-any-size-llm-anthropic-finds/

Und weil Immobilien hier immer wieder Thema werden:

 
TeeKayEV schrieb:
Es interessiert keinen, ob du eine KI Bewerbung hattest und das gut funktionierte. Was interessiert ist, dass dieses KI System dem Anbieter Verluste bescherte durch die bloße Nutzung des Systems. OpenAI sagt selbst, dass nichtmal die variablen Kosten der Nutzung durchs Abo gedeckt werden. Es gibt also für die Anbieter negative Skaleneffekte.

Es interessiert auch nicht, ob Amazon die ersten 9 Jahre Verlust machte. Denn erstens waren die immens kleiner als bei den KI Giganten und zweitens blendet es aus, dass neben Amazon noch 10.000 andere Bumsbuden absurd bewertet wurden und die Blase wegen dieser Überinvestition auch im Jahr 2000 platzte. Amazon hat zufällig überlebt. Aber die Blase platzte. So wie auch diese Überinvestmentblase platzen wird.

Also erzählt nicht von tollen Use Cases, die gabs auch bei Pets.com und letsbuyit.com, sondern wie die Investitionen eine langfristige Überrendite gegenüber Alternativinvestments erzielen sollen. Relevant ist dabei die Rendite, die bei der jeweils nächsten nötigen Kapitalerhöhung theoretisch erzielbar sein wird. Denn die jeweils nächste Kapitalerhöhung entscheidet über den Zeitpunkt des Platzens der Blase. Käme jemand auf die Idee, dass OpenAI mit 60 Mrd Dollar Jahresverlust, vertraglich vereinbarten Rechenleistungsbezügen im Umfang von 1.000 Milliarden Dollar und einer Bewertung von 1.500 Mrd Dollar vermutlich keine positive Kapitalverzinsung verspricht, die größer ist als bei risikogleichen Alternativen, findet keine Finanzierung statt und die Blase platzt.

Was du nicht verstehst, ist, dass jede Industrie am Anfang den gleichen Zyklus durchläuft, nichts ist von Anfang an profitabel, darum gibt es Risikokapital. Ja, die Investitionen sind enorm und vielleicht hast du auch vollkommen recht und es wird sich nie auszahlen. Vielleicht setzt es sich aber auch so weit durch, dass OpenAI & Co. keine 20 Millionen Privatkunden haben, sondern 2 Milliarden Privatkunden und 200 Millionen Firmen, und dann sieht es mit der Rentabilität schon ganz anders aus. Ich habe dir auch nur Beispiele gegeben für Einsatzzwecke im Unternehmen und wie sich Agents & Usecases weiterentwickeln. Mehr ist auch nicht möglich, da keiner von uns eine Glaskugel hat (ja du auch nicht).
 
Hehe wie krass das mit dem Speicherpreis geworden ist merkt man ja wenn man in die eigene Krempelkiste schaut

Meine Server nutzen heute noch die alten DDR3 ECC, die neueren DDR4 ECC also so DDR3 und 4 Module hab ich immer in eine Kiste geworfen, weil das lohnt ja eh nie die zu verkaufen :D

Das war halt immer so was das bei mir in die Elektronik Krempel Kiste gelandet ist - also alles von 2 GB bis 8 vielleicht 1 oder 2 Stück 16 SO-DIMM pro Modul (32 GB Module und grösser habe ich alle im Einsatz)

Zu schade zum Wegwerfen also ab in die Kiste war bei RAM doch "normal"

Verrückt wie sich das in einem Jahr geändert hat.
 

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