News IP-Adressen für 3 Monate speichern: Gesetz für neue Vorrats­daten­speicherung steht

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GerryB schrieb:
Ob ich als Leipziger was vom Kommunismus weiss, ... vermutlich.
Dann entschuldige ich mich bei dir. Ich wollte nicht von oben herab agieren. Gruß aus Jena
 
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lynx007 schrieb:
Die größten und bekanntesten Tun das eben nciht und haben deshalb auch den Sitz dort wo wert auf Datenschutz gelegt wird.
Na ja, Nord VPN und Co, loggen da fleißig und haben wohl auch schon Daten rausgegeben.
 
BDR529 schrieb:
Ob ich dich danach heile wieder rauslasse, kann ich dir nicht garantieren...
Aha, also das ist dein Rechtsverständnis? Recht des Stärkeren? Pipi Langstrumpf?
 
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Es ist wie immer: Ein Alibi wird genutzt um Überwachung und Kontrolle auszubauen. Und auch wie beinahe immer: Die Gesamtbevölkerung frisst es ("Also du willst doch auch Kriminelle fassen, oder nicht?", "Ich habe ja Nichts zu verstecken", "Ich bin ja nicht....").

Dabei sollte sich Jeder fragen, zu was diese Mechanismen auch noch gebraucht werden kann. Wie könnten diese ausgenutzt werden? Und was könnte passieren wenn die Herrschenden diese Methoden ausnutzen um ihre eigene Macht zu sichern?

Beispiele gibt es in der deutschen Geschichte und auch Heute in Staaten wie China/Nordkorea zur Genüge.

Vor zwei Tagen konnte man auch diese Forderung lesen:
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Man darf sich als liberaler & freiheitsliebender Mensch schon fragen wo das alles enden wird.
 
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RedDeathKill schrieb:
Die Speicherung für 3 Monate finde ich auch kritisch, man wird dann immer wissen, wer wo und wann auf welcher Seite war
Drei Monate sehe ich ebenfalls als problematisch an. Zumal selbst das BKA darin kaum einen Nutzen sieht (wohingegen absurderweise die GdP gern noch viel länger speichern würde) Das aber zu jeder Zeit erkennbar ist und war, wer, wann und welche Seite besucht hat ist so nicht richtig. Diese Daten sollen explizit nicht gespeichert werden.
Es geht um die Zuordnung von IP-Adressen zum jeweiligen Anschlussinhaber. Da IP-Adressen durch die Provider immer wieder wechseln - jedenfalls bei privaten Anschlüssen - ist diese Zuordnung nicht möglich. Gleiches gilt insbesondere auch für mobile Internetnutzung.

Ob das Gesetz letztlich kommt, vom Bundesrat in den Vermittlungsausschuss geschickt wird um gefeilt zu werden und / oder ob es letztlich gar dann zu Fall gebracht oder durch Gerichte gekippt wird, es wird sich dann zeigen. Ich halte es noch lange nicht für ausgemacht, dass das Gesetz überhaupt kommt. Insbesondere auch deshalb nicht weil bereits auf europäischer Ebene an etwas derartigem gearbeitet wird. Sieht mir alles wieder nach dem Versuch eines "German Sonderwegs" aus.

Aber warten wir's ab. Bisher gab es schon eine ganze Reihe von Anläufen - nicht nur zu diesem Thema - die allesamt "nicht so grundrechtskonform" waren wie zuvor landläufig behauptet. Dabei war man sich auch da jedes Mal "sehr sicher", dass es rechtlich sauber sei.
 
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Möglich, das Verbrecher unter einem Stein sitzen und immer noch nicht mitbekommen haben dass ihre IP Adresse gegen sie genutzt werden kann, aber solche Leute bekommt man auch ohne Speicherung. Leute machen Fehler ohne den Rest der Welt unter General Verdacht zu stellen.
 
Naja es wird halt dann ein wenig wie in China - der Grossteil macht halt mehr Selbstzensur oder nutzt halt mehr AI statt Foren etc und ein sicher eher kleienr Teil wird vielleicht TOR nutzen.
Goldsmith schrieb:
Na ja, Nord VPN und Co, loggen da fleißig und haben wohl auch schon Daten rausgegeben.

Dier Frage ist aber - wenn es Datenherausgabe gibt - ob dann auch an jeden.

An die USA vielleicht - die sind gross und mächtig - Deutschland ist aber schwach und zahnlos. Vor einem Beschwerde Fax in dem Deutschland mitteilt, das findest es aber nicht so toll hat niemand Angst :D
 
Der Datenschutz darf nur angefasst werden, wenn es wirklich extreme Gründe gibt.
Dass unsere Persönlichkeitsrechte nun für Abmahnanwälte freigegeben werden.. erbärmlich. Wieder Zustände wie 2010. Aber es passt zum Tenor in Deutschland. Die Wirtschaft steht über allem und ganz unten steht der Sozialstaat.
 
@BDR529
Halte dich einfach ans Gesetz - mit anderen Worten, an die Regeln, und gut ist.

Traurig, dass Leute es immer noch nicht verstanden haben. Dein Kommentar ist auf dem gleichen Niveau wie "wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten".
Noch trauriger, dass die Realisation nicht Eintritt, dass man diese "Gesetze" nicht haben will... nicht weil man gerne böse Dinge macht, sondern weil man damit dem Staat (vor allen Dingen den zukünftigen Regierungen) die Mittel in die Hand geben würde damit böse Dinge zu machen. Wer nur in 4 Jahresabständen denkt, macht es nicht besser, als die Regierungen die sich nur für die gewählte Wahlperiode zuständig fühlen.
 
Der Referentenentwurf zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung ist nun veröffentlicht worden. Heise hat einen Artikel dazu gebracht. Der Entwurf geht viel weiter, als bisher gedacht. Es geht mitnichten nur um die Speicherung von IP-Adressen, sondern auch um die Speicherung aller weiteren "Verkehrsdaten".

Heise schreibt dazu im Fazit richtigerweise:
Der Entwurf liest sich als ambitionierter Versuch, die Ermittlungsfähigkeit im Netz zu sichern, ohne erneut in Luxemburg oder Karlsruhe zu scheitern. Doch die Argumentation, eine flächendeckende IP-Speicherung sei kein schwerer Eingriff, steht juristisch auf tönernen Füßen.
Mir ist dabei aufgefallen, dass die Liste der infrage kommenden Straften keineswegs abschließend ist. So heißt es in der Entwurfsfassung des § 100 g Abs. 1 Satz 1:
(1) Verkehrsdaten gemäß § 3 Nummer 70 des Telekommunikationsgesetzes des Beschuldigten dürfen bei demjenigen erhoben werden, der öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste anbietet oder daran mitwirkt, wenn

1. bestimmte Tatsachen den Verdacht begründen, dass jemand als Täter oder Teilnehmer eine Straftat von auch im Einzelfall erheblicher Bedeutung, insbesondere eine in § 100a Absatz 2 bezeichnete Straftat, begangen hat, in Fällen, in denen der Versuch strafbar ist, zu begehen versucht hat oder durch eine Straftat vorbereitet hat
Die Straftaten gemäß § 100a StPO sind damit keinesfalls abschließend gemeint, sondern nur der kleinste denkbare Katalog. Prinzipiell löst aber jede Straftat "von erheblicher Bedeutung" die Erhebung der Daten aus.

Ich kann mir aufgrund dieser durchaus drastischen Ausweitung durchaus vorstellen, dass das Gesetz vom BVerfG bzw. EuGH gekippt werden wird.
 
Sehr gut, im Gegensatz zu den meisten hier befürworte ich das.

Und das hat überhaupt nichts mit einer dümmlichen "ich habe nichts zu verbergen" Einstellung zu tun, im Gegenteil, ich schätze meine Privatsphäre.
Durch das reine Speichern wird meine Privatsphäre jedoch nicht beeinträchtigt. Erst wenn jemand in diesen Daten rumwühlt.

Davon ab vertrete ich auch bei Hass und Hetze im Netz die Meinung, dass man nicht löschen, sondern konsequent Strafanzeige stellen und verfolgen sollte. Wer das verfolgen soll kann ich auch nicht beantworten, aber ich würde dafür auch ein Paar Hunderter im Jahr mehr Steuern zahlen.
 
Cool Master schrieb:
Es kann nicht sein, dass es immer wieder Gesetze (von den gleichen) gibt die Verfassungswidrig sind.
Es sind jedesmal andere Justiz- bzw. Innenminister(innen), die das regelmäßig durchdrücken wollen. Aktuell sind Hubig (SPD) und Dobrindt (CSU) am Ruder.
 
JanMH schrieb:
Und die BRD hatte nie einen Geheimdienst, der mit zweifelhaften Mitteln gearbeitet hat, und weiterhin arbeitet?
Ich glaube du hast keine Ahnung davon, was Kommunismus, nach sowjetischem oder chinesischem Vorbild bedeutet.
Jemand der hinter dem Vorhang in der sächsischen Provinz aufgewachsen ist, hat davon aber auch keine Ahnung, was das bedeutet.

ShiftC schrieb:
Sich komplett gläsern zu machen ist
...in diesem Kontext ein alberner Vergleich. Wir reden von 90 Tagen online Verbindungen, nicht über eine lückenlose Stasi Akte seit Geburt.

halbtuer2 schrieb:
Vergiss das allerwichtigste nicht in dieser Liste: Urheberrechtsverletzungen.
Das ist aber quasi eine Deppensteuer. Es werden dabei ja aktuell nur die Dümmsten der Dümmsten* belangt.
Und das natürlich auch vollkommen zurecht, den sie begehen wissentlich etwas illegales.
*Also die, die parallel auch seeden. Wäre mir neu dass schon jemand (nur) fürs Downloaden zur Kasse gebeten oder verknackt worden wäre.
Schade ist eigentlich nur, dass die Kohle nicht im Steuersäckel landet.

Übrigens sind diese Abmahnungen auch(!) deswegen so teuer, weil die Herausgabe der IP Adressen aufgrund der knappen 7 Tage Speicherung quasi immer per Eilantrag eingereicht werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Goldsmith schrieb:
Na ja, Nord VPN und Co, loggen da fleißig und haben wohl auch schon Daten rausgegeben.

Warum sollten sie? Ist doch Unsinn. BInLaden, ja da gebe ich dir dann recht. Ab den Level schützt dich kein VPN. Aber wen dort einfach Law&Order von Tölz anknlopft, passiert garnichts! Es ist halt auch nichts Dokumentiert. Mich zwingt kein Gesetz und ich gebe Geld aus für externe Audids die das auch noch belegen. Und der Auffwand um das alles nur vorzutäuschen reduziert nur mein Gewinn. Ist doch totaler nonesens. Die führenden VPNs stehen ja extra in Länder die das nicht vorschreiben. Und wen ein Anwalt anklopen, sagen die "sorry, wir machen von unseren KUnden keine Logs", das bestätigen, wissen auch die Anwälte.


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Korregiert mich gerne, aber deshalb gibt es ja auch:

Flow Fingerprinting Zweck: Wiedererkennung eines spezifischen Datenflusses trotz Verschlüsselung.Warum notwendig: → Wird genutzt, wenn der VPN keine Logs hat und man den Nutzer über sein charakteristisches Traffic‑Muster identifizieren will.

Timing Correlation Zweck: Abgleich von Zeitmustern zwischen Eingang (User → VPN) und Ausgang (VPN → Ziel).Warum notwendig: → Wird genutzt, wenn der VPN keine Zeitstempel herausgeben kann.

Metadata Correlation Zweck: Vergleich von Metadaten wie Paketgrößen, Volumen, Frequenz.Warum notwendig: → Wird genutzt, wenn der VPN keine Metadaten speichert und Strafverfolger sie selbst rekonstruieren müssen.

Diesen AUfwand würde man sich ja nicht geben, wen es so einfach wäre. Ganz im Gegenteil. Deshalb will man ja auch die VOrratsdatenspeicehrung. Weil man damit schön abgleichen kanne wer wo wann daten geschickt und empfangen hat. Konnte man auch vorherschon, wen man dich im Verdacht hat. Jetzt bräuchte es den Verdacht nciht, weil man immer ohne Gerichtsbeschluss 3 Monate Rückwärts weiß wan du in den Tunnel gefahren bist.

Deshalb bin ich auch gegen so etwas. Weil wen du auf den Schirm warst, dafür hat es nen richterlichen beschuss gebraucht, dann konnte man das auch so schon Traken über den ISP. Sprich Polizei saß an deiner Garage, und am Ziel ort, und konnte schon so dich überführen. Und das finde ich schon wichtig und richtig, als weitere Kontrollinstanz.

Quelle: Europol‑Pressemitteilung
https://www.europol.europa.eu/media-press/newsroom/news/cybercriminals’-favourite-vpn-taken-down-in-global-action
Safe‑Inet war ein sogenannter bulletproof VPN, der gezielt von Cyberkriminellen genutzt wurde.Die Ermittler haben:

  • die Infrastruktur beschlagnahmt
  • Server in mehreren Ländern übernommen
  • den Traffic überwacht („wiretapped the service“ laut Europol)

Welche deiner drei Techniken wurden hier genutzt?

➡️ Metadata Correlation ➡️ Timing Correlation ➡️ Flow Fingerprinting (indirekt)

Warum?

  • Europol schreibt explizit, dass der Dienst abgehört wurde.
  • Das bedeutet: kein Zugriff auf Logs, sondern Überwachung des laufenden Datenverkehrs.
  • Genau dafür sind Metadaten‑ und Timing‑Korrelation die Standardmethoden.

Quelle: OCCRP‑Bericht
https://www.occrp.org/en/news/vpn-service-used-by-criminals-worldwide-dismantled
DoubleVPN wurde von Europol und internationalen Behörden abgeschaltet.Der Dienst wurde auf Cybercrime‑Foren beworben und bot Multi‑Hop‑VPN‑Kaskaden.

Welche Techniken wurden laut Berichten genutzt?

➡️ Metadata Correlation ➡️ Flow Fingerprinting (plausibel)

Warum?

  • Multi‑Hop‑VPNs haben keine Logs, aber erzeugen charakteristische Traffic‑Muster.
  • Ermittler haben laut OCCRP die Infrastruktur übernommen und Traffic analysiert.
  • Das ist klassisch Flow‑Fingerprinting + Metadatenanalyse.

Quelle: Infosecurity Magazine

https://www.infosecurity-magazine.com/news/police-seize-safe-inet/
Hier wird bestätigt:

  • internationale Server wurden beschlagnahmt
  • der Dienst wurde live überwacht
  • Cyberkriminelle nutzten ihn für Ransomware, DDoS, Botnets

Welche Techniken?

➡️ Timing Correlation ➡️ Metadata Correlation

Warum?

  • Wenn Ermittler Server übernehmen, aber keine Logs existieren,bleibt nur die Analyse des laufenden Datenflusses.
 
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Zanza schrieb:
Ja, sie funktioniert sehr gut. Bei uns werden Mörder abgeschoben und die werden in Ihren Ländern als Helden gefeiert, während bei uns die Hinterblinde ihr Leben lang mit dem Schmerz leben müssen.
Ach deswegen gibt es in den USA so viel mehr Gewaltverbrechen pro Einwohner
lynx007 schrieb:
Ich kritisiere nur die Art und Methode wie man da vorgeht. Niemand mag Kinderpronografie, Betrug oder Hass. Aber dafür trak ich dann 99,99% aller IPs ?!?! ALso auch die von Jornalisten, NGOs und Oppsotionellen? Das schützt dann unserer Demokratie? Ich hoffe das begreifen unsere Richter das das nicht geht.
Was verstehst du in dem kontext unter "tracken"? Die Zuordnung von IP zu Anschluss wird gespeichert. Auf welcher Website ich unterwegs bin wird nach meinem Verständnis genauso viel oder wenig geloggt wie zuvor und insbesondere nicht zentral, sondern halt - wenn überhaupt - auf dem jeweiligen server.
 
@Miuwa
Steht doch im Artikel. Einen Kommentar drüber gehe ich sogar darauf ein wie durch diesen ANgrifsvectoren Staatbehörden nen VPN aushebelt haben.

Die Vorratsdaten speicherunng Beschleunigt das. Und doch sie sehen welche Seite du besuchst, wen sie diese Seite auch Logen und das mit den Zeit und Metadaten der ISP verbindungen vergleichen. Zwar kannst du verschleieren wo hin die reise geht. aber viele verschleichern noch nicht ausreichend den Zeitpunkt und die Metadaten des Übertragenen. So weis der Staat zwar nicht was und wohin. Aber wann und wieviel! also das kann man auch Asyncronmachen.... udn wird es vermutlcih profesionellen Krimilenen mileua.. das ist ja der Witzt im IT bereich..... echte Pedos, Betrüger wird man damit nciht einfach Fangen... man muss halt mehr mist in den Frames Pumpen... und über Proxys leiten... so das die Datenbündel zwischen Server und Client nicht zuordnungsbar bleiben. Alles keine Raketenwissenschaft. Schon garnicht in organisierten Strukturen.

Streng genommen reicht es halt in zukunft nicht mehr nur in den Tunnel zufahren und das Kennzeichen zu ändern. Die Bösen, die wir nicht sind, aber die ja die Regirung jagt, oder es zumindest als vorwand nimmt, stehen zwischen der Garage, dem ISP und sehen dich in den Tunnel reinfahren.

Das ist ja auch die kritik dahinter. Echte Pedos, echte Petrüger werden den Datenstrom noch mehr manipulieren, damit auch Chono und Metadaten nicht mehr zu besuchten Seiten passen. Übrig bleibe die Internetrollle. Die Trollfarmen in Moskau wird man mit dem Zeug auch nicht fangen. Es bleiben nur Wutbürger, die Schampo Memes machen und wo Poltiker dann deren Tür eintreten werden.

Das unten ist nur ein Beispiel ohne VPN was nur verdeutlichen soll wieviel man auf Client / ISP durchaus sehen, nicht sehen kann.

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Bei den VPNs sind doch eh intern Proxys dazwischen? Man hat doch da keinen echten direkten 1:1 Exitnode das wird doch durch einige interne Server des VPN Abieters gehen - und sicher auch pro Paket dynamisch?

Also Desktop <=> VPN Entry <=> verschiedene interne Server des VPN Anbieter für Trafficshaping etc <=> Exitnode des VPN Anbieters <=> Website ?

Zumindest denke ich dass grössere VPN Anbieter den Traffic intern durch einige Rechner und Server leiten müssen und das auch nicht statisch läuft.
 
Unsere Regierungen sind deutlich nach rechts gewandert. In praktisch allen Ländern Europas und den USA. Niemand würde die aktuelle Regierung links der vorherigen Ampel einordnen.
Abgesehen von skandinavischen Ländern, die schon früher nach rechts gewandert sind, denn die schwingen wieder zurück.
Rechts/Konservativ/Nationalistische Tendenzen sind idR für umfassendere Überwachungen. Und genau das ist das Thema hier.
 
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h00bi schrieb:
...in diesem Kontext ein alberner Vergleich. Wir reden von 90 Tagen online Verbindungen, nicht über eine lückenlose Stasi Akte seit Geburt.
Es geht aber um die Entwicklung bzw. die Anfänge. Hätten wir bisher jeden Traum durchgewunken, wären wir schon längst gläsern. Und genau solche "Verharmlosungen" ohne kontextualen Weitblick führen peu a peu dazu.
 
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