Diese Regelungen bzw. Versuche sind einfach nur noch steinzeitlich, denn an meinem regulären Internetanschluss von Vodafone zu Hause habe ich seit 2020 die gleiche IPv4 & IPv6 Adresse, selbst bei der Telekom bleibt die IPv6 Adresse gleich. Es braucht einfach keine Speicherung mehr, um einen Kunden zu identifizieren, eine schlichte Nachfrage würde reichen.
Selbst der CCC4, der Kölner Verband des Chaos Computer Clubs, hat schon Anfang der 2000der Jahre, als ich da noch aktiv war, festgestellt, dass es keine Speicherung braucht, wenn man immer die gleiche IP-Adresse zugeteilt bekommt, um jemanden zu identifizieren.
Einzig bei den anonymen Hotspots wie z. Bsp. der von NetCologne kann man eine gewisse Anomytät erwarten, allerdings auch nur, wenn man seine MAC Adresse spooft.
Andernfalls kann man zwar anhand der MAC-Adresse nicht herausfinden, wer der Sender gewesen ist, aber nachweisen, dass dieser es gewesen ist, wenn man weiß, welche MAC-Adresse der Rechner verwandt hat.
Daher kann man nur sagen, wenn jemand Regierungs- und/oder EU kritische Meinungen ohne Konsequenzen äußern möchte, dann nur in anonymen und öffentlichen Netzen, am besten mit einer gespooften MAC Adresse, wie eine, die zum Beispiel auf das Bundeskanzleramt hinweist bzw. dort verwandt wird.