ich verstehe die Leute nicht so recht...
Merkt man das im Alltag? Wenn man es gewohnt ist, mit geschmeidigen 120 Hz über einen iPhone- oder iPad-Bildschirm zu wischen, dann fallen die 60 Hz sofort ins Auge. Allerdings muss man für so etwas auch ein wenig ein Auge habe, denn es wird nicht wenige Menschen geben, die an den 60 Hz nichts zu kritisieren haben, eben weil es ihnen nicht auffällt.
das ist so geschrieben doch irgendwie "ziemlich schräg"
ich denke mal, dass (nahezu) jedem bei einem direkten Vergleich der Unterschied zwischen 60 und 120Hz auffallen (im Sinne von: bemerken!) wird.
die eigentliche Frage ist doch aber: STÖRT es sie auch oder nicht?
und da werden nur einige "Spinner" kommen und sagen, dass es sie stört und sie nicht damit arbeiten können

wenn man genau diesen Leuten, die heute angeblich damit nicht "arbeiten" können (was die wohl Arbeit nennen...) die 60Hz vor 10 Jahren gezeigt hätte, als es noch keine 120Hz Displays gab und sie keinen Vergleich gehabt haben, dann wäre das vermutlich das beste Display, das sie je im Leben gesehen haben.
Darüber hinaus wirken sich die 60 Hz praktisch nicht auf den Medienkonsum aus, etwa bei Filmen, Serien oder Spielen. Bei der iPadOS-Bedienung oder beim schnellen Scrollen im Browser merkt man die Bildwiederholrate eher.
diesmal ist korrekt von "(be)merken" die Rede, aber auch hier ist die Frage: "merkt" man das in irgendeiner Form bei der Produktivität? Erledigt man irgendeine Aufgabe schneller, nur weil das Display 120Hz schafft? NEIN!
vielleicht gibt es eine Ausnahme, wenn man mit dem Pencil zeichnet. Interessanterweise geht der "Bericht" aber darauf nichtmal in einem Nebensatz ein, z.B. wie gut Druckstufen oder Winkel erkannt werden...
aus meiner Sicht gibt es einen GANZ GROSSEN Haken, der nur zum Teil angesprochen wurde: der PREIS!
dabei gehe ich aber nicht von den genannten 749€ Einstiegspreis aus!
die Mehrheit möchte vermutlich das Nano-Textur Glas haben (haben wollen, aber eben nicht bezahlen müssen! Wenn es "umsonst" wäre, würde es auch (nahezu) jeder nehmen) und viele "eigentlich" auch 5G/GPS (auch hier habe ich auf die schnelle nichts gesehen, ob es immer noch die GPS "5G Bundle" Einschränkung gibt?) haben. Und dann sind tatsächlich 1179€ für das "kleinste" Modell fällig, das die o.g. Anforderungen erfüllt, nochmal auf der Zunge zergehen lassen:
1179€!
ich finde es schade, dass in einem solchen Test die Stiftbedienung komplett unter den Tisch fällt, tatsächlich kommen im gesamten Text die Worte Pencil und/oder Stift nicht ein einziges Mal auf.
Notizen machen ist für solch ein handliches Tablet doch die Paradedisziplin...