News ISO/IEC 42001:2023: Microsoft 365 Copilot gilt erneut als sicher

mischaef

Kassettenkind
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Microsofts Copilot hat erneut erfolgreich die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023 bestanden. Dies nutzt das Unternehmen, um abermals die Sicherheits- und Governance-Aspekte seines KI-Assistenten hervorzuheben und das Vertrauen von Unternehmen in die Plattform weiter zu stärken – oder zumindest zurückzugewinnen.

Zur News: ISO/IEC 42001:2023: Microsoft 365 Copilot gilt erneut als sicher
 
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Yea ... Next issue incoming in 3, 2, 1

Und all das für ein Stück Software, das niemand haben will. Zumindest bringt es den Leuten bei, die Registry zu bearbeiten, weil jetzt wieder viele raus suchen, wie man es über die Registry abschalten kann. Ist vlt. auch ein Skill für die Zukunft.
 
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@schrotti12
Dafür braucht es noch nicht einmal ein Issue, das bekommt Microsoft auch so hin.

Wie im Artikel erwähnt, war die erste Version von Recall voraktiviert und die Daten lagen ungesichert sowie im Klartext auf der Festplatte. Microsoft hat diese Version stolz präsentiert und war arg überrascht, dass die User sich nicht darüber freuen.
 
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wie kann ich denn genau auswählen ob nun claude benutzt wird?

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Wichtiger wäre mir Sicherheit bei den Ergebnissen.

Für so ein stark beworbenes Produkt waren die produktiven Ergebnisse bislang ... überschaubar.
 
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mischaef schrieb:

Microsoft muss Vertrauen zurückgewinnen

Microsoft weiß die positiven Ergebnisse der Zertifizierung gezielt für seine Außendarstellung zu nutzen, was nicht zuletzt angesichts des Desasters rund um Microsofts Copilot+-Feature Recall, das immer noch in den Köpfen vieler Nutzer präsent sein dürfte, kaum überraschen sollte.
Warum in der Zwischenüberschrift einen Fakt bringen, MS muss ... und dann im Text mit Konjunktiv ala dürfte begründen? Ergibt keinen Sinn und wirkt wie das üblich mediale MS bashing.
mischaef schrieb:
Dieses Sicherheitsproblem sowie die allgemein kritisierte Datensammelpraxis des Unternehmens sorgen bis heute für Skepsis unter Windows-Nutzern, was sich weiterhin auch in der verbreiteten Ablehnung von Copilot unter Windows 11 widerspiegelt.
Das ist rein die privat Endkundendenke, im Business werden Entscheidungen aber auf anderen Ebenen getroffen, da stört sich Niemand dran ob irgendein Hansel Windows 11 doof findet. Man bewertet idR Kosten/Nutzen bzw. Aufwand/Nutzen. Business Copilot hat für M365 User einen ganz entscheidenden Vorteil, Daten verbleiben im Tenant - das ganze Gesabbel bzgl. der angeblich so großen Bedenken geht komplett vorbei an der Realität, wo diese Firmen mit ihren M365 Services doch eh ihre Daten dort liegen haben und wenn nicht vollständig, dann zumindest Teilweise oder im Transit. MS Teams, Sharepoint und Exchange Online sind die großen drei.

Und ja, Microsoft schreibt überall Copilot dran wo irgendwo KI drin ist. In Teilen ist das aber nichtmal das gleiche oder vergleichbar. Irgend eine Copilot getaufte Funktion in Windows oder einer App ist eben nicht das gleiche wie der Business Copilot, den man sich dort doch hat zertifizieren lassen? Oder der Github Copilot im Abo ontop dazu? Warum immer wieder medial alles in einen Topf geworfen wird, erschließt sich mir nicht.

Kaufmannsladen schrieb:
Für so ein stark beworbenes Produkt waren die produktiven Ergebnisse bislang ... überschaubar.
Das kommt doch drauf an, was du damit machen willst... In dem Umfeld wo ich agiere, hilft das den Kollegen in vielerlei hinsicht. Es spart Zeit und es fungiert als große Wissensdatenbank. Nimmt Aufwände in Umsetzungen, bspw. bei Übersetzungen oder Prosatexterstellung. Hilft bei technischen Themen, im Troubleshooting usw.

Und es ist verfügbar, immer, egal wo. Selbst wenn im Unternehmen Leute sitzen die das auch können, vielleicht sogar etwas besser, die Verfügbarkeit und die Geschwindigkeit ist halt begrenzt. Wenn nicht nur ich da was will, sondern noch 50 andere, fällt aus business Gesichtspunkten die Wahl idR. einfach.
 
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mmdj schrieb:
wie kann ich denn genau auswählen ob nun claude benutzt wird?

Muss aktuell noch im Admin Center separat freigeschaltet werden, weil die Modelle von Anthropic noch nicht der EU Data Boundary unterliegen.
 
oder zumindest zurückzugewinnen.
Zu spät Microsoft....
Laut Microsoft soll PwC hingegen inzwischen weltweit rund 200.000 Copilot-Lizenzen einsetzen, mehr als 40 Millionen Copilot-Aktionen sollen dort Zeitersparnisse im Gegenwert von rund 150 Millionen US-Dollar ermöglicht haben.
200.000 sind nicht viel. Und wer glaubt an die Ersparnisse?
 
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Vendetta192 schrieb:
Muss aktuell noch im Admin Center separat freigeschaltet werden, weil die Modelle von Anthropic noch nicht der EU Data Boundary unterliegen.
danke, gleich mal für meinen user aktiviert :D
 
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SSD960 schrieb:
Und wer glaubt an die Ersparnisse?
Die Unternehmer natürlich. Und ehrlicherweise spart man schon etliche Minuten wenn man mit einer kurzen Prompt alle Folien auf einmal gestalten kann. Auf die Mitarbeiter gerechnet sind das schnell zig Vollzeitkräfte/Jahr. Die Qualität des Ergebnisses steht auf einem anderen Blatt, CEOs sehen nur die Kostenreduktion durch Technologiefortschritt.

Vor allem erwarten sich Konzerne eine massive Einsparung mit einem Cloud-Shift auf Sharepoint samt Copilot-Integration. Aber dieser deftige Lock-In-Effekt kann einem nur langfristig auf den Kopf fallen.
 
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fdsonne schrieb:
Business Copilot hat für M365 User einen ganz entscheidenden Vorteil, Daten verbleiben im Tenant - das ganze Gesabbel bzgl. der angeblich so großen Bedenken geht komplett vorbei an der Realität,
Ich korrigiere mal den Satz für dich: "Microsoft behauptet die Daten bleiben im Tenant".
Und zu dem "Gesabbel": Die Geschichte zeigt dass es öfters eben nicht eingehalten wurde und die Daten irgendwo anders gelandet sind. Zusätzlich kommt das Problem dazu wenn einmal eingebrochen wird sind ALLE deine Daten kompromittiert. Für kritischere Umfelder wie dort wo ich arbeite (EUV-Lithography) sind Dienste wie Copilot eben genau deswegen ein NoGo.

Ich hoffe es kommt bald eine halbwegs vergleichbare self-host-Alternative.
 
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Diese Zertifizierungen sind doch das PPT nicht wert mit dem sie geprüft werden 😂
 
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Thaxll'ssillyia schrieb:
Ich korrigiere mal den Satz für dich: "Microsoft behauptet die Daten bleiben im Tenant".
Dann los, nicht nur sabbeln, beleg doch bitte dass Microsoft dort lügt? Sorry, aber so funktioniert Business IT nicht. Es gibt rechtliche Zusicherungen zwischen den Vertragsparteien. Und ja, es kommt dort teilweise zu Zuwiderhandlung der Vereinbarungen. Aber in der Pauschale ist das einfach eine Unwahrheit zu sagen, es wäre nicht so. Du kannst es annehmen, das ist ja dein gutes Recht. Niemand wird gezwungen den Kram zu nutzen. Aber warum den Anderen madig machen? Das Argument zieht nicht, weil die Daten eh in der Cloud liegen. Und damit auch das Argument, dass es angeblich nicht im Tenant wäre, ja dort auch greifen würde. Warum war das dort für viele OK und das MIttel der Wahl und soll jetzt für Copilot ein Problem sein?

Thaxll'ssillyia schrieb:
Und zu dem "Gesabbel": Die Geschichte zeigt dass es öfters eben nicht eingehalten wurde und die Daten irgendwo anders gelandet sind. Zusätzlich kommt das Problem dazu wenn einmal eingebrochen wird sind ALLE deine Daten kompromittiert. Für kritischere Umfelder wie dort wo ich arbeite (EUV-Lithography) sind Dienste wie Copilot eben genau deswegen ein NoGo.

Ich hoffe es kommt bald eine halbwegs vergleichbare self-host-Alternative.
Das sind zwei paar Schuhe, die Daten die abgezogen wurden, oder durch Sicherheitsvorfälle an Dritte gelangten sind doch ein ganz anderes Thema.

Und ja, wenn dort ein Einbruch passiert, ist potentiell alles betroffen. -> aus der Business Brille ist das ganz stumpf einfach eine Risikobewertung. Das SELBE! kann dir auch mit Selfhosting passieren. Vor allem wenn du ein Ziel bist, was es lohnt anzugreifen. Irgend so ne 0815 Krauterbude ist das in aller Regle halt nicht - aber dessen Cloud Daten interessieren in aller Regel eben auch nicht.

Wenn du irgendwo (EUV-Lithography) arbeitest, wo Cloud Themen generell bzw. vielleicht sogar US Anbieter ein Problem sind, dann nutzt es halt nicht? Ist doch kein Thema. Nur arbeitet der Rest der Welt nicht in solchen Bereichen. Wir sind MSP im IT Umfeld und haben Kunden weltweit. Große bekannte Namen, DAX Konzerne, US Konzerne und wenn ich mir da ansehe, wo die Mails hinlaufen, dann ist mit weitem Abstand MS Exchange Online gefolgt von Google Mail Services (nein, nicht gmail) das Maß der Dinge. Dort wo mehr als nur Mail Kommunikation stattfindet, finden sich schnell Verweise zu Sharepoint Online oder irgendwelchen AWS und Google Services wieder. Meetings laufen über MS Teams, manchmal auch über WebEx, selten über Zoom. Auch das ist häufig die Regel denn die Ausnahme! Keine Ahnung was man mit dem "böse böse Microsoft und Co" immer will, wenn sowohl die Dienstleister als auch die Kundenseite den Kram selbst nutzt.

Am Ende ist das meiste einfach nur Gesabbel von privaten Leuten die meinen zu wissen, wie Business IT funktioniert. Der Markt wandelt sich gerade sehr sehr stark und schnell. Wenn du das alles nach Prinzip 1990 manuell im Turnschuh von Personen machen lassen willst, kannst du das in manchen Bereichen bestimmt noch machen. Aber der Rest wird einfach die KI machen lassen, denn die macht es vielleicht nicht perfekt, aber die mancht es schnell und effizient.
 
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Thaxll'ssillyia schrieb:
Ich korrigiere mal den Satz für dich: "Microsoft behauptet die Daten bleiben im Tenant".
Kannst du das gegenteil beweisen?
Wenn nicht, dann bleiben die Daten im Tenant, solange nichts anderes festgestellt wird.
 
@Nightmar17 Wenn Implementierungen open source sind und es reproduzierbare Builds gibt, dann kann z.b. die Verschlüsselung technisch bewiesen werden, so z.b. bei Signal.
 
Nightmar17 schrieb:
Kannst du das gegenteil beweisen?
Wenn nicht, dann bleiben die Daten im Tenant, solange nichts anderes festgestellt wird.
Kannst Du beweisen, daß sie da bleiben? Nein? Dann bleibt es eine Behauptung. Man muß die,Behauptung beweisen. Wenn jemandbehauptet, sie hätten es verlassen., dann müßte genauso das Verlassen bewiesen werden, nicht das Verbleiben.
 
Ich mache mir da keine großen Sorgen, da ich zu 80% mit dem iPad im Internet unterwegs bin.
 
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