Ist mein Computer "zu gut" für mich?

Hochland Reiter schrieb:
Bei so einem Gerät wäre ein Verkauf aber sinnvoller, weil du für das Geld ein ebenfalls sehr gutes Gerät kaufen könntest.
Vermutlich. -> Das Ding wird wohl mind. noch 2000€ bringen, RAM und SSDs kostet ja inzwischen ein halbes Bein, falls das überhaupt wer kauft, dafür könnte der Enkel ein Daddelbook und die Oma ein neues oder Refurb Office-Notebook kaufen und es wäre vermutlich noch Geld über.

Meine Familie, da werden alle 2 Jahre für alle einfach Geschosse gekauft um damit dann zu Surfen/Netflix zu gucken/Office zu machen/Urlaubsphotos zu sortieren, obwohl ein Office-Gerät exakt so schnell wäre bei dem Einsatzzweck. 🤷‍♂️

Mein Daddel-PC ist vermutlich günstiger als die Geschosse die dann 3x mal alle 2 Jahre in der Familie gekauft werden, oh man. 🫣
 
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Schlag ihm doch einen Tausch zzgl. Zuzahlung an, denn ich kann mir kaum vorstellen dass das Gerät des Enkels auch nur annähernd so gut ausgestattet ist ;)
Trotzdem ziemlicher Dickmove des Enkels, sowas macht man eigentlich nicht...
 
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Also aus der Sicht eines durchaus nerdigen Großvaters - wenn mein Enkel ein Gerät hat, was meine Anforderungen erfüllt und ich eines habe, das für mich zu viel ist und für ihn aber im Zweifel ein Riesensprung ist - ich würde sofort tauschen.
Hier könnte man überlegen, alleine des Rams wegen, das Teil zu verkaufen und zwei neue zu kaufen - dürfte für alle Beteiligten das beste Ergebnis bringen.

Aber das muss alles auch mit dem Sohn abgesprochen sein, von dem das Gerät kam - nicht auf der Ebene dann für Böses Blut sorgen ...
 
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Mein Enkel hat ein Apple MacBook, das schon etwas älter ist. Schick ist es ja schon, ich weiß nur nicht, ob ich mit der Bedienung zurechtkäme.

Mein Sohn ist Kernphysiker und hat immer sehr leistungsstarke Computer - und braucht die wohl auch tatsächlich. Das aktuelle ThinkPad wurde mir quasi "aufgezwungen", weil mein altes T450 eben nur für Windows 10 taugt.

Ich würde durchaus tauschen, wenn mein Enkel mehr mit dem Computer anfangen kann und dieser zu gut für meine Bedürfnisse ist, er ist ja ein wirklich lieber Junge. Ich scheue mich lediglich vor der ganz anderen Bedienung bei Apple und finde das Tippen auf den ThinkPads wirklich sehr angenehm.
 
128 GB RAM. Wenn du das Ding verkaufst, kannst du dir ein Leben im Luxus finanzieren.
 
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Wenn du schon ein iPhone hast kann das komplette Umsteigen in das Apple Ökosystem recht angenehme sein.
Kannst ja bei ihm mal das Gerät ausprobieren und dir die Grundzüge zeigen lassen.
 
Gertie1958 schrieb:
Nun meint mein Enkel (der Sohn meiner Tochter), dass dieser Computer zu gut für mich sei und ich doch bitte mit ihm tauschen solle.
LOL. Ist ja mal überhaupt nicht spoiled.
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Bei aller Liebe, aber das ist eine richtig krasse Workstation und wäre sogbar für den Sohn deiner Tochter zu gut.

Gegen was soll den genau getauscht werden? :D
 
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Ja, wenn Dir Apple fremd ist: verkauft das ThinkPad und kauft zwei neue. Für 600€ gibts ein Gerät, dass Deine Anforderungen voll erfüllt und für 1400€ dann ein voll gaming-taugliches für den Enkel

Ansonsten: lass Dir einfach mal das Macbook von ihm zeigen. Ist kein Hexenwerk :)

Meine Frau (die hat nix von IT weg) hab ich auf Grund des Alters ihres Notebooks von Win 10 auf Linux Mint umgestellt und das klappt auch super. Mittlerweile hat sie zwar ein neues Notebook von mir bekommen, wollte aber bei Linux bleiben ...
 
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Gertie1958 schrieb:
ich weiß nur nicht, ob ich mit der Bedienung zurechtkäme.
Probieren. 🤷‍♂️

Letztendlich können wir auch nichts sagen solange wir das Apfelgerät des Enkels nicht kennen. ^^ Wenn's eine alte Keule mit nur 2 Intel-Kernen ist, dann vergiss es, würde ich nicht machen.
 
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@Gertie1958
Pauschal würde ich kein Apple Gerät empfehlen, wenn du dein Leben lang an Windows gewöhnt bist.
Dein Sohn hätte das Gerät selbst verkaufen und/oder dir stattdessen ein anderes Gerät geben können.
Dass dein Enkel nun dazwischen kommt, ist eine Familiensache, die man als Fremder unmöglich bewerten kann.

Mein Ansatz wäre mit deinem Sohn darüber zu sprechen.
Entweder wird das Gerät ersetzt oder du sollst es trotzdem behalten, weil dies dem wirklichen Willen deines Sohnes entspricht.

Dein Notebook ist wie eine Garage für 5 Autos, obwohl du nur 1 Auto hast.
Es mag zu viel sein, aber es erfüllt trotzdem seinen Zweck.
 
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Dein Enkel ist schlicht und einfach unverschämt!
Eine Portion Ohrenziehen ist angesagt.
Schlage ihm vor, er soll in den Ferien arbeiten.
Du wirst sehen, er wird ganz schnell kein anderes Notebook benötigen.
 
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Wenn man sich an so ein ThinkPad gewöhnt hat, wird jedes Downgrade glaube ich echt schwierig egal wie wenig man die Leistungsreserven nutzt 😊 Ich kann den "Vorschlag" des Enkels verstehen, der hat große Augen bekommen und weiß womit Oma da arbeitet. Und weiß vielleicht gleichzeitig gar nicht, dass es ihm auch nicht optimal dient (je nachdem was er machen möchte).
Du solltest dir bewusst sein, dass es ein sehr großes Geschenk wäre und nicht einfach ein simpler Tausch. Ich würde persönlich so ein Gerät nie gegen ein altes MacBook oder irgendein Office Notebook tauschen (da geht es nicht nur um die Leistung, sondern auch Verarbeitung/Qualität an die man sich gewöhnt).
 
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Was sagen denn Mutter und Vater des Bengel zu diesem Vorschlag? Und welche Einschätzung hat dein Sohn zur Sache beizutragen?
 
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Vigilant schrieb:
@Tuetensuppe
Erstaunliche Ferndiagnose in völliger Unkenntnis der Personen und Motive 😅.
Also du findest ein "das ist zu gut für dich, gib es mir und nimm dafür meinen alten Schrott" angemessen?

Zumal die Kiste ja nichtmal für Gaming und co wirklich sinnvoll geeignet ist. So wie die Jugend heutzutage drauf ist, steht der Laptop 5 Minuten nach der Übergabe bei Kleinanzeigen und wird gegen den nächstbesten bunt leuchtenden Gaming Laptop getauscht...
 
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-MK schrieb:
Also du findest ein "das ist zu gut für dich, gib es mir und nimm dafür meinen alten Schrott" angemessen?
Ich "finde" gar nichts. Ich finde eher, dass ich es von hier aus nicht einschätzen kann, selbst wenn die Möglichkeit eines "unfairen" Deals bestünde, weshalb ich schlicht auf der Sachebene bleibe und das weitere Vorgehen mit den neuen Informationen und Einschätzungen zu den Geräten der Familie überlasse.
 
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Oje, der arme Junge... So gierig, wie es geklungen haben mag, hat er es nie gemeint! ;-)

Mein Sohn (sein Onkel) hat mir das ThinkPad P15 gegeben, weil es eben sein "alter" Computer war und mein altes ThinkPad T450 (das ich mit in den Ruhestand genommen habe und das mir eigentlich völlig ausgereicht hat) mit Windows 10 ja nun nicht mehr sicher ist. Mein Enkel macht zugegebenermaßen viel mehr am Computer als ich, er nutzt ihn für die Schule (macht 2027 Abitur), Videos, Musik seiner Band, Spiele und so weiter.

Wenn es für meinen Sohn in Ordnung wäre und so ein Apple kein Hexenwerk ist, hätte ich eigentlich kein Problem mit einem Tausch. Aus euren Kommentaren lese ich heraus, dass das ThinkPad hier vielleicht wirklich etwas zu gut für meine Bedürfnisse ausgestattet ist - ich muss ja keine Kernspaltungssimulationen und anderen unverständlichen Kram damit machen. ;-)
 
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Ein "dickmove" ist es, meiner Meinung nach, den Kapitalismus innerhalb der Familie auszuleben. Zuzahlung? Enterbung? Ohrenziehen? Bengel? Sehr merkwürdige familienverhältnisse bei manchen hier. Wir reden hier nicht von der Verwandschaft 5. Grades auf dem Mars, welche sich alle 50 Jahre einmal meldet, um zu Fragen, wie viele Häuser man besitzt und ob man sich noch fit fühlt. Heutzutage wird sich anscheinend gegenseitig nichts mehr gegönnt. Wenn dass diese sagenunwobene und gefährdete deutsche Kultur ist, kann ich auf den Erhalt verzichten. Hätte der Ersteller finanzielle Bedenken, hätte er diese wohl schon längst geäußert.
Um die Frage zu beantworten: Ja, das Gerät ist für die Anforderungen "zu gut". Und im Zweifelsfalle freut sich ein Heranwachsender über sowetwas mehr (ja...auch wenn er das ding verkauft), als eine erwachsene Person. Wenn ein Tausch die eigenen Anforderungen erfüllt, dann gibt es keine technischen Bedenken.

Wir reden hier von keinem Ferrari, der in 50 jahren seinen Wert verdoppelt (und selbst dann kann man das machen, wenn es keine finanziellen Probleme gibt). Es ist ein simples Stück Technik, was in 5 Jahren nicht mehr viel Wert sein wird. Manch einer tut hier, als würde man den heiligen Gral/Familienerbe verschenken wollen.

Und wenn der Enkel den verkaufen will, um die aktuelle Marktsituation auszunutzen, ist das wohl die beste Entscheidung.

Ich sehe in dem Szenario aktuell keinen echten Verlierer. Der Sohn hat was neues und braucht das bisherige nicht. Man selbst braucht was anderes wegen Win 11. Und der Enkel hat berechtigte Zweifel.
 
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Würdest Du dich auch fragen, ob ein Ferrari "zu gut" für dich ist?
Mag sein, ist aber trotzdem geil.
 
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