Kaufberatung NAS

v_ossi

Commodore
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Juni 2011
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Hallo alle zusammen,

ich bin (inzwischen zum zweiten mal) auf der Suche nach einem NAS System. Vor einiger Zeit hab ich mich für eine halbfertige Version von Seagate entschieden. Das Bestand dann aus einer 2TB Festplatte und einem kleinen Sockel für die Festplatte, in der auch die Anschlüsse (USB, Ethernet und Strom) untergebracht waren. Allerdings war die Software grausam und das Streaming zu meiner Playstation hat auch nicht wirklich funktioniert, daher verschwand das Teil nach einiger Zeit auch im Schrank.

Da sich mein Anforderungsprofil inzwischen geändert hat, würde ich jetzt gerne noch mal gucken, ob sich nicht mal eine vernünftige NAS Lösung finden lässt.
Benötigt wäre das NAS vom Prinzip als Datengrab (Regelmäßige Sicherung von meinem Laptop) und um Streaming zur Playstation zu betreiben. Die 2TB Seagate Festplatte würde ich gerne wiederverwenden, zusätzlich hab ich auch noch eine volle WD 2TB Festplatte (komplettes Backup mit Bildern, Musik, Videos, Daten, ...) formatiert in Fat32, die ich auch gerne einbauen würde, falls das überhaupt möglich ist.

Bräuchte demnach ein System mit Platz für 2 vorhandene Festplatten, das ich an meinen Router anschließen kann.

MfG V_ossi
 
http://geizhals.de/612620

ist nur unwesentlich teurer als das system mit nur 2 festplattenplätzen. damit kannst du quasi alles machen as du möchtest und hast noch etwas spielraum für die zukunft.
 
Ich frage mich ehrlich gesagt immer öfter, warum überhaupt noch Threads mit Fragen nach irgendwelchen NAS Systemen erstellt werden!
Die Antworten sind immer die selben und in dem allermeisten Fällen ist das hier die Lösung: http://geizhals.at/de/688459

Flexibler, billiger und schneller als fast jedes NAS. Billiger in jedem Fall.
 
Wenn du lieber einmal richtig kaufst und nicht 2 mal dann kann ich dir die Synology DS213+ empfehlen.
Allerdings liegt der preis bei ca. 300€.

http://geizhals.at/de/826855

Die Vorteile 1GB/s LAN wird auch ausgenutzt. Einfach und flexibel einstellbar. Jede Menge Zusatzmodule (Fotostation, Webserver-CMS, Audiostation, ...).

Die einzigen "richtigen" Anbieter sind QNAP und Synology, der Rest ist eher eine Festplatte mit einem lahmen Netzanschluss.
 
@ nc-daywalker

Ich verstehe Deine Begeisterung für Dein Synology-Nas. Es bietet aber nur Platz für 2 Festplatten. Um etwas Luft zu haben, denn ein NAS kauft man ja nicht jedes Jahr neu, ist der Ansatz mit dem 4-Platten NAS schon der richtige.
Er kann ja mit der Zeit weiter bestückt werden nach Bedarf.

Da die Performance der CPU im NAS erheblich zur Gesamtperformance beiträgt, würde ich statt QNAP TS-412 den TS-419PII wählen, da diese CPU 800MHz höheren Takt hat und die merkt man schon.

PS.: Es gibt neben Qnap und Synology mindestens auch noch die Firma Thecus.
 
DunklerRabe schrieb:
Ich frage mich ehrlich gesagt immer öfter, warum überhaupt noch Threads mit Fragen nach irgendwelchen NAS Systemen erstellt werden!
Die Antworten sind immer die selben und in dem allermeisten Fällen ist das hier die Lösung: http://geizhals.at/de/688459

Flexibler, billiger und schneller als fast jedes NAS. Billiger in jedem Fall.

Mh, Server ...
Klingt auch interessant, hab ich um ehrlich zu sein noch nicht drüber nachgedacht. Da hätte ich aber noch die ein oder andere Frage:
OS?
Software allgemein?
Streaming zur PS3?
Könnte ich dann in ferner Zukunft ne Homepage selber ins Netz stellen?

@blablubb1212: Sieht interessant aus, allerdings recht teuer...
Wird das mit Festplatten geliefert?

@nc-daywalker: Auch nicht schlecht, allerdings für max. 2 Festplatten beim gleichen Preis.
 
v_ossi schrieb:
OS?
Software allgemein?
Streaming zur PS3?
Windows Home Server 2011 (ca. 40 EUR) wäre zu empfehlen. Da kannst du dann auch jedes Windows-Programm installieren, z.B. einen Streaming-Server. Eine schöne Backup-Funktion für die Clients ist auch schon dabei.

Oder Linux, man kann ja auch eine spezielle Distribution (z.B. FreeNAS) verwenden.

v_ossi schrieb:
Könnte ich dann in ferner Zukunft ne Homepage selber ins Netz stellen?
Wozu? Dann muss das Teil durchlaufen und je nach Anzahl der Zugriffe ist auch eine vernünftige Upload-Geschwindigkeit nötig. Wenn es eine statische Seite ist, bekommt man die doch eh oft zum DSL mit dazu geschenkt oder nimmt ein einfaches Hosting-Paket (z.B. 200MB inkl. de-Domän für 2 EUR/Monat).
 
Im Zweifelssfall könnte ich dir noch mein 4Bay Hydra Lan NAS anbieten. Steht derzeit zum verkauf, hier auf CB - siehe Signatur.
Hat alle Wichtigen Features die ein NAS so braucht. Du hast platz für 4x HDDs bis zu jeweils 2TB (getestet).
Bei interesse kannst du dich ja in meinem Thread melden, bzw hab ich dort auch noch ein paar Infos mehr gepostet...

Einfach mal reinschauen...
 
fix-fertige NAS haben vorteile: all inklusive, kein gebastel, passt alles zusammen, ausser lesen und anschliessen muss man nicht viel machen, wenig stromverbrauch.
nachteil: ist ein wenig langsamer als ein server....

v_ossi.... schau auf den entsprechenden homepages... dort steht, welche feature die NAS haben (website hosting, dyndns, vpn, torrent, itunes, mediaserver usw...)
 
Die Vorteile gelten im Vergleich mit dem HP Microserver leider fast alle nicht und die Liste der Nachteile ist leider nicht erschöpfend. Seit HP diese Serie fällt mir kein guter Grund mehr für ein NAS ein.
 
ich hatte viele Jahre einen Linux Rechner als NAS laufen. Noch aus der guten alten Zeit in einem 19" Gehäuse und 7*120GB Platten...

Vielleicht gibt es Studenten oder andere Leute mit zuviel Zeit, die sich solchen Spielkram heute noch antun, ICH aber garantiert nicht mehr!

Mein aktuelles und neues Synology DS213 habe ich nach wenigen Minuten komplett eingerichtet:
email Benachrichtigung ist aktiviert und für die grundlegenden Fehler konfiguriert (SMS kommt evtl. noch später, die NAS hat das aber vorgesehen)
SMART Tests werden regelmäßig durchgeführt
USV ist soweit konfiguriert, dass das NAS erst bei niedrigem Akku Stand runterfährt. Sofort mag ich nicht, zuviel Stress bei einem kurzen Glitch.
4 IP-Kameras werden überwacht, dabei wird nicht mehr als 10GB pro Kamera verbraten, ansonsten werden alte Aufnahmen gelöscht (mal sehen ob das reicht oder ich da etwas mehr spendieren muss)
iTunes und Squeezebox Server sind installiert (aus dem "App-Store") aber noch nicht getestet.
die Benutzer sind mit entsprechenden Rechten und Quotas eingerichtet
usw. usf.

Wie gesagt, das alles da oben erledigt sich intuitiv mit dem DSM 4.1 innerhalb weniger Minuten! Alleine die vernünftige Konfiguration des smartd unter Linux dauert länger! Und wenn jetzt jemand meint, dass er sowas nicht braucht, dann haben wir grundlegend andere Vorstellungen von einem NAS!
 
Dann haben wir grundlegend andere Vorstellungen. Nicht so sehr davon was ein NAS bieten muss, sondern wie man das richtig macht.

Ich finde Geräte wie z.B. das DS213 komplett inakzeptabel. Spielzeug mit zwei HDD Bays und ohne nennenswerte Performance für ca. 260 Euro. Und sobald man mal irgendwas machen will, was der Hersteller nicht vorgesehen hat, steht man wie der Ochse vorm Berg. Wenns wenigstens mal vier Bays und eine akzeptable Performance bieten würde, dann könnte man schon eher über 260 Euro reden.

Mit einem kleinen Server kriege ich den vollen Funktionsumfang, denn ich kann machen was ich will und muss mich nicht darauf beschränken was der Hersteller mir erlaubt. Und das Thema ist populär, das hat nichts mehr mit Gebastel zu tun wie vor 10 und mehr Jahren. Dazu kriege ich Performance nach meinen Vorstellungen und liege preislich in einem viel besseren Bereich. Diese Systeme skalieren auch besser, wenn ich mal erweitern muss.
Klar, ich muss ein Betriebssystem irgendeiner Art installieren. Aber die Zeit wird man ja wohl haben, dafür genieße ich dann all die Vorteile, die mir das System gegenüber einem NAS so bringt.

Ein NAS ist wirklich nur etwas für jemanden, der nicht nennenswerte Mengen an Daten im Netzwerk speichern will und auf Performance keinen Wert legt und auch sonst keinerlei relevante Kenntnisse im Bereich Storage hat. Das dürfte hier im Forum vielleicht so auf 30% zutreffen. Zumindest würde ich das so einschätzen. Mit mehr Geld erkauft man sich dann den "einfachen Setup".
Alle anderen lassen diese Büchsen stehen und machen es direkt richtig.
 
Nicht 30% der User hier haben Erfahrung mit Server, Software und konfigurieren.... Ich Schätze eher 10%.... Wenn nicht sogar weniger...
Und bevor jemand unerfahrenes ein hp-Server kauft, falsch konfiguriert und als Bot-Netz missbraucht wird.... Mein Tipp: Kauf ein nas...kostet ein paar Cent mehr, dafür idiotensicher.... Und deine nackt Fotos werden nicht in Facebook erscheinen :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Moment, wir wollen hier nicht verschiedene Dinge durcheinander bringen!

Ich sagte 30% können es nicht, d.h. 70% können es. Das ist der erste Punkt.

Und zweitens hat die Entscheidung Server vs. fertiges NAS erstmal GARNICHTS mit der Angreifbarkeit im Netz zu tun. Wir reden hier von Umgebungen daheim. Hast du all deine Systeme frei im Internet stehen?
 
wie gesagt, ich habe das Wissen und die Erfahrung so etwas aufzusetzen!

ich habe auf meinen "alten" NAS hauptsächlich nur _eigene_ Filme. Im Schnitt rippt mein Rechner eine BD so mit 8MByte/s, da liegt sogar das iomega NAS beim Schreiben noch deutlich (ich glaube so 40MB/s) drüber. Beim Lesen liegt das Intel bei ca. 90MByte/s, das Synology bei über 100MByte/s. Was will ich mehr? ICH greife nur mit einem Rechner zur Zeit darauf zu (meistens) und da sind wir mit 100MByte/s auch schon Bereich dessen was ein normaler Rechner mit einfacher Gigabit Schnittstelle so schaffen.
Ich habe mal testweise einen Lenovo Q180 mit USB3 HDD als "NAS" eingesetzt. Das Teil war sogar zum Rippen einer BD (auf einem anderen Rechner, also "nur" Netzwerk-Trafic nach USB3 schaufeln) zu langsam und hat den Prozess deutlich verlangsamt.

Das Synology Ding soll als "immer an wenn ich es brauche" dienen. Ich halte keine 15TB (aktuell) 24/7 online mit einem Stromverbrauch von knapp 50W pro Gerät wenn die Platten runter gefahren sind!
Dafür kann ich super einfach einen Time Schedule vorgeben, wann sich das Teil einschaltet und wann es sich automatisch wieder in den Tiefschlaf (<1W) versetzt. Sollte ich es mal während solch einer Tiefschlaf Phase benötigen, dann kann ich es per Wake On Lan aufwecken (per Web-Interface der Fritzbox oder sogar vom iPhone aus).

So ganz passen die Aussagen hier nicht zusammen und ich habe das Gefühl, dass manche Leute sich noch nicht wirklich mit Materie beschäftigt haben...
 
@DunklerRabe

Du klagst über mangelnde Performance von Fertiggeräten, scheinst aber nicht zu wissen, was diese leisten. Mein DS112+ schiebt an die 90 MByte pro Sekunde lesend durch die Leitung. Reicht mir.

Ich kann es per Smartphoneapp steuern, Bilder, Musik und Videos auf dem Tablet ankucken oder mir einfach nur die Speicherbelegung ansehen. Auch unterwegs außerhalb meines Heimnetzes.

Es verbraucht im idle 7W, ist flüsterleise und fällt aufgrund der Größe nicht einmal sonderlich auf.

Dazu kann es beliebig erweitert werden, ob durch fertige Pakete wie Medienserver, Virenscanner, Webserver, Groupware oder durch eigene Programme und Skripte. Von den ganzen Unternehmensfunktionen wie AD-Integration, LDAP oder Verschlüsselung ganz zu schweigen. Das eigene NAS über das Internet auf ein anderes spiegeln oder nur auf eine angeschlossene USB-Platte? Kein Problem.

Die Software hat eine sehr durchdachte grafische Oberfläche, wird ständig vom Hersteller verbessert und läuft sehr stabil. Es gibt Clients für alle Betriebssysteme und Sicherungssoftware für OS X und Windows. Mein Gerät hat eine Uptime von mittlerweile 40 Tagen und das auch nur, weil ich damals ein Update eingespielt habe.

Der HP Server mag gut sein, wäre mir aber schlicht zu groß, stromhungrig und dazu einfach zu viel Konfigurationsaufwand. Er lädt aber zum Basteln ein, wenn man das denn will.

Will ich nicht.
 
Wow, 90 MB/s lesend...

Sorry, aber das nehme ich nicht wirklich ernst. Mag ja sein, dass es dir reicht und dagegen ist dann auch garnichts zu sagen. Schreibend wirds dann natürlich noch weniger, aber naja...
Hier prallen Anspruch und Wirklichkeit aufeinander, ich bin es schon gewohnt das mein Anspruch i.d.R. über der Wirklichkeit liegt, die bei anderen herrscht.

Was die Größe angeht: Fertige NAS mit 4 Platten haben in etwa den selben Footprint. Die Microserver sind nur etwas höher, weil HP einen 5.25" Schacht über den Platten vorgesehen hat.
Und das mit der Leistungsaufnahme ist ja auch ulkig, fällt das wiederum auch unter den Punkt "Du scheinst aber nicht zu wissen, was die Tatsachen sind!"? :p
 
@DunklerRabe

Ich glaube du verwechselst da etwas. Ob du für deine persönliche Befriedigung einen eigenen Windows Server brauchst, hat nichts mit den Ansprüchen der meisten User zu tun. Fertiggeräte werden nach der Devise Fire&Forget gekauft. Anders als die Käufer solcher Geräte kriegst du schon feuchte Augen, wenn du nur an das Wort Server denkst, denn Server sind ja für richtige Profis. Ein NAS hingegen ist etwas für Anfänger. Gut, dann bin ich ein Anfänger.

Es geht wie so oft im Leben nicht darum, ob man etwas kann, sondern ob man etwas will. Und die allermeisten Anwender wollen ein einfach zu konfigurierendes und sparsames System. Nebenbei bin ich eher erstaunt, dass dir für deine Ansprüche überhaupt der Microserver reicht. Als echter Profi so ein Consumergerät? Ich bitte dich...
 
Du hast nicht ganz unrecht. Ich glaube aber auch, dass es darum geht, ob man bisschen Zeit investiert, ein wenig im Internet was liest und einen Haufen Geld spart und alles hat was man braucht oder einfach mal was kauft was einen eigentlich einschränken würde ohne, dass mans weiß. Jeder wie er will
 
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