News KDE Plasma 5.18 LTS: Desktop-Umgebung sorgt für bessere Bedienbarkeit

SV3N

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Mit KDE Plasma 5.18 LTS haben die Macher ihrer Desktop-Umgebung einen neuen Anstrich verpasst und wollen zudem die Bedienbarkeit noch einmal verbessert haben. Gut vier Monate nach der Veröffentlichung der letzten Hauptversion erhält einer der meistverbreiteten Desktops für Linux-Systeme damit eine sanfte Frischzellenkur.

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Summerbreeze

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Plasma ist richtig klasse.
Bei meinen ersten Linux Gehversuchen mit Gnome etc., bin ich noch verzweifelt.
Aber jetzt?
Ich will nichts anderes mehr.
Wer umsteigen will, sollte sich Plasma wirklich mal anschauen
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzt + Korrigiert)

Rassnahr

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Früher habe ich gnome verwendet aber inzwischen bin ich seit über 2 Jahren plasma user weil ich damit besser arbeiten kann (ohne x extensions nach installieren zu müssen, welche den desktop instabil machen)
 

Discovery_1

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Diesen Desktop kann ich doch meinem Ubuntu-Mate hinzufügen, richtig?
 

rolandm1

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Sehr schön.

Dann bin ich mal gespannt, ob Kubuntu 20.04 den mitbringt.
 

ghecko

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Bin zwar als ehemaliger Gnomer bei XFCE heimisch geworden (KDE war mir damals zu verspielt) aber mittlerweile sieht das richtig sexy aus.
 

Wattwanderer

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Sind GTK Anwendungen so unverzichtbar, dass man die Mühe auf sich nimmt um sie gesondert zu unterstützen? Gnome bemüht sich ja auch nicht um eine bessere Integration von QT Anwendungen?

Ansonten hoffe ich auf eine bessere Skalierung auf dem Bildschirm. Momentan bleiben Artefakte meist in Form von waagerechten Strichen auf dem Bildschirm wenn man die Darstellung skaliert.

Generiert der Menupunkt "Hilfe -> Spenden" nennenswerte Summen? Ja, Geld kann man immer gebrauchen aber so sieht das etwas unwürdig aus. Man stelle sich vor Linux Kernel würde in den Logfiles in unrgelmäßigen Abständen die Bankkontakt für Spenden ausgeben...
 

DeusoftheWired

Fleet Admiral
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Sind GTK Anwendungen so unverzichtbar, dass man die Mühe auf sich nimmt um sie gesondert zu unterstützen? Gnome bemüht sich ja auch nicht um eine bessere Integration von QT Anwendungen?
Teilweise schon. Gimp z.B. oder auch diverse kleinere Tools, wie z.B. das Gnome Disk Utility. Außerdem scheint es so, dass KDE sich mehr um Inklusion bemüht, während andere ;) versuchen, Anwendungen anderer DEs draußen zu halten ;) :D
 

Fortatus

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@Wattwanderer @screwdriver0815
Es scheint, dass das der Unterschied im gesamten GTK/Gnome vs Qt/KDE Universum zu sein scheint.
Wirklich erhellend und erheiternd fand ich folgendes Video

Während im ganzen Talk klar wird, dasa GTK & Gnome nur auf (Debian ;) ) Linux laufen wollen, ist bei Qt Plattformunabhängigkeit Grundvoraussetzung. Zum Schluss in der Fragerunde wird das noch sehr klar.

Ontopic: Gestern abend gab es noch keine Pakete für Tumbleweed, hoffentlich gleich, wenn ich zu Hause bin, schon.
Sie haben mit 5.18 auch eine recht häufige Crash-Quelle von Wayland-Plasma behoben. Und ich nutze nur noch die Wayland-Session. (Wenn auch nicht "Full Wayland", damit kommt noch zu viel andere Software nicht klar.)
 

Mickey Cohen

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ich bin mittlerweile auch auf kde plasma gewechselt. vorher hatte ich es mit gnome und cinnamon probiert. gnome flutscht zwar, ist aber ootb nicht zu gebrauchen und das extensions-system ist eine katastrophe. außerdem ist das touchpad- und mausradverhalten unterirdisch. cinnamon ist was die anpassbarkeit ganz ok, aber eben gnome-basiert (dh. selbe mausproblematik) und hakt teilweise.
kde plasma 5 war lange zeit einfach nur grausam instabil, aber jetzt läuft es perfekt. es flutscht und die maus/das touchpad verhält sich wie unter windows.
Ergänzung ()

Diesen Desktop kann ich doch meinem Ubuntu-Mate hinzufügen, richtig?
ja klar, jede größere distro hält ein kde plasma paket im repo ;)
Ergänzung ()

Sind GTK Anwendungen so unverzichtbar, dass man die Mühe auf sich nimmt um sie gesondert zu unterstützen? Gnome bemüht sich ja auch nicht um eine bessere Integration von QT Anwendungen?
ja, firefox, thunderbird, libreoffice, gimp um nur mal ein paar prominente linux gtk programme zu nennen
 

GIGU

Lieutenant
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Wirklich endlich gut und brauchbar? Schön fand ich es immer und sehr anpassungsfähig.
Kde 5 war weit über zwei Jahre richtig Buggy. Zudem kam es mir in dieser Zeit vor, dass arch (manjaro) mit dem rolling release das einzig richtige für kde war. So spürte man wenigstens, dass bugs gefixt wurden. Kubuntu ging überhaupt nicht ohne eigene updates. Funktioniert nun endlich einen eingermassen guten support für 4k monitore?
Kde 4 habe ich geliebt. Aber kde 5 lief VIEL zu lange SEHR unstabil.
4k, mehrere monitore, dauernde abstürze, einfrieren, zurücksetzen von einstellungen. Es war sehr grausam und ich habe viel zu lange eine chance gegeben.
Hoffendlich machen sie nicht den fehler und knallen bald ein verbuggtes kde 6 raus dass wieder das selbe mitmacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

l00pm45ch1n3

Lieutenant
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Ich bin seit KDE3 weg, und nutze eher XFCE, oder Cinnamon. KDE3 war mir zu instabil mit damaliger ATI Grafik.
Nach KDE3 sind nun viele Jahre vergangen, es hat sich vieles weiterentwickelt.
Ich schaue es mir in Kürze nocheinmal an.
 

Summerbreeze

Lt. Commander
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Wirklich endlich gut und brauchbar? Schön fand ich es immer und sehr anpassungsfähig.
Kde 5 war weit über zwei Jahre richtig Buggy. Zudem kam es mir in dieser Zeit vor, dass arch (manjaro) mit dem rolling release das einzig richtige für kde war. So spürte man wenigstens, dass bugs gefixt wurden. Kubuntu ging überhaupt nicht ohne eigene updates. Funktioniert nun endlich einen eingermassen guten support für 4k monitore?
Kde 4 habe ich geliebt. Aber kde 5 lief VIEL zu lange SEHR unstabil.
4k, mehrere monitore, dauernde abstürze, einfrieren, zurücksetzen von einstellungen. Es war sehr grausam und ich habe viel zu lange eine chance gegeben.
Hoffendlich machen sie nicht den fehler und knallen bald ein verbuggtes kde 6 raus dass wieder das selbe mitmacht.
Ich weiß ja nicht, aber könnten deine Probleme mit dem Monitor auch vielleicht an der Grafik(Karte/Treiber) gelegen haben?
Ich sitze hier an 2 WQHD + 1 FHD Monitoren. Daher kann ich leider nichts zu 4k sagen. Ich kann aber nicht klagen.
Ich bin noch nie vom Start weg, mit einem System so gut zurecht gekommen wie jetzt mit dem aktuellen KDE Plasma.
Windows ist jetzt nur noch 2. Wahl und wird demnächst nur noch als VM für 1-2 Programme laufen.
 

Termy

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Sind GTK Anwendungen so unverzichtbar, dass man die Mühe auf sich nimmt um sie gesondert zu unterstützen? Gnome bemüht sich ja auch nicht um eine bessere Integration von QT Anwendungen?
Naja, es geht ja nicht ums generelle "unterstützen", sondern dafür zu sorgen, dass sie sich nahtlos in den Desktop integrieren, das theme sauber benutzt wird etc.
QT läuft ja auch auf Gnome, sieht aber halt immer wie n Fremdkörper aus, weil Gnome sich die Mühe eben nicht macht.
 

VikingGe

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Zudem kam es mir in dieser Zeit vor, dass arch (manjaro) mit dem rolling release das einzig richtige für kde war. So spürte man wenigstens, dass bugs gefixt wurden.
Naja, ich war ehrlich gesagt wenig begeistert vom frühen Wechsel auf Plasma 5. Es hatte nicht nur haufenweise Fehler (die weitesgehend recht flott ausgemerzt wurden und bei weitem nicht so gravierend wie zu 4.0-Zeiten), es fehlten auch haufenweise Features aus Plasma 4 und Erweiterungen waren auch nicht mehr kompatibel.

Veromix als Ersatz für das Lautstärke-Plasmoid zum Beispiel. War zu KDE4-Zeiten gut, weil man damit recht unkompliziert mehrere Audio-Ausgabegeräte handhaben und Anwendungen einzeln einstellen konnte. Kann das Plasma 5-Lautstärke-Dings inzwischen auch, ja, aber das hat gut zwei Jahre gedauert.

Für Amarok 2 (ja, ich gehöre zu den drei Leuten, die den toll fanden) hab ich bis heute keinen gleichwertigen Ersatz gefunden. Nicht direkt die Schuld von Plasma 5, aber wenn der Port auf Qt5 und die neuen KDE-Libs nicht so aufwändig wäre, wäre das Projekt vielleicht noch am Leben.

Generell sind solche gravierenden Rückschritte in Major-Releases nervig, wenn auch aus Entwickler-Perspektive manchmal nötig. Inzwischen ist Plasma 5 auch richtig gut und das ohne die Probleme von 4.x (v.a. Ressourcenverbrauch und Stabilitöt).
 
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