Kopierspeed zwischen kleinen & großen Dateien groß

Futscher

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Hallo.

Habe eine WD Caviar Green 1,5 TB (32mb Cach) als externe Platte. Habe sie vor einer halben Stunde zusammen gebaut und gleich mal was verschoben/kopiert.
Ps: Ist über eSATA angeschlossen.

Bei ein paar kleineren Datein --> insges. 4,00 GB pendelt er sich auf 45 mb/s ein.
Bei einem Blu ray Ordner --> insges. 46,00 GB pendelt er sich aber nur auf 35 mb/s ein --> Dauer etwa knapp über 20 minuten.

Ist das normal das ab einem Zeitpunkt von größeren Datenmengen der Speed schrumpft ?

Habe noch eine mit USB, die hatte immer max. 25 mb/s, ist schon ein nennenswerter Fortschritt, aber hatte doch etwas mehr erwartet.

UPDATE:

Die 46 GB sind jetzt eine Zeit lang am laufen und der Speed steigt langsam auf 40 mb/s und wird stetig mehr.
Ist das nun normal das der Speed bei großen Datein nur mäßig steigt oder verar***t mich da Windows ?


Gruß
 
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Das hängt davon ab, von welcher Platte Du kopierst und wo die Dateien auf der draufstehen(vorne schnell oder hinten nur halb so schnell :) ) - das hat Einfluss auf die Geschwindigkeit, nicht die Dateigröße
 
Also die daten werden auch von einer SATA Platte geschoben.

Hat sich nun auf 48 mb/s gependelt, sind jetzt gefühlte 15 min gewesen was es gebraucht hat.

Also im großen und Ganzen nicht schlecht.

Aber wenn du sagst das hat auch was mit der anordnung zu tun.

Wird wahrscheinlich eine einzelne Datei mit 46 GB schneller kopiert sein als 1000 Datein mit 46 GB. Kenn ich zumindest auch aus eigener Erfahrung.


UPDATE

Hab jetzt mal ne einzelne mkv datei verschoben mit 4 GB, und der Speed war knapp über 60 mb/s.
Also ne feine Sache.


Gruß und Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist die Zielplatte neu formatiert, wird an den schnellsten Außenbereichen zuerst hingeschrieben. Ist die Platte fast voll, sinkt deren Schreibgeschwindigkeit am Ende auf die Hälfte.

Auf der Quellplatte ist das genauso - dakommt es darauf an, wo die Datei liegt, wie stark sie fragmentiert ist.
Die langsamere der beiden Geschwindigkeiten kommt zum tragen.

Bei kleinen Dateien sind je Datei natürlich auch noch die Indexeinträge/Ordnereinträge zu kopieren, was Zugriffe in andere Plattenbereiche erfordert und die Sache stark verlangsamt.

Mit HDTune kannst Du Dir die Kennlinie der Geschwindigkeitsverteilung je Oberflächenposition beider Platten ansehen
 
Meine erste Platte ist ja USB und von der tu ich jetzt 750GB auf die neue SATA verschieben, schiebt jetzt 33 mb/s, ist auch klar da der Speed nur so schnell ist wie die USB Platte hergiebt.

Aber nachedem diese Sache dann erledigt ist, schiebe ich ja zuküntigt Daten vom Rechner direkt auf die neue Platte und da hat man dann den eSATA Speed :D wie ich vorhin getestet habe mit den ca. 60 Mb/s, und die alte USB Platte hat dann nichts mehr damit zu tun.

Danke für deine ausführlichen Antworten!
 
In deiner Sig steht ja ne 500GB HDD und eine 320GB HDD. Welche denn genau?
Wie Ernst@at schon geschrieben hat, solltest einfach mal deine HDD, von der du kopierst, mit HD Tune testen. Dann siehst du den Speedverlauf der HDD, und dann siehst du im grunde warum eventuell nur so langsam kopiert wird.

Eine alte WD5000AAKS zb, die schafft maximal zb 85MB/s. Aber das ja auch nur am anfang der HDD. Zum ende hin sind es nur noch ca. 40MB/s.
Selbst eine aktuelle wie die WD6400AAKS die ja ca. 115MB/s maximal schafft, erreicht am ende nur ca. 50-60MB/s maximal.

Also daher hängt es eben stark davon ab wo genau die Daten liegen.
 

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@Futscher

Man bräuchte schon etwas mehr Informationen über die Dateigrössen um sowas beurteilen zu können.
 
Ernst@at schrieb:
Ist die Zielplatte neu formatiert, wird an den schnellsten Außenbereichen zuerst hingeschrieben. Ist die Platte fast voll, sinkt deren Schreibgeschwindigkeit am Ende auf die Hälfte.

.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das ist vielleicht bei Double Layer DVDs der Fall, wenn die im PTP verfahren beschrieben werden weil erst der eine Layer, dann der andere Layer dran kommt.

Bei den HDDs werden aber beide Platter gleichzeitg beschrieben, bzw abswechselnd. Guck dir doch einfach mal irgend ein HDTune screenshot an
 
Wo hast Du den Unsinn her?
Die Sektoren sind vom Spurbeginn zum Spurende, unterster zur obersten Oberfläche(Spur) und von äußerstem nach innerstem Zylinder laufend durchnummeriert.
Wenn Du eine Sonderanfertigung hast, dann zeig den HDTune-Bench davon her - ich bin gespannt :D

btw, auch HDDs mit nur einem Platter haben 2 Oberflächen, da müssten schon diese in der Mitte "hopsen"
 
@ThePegasus1979
Das ist nicht richtig. Festplatten arbeiten zylinderweise und deshalb fällt die Transferrate vom Anfang bis zum Ende gleichmäßig ab.
 
Naja, das ist so nicht ganz richtig, die Transferrate sinkt zur Mitte hin, weil ZBR Verwendung findet und die Zonen zur Mitte hin eben kleiner werden.
 
Ernst@at schrieb:
Wo hast Du den Unsinn her?
Die Sektoren sind vom Spurbeginn zum Spurende, unterster zur obersten Oberfläche(Spur) und von äußerstem nach innerstem Zylinder laufend durchnummeriert.
Wenn Du eine Sonderanfertigung hast, dann zeig den HDTune-Bench davon her - ich bin gespannt :D

btw, auch HDDs mit nur einem Platter haben 2 Oberflächen, da müssten schon diese in der Mitte "hopsen"

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@Mueli
Wen und welche Aussage meinst du? Es ist schon richtig, dass ZBR damit was zu tun hat. ZBR ist im Grunde aber nur für die Abstufung verantwortlich. Prinzipiell arbeiten Festplatten zylinderweise wobei Zonen helfen die Festplattenkapazität besser auszunutzen.
 
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Die Aussage über die Cylinder-Organisation. Genau genommen ist es der Umstand, dass die Cylinder zur Mitte hin weniger Sektoren besitzen, der Grund warum die Datenrate zur Mitte hin abnimmt. Die ganze Organisation nennt man ZBR um annähernd gleiche Verhältnisse über alle Cylinder zu haben.
 
€ThePegasus1979: Träum weiter - eine HDD mit 4 Platter ist dann bei Dir ein Quattro oder ein Okto?
Platten mit nur einer Daten-Oberfläche gibt es nicht mehr, seitdem man keine Servooberfläche mehr zum Positionieren verwendet.
Früher hat man das in HD Tach immer sehr schön gesehen
bis der Fehler bereinigt wurde, dass der zuerst die geraden und dann die ungeraden Sektoren getestet hat? :p
Oder war das ein Diskettentest? Bei dem fällt es aber nach innen nicht ab

Man kann ja nie ausschließen, dass irgendein Verrückter mal solche HDDs auf den Markt gebracht hat, seit es HDDs gibt (~1970) war das aber mMn schon immer so wie heute - weil ein seek(Armbewegung) wesentlich länger dauert als eine Aktivierung eines Kopfes, der schon auf der Spur läuft

@Mueli: Du zäumst das Pferd am Schwanz auf - die Bitdichte je Zoll ist auf heutigen HDDs außen und innen gleich hoch; die inneren Spuren ziehen mit langsamerer Geschwindigkeit am Kopf vorbei, weil sie kürzer sind, haben weniger Daten darauf Platz - deswegen ZBR - zur Ausnutzung der maximalen Bitdichte über die ganze Oberfläche.
Der Sektorabstand ist innen genauso groß wie außen
 
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@ThePegasus1979
Vereinzelt gab es tatsächlich Festplattenmodelle, die so arbeiteten, wie du beschrieben hast. Das waren allerdings Ausnahmen von der Regel. Ich beschäftige mich seit 1995 mit Computern. Seit dem habe ich die von dir beschriebene Arbeitsweise nur bei einer einzelnen Festplattenserie (von IBM glaube ich) gesehen und das war in den späten 90ern. Alle anderen, vor allem die Laufwerke mit Mainstream-Anschlüssen (ATA, SATA), arbeiten nach dem Prinzip, das hier von allen anderen (inkl. mich selbst) beschrieben wurde.

Das kannst du sowohl mit HD-Tach als auch HD-Tune und allen anderen derartigen Low-Level-Benchmarks überprüfen.

/Edit
@Mueli
Ja, da gebe ich dir Recht.
 
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Ja , IBM hatte mal ein paar Disk's wo dann wieder von den inneren Spuren gezählt wird, habe da irgendwo noch andere PIC's.
 
Lag ich ja mit "irgendein Verrückter" nicht soweit daneben.
Lustig scheint mir aus dem Bild des Vorposters herauslesen zu können, dass sie von der anderen Oberfläche offensichtlich nur jede dritte Spur verwendet haben.
Wohl, weil sie eine 9,6GB Platte auf 6,4 downsizen taten

Merkwürdig - laut Datenblatt 2 Platter und 4 Oberflächen/Köpfe
von der Media Transfer Rate 69-118Mbit/s könnte es auf das Bild hinkommen, selbst die 12 Recording zones sind erkennbar
 
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Alternate 4
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