Kopiervorgang macht Festplatte dicht

ntloader

Commander
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2.502
Hi,

ich hab in meinem PC drei Platten.
C: 250 GB SSD
D: 2000GB HDD von WD
E: 2000GB HDD von WD

Wenn ich jetzt von D: nach E: sagen wir mal eine 10GB große Datei kopiere dauert das ja ein paar Minütchen. Wenn ich in der gleichen Zeit nun noch ein MP3 oder Video abspiele, das auf E: liegt ruckelt das Video bzw. das Lied ohne Ende.
Ist sowas normal? Also ich meine, dass ein normaler Kopiervorgang die Platte so dicht macht, dass sonst nichts mehr geht? Woran kann das sonst liegen?
Betriebsystem ist Windows 7 SP1 x64.

Grüße, ntgamer
 
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Hä? Was willst du mir sagen?
Noch was anderes kurioses. Wenn ich während dem Kopiervorgang gleichzeitig auf der SSD C: noch eine Datei mit ein paar MB größe entpacke ist das auch kriechend langsam.
 
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du hast dich im 1.post verschrieben frei statt drei.. das problem was du schilderst ist mir auch schon aufgefallen allerdings auf einer festplatte kopiert, da ich nur eine hab
 
Hallo,
das kommt sicher auch auf den Player an. Festplatten mögen parallele Zugriffe gar nicht, verlieren da extrem an Leistung (weil der Lesekopf andauernd hin und her springen muss, was sehr lange dauert). Wenn man einen Player hat, der sehr wenig Pufferspeicher verwendet, dann muss zwangsweise sehr oft auf die Platte zugegriffen werden. Da die Platte aber gleichzeitig noch mit kopieren beschäftigt ist, kann es dann durchaus sein, dass das nächste Datenpaket den Player zu spät erreicht und das Video/die MP3 daher ruckt (steht bis das Datenpaket da ist).
Das Problem ist bei HDDs wie gesagt technisch bedingt, weil die Dauer, bis ein Datenpaket gelesen wird, relativ hoch ist (der Lesekopf muss in Position gebracht werden und dann muss auch noch die Magnetscheibe richtig hin gedreht werden, damit der Lesekopf genau über den Daten schwebt, die er haben will; das dauert üblicherweise um die 12ms für 7200U/min Platten).

Wenn du also im Player einen Puffer einstellen kannst, dann dreh den mal höher. Dadurch wird mehr Ram vom Player belegt, dafür sollte aber das Ganze besser laufen.
M.f.G.
 
Das Entpacken kann je nach SSD durchaus langsam ablaufen (kommt auch auf den Befüllungsgrad der SSD an).

Das Kopieren zwischen zwei ähnlich (gleich) schnellen Festplatten kann diese natürlich voll auslasten. Da kann es durchaus passieren, dass ein nebenherlaufendes Video ruckelt.

edit: @ Oberst08 : perfekt erklärt, super!
 
@Wiesi:
Wenn ich nebenher (auf andere Platten) nichts kopiere und auf der SSD die gleiche Datei entpacke, ist das mindestens 10x so schnell.

MP3 Player ist Winamp, Videoplayer ist Windows Media Player.
 
Meine Vermutung wäre da der Arbeitsspeicher, aber irgendwie müsste der doch viel schneller sein, als die Platten, selbst wenn es sich um ne SSD handelt ^^
 
Oberst08 hat das sehr gut beschrieben, normalerweise sollte in deiner Konstellation das abspielen einer MP3 kein Thema sein. Wenn aber, aus welchen Gründen auch immer, viele gleichzeitige Zugriffe auf der Platte stattfinden (und das ist bei dir der Fall, warum auch immer) dann kommt es zu dem Problem was du beschreibst.

Das kann man nun analysieren, sich damit abfinden oder andere Software ausprobieren.

Der Arbeitsspeicher, hat damit rein gar nichts zu tun.
 
Warum sollten so viele gleichzeitige Zugriffe standfinden? Ist n ganz normaler Kopiervorgang. Außerdem ist die C: Platte ja nicht vom Kopiervorgang betroffen und die ist dann auch langsam. Die Antworten die bislang kamen konnte das alle nicht erklären.
 
Ganz einfach :D:
Seit Windows Vista wird eine Dateioperation wenn möglich ohne Unterbrechung durch andere Dateioperationen ausgeführt. Wenn nun jetzt eine Datei kopiert wird und dadurch der Vorgang sehr lange dauert, dann kann ein kleiner Lesezugriff wie das bei MP3 abspielen sehr verzögert werden -> ruckeln

Unter Windows XP war das kein Problem, da wurden maximal 4 KB auf einmal gelesen, dann wurde der nächste HDD-Befehl genommen, auch wenns Suboptimal war, ähnlich eines Schedulers wurden dadurch lange Latenzzeiten vermieden.

Ne Lösung hab ich allerdings dafür nicht...
 
ntloader schrieb:
Warum sollten so viele gleichzeitige Zugriffe standfinden? Ist n ganz normaler Kopiervorgang. Außerdem ist die C: Platte ja nicht vom Kopiervorgang betroffen und die ist dann auch langsam. Die Antworten die bislang kamen konnte das alle nicht erklären.

Nun, ich habe schon Software gesehen, die eine Festplatte regelrecht Vergewaltigte. Während die Konkurrenz-Software bei exakt gleicher Aufgabe, die Platte erheblich weniger belastete.

Wenn WinAmp meint es muss alle 0,01 Sekunden Takt einen Block von der Platte lesen, anstatt das gesamte File im RAM zu parken, dann hast du ganz schnell ein Problem in deinem Scenario.

Das mit C: habe ich allerdings überlesen. Was ist den das für ein Mainboard? Und kannst du mal mit Process Explorer einen Screenshot machen während du das Problem reproduzierst?
 
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Von was genau im Process Explorer hättest du gerne einen Screenshot?
 
Hier bitteschön:

Während ich den Screenshot gemacht habe lief ein kopiervorgang von d: nach e: und ich hab auf c: eine größere datei entpackt.
 
Nichts ungewöhnliches zu sehen, ich habe es mal gehabt das die DPCs Mörder CPU Last erzeugt haben.

Was für ein Mainboard hast du noch gleich?

Wie gesagt, das ganze kann man nun analysieren, sich damit abfinden. Perfmon ist ein Tool was weiter helfen würde, aber das ist nichts für Anfänger.
 
Ich schwöre schon seit Jahren auf ein Tool namens Clevercache von O&O Software was die Harddiskzugriffe spürbar vermindert. Bei vielen Diskoperation kann man sogar sehen das das Dauerleuchten der HDD-LED abgelöst wird durch ein alle paar Sekunden kurzes Aufflackern der LED wenn man das Tool installiert. Ob es im konkreten Fall hilft kann ich natürlich nicht sagen.
 
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Alternate 1
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