Lebenstraum nie erfüllt - Fehler?

Nein das ist falsch, den gibt es mittlerweile auch tauglich mit starken Einschränkungen, für aktive Soldaten.
 
Im Rahmen des Weiterverwendungsgesetzes oder was? Ansonsten wäre das etwas unsinnig, verwendungsfähig mit starken Einschränkungen wurde für Aktive vor garnicht so langer Zeit erst abgeschafft.
 
Ne, aber das gibts wirklich. Allerdings kenne ich es bisher nur von Wiedereinstellern. Gibt es aber auch bei ungedienten.

Dabei geht es hauptsächlich um den Fachdienst, wenn man einen sehr stark gesuchten Beruf hat. Kommt natürlich auch auf das Gebrechen an. Ist zwar selten, aber es kommt vor.

Ein guter Freund von mir kam so damals als WE zum Bund. Er war Elektroniker und hatte einen Techniker und hatte Problem mit einem Bänderriss. Er wurde T6 udn ist heute Oberfeldwebel.


Natürlich sollte man sich dann im klaren sein, das man da vor jedem Lehrgang, Einsatz usw. noch "rausfliegen" kann.
 
Smash32 schrieb:
Ich glaube nicht das du mich über ein paar Zeilen aus dem Internet einschätzen kannst.

Ich geb dir einen Rat, ich habe 5 Freunde von denen sind 5 zum Bund gegangen und 3 haben sich verpflichtet SAZ 12 die anderen habens verlängert.

Nach 3 Jahren habe ich immernoch 5 Freunde davon ist nur noch 1er beim Bund und er sucht jetzt langsam auch nach was neuem.

Die Moral von der Geschicht - Bund geil am Anfang später nicht.
 
Ulukay schrieb:
Wie man nur Bauernopfer als Lebenstraum haben kann.
[ ] Dein Beitrag war hilfreich :rolleyes:

Meine Güte, eröffnet doch einen eigenen Thread um euch über die "plöden" Soldaten aka Bauernopfer zu unterhalten. Dem TE ist mit solchen sinnfreien Einzeilern nicht geholfen.
 
Wie alt bist du denn überhaupt, dein Geschreibe hier klingt für mich sehr infantil ?
Und eines kannst du mir glauben, du hast dich bis jetzt noch nicht wirklich mit dem Beruf des Soldaten oder dem Militär auseinandergesetzt !

  • Du willst SaZ 8/12 werden ?
    Warst du denn schon im ZNwG...nein...alleine daran könnte dein Lebenstraum schon scheitern.
    Du scheinst mir leichte Beute für die Psychologen zu sein...

  • Du willst zu den Fallschirmjägern ?
    Toll, das wollen alle...die sind quasi voll und können sich die besten raussuchen.

  • Du willst SaZ 8/12 im Truppendienst machen...und danach (wenn es nix wird mit dem BS) ?
    Mit irgendeiner billig ZAW und ohne Berufserfahrung willst du dann mit 30 durchstarten oder was, was sind deine Ziele für die Zeit nach der Bundeswehr ?

  • Aber aber meine Freundin...
    Und du willst Soldat sein, wohl eher (noch) nicht !

Tu dir und der Bundeswehr einen gefallen, mach erst mal deine Ausbildung fertig und werde etwas reifer und selbstbewusster.
Auch mit 25+ kann man noch zur Bundeswehr.
 
Ich habe nur die ersten ~20 Posts gelesen.

Erkläre mir doch bitte Mal warum Bund UND Freundin nicht gehen sollte? Du hast auch beim Bund einen geregelten Arbeitstag. Selbst wenn du auf einen Ausbildungsposten kommst, bist du in mindestens 40 Wochen im Jahr schön um 5 zu Hause. Wenn du ins Ausland gehst, bist du nach spätestens 6 Monaten wieder zurück. In diesen 6 Monaten musst du 2 längere Urlaube nehmen. Einige wenige Male im Monat gibts eben freiwillige Nachtdienste.
Kasernen und Dienstposten gibt so gut wie in jeder Stadt. Wenn du in der Funktion "Soldat" wirklich aufgehst, musst du eben zum richtigen Zeitpunkt gewissen Zugeständnisse (Dienstreisen, Dienstposten, Tätigkeiten,...) machen.

Jeder, mich eingeschlossen, hat andere Zugänge zum Thema Arbeiten beim Bund/Heer. Hier kursieren auch einige offensichtlich falschen Vorstellungen.....

Leb doch einfach dein Freiheitsbedürfnis aus!:)
Ich verstehe dich schon. Mir hat meine Milizzeit bei den Fernmeldern auch sehr gut gefallen. Letztendlich ist doch alles anders gekommen: Wenn ich auch in den nächsten 3 Jahren nicht mehr zum Heer zurück gehe, verliere ich meinen Milizsoldatenstatus.

Die Moral von der Geschicht - Bund geil am Anfang später nicht.
Manche Erfahrunen muss man selbst machen - besser früh als (zu) spät. Da helfen auch 100 gutgemeinte Ratschläge nicht.


EDIT: Eine kluge Entscheidung beinhaltetet immer einen Plan B: Mach deine Ausbildung JETZT fertig und geh dann zum Bund. Mit zwei abgebrochenen Ausbildungen und einer gescheiterten Bundesheerkarriere siehts nämlich spätestens anfang 30 wirklich beschissen aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sherman123 schrieb:
Wenn du ins Ausland gehst, bist du nach spätestens 6 Monaten wieder zurück. In diesen 6 Monaten musst du 2 längere Urlaube nehmen.

Das ist die Theorie, die Praxis sieht anders aus. Gerade in den besonders eingespannten Verbänden (z.B. eben die Fallschirmjäger oder auch die für den Feldlagerbetrieb zuständigen Pioniere) sind 2000 Einsatztage pro Nase keine Seltenheit. Da sieht es für manche so aus, dass sie seit Jahren die Hälfte des Jahres im Einsatz sind, zwischendurch Heimaturlaub gibt es nicht. Dass da die Scheidundgsraten weit über dem Durchschnitt liegen ist nicht verwunderlich. Die liegt mittlerweile so um die 70%.


Sherman123 schrieb:
Kasernen und Dienstposten gibt so gut wie in jeder Stadt.

Schon lange nicht mehr, und mit der Strukturreform werden es nochmal weniger.
 
Zudem kann man als Soldat sowieso versetzt werden. Und Lehrgänge und Ausbildungen finden sowieso in ganz Deutschland statt.

Wer vor Ort gebunden ist, und nicht bereit ist umzuziehen oder unter der Woche nicht immer zu Hause zu sein, für den ist der Beruf sowieso nichts.
 
@ Noxiel

Ich habe nie behauptet mich auszukennen, sondern nur meine persönliche Meinung geschildert und ja ich halte nichts von dem Laden. Es ist mir durchaus klar, dass man in 23 Tagen nur Bruchstücke von der BW kennenlernt, aber das hat mir auch gereicht!
Ich habe mich gefühlt wie im Gefängnis und wurde von meinem Bekanntenkreis belächelt nach dem Motto: "Wir haben es Dir gesagt!"

Ich wurde nach meiner Meinung gefragt, nicht mehr und nicht weniger!
 
Eben drum sollte man sich dann auch raushalten, weil 23 Tage sind nicht aussagekräftig.

Zudem dürfest du GWDL gewesen sein, vermutlich und der Grundwehrdienst war eben Pflicht.

Wie sagte unser Hptm damals immer: "Wenn ihnen die Wehrpflicht nicht passt, dann wanderen sie doch aus
 
Jut.

Und wegen solchen Sprüchen mag ich den Laden nicht ;)!
Verweigern aus Gewissengründen ist/war total veraltet, daher sollte es in meinen Augen eine vernünftige Reform geben, die den Wehrdienst überarbeitet.

Aber das ist ein anderes Thema und damit bin ich raus!
 
War die letzten Tage sehr eingespannt da es um den 1 Mai herum viel zu planen und tun gab.
Zusammengefasst versuche ich mal auf alles was aktuell geschrieben wurde zu antworten.

Ich bin 19 Jahre alt und ich will meine Ausbildung erst fertig machen.
So hätte ich nach der Bundeswehr also die Möglichkeit irgendwas im Kaufmännischen Bereich aus zu üben.
Ja, Freundin und Bundeswehr ist für mich sehr schwer gemeinsam zu vereinbaren, später wäre das warscheinlich leichter, aber in der Zeit von ich nenne es mal "Jugendbeziehung" ist das noch nicht so einfach.
Und das mit dem nach der Arbeit nachhause würde nur nicht passen wenn ich wirklich das machen würde was ich möchte, weil der Standort von hier gute 150-200km entfernt ist und ich das nicht jeden Tag / Nacht fahren wollen würde.

Und @ Spacepilot, kann sein das es so ist, habe aber noch nie etwas davon gehört.
 
Gerade wenn du noch so jung bist, kann ich nur dazu raten noch etwas zu warten. Von nicht erfülltem Lebenstraum kann da noch nicht die Rede sein, dazu hast du einfach noch genug Zeit. Meine Sicht auf Welt und Leben hat sich gerade in dieser Zeit zwischen nach dem Abi mit anschließendem Bund und jetzt nach Studium, ernsthafter Beziehung und erster Berufserfahrung enorm verändert.
Kann natürlich sein, dass man eher in der "echten Welt" ankommt, wenn man nur MSA (oder wie auch immer das heutzutage überall heißt) gemacht hat. Das kann ich nicht beurteilen. Wie bereits erwähnt, mit 19 wäre ich auch fast in eine Bundlaufbahn gerutscht und bin rückblickend heilfroh, dass es anders kam. Vor allem deshalb, weil ich mein Leben frei gestalten will und nicht im Zweifel an Befehle von irgendwelchen Hirnis gebunden bin (genug davon gesehen in der Bundzeit).
Ich würde daher dazu raten, mindestens noch 3 oder 4 Jahre mit der Entscheidung zu warten, um zu sehen, ob es im zivilen Leben nicht doch ganz angenehm ist.
 
Smash32 schrieb:
War die letzten Tage sehr eingespannt da es um den 1 Mai herum viel zu planen und tun gab.
Zusammengefasst versuche ich mal auf alles was aktuell geschrieben wurde zu antworten.

Ich bin 19 Jahre alt und ich will meine Ausbildung erst fertig machen.
So hätte ich nach der Bundeswehr also die Möglichkeit irgendwas im Kaufmännischen Bereich aus zu üben.
Ja, Freundin und Bundeswehr ist für mich sehr schwer gemeinsam zu vereinbaren, später wäre das warscheinlich leichter, aber in der Zeit von ich nenne es mal "Jugendbeziehung" ist das noch nicht so einfach.
Und das mit dem nach der Arbeit nachhause würde nur nicht passen wenn ich wirklich das machen würde was ich möchte, weil der Standort von hier gute 150-200km entfernt ist und ich das nicht jeden Tag / Nacht fahren wollen würde.

Und @ Spacepilot, kann sein das es so ist, habe aber noch nie etwas davon gehört.

Wer sagt dir denn das du an deinen Wunschstandort kommst? Es wird mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit so sein, das AGA und die die neue Einheit an "deinem" Standort sind.

Du wirst da eingeplant wo du gebraucht wirst, und das kann auch im äußersten Süden sein und zum Lehrgang geht es dann wieder in den Norden. 200km vom Standort weg ist für Bundeswehrbegrifft schon fast vo der Haustür.

In Zeiten wo Standorte geschlossen werden ist es schwachsinnig sich auf einen Sto. zu versteifen. Aber das weißt du ja eh besser.
 
Ich hab nie behauptet das ich irgendwas besser wissen würde.
Und ich weiß nur wo ich Lust zu habe und wo ich keine Lust zu habe, wenn ich Lehrer werden will, möchte ich auch nicht irgendwo als Busfahrer angestellt werden und so würde ich wenn ich zu den Fallschirmjägern will auch nicht z.B bei den Pionieren als LKW Fahrer arbeiten wollen.
 
Hast du dir schonmal überlegt zur Berufsfeuerwehr zu gehn?
Ich war beim Bund und hab nen guten Kumpel bei der Berufsfeuerwehr.
Ich glaube in Sachen Kameradschaft, Ehrlichkeit, Zusammenhalt sind die Feuerwehrleute den Bundlern was voraus, weil es wirklich immer in einem Trupp geht.

Zeitlich passt es auch auf jeden Fall besser als die Bundeswehr. Du hast zwar Schichtdienst z.T. 24 Stunde oder mehr, dafür danach wieder dementsprechend frei.


Edit:
Bei einem kannst du dir sicher sein: Du wirst beim Bund viel Zeit mit Langeweile und Rumsitzen verbringen. Die Ausbildung wird sicher einigermaßen spannend sein und abwechslungsreich.
Danach allerdings musst du ja zwangsläufig was andres machen. Jeden Tag Fallschirmspringen is nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Smash32 schrieb:
Ich hab nie behauptet das ich irgendwas besser wissen würde.
Und ich weiß nur wo ich Lust zu habe und wo ich keine Lust zu habe, wenn ich Lehrer werden will, möchte ich auch nicht irgendwo als Busfahrer angestellt werden und so würde ich wenn ich zu den Fallschirmjägern will auch nicht z.B bei den Pionieren als LKW Fahrer arbeiten wollen.

Ich will, ich will, wie ein kleines Kind.

Zum einen sind die Fallschirmjäger überlaufen, zum anderen muss man dafür auch körperlich geeignet sein.

Wenn du die Eignung nicht bekommst, oder keine Stelle für dich da ist, was ich hoffe, dann wirde es nichts mit der Bundeswehr. Dann hat die Bw eben auch keine Lust auf dich
 
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