Leichter Infarkt, was nun?

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@ hummerfisch: was soll der Thread dann eigentlich, wenn deine Meinung schon von vorn herein festzustehen scheint? Jeder rät dir zum KH und du beharrst drauf, dass die sich dort geirrt haben. Du weißt es nicht. Wir wissens nicht. Wer außer den Leuten im KH soll es denn wissen?
 
Das Alter wird so angezeigt.
 
@Gauder

Was soll ich in einem Krankenhaus, wenn's mir (wieder) gut geht. Ich weiß, dass ich irgendwann an diesen Sch*** wohl sterben werde. Mein Vater, Opa und Uropa sind schon daran gestorben. Hast Recht, irgendwie ist dieser Thread sinnlos (zumindest für euch), aber ich hätte trotzdem gern gewußt, was ihr an meiner Stelle gemacht hättet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder auf die "Engel in Weis" hört. :freak:
 
hast du dich mal informiert, was ein infarkt bedeutet?

sei froh, dass dein freund dich ins krankenhaus gebracht hat. jede minute, die ohne behandlung vergeht, stirbt da immer mehr gewebe ab. und das kann dir auch mit 35 schon passieren, gibt ja schließlich auch schon 20 jährige, die krebs bekommen. jedes jahr bekommen mehrere 10.000 leute in deinem alter einen herzinfarkt in deutschland. typische symptome bei einem herzinfarkt sind, dass der schmerz nicht nur im brustkorb ist, sondern sich auch in vielen fällen auf die schultern oder den linken arm ausbreitet.


und ja ich hätte auf die lieben ärzte gehört, da ich gerne noch ein paar medis (beta-blocker usw.) bekommen hätte, um möglichst wenig nekrotisches herzgewebe zu haben. man muss sich ja nicht direkt, wie von den ärzten viell. gefordert, noch mal lange krank schreiben lassen. aber wenigstens wär ich noch ein bisschen da geblieben, einfach um den genauen befund abzuwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange du noch antwortest hast du doch alles richtig gemacht.
 
hummerfisch schrieb:
aber ich hätte trotzdem gern gewußt, was ihr an meiner Stelle gemacht hättet.
Das versuchen wir dir doch die ganze Zeit zu sagen.
Im Prinzip wäre jeder hier im KH geblieben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder auf die "Engel in Weis" hört.
ähm, doch.


Wenn deine Vorfahren daran schon gestorben sind, dann sollte man erst Recht nicht leichtsinnig damit umgehen.
 
Ist dir dein Leben keine paar Stunden an Untersuchungen wert? Meinem Opa gings auch immer gut, bis die Ärzte seine vom Krebs zerfressene Prostata bemerkten, weil er sich endlich nach etlichen jahren(!) breitschlagen ließ doch mal ins KH zu gehen und sich untersuchen zu lassen. Mit 35 sollte man etwas vernünftiger sein:rolleyes:
 
Wenn dein Kumpel ein echter Kumpel wär, würde er dich ins Krankenhaus zurück schleifen...
 
Tja, was soll ich dann in Zukunft machen? Wenn meine Firma davon richtig Wind bekommt (was wohl heute der Fall sein wird:freak:), bin ich meinen Job als Fensterputzer los. Aber ich brauch' das Geld.:( Werde wohl doch morgen (bzw. heute, schlafen ist nicht mehr) arbeiten.

Danke schonmal an Alle!
 
Geh wenigstens zum Arzt, laß dich untersuchen und zu einem Kardiologen überweisen der dich dann nochmal richtig checkt. Das Alter ist nicht so wichtig, ich kenne auch Menschen die ähnliches schon mit 38 hatten.
Gute Besserung.
Gruß
 
Also lieber arbeiten und eine ungewisse Zukunft - oder sich durchchecken lassen und versuchen mit dem Chef zu reden? Ist schwer, aber auf längere Zeit wird dir die 2. Variante sicher besser bekommen.
 
Medizinisch-Psychologisch nennt man deinen Zustand Unawareness.

Die Mangeleinsicht in eine vorhandene Tatsache und die richtigen Konsequenzen daraus ziehen, um zu Handeln (ob nun tatsächlich Infarkt oder kurz davor/danach ist dabei unerheblich).
Verdrängung pur. Ergebung in sein Schicksal. Der Papa, Opa, Uropa hat es ja auch gehabt. Werde eh daran sterben. Klar. So schon.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit auf Ärzte hören oder nicht zu tun.
Sondern mit Eigenverantwortung und Verstand.

Entweder du bleibst am PC, machst es wie bisher und ergibst dich - wie bisher.
Oder du machst dich kundig, übernimmst Eigenverantwortung und eröffnest dir damit selber die Chance etwas dagegen zu tun und versuchst dein "Schicksal" mitzugestalten.
Du bist beileibe nicht der erste Mensch mit Infarkt/Infarkt Risiko. Dies ist eine der best-therapierbaren Erkrankungen - mit dem dichtesten Betreuungsnetz in Deutschland. Auf allen Ebenen. Viele nehmen das wahr und leben normal weiter mit guter Lebensqualität, aber mit dem Wissen, was sie tun und was lassen müssen.
Der Thread hier ist da wirklich kontraproduktiv. Auch wenn du es anders sehen magst.
 
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