Mondgesang
Lt. Commander
- Registriert
- Dez. 2023
- Beiträge
- 1.496
Liebe Freunde,
wir alle kennen vorgefertigte "leichte" Linux-Distros die schon so voreingestellt kommen, dass sie wenige Dinge mitbringen, wenig Unnützes (subjektiver Begriff, ich weiß) out of the box haben und somit wenige Ressourcen brauchen. MX-Linux, Puppy Linux, Bunsen, Lubuntu, Q4OS etc.
Dann gibt es welche, die erfahreneren Nutzern die Chance geben, von Grund auf ein System aufzusetzen. So leicht oder vollgeladen, wie man es eben haben möchte. Arch, Gentoo, LinuxFromScratch etc.
Was ist aber mit der Variante, eine "normale" Distro zu nehmen, und sie von "Ballast" zu befreien? Ich denke da an Windows 10. Frisch installiert entfernt man erstmal die ganze CanyCrush Grütze aus dem Startmenü, geht in die Apps und deinstalliert diese ganzen Smartphone, Hilfecenter, OneDrive, bla bla. Dann geht man in die Services und deaktiviert allerlei Kram, wenn man denn weiß, was man da tut. Auch in der Registry kann man hier und da Dinge deaktivieren und das System wird merklich flotter und weniger hungrig.
Jetzt stelle ich mir als reines Beispiel ein richtig dickes Ubuntu 26.04 LTS mit allem PiPaPo vor. Nonfree-Treiber für Nvidia etc, Multimediacodecs, alles dran, alles drin. Kann man daraus, ein "leichtes" System machen?
Ich erinnere mich mal, dass ich in einer VM mal mit Ubuntu oder Debian rumgespielt habe. Dort habe ich in Synaptic alle Pakete angeschaut, nachgeschaut, was sie so machen etc. Und die Folgen des Entfernens waren von bis. Manche Pakte konnte man entfernen und nichts wurde in Mitleidenschaft gezogen. Bei manchen Paketen jedoch stand dann bei den "Diese Komponenten werden ebenfalls deinstalliert" so Sachen wie einfach mal der GNOME Desktop
Ein kleines Fitzel haut einem den ganzen Desktop auseinander, weil Abhängigkeit. Da verwarf ich die Idee, zu versuchen, eine normale Distro leichter zu machen.
Hatte ich lediglich den falschen Ansatz? Geht man sowas anders an? Es ist eine rein technische Frage der Machbarkeit und der Umsetzung. Bitte schlagt mir keine alternativen Distros vor.
wir alle kennen vorgefertigte "leichte" Linux-Distros die schon so voreingestellt kommen, dass sie wenige Dinge mitbringen, wenig Unnützes (subjektiver Begriff, ich weiß) out of the box haben und somit wenige Ressourcen brauchen. MX-Linux, Puppy Linux, Bunsen, Lubuntu, Q4OS etc.
Dann gibt es welche, die erfahreneren Nutzern die Chance geben, von Grund auf ein System aufzusetzen. So leicht oder vollgeladen, wie man es eben haben möchte. Arch, Gentoo, LinuxFromScratch etc.
Was ist aber mit der Variante, eine "normale" Distro zu nehmen, und sie von "Ballast" zu befreien? Ich denke da an Windows 10. Frisch installiert entfernt man erstmal die ganze CanyCrush Grütze aus dem Startmenü, geht in die Apps und deinstalliert diese ganzen Smartphone, Hilfecenter, OneDrive, bla bla. Dann geht man in die Services und deaktiviert allerlei Kram, wenn man denn weiß, was man da tut. Auch in der Registry kann man hier und da Dinge deaktivieren und das System wird merklich flotter und weniger hungrig.
Jetzt stelle ich mir als reines Beispiel ein richtig dickes Ubuntu 26.04 LTS mit allem PiPaPo vor. Nonfree-Treiber für Nvidia etc, Multimediacodecs, alles dran, alles drin. Kann man daraus, ein "leichtes" System machen?
Ich erinnere mich mal, dass ich in einer VM mal mit Ubuntu oder Debian rumgespielt habe. Dort habe ich in Synaptic alle Pakete angeschaut, nachgeschaut, was sie so machen etc. Und die Folgen des Entfernens waren von bis. Manche Pakte konnte man entfernen und nichts wurde in Mitleidenschaft gezogen. Bei manchen Paketen jedoch stand dann bei den "Diese Komponenten werden ebenfalls deinstalliert" so Sachen wie einfach mal der GNOME Desktop
Hatte ich lediglich den falschen Ansatz? Geht man sowas anders an? Es ist eine rein technische Frage der Machbarkeit und der Umsetzung. Bitte schlagt mir keine alternativen Distros vor.