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Lightroom und Bildbearbeitung: ist der Rechner noch schnell genug?

wolkentreiber

Lt. Junior Grade
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Jan. 2010
Beiträge
432
Hallo,

ich nutze meinen mittlerweile 4 Jahre alten Rechner hauptsächlich für die Bildbearbeitung in Lightroom und Photoshop.

Meine Komponenten sind:

CPU: Intel Core i7-2600K CPU @ 3.40GHz übertaktet auf 4GHz
Board: Gigabyte Z68XP-UD3 F10
GPU: Gigabyte NVIDIA GeForce GTX 570
RAM: 2 x 4GB Kingston HYPER-X KHX1600-C9
Power: BQT E8-CM-580W


Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir ein neues System zusammenstellen soll, da sich bei der CPU ja in den letzen Jahren viel getan hat. Auch ist meine Grafik nicht mehr die beste...

Ich nutze den Rechner hauptsächlch für die Bearbeitung von Bildern und Office. Weiterhin verwalte ich meine Videosammlung inkl. Rippen und Konvertieren (Handbrake und MakeMkv).

Was meint Ihr? Alles so lassen oder was verbessern?
 
Kauf dir ne SSD wo du deine Bibliothek drauftust und du wirst Wunder sehen ;)

Die SSD langt noch volkommen aus und an der GPU würde ich auch nicht viel machen ;)
 
wolkentreiber schrieb:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir ein neues System zusammenstellen soll, da sich bei der CPU ja in den letzen Jahren viel getan hat. Auch ist meine Grafik nicht mehr die beste..

Bei den CPUs hat sich nicht wirklich viel getan ...

Bei dem System würde eine SSD erstmal am meisten bringen.
 
Wie meine Vor"redner" eine SSD und den Arbeitsspeicher zum Rippen... verdoppeln!
 
also ne SSD für das C:\ Laufwerk, wo ich neben den Programmen auch die Bibliotheken ablegen kann...? Ich habe zwar ne SSD für das C:\ Laufwerk, allerdings ne alte von Crucial M4-CT128M4SSD2. Die ist proppe-voll.
Bilder- und Videoverzeichnisse habe ich auf verschiedenen Platten in meinem Rechner liegen, das sind aber alle keine SSD.

Was ist denn gerade so "state of the art"? Was sollte es sein? Wie groß und wie schnell?
 
Nimm ne Samsung 840 Evo (850) oder ne MX1000 von Crucial. Ich würd direkt in ein 512Gb Modell investieren.
 
CPU und Mainboard sind immer noch Weltklasse. Bedenkt man die Möglichkeit des Übertaktens, bist du auf Augenhöhe mit einem Aktuellen Hasswell System. Ich behaupte mal, deine CPU bei 4GHz Takt ist so schnell wie ein aktueller Xeon E31231 v3,

SSD und gut 😊 Kapazität entsprechend dem Budget, dürfen gern 480/512GB bzw 960/1024 GB sein.

Die M4 kannst du dabei ruhig weiterverwenden, im Bereich "gefühlte Geschwindigkeit" hat sich bei SATA-SSDs genauso viel getan wie bei CPUs. Nix...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal vorneweg: die Performance in Lightroom 5 ist nicht gerade berauschend, kann aber mit guten Einstellungen in der Software optimiert werden.

Ich weiß ja nicht, in welchem Format Du fotografierst (RAW oder JPEG), aber auf meinem Rechner hat sich folgende Aufteilung für Lightroom bewährt:

RAW + JPEGs liegen auf der HDD
Previews liegen auf der SSD

Damit lässt sich auf meinem Rechner (Phenom II mit 4 x 3.4 GHz, 8 GByte RAM) im Bibliotheksmodul quasi verzögerungsfrei zwischen den Bildern umschalten. Die Previews am besten bereits beim Bilderimport als 1:1 rendern lassen.

Zur Performance im Entwickeln-Modul... da bin ich noch selbst am testen. An sich solltest Du hier in den Lightroom-Voreinstellungen auf jeden Fall mal den Cache für Camera Raw (das ist das Caching für die entwickelten Bilder) deutlich nach oben drehen (default sind 1 GByte, geh hier ruhig mal auf 10-15 GByte). Und auch diesen Cache auf die SSD legen!

Viel Erfolg beim Experimentieren!
 
Wenn ich mir den Arbeitsspeicher verdoppele, muß ich dann exakt die gleichen Riegel wie die anderen beiden kaufen oder was gibt es zu beachten?
 
wolkentreiber schrieb:
Wenn ich mir den Arbeitsspeicher verdoppele, muß ich dann exakt die gleichen Riegel wie die anderen beiden kaufen oder was gibt es zu beachten?

Achte zumindest darauf, dass das Timing der neuen Module dasselbe ist, wie bei den alten. Die Kapazität der Module sollte nicht identisch sein müssen. Wirf doch am besten mal einen Blick in das Handbuch Deines Motherboards.

Darf man fragen, weshalb Du den RAM erweitern möchtest? In welcher Situation hast Du zuwenig davon? Wann fängt Dein System an zu swappen? Übrigens, man kann die Auslastung des System bereits mit Windows-Boardmitteln (Task-Manager & Ressourcenmonitor) sehr gut überwachen und Engpässe feststellen.
 
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