Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

TPD-Andy schrieb:
Was verwendet ihr an Tools in Linux zum Monitoring ähnlich wie HW Info oder MSI Afterburner in Windows?
Für Monitoring als Ingame-Overlay und als FPS Limiter MangoHud und GOverlay für dessen Konfiguration (ähnlich wie MSI Afterburner mit RTSS). Für GPU-Überwachung und -UV LACT und QDiskInfo als Ersatz für CrystalDiskInfo. Dann verwende ich noch HardInfo2 als Ersatz für HWiNFO/AIDA64 und CPU-X als Ersatz für CPU-Z.

EDIT: Für die Lüfterkurven hatte ich auf meiner alten Intel-Mühle CoolerControl installiert, auf meinem neuen AM5-Build nutze ich dafür OpenLinkHub mit an zwei iCUE Commander Core XT angeschlossenen Case- und CPU-Lüfter, da bei den 800-Brettern der Nuvoton-Chip selbst mit dem nct6687d DKMS-Modul nicht richtig angesprochen werden konnte. Ich müsste mal ausprobieren, ob sich das geändert hat.
 
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Ergänzend dazu gibt es mit KDiskMark auch einen Ersatz für CrystalDiskMark.
 
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Gullveig schrieb:
Das Jahr von Linux als Windowsersatz! Wie oft wurde das schon verkündet?

IIxRaZoRxII schrieb:
hab das selbe auch gedacht. Jährlich grüßst das murmeltier quasi mit linux:)

Ich sehe da auch keinerlei fortschritte. Einzig SteamOs für Desktop könnte daran künfig was ändern

Schade das es nie mit Linux (nein, kein Android) was auf Smartphones wurde.

Dieses Duopol von Google/ Apple nervt.

Aber diese Open Source Strukturen funktionieren halt nicht im Smartphone Bereich:
Unzählige Köche, Fork hier, da jenes „Projekt“…
 
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Pipmatz schrieb:
Aber diese Open Source Strukturen funktionieren halt nicht im Smartphone Bereich:
Unzählige Köche, Fork hier, da jenes „Projekt“…
Also da wage ich wehement zu widersprechen Lineage OS und Graphene OS funktionieren wunderbaar.
Ist halt kein linux aber sehr Open Source und funktioniert prima.

Das problem ist nicht open source, das problem ist auch nicht der kernel, das problem sind die vielen vielen distries die ungewill sind zusammen zu arbeiten und an einem strang zu ziehen.
 
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Wobei es aber auch viele unterschiedliche Interessen gibt, die man nicht alle mit 1-2 Distributionen abgedeckt bekommt. Und da geht es noch nichtmal um die vorinstallierte Softwareauswahl und deren Default-Config, sondern Kernfragen.

Fängt ja schon damit an, dass der Eine möglichst stabile, erprobte Paketversionen möchte, der andere wiederum eher aktuelle, der Nächste möchte dann Point-Releases, ein Anderer wiederum Rolling Release, und "atomic" (wie SteamOS, Bazzite, Fedora Silverblue) oder nicht. Dann mögen Manche .deb und APT nicht, sondern bevorzugen RPM oder Pacman. Dazu kommen noch unterschiedliche Wege, 3rd-Party Pakete abseits der regulären Repos einzubinden. Sollen es PPAs wie bei Ubuntu sein oder ein Ansatz wie bei Arch mit dem AUR oder gleich gar nichts?

Man kann in einer Distribution jeweils nur entweder oder haben, aber nie alle Kombinationen gleichzetig umsetzen. Und deswegen gibt es immer 1-2 handvoll verschiedene Distributionen, selbst wenn man es auf eine minimal notwendige Anzahl runterreduziert.

Windows und MacOS haben das Vielfalt-Problem prinzipiell nicht, weil es dort schlicht kein entweder-oder gibt, sondern der Hersteller es einfach vorgibt. Das nimmt man so, oder man lässt es bleiben.
 
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oder spezielle Einsatzzwecke wie eine Distro für ein NAS oder Server/Hypervisor (Proxmox, Truenas, OpenMediaVault, Openwrt etc. pp)
 
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Der aktuelle CB Linux Beauftragte fertigt die Meldungen etwas neutraler.
Ex-Kollege Bauduin verkündet nun leider auf PC Games Hardware um einiges penetranter seine Linux Halbweisheiten und das fast in jedem seiner Beiträge.
 
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mibbio schrieb:
Wobei es aber auch viele unterschiedliche Interessen gibt, die man nicht alle mit 1-2 Distributionen abgedeckt bekommt. Und da geht es noch nichtmal um die vorinstallierte Softwareauswahl und deren Default-Config, sondern Kernfragen.

Fängt ja schon damit an, dass der Eine möglichst stabile, erprobte Paketversionen möchte, der andere wiederum eher aktuelle, der Nächste möchte dann Point-Releases, ein Anderer wiederum Rolling Release, und "atomic" (wie SteamOS, Bazzite, Fedora Silverblue) oder nicht. Dann mögen Manche .deb und APT nicht, sondern bevorzugen RPM oder Pacman. Dazu kommen noch unterschiedliche Wege, 3rd-Party Pakete abseits der regulären Repos einzubinden. Sollen es PPAs wie bei Ubuntu sein oder ein Ansatz wie bei Arch mit dem AUR oder gleich gar nichts?

Man kann in einer Distribution jeweils nur entweder oder haben, aber nie alle Kombinationen gleichzetig umsetzen. Und deswegen gibt es immer 1-2 handvoll verschiedene Distributionen, selbst wenn man es auf eine minimal notwendige Anzahl runterreduziert.

Windows und MacOS haben das Vielfalt-Problem prinzipiell nicht, weil es dort schlicht kein entweder-oder gibt, sondern der Hersteller es einfach vorgibt. Das nimmt man so, oder man lässt es bleiben.

Wie kommst du darauf?

Die selbe distri kan ja eine Bleading edge, eine stabel und eine LTSC haben
dazu jeweils als innmutable oder normal.

Ist ja wie mit windows und den insider builds. also alles no problemo

man muss nur wollen
 
Persönlich finde ich die Linux Beträge auf CB auch etwas besser und neutraler als die Beträge auf PC Games Hardware.
 
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knallfrosch277 schrieb:
Ich möchte das es einfach "Out of the Box" funktioniert, und das funktioniert bei Windows/macOS ("meistens").
Schön das du deine eigene Aussage am Ende dann doch noch in Zweifel stellst 😁
Windows ist vieles, aber ganz sicher nicht fehlerfrei und Workarounds braucht man da genau so.
Mondgesang schrieb:
Wenn ich mir einen Akkuschrauber aus dem Baumarkt hole, dann möchte ich, dass ich auf den Knopf drücke und das Ding läuft. Nicht erst die Kohlebürsten mit Leitpaste einschmieren, das Kugellager fetten und einen passenden Adapter für meine Steckdose zu Hause einlöten. Rein in die Dose, Knopf drücken, an. Solange das so nicht läuft, hat der Hersteller Nachholbedarf.
Na ja, richtiges Werkzeug (Festool usw.) braucht auch seine Vorbereitung bis du es vernünftig verwenden kannst, um damit auch vernünftig zu arbeiten.
Das Problem beim Akkuschrauber aus dem Baumarkt (Windows) ist ja das es dafür mit der Zeit erhebliche Probleme gibt 😁
 
Ach ist das so mit Linux?
Na dann nimmt mal Wine/Proton raus und kein Hahn kräht mehr nach Linux. Nativ sieht es nämlich ziemlich Trübe aus und Wine/Proton haben Großen Anteil daran das Entwickler nichts für Linux machen. Warum sollten Entwickler noch nativ irgend etwas entwickeln wenn eine Drittsoftware das Übernimmt. Ohne Windows Spiele kein/kaum Linux Gaming. Das ist die Realität.
Linux als Desktop kann man Unterschiedlicher Meinung sein und ist auch ok, als rein Gaming Plattform ist Windows immer noch das Maß aller Dinge, auch wenn Linux Fan Boys das natürlich anders sehen.
Natürlich kann man unter Linux spielen, aber wie gesagt, nimm Wine/Proton raus und es hat sich Ausgelinuxt.
Also ich finde diese Entwicklung eher traurig und Schade.
 
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@Farrinah Dann nimm bitte gleich Treiber mit raus und Windows kann auch nur noch paintball. Was ein bescheuertes Argument ist das denn?
 
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Das Kernel Antcheat Thema wird "bald" auch ein Ende finden. Nachdem Crowdstrike ja so einen schönen Fuckup machte hat Microsoft auch geschnallt das man Entwickler nicht an den Kernel lassen soll und unterbindet das "bald". Auf den Tag freue ich mich :)
 
Gamienator schrieb:
soll und unterbindet das "bald".
Ich fürchte fast auf einem Weg, den keiner haben möchte: Windows nur noch in / aus der Cloud, auf Systemen über die man keinerlei Kontrolle mehr hat, womit der Bedarf an Kernel Level Anticheat entfällt, wenn Software nur noch auf genau diesen Cloudsystemen ausgeführt werden bzw. nur von diesen die Multiplayer-Server erreichen kann :-)
 
Pipmatz schrieb:
Schade das es nie mit Linux (nein, kein Android) was auf Smartphones wurde.

Dieses Duopol von Google/ Apple nervt.

Aber diese Open Source Strukturen funktionieren halt nicht im Smartphone Bereich:
Unzählige Köche, Fork hier, da jenes „Projekt“…
Nein, es geht ganz klar um DRM.

Warum denkst du sind die Linux basierten Open Source Set-Top-Boxen wie Dreambox und Vu+ von den Android Boxen abgelöst worden? Nicht wegen der Leistung, sondern wegen DRM. Auf den Set-Top-Boxen gibt es keine Streamingdienste.

Gibt es native Apps von Disney+ oder Netflix unter Linux, oder muss man da über den Browser schauen, so wie damals vor 25 Jahren? (sinnbildlich)
 
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Farrinah schrieb:
als rein Gaming Plattform ist Windows immer noch das Maß aller Dinge, auch wenn Linux Fan Boys das natürlich anders sehen.
Interessant, dass das Maß aller Dinge langsamer ist, als ein Linux, was eben noch eine Kompatibilitätsschicht dazwischen schieben muß...
 
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DavidXanatos schrieb:
Die selbe distri kan ja eine Bleading edge, eine stabel und eine LTSC haben
Das ist dann aber nicht mehr dieselbe Distro.
 
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Salamimander schrieb:
@Farrinah Dann nimm bitte gleich Treiber mit raus und Windows kann auch nur noch paintball. Was ein bescheuertes Argument ist das denn?
Linux Fanboy detected.
 
Postman schrieb:
Der aktuelle CB Linux Beauftragte fertigt die Meldungen wtwas neutraler.
Ex-Kollege Bauduin verkündet nun leider auf PC Games Hardware um einiges penetranter seine Linux Halbweisheiten und das fast in jedem seiner Beiträge.
Ja, dort ist er mittlerweile sehr penetrant geworden.
 
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