Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

seyfhor schrieb:
Vielleicht probiere ich auch einfach mal die "zu Steam hinzufügen" beim Heroic Launcher aus. Weiß bisher nicht was das genau macht und ob es irgendwie Vorteile bringt.
Es sorgt dafür dass du in Steam einen Spieleeintrag hast um es von Steam aus zu starten. Dann hat man eine Oberfläche und nicht 2 die man als Übersicht hat.
Solange sich keiner erbarmt und einen vollwertigen Steam-Ersatz in Opensource baut und Opensteamclient vollendet, wirst du vorerst mit einem Doppel von Steam für Steamspiele & anderem für den Rest der Stores leben müssen :)
 
Linux erfordert immer noch etwas mehr Aufwand als Windows, wobei das relativ ist.
Als das Support-Ende von Windows 10 anstand, habe ich meinen Eltern einen neuen Laptop besorgt. Ich habe ihnen Linux gezeigt, aber das war ihnen zu viel Neues.... Nun ja, mit Windows 11 haben sie auch sehr viel neues lernen müssen. Von daher... Aber gut, ich muss ja niemanden überzeugen. =)

Für mich selbst kann ich sagen: ich nutze Linux seit gut 20 Jahren, Mal mehr Mal weniger intensiv, aber seit ein paar Monaten ist es mein Hauptsystem, und ich vermisse derzeit nichts. Meine Spiele (LS25, Cp2077, NMS, ETS, ...) laufen alle, die restlichen Sachen waren eh kein Problem. Und wenn man beim Hardwarekauf schon von vornherein auf die Kompatibilität achtet, ist das auch kein Thema.
An Derivaten habe ich hier PopOS und Mint, und die unterscheiden sich von der Bedienung her kaum.
 
Der für mich schlimmste Satz des ganzen Treads ist dieser hier:
Bequemlichkeit geht nun mal fast immer vor sicherheit.
Da rollen sich mir die Zehennägel. Vorallem zu beachten ist dabei, dass derselbe User ein paar Seiten später einen auf Sicherheit macht, mit seinem Smartphone.

Ich finde es auch sehr drollig, wenn irgendwer schreibt, dass Linux nur "gefühlt" sicherer sei, als Windows. Wer sein Windows richtig einrichtet, der kann genauso sicher sein - richtig. Nur bedarf es dazu einiges an Wissen. Linux ist von Haus aus sicherer, da es schlicht den Nutzer an der Hand nimmt. Die Windows UAC zeigte ja, was Sicherheit bedeuten würde bei Windows. Nur wurds nicht gut aufgenommen, da die meisten ein System wollen, dass keine "unnötigen" Klicks bedarf.. sozusagen im Voraus weiss, was es tun soll. Dumm ist daran nur, dass kein System das kann.

Ich fasse darum mal zusammen, wie es MEINER Meinung nach aussieht(kein Anspruch auf Korrektheit).

Linux hat sich extrem gemausert, von einem sehr schwierigen System, zu einem ziemlich einfach zu installierenden System für den normalen Anwender. Dabei schlägt es auch Windows, dass in der Installation mehr erfordert. Ganz abgesehen davon, dass man zig Tausend Fragen beantworten muss, die man bei Linux nicht beantworten muss. Auch machen die Fragen keinen Sinn, da nach der Abfragerei, derselbe Schmus noch immer dauernd aufploppt. Stichwort dazu ist MS-Cloud.
Was dazu führt, dass ich bei einer Windows-neuinstallation die Augen verdrehe und es hinausschiebe. Bei Linux habe ich das nicht.

Gaming war früher immer das Killerargument gegen Linux, das fällt nun grösstenteils weg. Die Sache mit dem Anticheatmist braucht man nicht aufzublähen, wenn man gleichzeitig etwas von Sicherheit schwadronieren will. Geschweigedenn ist ein Windows dann gleich sicher wie Linux, wenn es derlei Schindluderei zulässt.

Beim durchlesen der Kommentare hier, erkennt man ziemlich gut die Windows-Fans. Ist ja auch nicht schlimm, wenn sie nicht dauernd denselben Schmus abziehen würden, den sie in Windows-Treads immer reklamieren würden. Schon herrlich, wie man dasselbe tun kann, was bei anderen so etwas schlimmes sein soll.

Ich finde es gut, dass manche ihr Windows als Alternativlos ansehen!

Ich finde es geradezu hervorragend, dass manche User glauben, ein OS müsste sich vor ihnen bücken, statt die Realität zu erkennen, was ein OS tatsächlich ist. Von einem Hammer erwarte ich auch nicht, dass er meinen Daumen schützt, wenn ich wiedermal zu blöde bin, den Nagel zu treffen. Denn ICH muss lernen den Hammer zu führen, nicht umgekehrt.
Es ist genauso unlogisch, wenn ich von einem OS erwarte, dass es sich meinem Windows-Work-Flow zu unterwerfen hätte. Das zeigt aber gut auf, wessen Geistes Kind man ist.
Nicht Windows ist die Welt. Mag man zwar glauben, ist aber dennoch nicht so. Die Welt besteht aus so vielem mehr und Windows hat eigentlich nur im Desktop die Nase vorn, sonst aber nicht. Das zeigt sehr gut auf, dass es nunmal nicht "gewonnen" hat. Vermutlich wird das der Grund dafür sein, dass seine Fans so wehement darauf bestehen, dass es unschlagbar sein soll.

Der Witz dabei ist oft, dass man eigentlich nicht Rational argumentiert. Da kommen sachen dabei rum wie: es ist einfacher zu bedienen(kein wunder, wenn du als kind schon mit der Logik aufgewachsen bist). Das eigentliche Kernargument dabei wird häufig verwaschen angeführt, da es ein empfinden ist. Man ist es gewohnt, man hat sich daran gewöhnt, und/oder es gefällt einem. Dabei wäre das ehrlicher, als das konstruierte, es ist intuitiver.

Aus meiner Sicht, hat Linux sich gut entwickelt und ich sehe total positiv in die Zukunft. Ja, verschiedene Distris sind für mich kein Problem. Damit haben nur Menschen ein problem, die auch morgens vorm Kleiderschrank schon verzweifeln, stelle ich mir jedenfalls so vor und ist jetzt nicht so ernst gemeint, wie es vielleicht rüberkommt. Erstaulich finde ich immer wieder, wie man sich als Poweruser sehen kann in Windows, aber dann bei Linux den Komplettverweigerer spielen kann. Die vielen Distros sind der Grund... dabei müsste man sich selbst eingestehen, dass man nur zu faul ist, sich damit zu beschäftigen. Darum schiebt man "Gründe" vor sich her, die im eigentlichen kappes sind.

Linux müsste einheitlicher sein, damit es Erfolg hat. Dabei hat es Erfolg in allen Bereichen, ausser dem Desktop.

Ich sehe auch einen Grund dafür. Der Desktop ist nicht bereit für den Sicherheitsaspekt den Linux nunmal hat. Stichwort UAC von Windows. Was für ein Geschrei das war, für sowas simples. Alle schreien nach Sicherheit, sind dann aber nicht bereit sich durchzuklicken, oder ein PW einzugeben?
Stört sicher den Workflow... dabei denkt man keine Sekunde darüber nach, ob dann nicht einfach der Workflow scheisse ist?

In der Diskussion geht es mir zu oft darum, wer was kann und wer worin eine Ahnung haben soll. Ich habe genügend IT-Leute erlebt, die mir mit Innbrunst erklärt haben, das Intels CPUs die besten der Welt seien, ganz im Gegensatz zu AMD, die höchstens als Herdplatte gute Dienste bieten könnten(und das als der P4 noch aktuell war!). Es zeigt gut auf, mit welchen Glaubensätzen auch solche Leute leben und diese auch als die einzige Wahrheit verbreiten wollen. Wer widerspricht hat keine Ahnung. Auch wenn die Argumente nicht von der Hand zu weisen sind.

Ich freue mich darüber, dass Linux mir die Möglichkeit gibt, mir das auszusuchen, was zu mir passt. Auch wenn das Arbeit und Zeit benötigt. Es lässt mir die Wahl. Genau das schätze ich daran.
 
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foofoobar schrieb:
Aus welchem Paralleluniversum setzt du eigentlich deine Postings ab?
Aus dem in welchen WIndows phone gescheitert ist weil man darauf weder Android noch iOS apps hat ausführen können
Aus dem in dem der IBM PC resp dessen Clone fast den ganzen Markt erobert haben weil darauf einfach alles lief.
In einem in dem der C128 ein ganzen C64 unter der haube mitbringen musste weil sonst den keiner gekauft hätte ohne C64 Software kompatibilität.

PC egal OS egal. die Software ist es auf die es ankommt, PC und OS sind nur mittel zum Zweck.
Egal wie gut oder schlecht die sind was am ende zählt ist ob die Software welche man braucht läuft.
Ergänzung ()

@Mensch_lein
Linux scheitert nicht an sicherheit (UAC) sondern daran das darauf zu wenig Software läuft und nicht mal linux software auf den meisten linuxen läuft ohne neu kompiliert zu werden.
 
DavidXanatos schrieb:
@Mensch_lein
Linux scheitert nicht an sicherheit (UAC) sondern daran das darauf zu wenig Software läuft und nicht mal linux software auf den meisten linuxen läuft ohne neu kompiliert zu werden.
Schrieb ich das? Nö. Aber gut, dass du wie immer derselben Logik folgst, indem du manches herausgreifst und die immerwährend gleichen Narrative wiedergibst, die deiner Meinung nach Argumente sind.

Wir beide, haben nichts an Basis für eine Diskussion. Du hast deine Meinung, ich habe meine. Belassen wir es dabei, statt andere hier damit zu langweilen.
 
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User38 schrieb:
Und was mache ich wenn der Multiplayer Titel den ich gerade spiele nicht unter Linux läuft?
Einen anderen Titel spielen? Ja das hört sich zwar blöd an, ist aber bei dem Überangebot, womit wir derzeit an Spielen überflutet haben durchaus eine valide Option.
Die Probleme mit Anticheat sind auch vorrangig bei einem Genre/Nische vorhanden: kompetitiven AAA E-Sport Spielen. Vorrangig solche, wo derzeit auch massiv Geld gemacht, wird, in dem Skins, Lootboxen und Co verkauft werden.
Das ist so ein Genre womit ich nichts anfangen kann und bisher gehen alle Multiplayertitel, die ich spiele, vorrangig Coop Spiele ausnahmslos.
Ein Witz finde ich übrigens auf areweanticheatyet den ersten nicht funktionierenden Titel auf der Startseite: PUBG.
Ist das nicht der Titel, der massiv von Cheatern verseucht ist? Vielleicht sollten die Entwickler da mal ein anderes Anticheat Tool nutzen, was womöglich besser funktioniert und dann auch Linux kompatibel ist...
 
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Bierliebhaber schrieb:
zuhause streame ich viel zu viel per Apollo aufs Deck, und wenn ich nichts verpasst habe gibts unter Linux leider keine vergleichbare Lösung.
Wundert mich schon etwas dein Kommentar, belegt er doch eigentlich nur, das es dir eigentlich komplett egal ist, hätteste auch direkt so schreiben können.
https://github.com/ClassicOldSong/Apollo
Bildschirmfoto_20260103_133459.webp
 
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Alexander2 schrieb:
Das ist wirklich normal, Mich haben früher die verschiedenen Windows Versionen auch verwirrt. Es ist halt gerade alles Neu, Aber mit der zeit tritt Gewohnheit ein.
Ergänzung ()


Hart veraltete Zahl...
Anhang anzeigen 1692956
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Danke, Ich lache noch bis zum ende meines Urlaubs ununterbrochen durch nächste Woche :D
Auch wenn du dich über „deine“ Zahlen freust.
Mein Post bezog sich auf das CB Publikum.

Davon ab : 3,8% Linux User ist erschreckend wenig.
Das ist ja wirklich für den Markt völlig unbedeutende Nerd-Nische.
Wie es immer war.

Trotzdem, Glückwunsch an dich als Linux Rebell.
Nächstes Jahr vielleicht ganze 4 % - Viva la Revolution ! 🤣
 
DavidXanatos schrieb:
Na eben nicht, solange man unter Windows viel weniger "frickeln" muss, ist Windows immer noch im voreilt.
Das Frickeln unter Windows ist für die Windows Anwender Gewohnheit. Sie nehmen es gar nicht mehr war. Wenn sie dann Linux anschauen, stellen sie fest dass man an anderen Sachen frickeln muss, das ist neu und fällt deshalb negativ auf.
 
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Mr.Smith84 schrieb:
Ich Benutze gerne mal Nobara zum Daddeln. Lohnt es sich mal Cachy OS anzugucken bzw was macht Cachy OS besser als Nobara?
Bist du zufrieden mit Nobara? Dann bleib dabei.
Was CachyOS anders macht (das kann ich leider nicht in gut oder schlecht einordnen). Aktuellerer Kernel, optimierte Kernel bzw. Scheduler, Zugriff auf das AUR. Etwas aktuellere Software (wobei Nobara maximal ein halbes Jahr zurückhängt, da es Fedora als Unterbau hat).
Meines Wissens nach hat Nobara nur einen Entwickler, bei CachyOS engagieren sich mehrere.
 
@Mensch_lein guter Beitrag mit vielen Punkten die man in allen möglichen undifferenzierten Debatten zu lesen bekommt 👍

sedot schrieb:
Nice! Danke 🙏

Für den Fall das ich dem Thema mal wieder mehr Zeit für neue Anläufe einräume, habe ich mir den Link direkt mal eingespeichert.
 
CrustiCroc schrieb:
Mein Post bezog sich auf das CB Publikum.
Aber gerade im CB Publikum ist doch sogar noch weniger Windows vertreten, da hat doch anki oder so ein paar seiten zuvor gerade erst die Zahlen gepostet.
glaube war bei um die 40%?
Ergänzung ()

CrustiCroc schrieb:
Davon ab : 3,8% Linux User ist erschreckend wenig.
Das ist ja wirklich für den Markt völlig unbedeutende Nerd-Nische.
Wie es immer war.

Trotzdem, Glückwunsch an dich als Linux Rebell.
Nächstes Jahr vielleicht ganze 4 % - Viva la Revolution ! 🤣
Ist halt reine Trollen auf diesem Niveau, glückwunsch.

Edit:
Da 48,98% Windows "nur"
https://www.computerbase.de/forum/t...em-weg-zum-echten-gamer.2262201/post-31205290
 
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@Alexander2: Aufpassen gleich kommt die "ausrede", das sieht nur nach so wenig aus, weil Windows User ihren Referrer verschleiern, weil Windows Nutzer wissen, wie man sich bzgl. Sicherheit & Datenschutz verhält.
 
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Ich bin absoluter Ubuntu-Fan, verstehe aber natürlich jeden, der nicht wechseln kann oder will, weil die Software nicht unterstützt wird. Da würde ich mir ehrlicherweise auch kein Dual-Boot, WSL oder VM-Setup antun wollen, außer man macht so etwas gerne als Hobby. Es gibt ja auch in der Apple-Welt Software, die nicht läuft und weswegen nicht zu Apple gewechselt wird.

Man muss für sich schauen, welche Programme auf Linux laufen. Es gibt etliche Programme, die ganz normal nativ laufen (Webbrowser, Programmiertools, einzelne Tools für Kreatie wie Blender, Da Vinci) oder deren Web-App-Version gut ist. Dann gibt es Alternativen, die je nach Use Case konkurrenzfähig sind, wie LibreOffice, Gimp, Joplin oder Krita. Aber wer natürlich alles mit Adobe macht oder auf MS365 setzen muss oder will, der wird nicht wechseln und da sollte kein Linux-Fan sagen, dass man einfach Alternative XY nehmen soll, vor allem wenn man mit diesen Alternativen gar nicht arbeitet. Das überzeugt niemanden.
 
Ich will gar keinen davon überzeugen, dass er/sie/es zu Linux wechseln soll. Ich gehe jeweils nur darauf ein, wenn jemand sich über etwas beklagt und nach einem OS sucht, dass ihm das erfüllt, was man will. Abgesehen davon das ich kein Fan bin.. ich finde Linux gut, aber das ist auch schon alles. Denn, jedes System kann gewisses besser, anderes schlechter, als ein "vergleichbares".
 
Zuletzt bearbeitet:
DavidXanatos schrieb:
und die fehlenden 37,59% sind bots?
Android, iOS & Other soll es irgendwie auch noch geben habe ich mal gehört. Aber du bist da was ganz großen auf der Spur.
 
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Mensch_lein schrieb:
Der für mich schlimmste Satz des ganzen Treads ist dieser hier:
Bequemlichkeit geht nun mal fast immer vor sicherheit.
Da rollen sich mir die Zehennägel. Vorallem zu beachten ist dabei, dass derselbe User ein paar Seiten später einen auf Sicherheit macht, mit seinem Smartphone.

Du musst zwischen etwas beobachten und etwas gutheißen schon unterscheiden können.

Würdest du mit beuro menschen arbeiten müssen würdest du merken das deren liebstes hobby es ist sicherheitsmasnahmen zu unterlaufen.
Nutzern geht Sicherheit am A*** vorbei die stört nur.

Was ich beobachte ist nicht dafür repräsentativ wie ich Sachen für mich selbst handhabe.
Wie man an meiner Graphene OS Nutzung auch merkt handhabe ich das meine IT wen dann eher zu paranoid als zu lax.

Dennoch wenn ich was für die massen entwickle dann nur immer so das den nutzern die Sicherheitsmasnahmen möglichst wenig auf die nerven gehen, sprich lieber 80% Sicherheitsmastnahmen die eingehalten wird als 100% Sicherheit die konsequent unterlaufen wird.
 
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