Test Linux (Mesa 26) vs. Windows 11 im Test: Aktuelle Gaming-Benchmarks mit Radeon RX & GeForce RTX

Die gibt es schon. Schon lange sogar. Was meinst du wieso das Internet quasy auf Linux basiert? Debian und RHEL.

Valve und AMD investieren eine Menge in Proton und MESA. MS investiert dagegen nichts (mehr) in DirectX … deine Weltanschauung ist hoffnungslos veraltet und romantisiert die alten Zeiten.
 
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Die von dir genannten Unternehmen investieren rein in sich selbst. Das nützt Dritten noch viel zu wenig. Ich rede zb. von CachyOS, Bazzite und so weiter. CachyOS ist prädestiniert dafür plötzlich nicht mehr nach einem Update zu laufen. Dann steht der Endnutzer dumm dar. Ich erwähnte ja, dass es um endnutzer geht. Diese wollen eine anständige und leicht zu bedienende Oberfläche und das bestenfalls alles einfach nur installiert wird und direkt funktioniert. Also keine Bastelei oder der gleichen. Das ist weder eine alte Weltanschauung von mir selbst, noch irgendeine alte Romantik an alte Zeiten. Das ist das, was viele Endnutzer kritisieren. Also nicht meine persönlich Ansicht, da ich auch mit Kommandozeilen arbeite, viele Tests durchführe und so viel mehr.
 
cachyos is eine rolling release und binary distro und arch - da gibt es immer Probleme wenn, es API breakages gibt (neue Versionen) - es wird eben seltener auf Rückwärts-Kompatibilität geachtet (oder gar nicht, denn die Entwicklung geht immer weiter) - war früher so - und wird so bleiben

hat mit cachyos nix zu tun.

Dann nimmt man eine LTS-Typ Distro, oder Debian stable (oder sogar Debian testing) - da sind die Pakete mehr oder minder aufeinander abgestimmt und es läuft weiter.

Das Manko ist dann halt, dass Sicherheitsupdates langsamer eintrudeln als rolling release distros (besonders in den Zeiten von AI).
 
@Sensei21 So sieht es leider aus. Sicherheitsupdates sind schnell da aber Funktionsupdates fließen sehr langsam ein. Wer das Neuste haben will, muss eben mit Instabilitäten rechnen. Wer Zuverlässigkeit wünscht, sollte auf so etwas wie CachyOS verzichten. CachyOS war eben nur eines von vielen möglichen Distros ein Beispiel.
Das gilt übrigens auch für Windows.
 
mikemarkus schrieb:
@Sensei21 Sollte sich der Endnutzer wirklich damit so derart beschäftigen!? Eher nicht. Der Endnutzer will in den meisten Fällen das System simpel installieren und anschließend seine Anwendungen laufen lassen. Alle anderen Nutzer sind eher die Ausnahmen (mich mit eingeschlossen), die dann aber auch wiederum leider dem Durchschnittsnutzer sagen, dass man nunmal das und jenes ohne Probleme machen muss und man sich nicht so haben solle. Leider zieht sich die Entwicklung wie ein Kaugummi und man darf sich das auch nicht so vorstellen, wie es bei zb. Microsoft ist. Bei vielen Linux-Distros stehen irgendwelche Leute einer Community dahinter und nicht immer Leute vom Fach.
wer alles fix und fertig haben will und Support - der soll zu Apple, da ist alles aus einem Guss - mag jetzt zwar zynisch klingen - ist aber so.
Oder eine der Distro-Varianten mit kommerziellem Support.

Support und "einfach laufen" kostet einfach - nix ist umsonst.


die dann aber auch wiederum leider dem Durchschnittsnutzer sagen, dass man nunmal das und jenes ohne Probleme machen muss und man sich nicht so haben solle
definiere "Durchschnittsnutzer" - ich musste mir z.B. auch über Jahre Wissen zu Windows anlesen und es war am Anfang maximal frustrierend - war mit Linux genauso, MacOS ebenso - wenn man sich an die Anfänge mit den Computer nicht zurückerinnern kann, der hat einfach falsche Erwartungen und Forderungen an die IT.

In einer idealen Welt ist alles super intuitiv, benötigt wenig Klicks (oder Taps) und läuft 100% zuverlässig (in Consumer Hardware kein ECC Speicher - da fängt es ja schon an) und diverse andere Dinge - ist aber leider nicht so.

Der Endnutzer will in den meisten Fällen das System simpel installieren und anschließend seine Anwendungen laufen lassen.
Natürlich, dann schaut man sich aber auch dann die big 3 oder 4 an - Debian, Ubuntu, openSUSE, Fedora.
Alles andere erfordert mehr Einlesen - wobei es eine gigantische Doku in Form der Wikis gibt.
Wenn das schon zuviel ist, ist die Erwartung und Forderungen viel zu hoch - soll alles per goldenem Löffel vorgekaut werden ?
In Zeiten von AI braucht man doch nur das Problem ausführlich schildern, Daten füttern und man bekommt die Lösung meistens perfekt Schritt für Schritt ausgespuckt.
Viele Bug-Reports oder Foren-Posts lauten aber häufig nur: Mein Programm läuft nicht.
Ist im realen Leben auch nicht anders, Informationen sind erforderlich - wenn ich was wissen will oder ein Problem besteht, muss ich es so ausführlich wie möglich erläutern, was der status quo ist.
Leute sind keine Hellseher oder Telepathie gibt es (noch) nicht (flächendeckend - siehe Neuralink).

Mir wäre es auch lieber, wenn es diese Probleme nicht geben würde - aber die Boost-Probleme gibt es auch z.B. nvidia - reflex+boost führt(e) zu Hängern und Stocken - zumindest bei mir

Das angesprochene Problem ist jetzt eben in der Firmware (oder sogar BIOS) bei den RDNA4 Karten vorhanden (oder RDNA3) und lässt sich durch Heruntersetzen des Boost-Taktes beheben.

Mit den aktuellsten mesa-Updates, firmware-Versionen (viele Leistungs- und Stabilitäts-Verbesserungen) wird das eben mehr getriggert, wenn die Hardware mehr gefordert wird.

AMD (oder Valve, und die andere Firma, die die AMD-Treiber-Entwicklung vorantreibt - Name fällt gerade nicht ein) - arbeiten an einem Test-Gerüst (Testing-Framework, Test-Suite), wo alle Funktionen der Treiber getestet werden und Regressions früh festgestellt werden können.
In Zukunft wird die Stabilität und Reife der Treiber wahrscheinlich sogar viel besser sein als nvidia (sehe das momentan als Goldstandard an vs. AMD und Intel, auch wenn es teils mehrere Monate oder sogar 1-2 Jahre dauert, bis gewisse Bugs gefixt werden).
Wenn man sich die Bug-Reports momentan anschaut, frage kann man sich fragen,, wie das alles überhaupt läuft oder laufen soll.

Leider zieht sich die Entwicklung wie ein Kaugummi und man darf sich das auch nicht so vorstellen, wie es bei zb. Microsoft ist.
aha - was soll das wieder bedeuten ?

wenn nur 5% rein durch AI erstellt wird und von AI reviewt wird - kann ja nix gescheites dabei rauskommen.

Angenommen die Zuverlässigkeitsgarantie von AI liegt (im besten Fall) bei 80% - da kann so einiges im Argen liegen.
(AI, die sich z.B. in der reellen Welt zurechtfinden soll und mehr - setzt eine Zuverlässigkeit und nicht-Fehleranfälligkeit von 95-97% voraus, wenn ich das so pi mal Daumen gelesen hab (?!))

Microsoft oder Windows als Standard zu nehmen ist wirklich das kein gutes Beispiel.
Da ist es eher, dass man sich an gewissen Vorgehensweisen gewöhnt hat und es bei Linux vollständig anders ist, das heißt aber nicht, dass es zwangsläufig schlechter ist.

Bei vielen Linux-Distros stehen irgendwelche Leute einer Community dahinter und nicht immer Leute vom Fach.
IT Hintergrund, Job, Studium ?

Mag sein, aber dadurch, dass diese von anderen Richtungen kommen, gibt es andere Sichtweisen, Ideen und Fortschritt - "frischen Wind"

vgl. Quereinsteiger - "Fachidioten" sind nicht immer die beste Wahl, dass sich Dinge weiterentwickeln.

Technisch und rational veranlagte sind seltener kreative vice versa - es ist also immer gut, wenn die Community vielseitig ist und alle möglichen Leute mit diversen Hintergründen einbringen.
Ergänzung ()

Wer Zuverlässigkeit wünscht, sollte auf so etwas wie CachyOS verzichten.

nicht ganz, CachyOS bietet von Haus aus Snapshots an, das ist eine Möglichkeit, dass man den Sturm eines "Breaking Update" aussitzt und dann eben später wieder updatet.

Dazu gehört dann auch, dass man die Mailing Listen, die CachyOS Foren Top Posts, etc. sich regelmäßig durchliest und schaut, ob ein Update das System zerschießen kann, bevor man blind updatet.

Ich mach das zwar nicht - weil mir das zu blöd ist (aber das sollte im Hinterkopf behalten werden, wenn man sich auf rolling release distros einlässt - steht das irgendwo als Einleitung für CachyOS - kann mich nicht erinnern) - aber ich hab auch regelmäßig ein vollständiges System-Update und kann im Zweifel einzelne Pakete zurückrollen (mit Gentoo) - da ist es nicht so eine "Alles oder Nichts" Sache
 
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Danke, endlich mal wieder jemand der es kapiert. Alleine schon wenn man Windows vs Linux liest, bekomme ich wuergereiz. Man vergleicht ja auch nicht einen Polo mit Opel.

Man vergleicht Distros mit Windows! (Was ansich schon behämmert ist aber lassen wir das).

Rolling Release —> Was Win11 gerade auch macht … nur meist in besser ^^
LTS —> Afaik gibt es sowas auch bei MS aber nicht für privat.
Stable —> Gibt es bei MS in der Form nicht mehr
old-stable —> Windows 10 ^^

Und wenn ihr euch für einen Typ entschieden habt, geht mit dem was ihr wollt… Egal was es ist. Zocken geht überall …
 
Salamimander schrieb:
Man vergleicht Distros mit Windows!
Ich würde schon noch Linux mit Windows vergleichen, wenn es um Spiele geht.
Abseits vom Kernel und ein paar Feineinstellungen, welche die breite Masse wenig juckt, ist es ziemlich Latte, ob man nun vor einem Debian oder einem rolling release wie openSuSE TW sitzt.

So wie Du es aufgeteilt hast, ies die Parallele auf Windows für mich eher, ob jemand ständig alles aktuell hält, oder ob sich jemand gar keine Gedanken macht.
Letztere Gruppe schätze ich vermutlich da eher wie jene ein, denen egal ist, ob ein Spiel auf Steam, GOG, EPIC oder sonst was ist, die nur ihren Laptop auspacken und etwas spielen wollen.
Da kommen mal Updates, joa, aber das wars auch.
 
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