Test Linux (Mesa 26) vs. Windows 11 im Test: Aktuelle Gaming-Benchmarks mit Radeon RX und GeForce RTX

SavageSkull schrieb:
ich bezweifle ernsthaft, das du demnächst im Laden bei den HP, Dell, Acer und Asus Notebooks zwischen Windows und SteamOS wählen kannst.
Wer redet von "demnächst"? Soll Valve es erst gar nicht versuchen, weil das eine Mammutaufgabe ist?

SavageSkull schrieb:
Bei Mesa sitzen auch Nvidia Mitarbeiter, vielleicht sind die ja für den Raytracing Schub verantwortlich?
Mesa ist mehr als nur radv.

BOBderBAGGER schrieb:
Das mit den Updates wirst du mit Linux nicht los nur das du die auch einfach mal ignorieren kannst und die nicht von Haus aus einfach installiert werden.
Es ist mehr als das und abhängig von der Distro-Art.
In Arch kann man updaten, wie man will. Einmal die Woche, täglich. Updates mit 1,5 GB Download dauern bei mir rund 4 min und das auf einem ThinkPad von 2019!
Immutable Varianten sind sowieso ziemlich stressfrei. Ansonsten gilt dieses Meme.

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WildRedFlower schrieb:
Welche ständigen ABI Breaks?

Problematisch ist, wenn du Systembibliotheken der Distribution verwenden möchtest. Lieferst du alle benötigten Bibliotheken selbst mit aus, hast du das Problem nicht. So macht man das auch unter Windows.
Ernsthaft das du dir das vergleichen traust? Das ist ja auch gerade Kritikpunkt Nr 1 von linus torvalds bezüglich Desktop Linux, jede neue Distro Version breakt irgendwas, bei Rolling Releases ganz schlimm, ich habe noch gut bei Gentoo die ganzen System recompiles in erinnerung. Deshalb empfehle ich auch diese ganzen Gaming Distros nicht für produktivsysteme.

Und ja, jetzt kommst sicher mit der großen Erlösung von Snap oder Flatpak daher wo man sich zig mal ganze Systemabbilder in verschiedenen Versionen dazuinstallieren darf, da ist die "dll hell" von Windows ja Kindergarten dagegen.

Immer die gleiche Diskussion und es wird schon langsam langweilig...
Ergänzung ()

Cark schrieb:
Unter Linux kann ich mein System genau so gestalten, wie ich es möchte sowohl oberhalb als auch „unter der Haube“. Ich habe volle Kontrolle über mein System, entscheide selbst und nicht umgekehrt.
Das ist den meisten Normalo Usern halt völlig egal, im Gegenteil sogar, die wollen nix herumstellen müssen. Man darf nicht von Powerusern als Standard ausgehen, auch ein Punkt warum es Linux Desktop einfach nicht nach vorne schafft, es war und ist immer viel zu technikvisiert. Gib den Leuten ein SteamOS oder Android like Linux und sie sind zufrieden
 
So sehr ich das damals eingeführte Design von Windows 8.1/10 mit den Kacheln und das gesamte Metro UI Design auch vermisse. An Windows 11 führt für mich als Gamer kein Weg vorbei. Ich habe ein Minisforum BD790i mit Ryzen 7945HX, 16GB DDR5 5600MT/s und hatte über ein Jahr eine 7800 XT mit 15 verschiedenen Linux Distros drauf. Fehlende Stabilität, Abstürze und nicht kompatible Spiele haben mich immer wieder Windows nutzen lassen. Da immer mehr spiele kaum noch ohne Upscaler und Framegeneration laufen bin ich letztendlich zu einer RTX 5070 mit 12GB gewechselt und nutze nur noch Windows 11 mit FSE (Startet Steam Big Screen). Keine Abstürze, super Performance, alles läuft. So gerne ich auch Linux nutzen möchte, Windows 11 bleibt der Performance King 🥲 2030 ist das Jahr von Linux!!!11!
 
Cark schrieb:
Unter Linux kann ich mein System genau so gestalten, wie ich es möchte sowohl oberhalb als auch „unter der Haube“. Ich habe volle Kontrolle über mein System, entscheide selbst und nicht umgekehrt.
Genau. Bei Smartphones achte ich auch nur noch drauf was für Bloatware und was weiß ich für Gelumpe mit ausgeliefert wird. Die fallen schon mal alle raus. Native und dann alles so installieren wie man möchte. Das ist der Weg.
 
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TheInvisible schrieb:
Das ist den meisten Normalo Usern halt völlig egal, im Gegenteil sogar, die wollen nix herumstellen müssen. Man darf nicht von Powerusern als Standard ausgehen, auch ein Punkt warum es Linux Desktop einfach nicht nach vorne schafft, es war und ist immer viel zu technikvisiert. Gib den Leuten ein SteamOS oder Android like Linux und sie sind zufrieden
Danke für deinen Punkt. Mir persönlich gefällt es trotzdem, auch wenn ich mich selbst eher als normalen Desktop-User sehen würde.

Ich glaube aber, dass hier oft zwei Dinge durcheinandergehen: Anpassbarkeit heißt nicht automatisch, dass man alles anpassen muss. Linux bietet diese Möglichkeiten, aber die meisten Distributionen funktionieren heute auch einfach „out of the box“, ohne dass man groß etwas verändern muss. Die Optionen sind da, wenn man sie nutzen möchte aber sie sind keine Pflicht.

Viele Menschen wollen in der Regel ihre Komfortzone nicht verlassen, wenn die Waage auf der anderen Seite nicht zu sehr nach unten kippt. Das hat weniger mit Technikaffinität zu tun, sondern eher mit Gewohnheit. Wer mit Windows aufgewachsen ist, fühlt sich natürlich erst einmal alles fremd an. Das gilt aber auch umgekehrt, wer mit Linux aufgewachsen ist, muss sich genauso erst an Windows gewöhnen und Dinge neu lernen.

Die Argumente auf beiden Seiten sind dabei oft sehr ähnlich:
„Das ist zu kompliziert“, „Warum funktioniert X hier anders?“ oder „Warum läuft Y nicht direkt out of the box?“. In vielen Fällen ist das weniger ein technisches Problem als einfach Gewöhnung an ein bestimmtes System.

Und bei deinem Punkt mit einem eher „konsolenartigen“ Linux stimme ich dir teilweise zu.
 
BrainLagg schrieb:
Zwecks PVP
Die Abstürze mal hin oder her aber der fehlende Support für gängige Anti-Cheat Software macht mir halt da immer einen Strich durch die Rechnung. Und auf Dualboot habe ich einfach keine Lust..
genau mein reden, leider sind zu viele spiele mit anti cheat software für mich ein ausschluss thema, und werde erst mal weiter bei win11 bleiben müssen
 
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