Test Linux (Mesa 26) vs. Windows 11 im Test: Aktuelle Gaming-Benchmarks mit Radeon RX und GeForce RTX

Die Abstürze mit RT liegen vmtl am 590er Treiber. Ich konnte auch RT nicht aktivieren ohne dass die Spiele nicht gestartet haben oder direkt abgestürzt sind. Nach einem Downgrade auf den 580er läuft alles
 
Wilfriede schrieb:
Unterm Strich ist Windows nach wie vor besser.
Für mich steht unterm Strich und das schon seit jahren, das Windows schlechter ist.

Natürlich beziehe ich in die Bewertung nicht nur FPS mit ein.
Ergänzung ()

cypeak schrieb:
ohne größere unternehmen wie valve oder engagierte opensource-entwickler welche ihre zeit in freie treiber reinstecken, wäre der zustand deutlich schlechter.
Und weil alle dran mitarbeiten können ist Linux einfach nicht aufzuhalten. Steve Ballmer hat sich damals richtig ins Hemd gemacht, weil man Linux nicht einfach kaufen kann und verdrängen kann.
 
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ParrotHH schrieb:
Einzig ein ordentlicher VRR-Support fehlt mir, jedenfalls habe ich das auch mit geflashten DP-HDMI-Adaptern nicht hinbekommen.
Ich meine gelesen zu haben, dass Cachy bereits die Patches in den Kernel integriert hat die die meisten HDMI 2.1 Features auf AMD nutzbar machen sollten. Allenfalls mal wieder ohne Adapter versuchen.
 
Die NVIDIA-Treiber sind eine einfache Katastrophe unter Linux! Das hat schon Linus Torvalds gesagt vor Jahren und das ist nicht besser geworden, eher schlechter.

Die Open-Source Treiber allerdings sind leider keine Alternative, weil da noch weniger läuft und man auch kein Cuda-Support hat. Selbst OpenGL lief damit nicht richtig bei mir :-(

Daher bleibt einem keine Wahl und muss halt den proprietären Treiber nehmen.
Ich habe 580.126.18-1 in CachyOS und der läuft halbwegs gut.

Wenn etwas nicht geht, dann ist es meist immer der Sound der Probleme macht oder halt HDR-Support in DX11/12. HDR kann man teilweise mit X11 Session anstatt Wayland + Gamescope fixen.

Sound ist in der Regel mit einer kleinen Anpassung in der .asoundrc gelöst, um ALSA zu zwingen auf PulseAudio oder PireWire zu gehen. Bei SDL 1.x Problemen (alle nativen Valve Linux-Spiele) muss man zwei Umgebungsvariablen in der Session auf PulseAudio setzen:

SDL_AUDIODRIVER=pulseaudio
ALSOFT_DRIVERS=pulse

Und ja, ohne Terminal-Foo kann man bestimmte Dinge nicht zum laufen bekommen.
 
https://github.com/CachyOS/linux-cachyos/issues/671 . meinst du?
Ergänzung ()

Finalspace schrieb:
Die NVIDIA-Treiber sind eine einfache Katastrophe unter Linux! Das hat schon Linus Torvalds gesagt vor Jahren und das ist nicht besser geworden, eher schlechter.

Die Open-Source Treiber allerdings sind leider keine Alternative, weil da noch weniger läuft und man auch kein Cuda-Support hat. Selbst OpenGL lief damit nicht richtig bei mir :-(
Sorge dich nicht, habe Geduld denn Besserung ist in Arbeit:
https://www.gamingonlinux.com/2026/...ngineers-to-help-with-vulkan-proton-and-more/
 
mtheis1987 schrieb:
„Alle getesteten Spiele liefen unter Linux ohne Einschränkungen mit gleichen oder besseren FPS.“
Leider wirst du dann nie auf Linux ankommen. es wird immer was schnelleres und was langsameres geben.

mtheis1987 schrieb:
mir passt der Weg, den MS mit Windows eingeschlagen hat, auch nicht wirklich
Damit wirst du einfach leben müssen. Das ist nicht zu ändern. Akzeptiere es lieber jetzt :-)

mtheis1987 schrieb:
Und dafür bin ich auch wirklich offen
Kommt mir nicht direkt so vor. du erwartest halt etwas als Bedingung das mit aller höchster wahrscheinlichkeit nicht eintreffen kann. Und somit stellst du von dir aus schon sicher, das du niemals etwas mit Linux zu tun haben wirst.

Das du Windows einfach weiter wie bisher benutzen willst ist doch auch ok, dafür musst du auch keine unmögliche Ziele festlegen die für einen wechsel sprechen würden.
Lasse dich auch von niemanden zu Linux überreden, das musst du schon selbst wollen.
 
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Das sieht auf der 9070XT doch schon richtig gut aus. Da ich aktuell nur noch über Steam unterwegs bin und eher bei Beat Em Ups schläft meine 9070XT die meiste Zeit.

Sollte eine Neuinstallation von Win11 fällig sein oder gar der Wechsel wird es wohl Linux werden. Alleine die permanenten Updates bei jedem Start sind absolut unnötig von dem Datentransfer ganz zu schweigen.
 
Finalspace schrieb:
Die NVIDIA-Treiber sind eine einfache Katastrophe unter Linux! Das hat schon Linus Torvalds gesagt vor Jahren und das ist nicht besser geworden, eher schlechter.

Die Open-Source Treiber allerdings sind leider keine Alternative, weil da noch weniger läuft und man auch kein Cuda-Support hat. Selbst OpenGL lief damit nicht richtig bei mir :-(

Daher bleibt einem keine Wahl und muss halt den proprietären Treiber nehmen.
Ich habe 580.126.18-1 in CachyOS und der läuft halbwegs gut.

Wenn etwas nicht geht, dann ist es meist immer der Sound der Probleme macht oder halt HDR-Support in DX11/12. HDR kann man teilweise mit X11 Session anstatt Wayland + Gamescope fixen.

Sound ist in der Regel mit einer kleinen Anpassung in der .asoundrc gelöst, um ALSA zu zwingen auf PulseAudio oder PireWire zu gehen. Bei SDL 1.x Problemen (alle nativen Valve Linux-Spiele) muss man zwei Umgebungsvariablen in der Session auf PulseAudio setzen:

SDL_AUDIODRIVER=pulseaudio
ALSOFT_DRIVERS=pulse

Und ja, ohne Terminal-Foo kann man bestimmte Dinge nicht zum laufen bekommen.
Nimm einfach nicht CachyOS… Solche Probleme sind mir fremd. Pipewire ist top. Was ich noch hatte, sind einzig und allein Buffer Issues mit der onboard. Selbst der 590lief mit der 4090 hier top. ArcRaiders mit mfg usw alles top
 
bit_change schrieb:
Bei mir würden auch eher Fedora oder Linux Mint in Frage kommen oder KAOS, wie sieht denn dort die Erfahrung aus?
Grüß dich.

Was Stabilität und das Gesamtpaket aus Software und Systemintegration angeht, hat mir Fedora persönlich am besten gefallen. Fedora verfolgt ein modernes, aber dennoch gut getestetes Release-Modell: Etwa alle sechs Monate erscheint eine neue Version mit relativ aktueller Software, ohne jedoch ein Rolling Release wie Arch zu sein. Dadurch liegt Fedora gewissermaßen in einer „goldenen Mitte“ zwischen sehr konservativen Distributionen und Rolling-Release.

KaOS finde ich optisch und konzeptionell besonders interessant. Die Distribution hat einen klaren Fokus: Es wird ausschließlich 64-Bit-Software unterstützt. KaOS nutzt ein eigenes, relativ kleines Repository, in dem nur ausgewählte Softwarepakete gepflegt werden. Um die Paketbasis übersichtlich zu halten und die Wartung zu erleichtern.

Zusätzlich gibt es noch Community-Pakete, bei denen Software von der Community für KaOS angepasst und bereitgestellt wird. Programme, die weder im offiziellen Repository noch in den Community-Paketen enthalten sind, kann man in vielen Fällen problemlos über Flatpak installieren.

In der aktuellen 2026.02-ISO gab es außerdem eine größere Änderung: Der Display-Manager wurde von KDEs SDDM auf Niri umgestellt. Dadurch gibt es momentan noch ein paar kleinere Fehler oder Dinge, die man nach der Installation selbst anpassen muss. Deshalb würde ich eher auf die März-ISO warten, da die meisten dieser kleineneren Probleme behoben sein sollten und dann wieder alles „out of the box“ funktioniert.

Bei KaOs musst du lernbereit sein, weil Niri anders funktioniert als z.B. eine Distro mit KDE, Gnome, Cinnamon... Desktop

Zu Linux Mint kann ich aus eigener Erfahrung nicht viel sagen. Es gilt jedoch allgemein als sehr stabile und einsteigerfreundliche Distribution, da es auf Ubuntu LTS basiert und eher auf bewährte, gut getestete Software setzt.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
An den paar Kröten für die Lizenz scheiterst bei den meisten nicht.
Als ob die Leute sich eine richtige Lizenz kaufen.

Die Leute gehen auf eBay und kaufen eine OEM-Lizenz für 2€ und fertig.

Das umgerechnet auf die Zeit, welche man zum umstellen auf ein anderes OS bräuchte, rechnet sich schon, sofern der Computer mit Windows 11 kann.

Insgesamt bleibe ich aber auch bei dem, was Du ansonsten geschrieben hast.
Die Normalos merken zwischen 2-4% keinen Unterschied und wenn wir von Wolfgang, Raffa, international von GN Steve oder Phoronix und anderen keine Benchmarks bekommen würden, würden die meisten von uns auch nur Mutmaßungen anstellen.

Mimir schrieb:
Na ja ich wüsste nicht wie ich jemals mit Linux glücklich werden könnte, wenn Features wie Raytracing 8 Jahre brauchen, bis man annähernd Windows Performance erreicht.
So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

Ich hab vor ein paar Wochen auf eine Graka umgerüstet, welche RT kann (siehe aktuelle Signatur, 9060XT 16GB) und es bei Cyberpunk heute ausprobiert.

Ich war doch ernüchtert davon, wie wenig es mich vom Hocker reißt, sowohl bei nativer Auflösung, als auch FSR Performance.
Die 20fps mehr könnte ich nun einerseits in einen weiteren Run stecken, oder auf 60 begrenzen und dann mit RT spielen.

Ist ein kleiner Exkurs, doch mich haut das echt wenig um.

Egal, Du hast natürlich irgendwo auch einen Punkt, in dem Du sagst, keine Konsolengenerartion warten zu wollen, bis etwas unter Linux funktioniert.

Erfreulicherweise wird seitdem SteamDeck die Entwicklung massiv beschleunigt, insofern ist das kleinste Plus, welches man als Windows-Spieler sehen kann, dass nun auch Linuxer mehr und mehr ordentlich zocken können.
 
DoedelFIX schrieb:
Warum sieht alles unter Linux so blass und in eine Art milchig aus?
Siehst du das auf Vergleichsbilder oder bei deinem Monitor? Dass da irgendwelche farblichen Unterschiede wären, wäre mir ganz neu. Da würde ich eher mal anschauen wie die Ausgabe zum Monitor/TV konfiguriert ist.
 
DellTree schrieb:
Was dem Gaming auf Linux meines Erachtens enorm helfen würde, wäre, wenn 3DMark seine Software auch unter Linux verfügbar machen würde. Denn aktuell muss man immer wieder darauf hoffen, dass Tests – wie etwa auf CB – durchgeführt werden, um sich selbst orientieren zu können. Gaming bedeutet aber auch Benchen, und dafür sollten sich Community und Presse stärker einsetzen, damit Tools wie 3DMark einfach und für jedermann nutzbar sind.

Ja stimme ich zu, war damals bei dem letzten 3DMark Nomad sogar angekündet, wegen Vulkan, eigentlich kein Riesen Problem,
„Vergleichbaren“ Benchmark für Windows, Linux und MacOS.

Aber irgendwie wurde Linux wieder vergessen.
 
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Ich bin eigtl nur stiller Leser hier seit Jahren, aber heute will ich das auch mal kommentieren. Zuerst: Ich finde es total cool, dass ihr das macht und Windows-Alternativen aufzeigt. Das große Aber: Ich empfinde das Fazit als sehr biased. Ich bitte zu bedenken, dass wir hier von Games bzw Software sprechen, die niemals nie einen nativen Linux Port erhalten haben oder bekommen werden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das hier durch Proton, free, non-free Treiber, Displayserver und den anderen verschiedenen Komponenten im Linux Desktopdschungel an manchen Ecken Leistung verloren geht, sollte niemanden überraschen. Was viel krasser ist: Dass es ÜBERHAUPT so gut funktioniert. WINE gibt es seit 30 Jahren und wurde eigentlich fast immer belächelt, selbst in der Linux Community. Was Valve hier geschaffen hat ist einfach großartig. Warum ich das biased finde? Weil es nur um Zahlen geht, nicht darum, dass eine große Menge Spiele unter Linux einwandfrei laufen und Linux als Desktop bzw Gaming OS für viele (sicher nicht alle) Menschen eine top Alternative darstellt. Das war bis vor 7,8 Jahren undenkbar. Der Hardcore Gamer, für den jeder Frame zusätzlich zählt wird weiterhin auf Windows bleiben, weil hier der Treiber und Produktsupport einfach am besten ist (AMD mal ausgenommen, wobei noch verbesserungswürdig). D.h. diese Leute schauen sich das vmtl auch gar nicht an. Worum es eher gehen sollte den casual bis normal Gamer deutlich zu machen, dass man Windows für Gaming nicht mehr braucht. 140 FPS, 145 FPS?! Who cares ... ernsthaft. Ich weiß es ist ein Performancetest, dennoch liest sich das für mich in Teilen einfach sehr negativ. Zumal die benannten Probleme mit Anti-Cheat Games und Treibern im Kern nicht bei den Kernel-Entwicklern oder Distro-Maintainern liegen sondern bei Hardware- und Softwareherstellern. Anticheat klappt unter Linux genau so, zumal es Spiele gibt die Linux und EAC zb explizit supporten. Andere wollen das einfach nicht aus fadenscheinigen Gründen (EA...) oder aber es widerspricht der Linux Designphilopsophie, Userland Code hat nix am Kernel verloren, es gibt viel mehr Gründe dagegen als dafür. Kernel-level anticheat ist nichts anderes als ein Rootkit, niemand weiß was es tut, welche Daten abfließen. Selbst WENN es das geben würde unter Linux, würde ich derlei Spiele einfach nicht spielen. Und zum Thema NVIDIA: beschwert euch bei NVIDIA, nicht bei Kernel/Distro Maintainern, einzig NVIDIA kann entscheiden, ob es endlich gute open source Treiber für RTX Karten liefern will oder nicht, vmtl wird das früher oder später durch den KI Boom sowieso passieren müssen bzw sie sind ja auch schon dran. Aber NVIDIA braucht Linux, umgekehrt eher nicht. Kurzum: Ich finde so nackte Zahlenvergleiche ohne wirklichen Kontext einfach nicht richtig. Ich weiß hier gab es auch schon andere Artikel, es zeichnet aber ein Bild für den nicht-kundigen Leser, dass Linux "schlechter" sei oder ähnlich und diese Personen bleiben ggf auf Windows 11 und ärgern sich weiter über die Entshitification und KI Slop, nach dem niemand gefragt hat. nur meine 2 pfennige
 
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Randnotiz schrieb:
Ich will keine nativen Ports und ich bin auch seit Anfang der 2000ner dabei.

Wenn Wine/Proton dabei helfen, dass wir auf Linux/BSD/macOS/Android mehr Spiele genießen können, nehme ich den angeblichen Performance-Verlust gegenüber nativen Ports gerne mit.

Das ja auch fein, es macht sowieso kaum Sinn auf Linux zu portieren, wenn Proton so gut funktioniert, ggf. optimieren Entwickler in Zukunft vllt etwas mehr, aber die Codebase kann die gleiche bleiben.

Finds einfach nur krass, wie wenig gesehen wird wie groß diese Leistung von Valve und anderen Open Source Contributorn ist und man dennoch erwartet, dass Linux eines Tages Windows die Hosen auszieht was Grafikperformance angeht. Wird in der Form niemals passieren, weil es eben sehr viele Schichten dazwischen sind mit Proton und Co. und die Software/Games niemals für Linux optimiert wurden.
 
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Brrr schrieb:
Siehst du das auf Vergleichsbilder oder bei deinem Monitor? Dass da irgendwelche farblichen Unterschiede wären, wäre mir ganz neu. Da würde ich eher mal anschauen wie die Ausgabe zum Monitor/TV konfiguriert ist.
Ich habe das schon bei #93 erklärt.
 
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