@ hayden
Also vor nem Informatikstudium wäre es vielleicht nicht verkehrt, die Sache nicht zu sehr auf Linux zu beschränken und sich (Prof.) Arnold Willemers Einsteigerbuch und Nachschlagewerk "Wie werde ich UNIX-Guru" von Galileo Computing zu holen.
BrollyLSSJ schrieb:
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Ich bin naemlich wegen der oben genannten Platzgruende am Ueberlegen, ob ich nicht statt Debian mal OpenSolaris versuchen sollte, ...
3D mit einer ATI-Karte auf einem Nicht-Linux-Unix läuft nicht. Es gibt sicher Versuche den fglrx Treiber für Linux auf Solaris zu portieren, aber ATI ist mit Linux ja schon überfordert.
20 GiB belegt das OS selbst nicht, aber Fragmentierung ist im Gegensatz zum allgemeinen Irrtum auch auf Linux-Dateisystemen ein Problem, weswegen eine, möglicherweise veraltete, Version des Kofler, die ich mal gelesen habe, empfahl, ein Desktop-Dateisystem nicht mehr als 80% und ein Server-Dateisystem nicht mehr als 70 % zu befüllen. Bei Ext3 ist das aber
laut Heise wurscht, weil das ohnehin Daten immer sehr dicht aneinander reiht.
Das OS selbst dürfte im Schnitt, mit nur einem Desktop und Lokalisierung, so 6-7 GiB belegen, dazu ne SWAP-partition und noch reichlich Raum in /home für dein Schaffen kommt man locker auf 20 GiB und das auch bei Solaris.
Bei Unix und Linux würde ich im gegensatz zu Windows Vista (und neuer) dazu raten, die Systempartition und Home-partition zu trennen, weil diese Systeme derzeit noch ein Neuformatieren der OS-oartition bei neuinstallation erfordern und man da ja nicht sein ganzes /home löschen will - für Solaris ist glaube ich etwas ähnliches geplant, was MS bei Vista schon umgesetzt hat, dass also nichts neuformatiert werden muss, sondern nur der alte Inhalt komplett in einen Ordner verschoben wird, aber ich glaube umgesetzt ist das bei Solaris nboch nicht und bei Linux auf keinen Fall.
P.S.
XFS ist derzeit das einzige Linux-Dateisystem, das ein vertrauenswürrdiges, funktionierendes Defragmentierungswerkzeug hat. ("xfs_fsr") Was wie gesagt auf Linux
ein größeres Problem ist, als alle glauben. Keine Scheu, XFS ist sehr erprobt, etwas langsam beim Schreiben von inodes (und damit beim Schreiben von kleinen Dateien), aber dafür das schnellste beim Ordner-Lookup. Und das Journal vor einem Architekturwechsel zu leeren ist jetzt auch nicht der Weltuntergang. (macht man ja nicht jeden tag)
