Gaming-Linux aus dem Forum?

Kaito Kariheddo schrieb:
Das ist schon zuviel^^ Und zwischen Gnome und KDE will Bazzite sich auch entschieden wissen.
Viele Stellschrauben hast du aber nicht, um das noch weiter zu reduzieren. Du musst ja aufpassen, je enger du das zurrst, desto mehr Rechner fallen raus. Ich weiß nicht, ob das so ein guter Plan ist hier den MS Vergleich anzustreben, wenn doch die Situation dort gerade die Leute dazu bringt, mal über den Tellerrand zu schauen. Auch die Wahl der Zielfestplatte ist so eine Sache. Linux tendiert nämlich gerne mal dazu, bei der Erkennung die Reihenfolge durchzuwürfeln. Also da sich vermutlich niemand die GeräteID seiner Platten auswendig merkt, musst du das schon irgendwie visualisieren, damit nicht jemand versehentlich Datenverlust erleidet.

Wenn man Gedanken dieser Art weiterspinnt, habe ich den Verdacht, dass man am Ende vielleicht bei einem Bazzite ohne Abfrage des Desktops landet. Deswegen glaube ich sehr viel besser als sowas wird's vermutlich nicht mehr, wenn man nicht vorab weiß, mit was für einem Gerät man rechnen kann, so wie es eben beim Steamdeck der Fall ist. Das hat schon einen Grund, warum sich Valve damit so Zeit lässt.

Ich mein man kann das schon irgendwie zusammenskripten, aber die Eventualitäten sind glaube ich vielfältiger als man glaubt. Fängt ja schon bei Desktop oder Notebook an. Auch ist die RTX2xxx, also Turing-Grenze schlecht gewählt, besser RTX3xxx oder gleich ganz auf Nvidia verzichten.

Das ist ja was anderes, wenn ich Herr über mein Skript bin und über meine Hardware, dann weiß ich ja immer auf beiden Seiten, womit ich es zu tun habe. Oder ich bin Valve und liefere beides. Aber so für die freie, meinetwegen eingeschränkte Rechnerwelt, kommt man glaube ich wirklich am Ende mehr oder weniger bei etwas Bazzite-äquivalentem raus.
 
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AlanK schrieb:
Eines der größten Probleme von Linux ist es, dass es zu viele Linux Versionen gibt, zu viele Launcher, zu viele Installationsoptionen und der normale 0815 User davon abgeschreckt wird.
Du sagst es. Aber eigentlich gibt es gar nicht so viele echte Linux-Versionen. Ein anderer Hintergrund, ein paar veränderte Configs und 2-3 mit ChatGPT erstellte GUIs machen noch lange kein neues Linux aus.

Wirklich unterschiedliche Versionen mit unterschliedlichen Konzepten sind z.B. Debian, Arch, Slackware, Gentoo, Red Hat oder Void usw.. . Alles andere sind doch meistens nur von 1-5 Leuten "umgestaltete" Abbilder, bei denen man ohnehin vorsichtig sein sollte. Die kennt doch kaum jemand...
 
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Freedstorm schrieb:
Wirklich unterschiedliche Versionen mit unterschliedlichen Konzepten sind z.B. Debian, Arch, Slackware, Gentoo, Red Hat oder Void usw.. . Alles andere sind doch meistens nur von 1-5 Leuten "umgestaltete" Abbilder, bei denen man ohnehin vorsichtig sein sollte.

Absolute Zustimmung.

Im Prinzip sind ja alle Abkömmlinge so genannte "Forks", einfach bei einer Quell Distro bleiben und eigenständig Pakete Installieren und eine Gui nach Wunsch.

PS: Suse fehlt noch. ;)
 
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@Peace
Suse.. stammt es nicht von Slackware > Jurix ab ?
 
Freedstorm schrieb:
Suse.. stammt es nicht von Slackware > Jurix ab ?
Ganz ursprünglich ja, aber es wurde sehr schnell was ganz eigenes. Diese Verbindung besteht ja schon ewig nicht mehr, wohingegen Derivate von Debian, Arch und Co. ja weiterhin Pakete eben von diesen beziehen.
 
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Grimba schrieb:
..aber es wurde sehr schnell was ganz eigenes.
Sehr schnell?
Ich tat mich ehrlich gesagt immer extrem schwer damit, Suse als so "eigenständig" anzusehen wie etwa Debian oder Red-Hat. Wenn man mal zurückschaut.. Nach dem Wechsel von Slackware zu Jurix blieb ja eigentlich noch lange YaST als echtes Überbleibsel von Jurix. Und dann noch das RPM-Format, das ja ursprünglich von Red Hat übernommen wurde? Naja gut, mag sein dass Suse heute etwas Eigenständiges ist, aber immerhin hat es über 30 Jahre lang auf anderen Distros aufgebaut, bevor es den heutigen Status erreicht hat.
 
Freedstorm schrieb:
@Peace
Suse.. stammt es nicht von Slackware > Jurix ab ?

Habe es auch nicht mehr richtig in Erinnerung, mal kurz nachschauen auf Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenSUSE

SLS - Slackware - jurix - S.u.S.E Linux - openSuse

Darin heisst es später: "Mit der Veröffentlichung der Version 10.2 am 7. Dezember 2006 wurde der Name der Distribution von SUSE Linux in openSUSE geändert, um den Einfluss des Projekts widerzuspiegeln und Verwechslungen mit den kommerziellen Ablegern zu vermeiden."
 
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Freedstorm schrieb:
aber immerhin hat es über 30 Jahre lang auf anderen Distros aufgebaut, bevor es den heutigen Status erreicht hat.
Nein, hat es nicht. Jurix gibt es seit 99 nicht mehr und Slackware war ganz am Anfang. Und ein Paketformat zu übernehmen ist nicht auf einer Distribution aufzubauen. Das ist doch nur ein Werkzeug. Redhat RPMs und Suse RPMs waren immer 2 paar Schuhe. Woher sollen diese 30 Jahre also kommen, wenn es Linux selbst doch erst seit nicht mal 35 Jahren gibt? In Suse kommt vieles zusammen, das ist richtig, oder ist darin aufgegangen. Aber basieren im Sinne von auf die Existenz der jeweils anderen Distribution(en) angewiesen sein, tut es darauf schon ewig nicht mehr.
 
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Grimba schrieb:
Woher sollen diese 30 Jahre also kommen, wenn es Linux selbst doch erst seit nicht mal 35 Jahren gibt?
SUSE (S.u.S.E.) released its first Linux distribution, S.u.S.E. Linux 1.0, in 1994, making it one of the oldest Linux distributions still around; it began as a German translation of Slackware but quickly evolved...

Ich weiß ja nicht, wo du deine Infos herholst, aber vielleicht nutzen wir unterschiedliche Google-Suchmaschinen? ;)
 
Das war ja nicht deine Aussage. Deine Aussage war, dass es über 30 Jahre lang auf anderen Distributionen aufbaute. Das stimmt halt nicht.
 
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@Grimba
Da hast du recht, das war unpräzise formuliert. SUSE ist natürlich schon sehr lange technisch eigenständig, auch wenn die Wurzeln bei Slackware und Jurix liegen. Belassen wir es dabei, danke für die Richtigstellung.
 
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CONSUMER Electronic Show diese Jahr :D


(minischnipsel geklaut bei Gamers Nexus und etwas das Audio bearbeitet :D)

Blieb nur genau Nichts für Consumer. :jumpin:
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Das System würde mit KDE laufen (wegen VRR, HDR und co.) aber wer einfach nur spielt bekommt es gar nicht erst zu sehen.
Weil es ja auch <Ironie ein>"nie" zu Problemens und Crashs </Ironie aus> kommt (z. Bsp. eben mit HDR auf AMD GPUs) - und dann brauch es wieder ne Konsole um das überhaupt erstmal zu checken.
Kaito Kariheddo schrieb:
Was haltet ihr davon?
Wenig bis gar nichts. Die Frage ist doch schon: Warum überhaupt?
Es gibt schon genug Distributionen. SteamOS, CachyOS... . Und wer Linux nutzen will, sollte sich damit befassen - oder es lassen. Und nicht immer nur noch ne weitere ins Feld führen die auch nur von einer Randgruppe genutzt wird. Viel hilft eben nicht immer viel.
Kaito Kariheddo schrieb:
Sollte der Installationsprozess und Desktop soweit vereinfacht werden, dass man gar nicht mehr den Eindruck hat unter Linux zu sein?
Nein.

Aber, und das ist ja das Gute an der Open Source Welt, es kann ja jeder machen wie er mag.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Ja, aber das sind noch immer viel zu viele Wahlmöglichkeiten 😄
Sorry Kaito, aber noch weniger geht nur wenn das OS auf den Hardware vorinstalliert ist.😏

Das ist ja auch der Grund für den Erfolg vom SteamOS, das Valve (Als bekannte Firma!) es vorinstalliert mit HW angeboten hat.
AlanK schrieb:
Die Zielgruppe die sonst eine konsole kaufen würde, die kauft sich einen Fertig-PC oder ein SteamDeck, damit man nur noch einschalten muss.

Völlige Daus könne noch nicht einmal mit Rufus oder Balea einen USB-Stick bootfähig machen.
Genau so ist es der DAU will sich gar nicht mit sowas beschäftigen. 🙄
Kaito Kariheddo schrieb:
Neugier schätze ich mal. Immerhin hat fast jeder Tech-Kanal mal über Linux-Gaming gesprochen, klar will mans dann mal ausprobieren - ohne sich gleich damit auseinander setzen zu müssen.
Das funktioniert aber meiner Erfahrung nach nicht.
Ist es nicht vorinstalliert, muss man sich zu mindestens ansatzweise damit beschäftigen!.
Selbst wenn es nur wie bei Bazzite eine minimale Auswahl ist.

wer wirklich das ganze mal ausprobieren will muss sich entweder soweit damit beschäftigen das er es mindestens Installiert bekommt, oder muss sich ein Steamdeck (Handheld) oder demnächst Steam Maschine kaufen.

Und ja das ist eine Hürde, aber anders geht es nun mal IMO nicht.
 
Ich leider nicht (mehr). Nach einiger Zeit friert der Bildschirm ein. Angefangen hat's mit CachyOS. Bin jetzt wieder bei Arch Native, aber auch dort. Es scheint Probleme mit KWin, Wayland, HDR Inhalten und AMD GPUs geben. Bei mir mit einer RX 7800 XT. Kann auch bei unterschiedlichen Spielen (Tomb Raider, Cities Skylines II) reproduziert werden. Jetzt wo ich das HDR ausgeknipst habe, keine Freezes mehr. Hier im Forum gab es auch schon Berichte in diese Richtung.

In den Logs habe ich das gesehen:
Code:
kernel: amdgpu ... page fault ... in process kwin_wayland ...
ERROR: gpu_process_host.cc GPU process exited unexpectedly
kwin_wayland_drm: The main thread was hanging temporarily!
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Hallo und danke fürs lesen :) Was haltet ihr davon?
An der Diskussion hier muss ich mich nicht beteiligen, da mir diese sehr bekannt vorkommt.

Um einfach mal die Frage aus dem Eingangspost zu beantworten, ich selbst habe keinen Bedarf, da ich mein Linux durchaus installieren und Konfigurieren kann. Dann habe ich auch mehr Freude daran, wenn es von mir genau ach meinen Vorstellungen "Gebastelt" ist und nicht einfach irgendwo runtergeladen und genau so übernommen.

Im Sinne eines Projekts das man ggf. unterstützen möchte sehe ich wenig Unterschied zu bestehenden Projekten die eine "fertige" Gaming-Distro bereitstellen wollen. Man würde mich positiv überraschen wenn man hier mit einer Foren-Distro eine relevante Nutzergruppe finden und auch erhält.
 
Hab grad KDE 6.5.4 mit Manjaro, vielleicht ist da gut, mal wieder, das Manjaro da etwas zurückhält?

Kernel 6.18.3 derzeit.
Mesa 25.3.2-1
Ich vermute mal alles nen bit älter als bei dir?
 
MonteDrago schrieb:
Das ist ja auch der Grund für den Erfolg vom SteamOS, das Valve (Als bekannte Firma!) es vorinstalliert mit HW angeboten hat.
Dann wirds Zeit für Compu-Global-Hyper-Mega-Net, das Compu-Global-Hyper-Mega-Net-OS auf der Compu-Global-Hyper-Mega-Net-Machine 😄
 
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