Linux zum spielen auf Notebook

cyberpirate

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Moin,

ich bekomme die Tage dieses Notebook:

https://geizhals.de/medion-erazer-deputy-15-p1-md62763-30039881-a3570894.html

es soll ein Linux darauf installiert werden um zu spielen. Welches Linux sollte Ich da am besten für benutzen? Gibt ja extrem viel Auswahl dafür. Primär soll der Open Source Fligtsimulator FlightGear darauf benutzt werden. Aber auch STEAM soll installiert werden um das eine oder andere Gamne zu zocken.

Was sollte ich sonst beachten und oder zusätzlich installieren um mit dem Gerät bestmöglich spielen zu können. Ich kenne sonst nur Linux Mint. Das installiere ich schon ab und zu und bekomme da auch soweit alles zum laufen. Aber ein Spiele Linux habe Ich nie benutzt. Daher würde ich gerne Tipps dazu haben wollen.

Vielen Dank.

MfG
 
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Es gibt PopOS, Bazzite und NobaraOS.. schau dir mal die an :)
 
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Moin,

dann würde ich zum Anfang "Bazzite" in den Raum werfen.
Hier kannst du vor dem Download schon angeben, das eine nVidia-GPU verwendet wird, dann sind gleich entsprechende Treiber enthalten.

Dann gibt es noch "Nobara" als Alternative.

Ich selbst hatte Bazzite für einige Monate, bevor ich auf CachyOS gewechselt bin. Wenn es ums Gamen geht, funktioniert meistens alles ohne große Probleme.
 
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Guten Morgen,
ich will dir dein neues Gerät ja nicht madig machen, aber hei, Medion und Linux ist jetzt wirklich nicht die beste Kombination.
Des weiteren, das ist neue Hardware - bedeutet, du brauchst was ziemlich aktuelles. Für Spiele und Steam scheint wohl CachyOS das System deiner wahl zu sein.
Anderseits, es ist ein Medion, da solltest du erst mal schauen, ob sich da ausserhalb des Microsoft-Cosmos überhaupt etwas anderes installieren lässt - Fedora wäre da meine erste Anlaufstelle.

Schau erst mal, ob du Secure-Boot abstellen kannst - sollte das nicht gehen, schränkt sich deine Auswahl gewaltig ein.
 
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Habicht schrieb:
, Medion und Linux ist jetzt wirklich nicht die beste Kombination.
Da ist so pauschal erst mal Unsinn.
Habicht schrieb:
secure-Boot abstellen kannst - sollte das nicht gehen, schränkt sich deine Auswahl gewaltig ein.
Genauer gesagt, du musst es für die Installation deaktivieren. Es spricht nichts dagegen (wenn er nicht mobil unterwegs genutzt wird aber auch nicht viel dafür) hinterher mit Secure-Boot zu arbeiten. Vor allem wenn es kein dual-Boot System werden soll(?), wo die Einrichtung etwas komplizierter ist. Sollte man vorab bei der Bootloader-Wahl berücksichtigen.
 
Ja_Ge schrieb:
Da ist so pauschal erst mal Unsinn.
Ne, ist es nicht - Medion und Acer sind nun mal nicht gerade die beste Wahl in Bezug auf Linux, das ist eher Lotterie → kein Vergleich zu Business-Geräten von Dell und Lenovo.

Und hei, ich habe ja geschrieben, dass er sich kundig machen soll, ob sich Secure-Boot überhaupt abstellen lässt. Acer und Medion bieten das nicht immer an.
 
@Habicht Bazzite und Nobara basieren auf Fedora, was SecureBoot von Haus aus kann. Da musst du nichts ausschalten.
Bei CachyOS muss es für die Installation aus sein und man kann es später aktivieren (die haben eine Anleitung dafür im WIKI).

Ich würde einfach Bazzite nehmen, da immutable (Atomic) ähnlich wie Android. Upgrades werden nur durchgeführt wenn fehlfrei, das bestehende System bleibt unberührt.
 
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Ja, Fedora kann das, bei Bazzite muss man schon ein paar Dinge dazu wissen. ;)

https://docs.bazzite.gg/General/Installation_Guide/secure_boot/

Und ja, mir ist durchaus bekannt, dass man auch CachyOS selber signieren kann - aber kann das ein Anfänger, der gerade mal ein bisschen Mint kann, auch?

Und wegen "immutable" - ich würde so etwas nicht wollen und ob das wirklich ein Vorteil ist, sei mal dahin gestellt. Aber ja, meinetwegen - kann man machen, muss man aber nicht. :p
 
Ich würd Stand heute ebenfalls mal zu Bazzite tendieren, aus den selben Gründen wie sie @NameHere bereits genannt hat.
Da Cachy relativ stark die Grundlegenden Dinge von Arch übernimmt, und somit auf rolling Releases setzt, kann es auch mal sein dass man bei einem Update gewisse Dinge nochmals anfassen muss. Bazzite geht etwas mehr in die Richtung von "set and forget".

Beide ermöglichen es, DLSS sowie Raytracing zu nutzen, Steam und Lutris sind kein Problem, es gibt auch den Heroic Games Launcher mit dem sich auch weitere Spiele von gog oder Epic einbinden lassen.

Wenn du schon mal ein Linux in den Fingern hattest und mit Mint somit in Berührung kamst, ist der Schritt zu einer anderen Distro grundsätzlich einfach nur eine Umgewöhnung.
 
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@Habicht guter Hinweis mit dem Bazzite Secure Boot
 
ich kann nobara empfehlen, da dort die properitären Nvidia-Treiber schon vorinstalliert sind, es sehr leicht zu verstehende Programme zur Pflege (wie der nobara driver manager) & viele andere sinnvoll Programme vorinstalliert sind. Im Kern ist es fedora mit für Spiele/Content creation sinnvollen Anpassungen.

Das kann man natürlich auch alles in Fedora selbst schaffen, aber da sollte man schon Erfahrung haben um zu wissen welche Komponenten man braucht. Fängt man erst an, ist so eine vorkonfigurierte Distro recht schön.

Da du recht neu bei Linux-Gaming bist, einen kleinen Tipp:
Wie du ja selbst erlebt hast, sind Steamspiele kein Problem. Steam bringt seine eigene Emulationsumgebung mit, deshalb läuft es so problemfrei. Man kann auch andere Protonversionen pro Spiel auswählen, sollte es mit der neustesn in einem Spiel mal Probleme geben (habe ich aber bisher nur 1mal erlebt):
1779864886035.png



Wenn du aber Spiele außerhalb von Steam installieren/spielen willst/musst, empfehle ich den Heroic Games Launcher (bei nobara schon vorinstalliert).
Du kannst dort einfach Spiele installlieren/hinzufügen oder eben einen Accoutn von Epic, Amazon, GOG einbinden & dann deren Spiele dort einfach installieren (Spiel mit Epic-Symbol = naütrlich aus dem Store & Spiel mit Schild&Schwert = manuell installiert).
1779865157405.png


Mit den beiden sind bei mir 100% abgedeckt.
Aber bedenke: Solltest du/dein Kind aber Spiele spielen, die Kernel-AntiCheat verwenden, kann es da Probleme geben (auch wenn es da mittlerweile auch immer bessere Lösungen gibt) & manchmal braucht es etwas Abwarten/Zeit für neue Anpassungen/Treiber um die top-aktuellen Spiele unter Linux optimal zum laufen zu bringen (wie aktuell mit Nvidia & Forza6)
 
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Zusammengefasst könnte man bisher sagen, es läuft auf ein System aus dem Arch- oder Fedora-Cosmos raus, sprich, da es ziemlich neue Hardware ist, etwas das mit Kernel >7.x kommt, je aktueller desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert.
 
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Habicht schrieb:
Ne, ist es nicht - Medion und Acer sind nun mal nicht gerade die beste Wahl in Bezug auf Linux, das ist eher Lotterie →
Der schlechte Ruf von Medion resultiert halt aus der Anfangszeit von UEFI. Da war das echt zum Abgewöhnen oder ging gleich gar nicht. Meiner Erfahrung nach, hätte sich das dann aber irgendwann erledigt. Früher hätte ich auch abgeraten, heute nicht mehr.

Acer und Linux war eigentlich nie ein Problem. Läuft zuverlässig, wenn man die kleine Hürde bei der Installation mit der Verknüpfung des UEFI mit dem trusted efi file überwunden hat. Daher kommt dessen schlechter Ruf. Tatsächlich ist es ein zusätzlicher Aufwand von vielleicht 2 Minuten, wenn man es weiß! Wenn nicht, hast geloost.
Habicht schrieb:
kein Vergleich zu Business-Geräten von Dell und Lenovo.
Wohl war, die haben halt einfach eine bessere Firmware. Bei Consumer Geräten von Lenovo kannst aber auch dein blaues Wunder erleben wenn es bei Windows mal wieder Upgrades oder Intel Updates gibt.
Immer schön einen Stick mit der SuperGrub2Disk bereit halten.
 
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Ich habe da mal ne Frage; WARUM Linux zum zocken? Ich bin Laie, was das angeht. Aber warum tut man sich das an? Gibt es da irgendeinen Vorteil, nicht Windows zu nehmen?
 
Der Vorteil ist das es nicht Windows ist
 
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Wenn du alles spielen willst bzw. Offen bleiben willst für alle Spiele würde ich mir überlegen Windows zu benutzen. Linux ist dahingehend ne Einschränkung.
 
Ich bin nach (vielen vielen Jahren) Windows auf Nobara auf dem Gaming PC, jetzt CachyOS - nimmt sich eigentlich nichts. Werf eine Münze :D

Das System ist so deutlich performanter geworden, 10-15% mehr FPS, was man so liest, können durchaus drin sein.

Hier eine Meinung von Windows nach Bazzite, CachyOS und letztendlich, Nobara.
 
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TG3 schrieb:
WARUM Linux zum zocken?
In der Computerbase-Blase wird ein Betriebssystem nicht als Werkzeug gesehen, es wird mehr als Religion gesehen... so als würde ein Handwerker immer auf seine Kreissäge bestehen und alles damit machen und sich nicht einreden lässt das es für manchen Aufgaben anderes, vielleicht besseres Werkzeug gibt...

Viele Benutzer haben in der Computerbase-Blase Fehler mit Windows die es auf der Welt eigentlich nicht gibt... eine Blase eben :)
 
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TG3 schrieb:
Ich habe da mal ne Frage; WARUM Linux zum zocken? Ich bin Laie, was das angeht. Aber warum tut man sich das an? Gibt es da irgendeinen Vorteil, nicht Windows zu nehmen?


Jeder hat natürlich seine eigenen Gründe. ich will diese berechtigte Frage aus meiner Sicht beantworten:
Es war nicht explizit der Wille das Gaming auf Linux umzustellen, sondern es war der Wille das Betriebssystem auf Linux umzustellen & dann folgte Gaming automatisch.

Warum weg von Windows?
1) Datenschutz
2) forcierter Onlinekontozwang/Abomodelle (das immer schlimmer wurde & mich immer mehr ärgerte)
3) zu starke Verbandelung mit amerikanischen Behörden (wie der Yellowkey Bitlockerfall wohl ziemlich klar offenbarte)
4) mein Ziel mittlerweile ist so viele arrogante oligopolartige Unternehmen durch OpenSoruce zu ersetzen wie es geht
5) Und Probleme bei der Qualität von Winodws an sich (Updateprobleme wie mal wieder beim Maiupdate gesehen).

Verändere ich damit die Welt/Unternehmen? Nein, aber es gibt mir eine gewissen Frieden nicht auf milliardenschwere arrogante Techkonzerne (die übrigens bereit sind mit wirklich jeden Herrschern ins "Bett zu gehen" wie man recht gut in den USA sieht) alleine angewiesen zu sein. Und da die Emulation (und die Performance) mittlerweile wirklich gut ist, habe ich die Wahlfreiheit genutzt.

Und ich applaudiere Jeden der den Schritt auch macht. Und zwar nicht weil ich ein Fanboy oder Messias bin, sondern weil jeder User der wechselt einen Stich ins Herz von arroganten Unternehmen ist, die bei der Installation nur noch erlauben ein ONLINEKONTO einzurichten oder verlangen das Millionen von gut funktionierenden Geräten für die neueste Version ihres Betriebssystems im Grunde wegzuwerfen sind.
 
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