Naja, ich würde behaupten als Musiker zu sagen, dass die Teile eben hautsächlich auch für Musiker gedacht sind.
Die stellen eine billige In-Ear Lösung für In-Ear Monitoring auf der Bühne da (deshalb auch die große Dämpfung nach außen hin, weil man sich sonst auf der Bühne die Ohren zerschießt, wenn man damit "noch lauter" als das Schlagzeug oder das Gitarenstack sein will").
Und die Teile gehören noch eher zu den günstigen In-Ears. Normal verwendet man, wenn man es billig haben will einen speziellen an die Ohrmuschel angepassen Gehörschutz (Otoplastik), in den man dann die Treiber einsetzt (wegen passgenauigkeit) bzw. man nimmt von natur aus schon komplett gekapselte In-Ears wie die hier (
http://www.thomann.de/de/ultimate_ears_ue11_ambient.htm ), damit alles komplett passgenau abschließt und man auch beim Singen nicht plötzlich wieder den Pegel von der Bühne abbekommt, weil sich der Gehörgang beim singen, lachen etc verändert.
Besser klingen tut sowas schon als die "normalen" Ohrstöpsel, die man so im MM uns Saturn kaufen kann. Die Frage ist natürlich, ob man das für "normal Musikhören" brauch.
Klangfärbend sind die Teile auf jeden fall mal und mit Abhörmonitoren im Studio nicht zu vergleichen (sonst würde jeder im Studio die Teile verwenden und sich nicht für 5000€ mal eben zwei aktive Studio-Nahfeldmonitore kaufen
Also wenn hier jemand den wohl klarsten Sound bei nicht nachbarnervender Lautstärke haben will, der kauft sich eh Studiomonitore, da die viel linearer und rauschärmer (die Endstufen in den Aktiven) sind als der ganze Kram von H&K, Logitech, Teufel etc...