Lüfter mit 0rpm

Quang

Cadet 3rd Year
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Juli 2014
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Hallo,
Ich möchte gerne den PC so silent wie möglich betreiben.
Daher frage ich mich ob es Lüfter gibt die man so einstellen kann dass diese erst ab einer gewissen Temperatur aktiviert werden?
 
Eigentlich fast jeder, man muss ihn nur über eine Steuerung so einstellen. Vorausgesetzt man hat ein vernünftiges Mainboard.
 
Kommt auf das Motherboard und dem UEFI/ BIOS bzw. der Lüftersteuerung an ob man ab einer bestimmten Temperaturschwelle den/ die Lüfter anlaufen lässt.
 
Du benötigst Lüfter mit 4-poligem Anschluss (PWM) und die schließt Du direkt an die entsprechenden 4-poligen Lüfteranschlüsse des Motherboards an (welches dann idR auch über eine konfigurierbare Lüftersteuerung verfügt - siehe Bild)

Lüftersteuerung.png

Darin lässt sich dann jeder Lüfter individuell einstellen, z.B. bei welcher Temperatur er anläuft, wie sich die Drehzahl zur Temperatur verhält, Reaktionsverzögerungen bei T-An- und Abstieg usw.

Sofern Dein Mainboard nicht über sowas verfügt (Ein Blick ins Handbuch schafft Klarheit), gibt es auch separate Lüftersteuerungen zu kaufen.
 
Londo Mollari schrieb:
Du benötigst Lüfter mit 4-poligem Anschluss (PWM)

Wieso 4 polig? das geht bei jeden Lüfter über die Spannung

Edit: Wenn dein Mainboard die Einstellungen nicht hergebt kannst du dich einfach mal in das Programm Speedfan einlesen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann sind 4-polige Lüfteranschlüsse ein Werbegag?
 
PWM deswegen weil es wesentlich feiner einzustellen ist. Besonders weil PWM lüfter auch wesentlich niedrigere Drehzahlen liefern können da stets die benötigte Spannung anliegt.
Edit: Lüfter per Spannung einzustellen geht durchaus. Aber irgendwann läuft der Lüfter mangels Spannung nicht mehr oder die RPM sind nicht mehr korrekt aus lesbar. Es ist damit also keine Option im vergleich zu echter PWM Schaltung.


Allerdings brauchst du gar nicht die Lüfter abschalten.
Mit guten Lüftern wie von Noctua (S12-A) oder von Bequiet (Silent Wings) etc. kannst du selbige idr. locker auf bis zu 300 RPM laufen lassen welche bei wirklich nicht mehr zu hören sind. Da spielt auch die Konstruktion dieser hcohwertigen Lüfter eine entscheidende rolle.

Meine Lüfter (Noctua) sind im Bereich von 300-400 RPM quasi nicht mehr Hörbar. Bei 500-600 RPM nur wenn ich mit dem Ohr ran gehe aber aus einem Gehäuse nicht mehr Warnehmbar.
Zugegeben mein Gehäuse ist recht massiv gebaut und etwas Gedämmt aber solange die Hardware nicht unter hoher Last steht (Spiele) merke ich nicht das mein PC Läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Londo Mollari schrieb:
Dann sind 4-polige Lüfteranschlüsse ein Werbegag?

Nein die werden anders gesteuert und zwar nicht über die Spannung wie 3-Pin Lüfter, sondern über ddas PWM Signal auf dem vierten Pin, das vom IC im Lüfter ausgewertet wird
 
Londo Mollari schrieb:
Dann sind 4-polige Lüfteranschlüsse ein Werbegag?

Nein, aber aber die Regelung über Spannung reicht vollkommen aus, die meisten Mainboards haben eben nur PWM Anschlüsse für den CPU Lüfter.
 
Die Chassis-Fans sind bei z.B. MSI oder Gigabyte allerdings auch vermehrt Fake-Anschlüsse, bei denen der vierte Pin einfach tot ist.

PWM ist in der Theorie ja ganz nett, neigt praktisch aber auch immer unter stärkeren Nebengeräuschen.
Gute Lüfter mit 3-Pin kommen von den Drehzahlen her übrigens auch sehr weit runter, laufen vereinzelt sogar noch sicher bei 3V. Die Mindestdrehzahlen hängen nicht zwangsweise von PWM ab. Kommt immer auf das Gewicht des Rotors und die Implementierung des jeweiligen Antriebs an.

Mit hochwertigen Lüftern sind 400-500 U/Min praktisch eigentlich nicht mehr hörbar, fördern zugleich aber immernoch ein klein wenig Luft. Einige Modelle schalten sich bei geringer PWM auch vollständig ab (z.B. Silent Wings), was allerdings nicht immer von Vorteil sein muss.
 
Es steht und fällt mit den Boards und da sind die meisten Murks.

Entweder nur PWM, oder 4 Pin aber trotzdem nur DC. Und viele Boards kommen mit der Spannung nicht mal besonders weit runter. Mich konnte bisher nur Asus zufrieden stellen, leider. Alle Anschlüsse echte PWM und auf DC umschaltbar. Lüfter lassen sich abschalte....etc
 
Asus-Kenner, Lüfterexperte... Da bin ich ja direkt an der richtigen Adresse :D

Folgendes:

Ab und an spielt bei mir die Lüftersteuerung verrückt, d.h. der CPU-Lüfter dreht trotz niedriger Temperaturen (30°C, 40°C, je nach Anwendung) mit bis zu maximaler Drehzahl und regelt sich auch nicht wieder runter. Das scheint völlig spontan aufzutreten. Erst, wenn ich über die Lüftersteuerung (AL Suite) einen Parameter ändere (Anlaufverzögerung z.B. oder die Lüfterkurve selbst), geht die Drehzahl nach Übernahme der Änderungen wieder auf den gewünschten Bereich.
Die AL Suite (bzw. Fan Xpert 3) zeigt die erhöhte Drehzahl auch brav an, d.h., der Gelbe Indikator im Diagramm befindet sich weit oberhalb der eingestellten Lüfterkurve.

CPU Kühler ist eine Gamerstorm Captain 20 ex All-in-one-Wasserkühlung. Angeschlossen wie folgt:
Wasserpumpe am Wasserpumpenanschluss des Mobos
Beide 120er Lüfter sind über den mit der AiO mitgelieferten Lüfterhub mit CPU-Fan-1-Anschluss des MoBos verbunden, alles 4-Pin.

Ansonsten funktioniert alles bestens, aber ich frage mich, was da los ist. Hast Du sowas schon mal gehabt?
 
Die 240er ist gemeint. Was soll mir der Preisvergleich bei Lüftersteuerungsproblemen helfen??
 
Nicht alle PWM Lüfter akzeptieren ein Signal unter 25% bzw. nutzen dieses. Bei den meisten ist jeder Wert unter 25% = 25%.
Ich selber kenne nur die Noctua PWM Lüfter, welche auch von 0-25% ansteuerbar sind und sich somit abschalten lassen.
 
Das Problem ist ja nicht, dass die mit 25% oder so drehen, wenn sie niedriger drehen sollten, sondern dass sie sich eine Zeit lang wie gewünscht regeln (meistens zwischen 30% und 40% bei deutlich darunter liegendem Anlaufstrom, welcher laut Fan Xpert3 bei 20% liegt) und dann unvermittelt und anlasslos auf 80, 90, 100% drehen und nicht wieder runter schalten, bis ich von Hand über die Lüftersteuerung eingreife.
 
Hast du bereits das Fan-Tuning durchlaufen lassen?
Tritt das Problem auch ohne AI Suite bzw. nur der Konfiguration per UEFI auf?
Würde das Programm an deiner Stelle probeweise einfach mal komplett deinstallieren. Meines Erachtens ist ASUS-Software einfach zu fehleranfällig. Kenne solche Phänomene auch noch von meinem alten Z87. Das Programm frisst sich nämlich nicht nur in den Autostart und manipuliert ständig Systemwerte, sondern kollidiert auch gerne schonmal mit anderen Monitoring-/OC-/Benchmark-Tools, was dann zu Abstürzen und oder weiteren Fehlfunktionen führt.

PS: vielleicht solltest du dazu auch einen eigenen Thread aufmachen ;)
 
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