@leopold.scb hier ein kleiner Eindruck eines Wirtschaftsinformatikstudenten, also mir.
Lies dich am besten ein was in deinem Studium so gebraucht wird. Im ersten Semester, habe ich tatsächlich mein iPad mehr benutzt, da es zum Notizen erstellen einfacher zu hand haben war. Auch mit einer Tastatur ließen sich längere Texte darauf verfassen. Nur für eine Präsentation und C-Programmierung habe ich mein damaliges MacBook Air M1 rausgeholt und dort auch wirklich benutzt.
Es ging eigentlich ganz gut, im 2. Semester habe ich dann meinen M1 doch richtig ans Limit gebracht. Naja das M1 nicht aber die 8gb ram definitiv. Hier ein paar Umstände an denen man dann doch ans Limit kam.
Grundsärtzlich habe ich meist 2 Safari Fenster offen. Eines zum lesen, eines zum Arbeiten. Ich habe auch meine Tabs in Gruppen unterteilt. In einem Fach in dem man viel recherchieren muss waren mal hier oder da so 50 Tabs in einer Gruppe offen im anderen 10 - 15.
Nimmt mehr Arbeitsspeicher als man denkt....
Um Microsoft Office kommt man selten herum, das Gedöns nimmt dann schon mal 13gb Festplatten Speicher ein, nicht viel aber wenn man nur 210gb hat wird das schneller voll als man denkt.
Die nehmen sich auch jeweils ein Stückchen Ram
Das ist so mal das Grundszenario. Ab hier wird es spezieller. Hier kommt es auf deine Hochschule an.
Dann die Toolwahl! Bei Wirtschaftsinformatik und Digitalen Medien sieht das bestimmt anders aus, aber du wirst dir in ähnlicher weise die Tool-Landschaft anschauen müssen.
Bei mir kommen wir in den ersten Semestern mit C, Java und Assembler(NASM) in Berührung.
Dozenten arbeiten in der Regel mit Windows und daher nehmen diese of andere IDEs as MacUser her.
Für C hat ein Prof
CodeBlocks verwendet, was du auf dem Mac vergessen kannst. Es ist einfach zu instabil. Deswegen sind die Studenten mit Macs zu
VS Code oder zu
Clion gegangen. Insbesondere Clion nimmt etwas mehr Ressourcen in Anspruch, benötigt aber weniger "customizing" als VS Code.
Für Java verwendet der Prof
Eclipse, hier sind aber die MacUse eher bei VS Code oder
IntelliJ.
Bei Assembler wird es etwas tricky. Das Fach bezieht sich bewusst auf eine 32bit/ x86 Umgebung. Wenn man hier mit einem Mac über eine VM, in diesem Fall wurde
UTM beworben, abreiten möchte, dann wird es mit den 8gb ram echt eng, wenn man
SASM über eine x86 Linux-VM laufen lässt.
Hier war es am einfachsten sich über die Windows App remote in den CIP-Pool einzuloggen. Ist zwar nicht so flott aber der die Übung hat es ausgereicht.
Nun für mich war die Kirsche auf der Torte, Process Mining Software auszusuchen un vorzustellen.
Ich habe mich für Disco by Fluxicon entschieden, habe aber auch noch einen kleinen Exkurs zu Celonis welches im Browser lief gemacht.
Ich musste mit der Zeit immer öfter drauf achten dass alle unnötigen Anwendungen korrekt geschlossen sind. Die 256gb waren auch bereits am Limit, weshalb ich mich für ein Upgrade entschieden habe.
Da ich zwar KI auch selbst zu einem gewissen Grad ausführen möchte, aber nicht die ganze Zeit habe ich mich für das M4 512gb 24gb entschieden und kann es RAM-seitig gut auslasten, habe aber noch keine Ruckler festgestellt.
Grundsätzlich, nimm lieber mehr Arbeitsspeicher als Chip-Power, also lieber einen älteren Chip. Erstmal abzuwarten ist das beste, was du tun kannst. Und am Ende des Tages entscheiden die Tools welchen Laptop man nimmt. Man hat viele Alternativen am Mac, oft ein gleichwertiges Pendant und manchmal mit etwas Mehraufwand. Manchmal ist der Aufwand so groß, dass man ganz andere Wege gehen muss, in meinem fall der Remotezugriff auf den Unirechner, gehen muss.
Das Beste was du machen kannst, die Tools die verwendet werden, zu identifizieren und einen Entscheidungsbaum zu zeichnen, der dir bei der Entscheidung hilft, aber dann zur rechten Zeit.