MacBook für Wirtschaftsinformatik-Studium

+1 für erstmal iPad. Ein Notebook habe ich ausschließlich für Präsentationen gebraucht und realistisch kann das heute auch schon ein iPad.
 
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Auch von mir ein +1 dafür höchstens ein Tablet anzuschaffen und zu schauen, ob ein Apfelbuch überhaupt eine sinnvolle Wahl darstellt, oder Du dir nur unnötige Probleme infolge inkompatibler Software einheimst.
 
Backfisch schrieb:
oder Du dir nur unnötige Probleme infolge inkompatibler Software einheimst.
Na ja - wenn es überwiegend ums "notieren" geht und vielleicht auch mal recherchieren... Zuhause steht dann ja noch der Windows-Rechner.
Aber meine Tendenz wäre hier auch eher erstmal ein Tablet (iPad).
Ergänzung ()

leopold.scb schrieb:
Gerne Mitternacht als Farbe
Persönlich würde ich ja von dunklen Farben abraten. Ich hab mich mit meinem Space-Black auch geheilt und habe hier inzwischen ein silbernes MBP stehen. Ich war einfach zu Monk für das Space-Black.
 
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Ich danke euch allen für euer Antworten und werde das mal so verinnerlichen!

Erstmal werde ich denke ich nichts kaufen und wenn ich doch das Gefühl habe es zu benötigen, dann kann ich ja immer noch zuschlagen.
 
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Kauf dir lieber kein Macbook. Bei meinem Studium damals wurden viele Arbeitsumgebungen per VM bereitgestellt. Das hinterher auf dem Macbook zum Laufen zu bekommen funktioniert, aber die Zeit hätte ich lieber in andere Themen gesteckt. Das Gleiche mit Mac Word und Citavi. Unnötiges Rumgefummel während das Lenovo daneben anstandslos läuft.
Falls es doch ein Macbook sein soll, das neue Macbook Air in der Standardkonfig reicht Dicke.
 
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@kachiri
Inhaltsverzeichnisse, feste Formate zu Bildunterschriften, Absätze, etc. funktioniert etwas anders, sodass man meist keine Hilfe einfordern kann. Citavi Integration ist grauenhaft. Literaturverzeichnisse manuell zu pflegen ist risikofreudig.
 
Kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe die Tage erst eine Hausarbeit verfasst. Word hat da nicht anders funktioniert, wie an einem Windows-Rechner.
Es sei denn, du meinst Pages. Dann in der Tat. Das kann ein Problem sein, wenn man sich nicht selbst zu helfen weiß und keine Apple-Koryphäe im Kurs hat.
 
@kachiri Ist ok. Jeder hat da seine eigenen Erfahrungen und jeder Prof seine eigenen Ansprüche an der Ausarbeitung. Ich musste mich mit der 20MB großen Wordvorlage meines Profs rumschlagen und da musste ich leider meist alleine durch, denn auf einem Windows PC lief es.
 
@leopold.scb hier ein kleiner Eindruck eines Wirtschaftsinformatikstudenten, also mir.

Lies dich am besten ein was in deinem Studium so gebraucht wird. Im ersten Semester, habe ich tatsächlich mein iPad mehr benutzt, da es zum Notizen erstellen einfacher zu hand haben war. Auch mit einer Tastatur ließen sich längere Texte darauf verfassen. Nur für eine Präsentation und C-Programmierung habe ich mein damaliges MacBook Air M1 rausgeholt und dort auch wirklich benutzt.

Es ging eigentlich ganz gut, im 2. Semester habe ich dann meinen M1 doch richtig ans Limit gebracht. Naja das M1 nicht aber die 8gb ram definitiv. Hier ein paar Umstände an denen man dann doch ans Limit kam.

Grundsärtzlich habe ich meist 2 Safari Fenster offen. Eines zum lesen, eines zum Arbeiten. Ich habe auch meine Tabs in Gruppen unterteilt. In einem Fach in dem man viel recherchieren muss waren mal hier oder da so 50 Tabs in einer Gruppe offen im anderen 10 - 15.

Nimmt mehr Arbeitsspeicher als man denkt....

Um Microsoft Office kommt man selten herum, das Gedöns nimmt dann schon mal 13gb Festplatten Speicher ein, nicht viel aber wenn man nur 210gb hat wird das schneller voll als man denkt.
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Die nehmen sich auch jeweils ein Stückchen Ram

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Das ist so mal das Grundszenario. Ab hier wird es spezieller. Hier kommt es auf deine Hochschule an.

Dann die Toolwahl! Bei Wirtschaftsinformatik und Digitalen Medien sieht das bestimmt anders aus, aber du wirst dir in ähnlicher weise die Tool-Landschaft anschauen müssen.

Bei mir kommen wir in den ersten Semestern mit C, Java und Assembler(NASM) in Berührung.
Dozenten arbeiten in der Regel mit Windows und daher nehmen diese of andere IDEs as MacUser her.

Für C hat ein Prof CodeBlocks verwendet, was du auf dem Mac vergessen kannst. Es ist einfach zu instabil. Deswegen sind die Studenten mit Macs zu VS Code oder zu Clion gegangen. Insbesondere Clion nimmt etwas mehr Ressourcen in Anspruch, benötigt aber weniger "customizing" als VS Code.

Für Java verwendet der Prof Eclipse, hier sind aber die MacUse eher bei VS Code oder IntelliJ.

Bei Assembler wird es etwas tricky. Das Fach bezieht sich bewusst auf eine 32bit/ x86 Umgebung. Wenn man hier mit einem Mac über eine VM, in diesem Fall wurde UTM beworben, abreiten möchte, dann wird es mit den 8gb ram echt eng, wenn man SASM über eine x86 Linux-VM laufen lässt.
Hier war es am einfachsten sich über die Windows App remote in den CIP-Pool einzuloggen. Ist zwar nicht so flott aber der die Übung hat es ausgereicht.

Nun für mich war die Kirsche auf der Torte, Process Mining Software auszusuchen un vorzustellen.
Ich habe mich für Disco by Fluxicon entschieden, habe aber auch noch einen kleinen Exkurs zu Celonis welches im Browser lief gemacht.

Ich musste mit der Zeit immer öfter drauf achten dass alle unnötigen Anwendungen korrekt geschlossen sind. Die 256gb waren auch bereits am Limit, weshalb ich mich für ein Upgrade entschieden habe.
Da ich zwar KI auch selbst zu einem gewissen Grad ausführen möchte, aber nicht die ganze Zeit habe ich mich für das M4 512gb 24gb entschieden und kann es RAM-seitig gut auslasten, habe aber noch keine Ruckler festgestellt.

Grundsätzlich, nimm lieber mehr Arbeitsspeicher als Chip-Power, also lieber einen älteren Chip. Erstmal abzuwarten ist das beste, was du tun kannst. Und am Ende des Tages entscheiden die Tools welchen Laptop man nimmt. Man hat viele Alternativen am Mac, oft ein gleichwertiges Pendant und manchmal mit etwas Mehraufwand. Manchmal ist der Aufwand so groß, dass man ganz andere Wege gehen muss, in meinem fall der Remotezugriff auf den Unirechner, gehen muss.

Das Beste was du machen kannst, die Tools die verwendet werden, zu identifizieren und einen Entscheidungsbaum zu zeichnen, der dir bei der Entscheidung hilft, aber dann zur rechten Zeit.
 
Hallo,
als ehemaliger Wirtschaftsstudent möchte ich auch meinen Senf dazu geben.

Wichtig ist ist meinen Augen, dass Du zumindest irgendein Gerät am Anfang hast.
Es kommt auch darauf an, wie die Dozenten arbeiten.
Bei uns war das beispielsweise so, dass alle Dozenten PDF-Dateien zur Verfügung gestellt haben.

Am Ende ist die Software wichtig mit der Du Deine Notizen machst.
Da brauchst Du etwas mit dem Du gut einhergehst und im besten Fall hast Du noch einen guten Sync mit dem iPhone / iPad.
Für mich war das Noteablity, aber es geht noch weiteres gutes Zeugs.
Ich hab die PDFs eingespielt und mit Tastatur meine Notizen dazu reingetippert.
-> Da solltest Du Dir nach den ersten Vorlesungen Gedanken drüber machen und damit anfangen rum zu spielen. Irgendwann findest Du etwas was Dir gefällt. Damit steht und fällt aber viel.
Deshalb rate ich dazu, nach den ersten Vorlesen etwas zu holen - wenn Du es nicht davor schon machst.


Auch empfehle ich eher einen MacBook als ein iPad.
Die Mac-Tastatur ist komfortabler und wenn Du dann Zuhause zwei Bildschirme anschließen willst und dann mit Maus und Tastatur arbeitest - dann ist der Mac einfach um eine Welt besser.
Ich habe noch ein altes iPad damals genutzt um manchmal im Bett Notizen durchzugehen und zu lernen (hätte mit dem Macbook auch geklappt, aber das iPad war halt schon da).

Bei den Specs, kann ich meinen Vorrednern nicht viel hinzufügen.
M4- oder aktuelle M5-MacBook Air ... das ist egal. Reicht beides locker.


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
lazsniper schrieb:
der ist nicht so ineffizient bei ram nutzung wie windows
Naja dafür ist der Swap ja da. Generell würd ich sagen sind MacOS Apps meist besser optimiert, da nicht so viele Altlasten bereitgehalten werden.
 
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