Machen Spiegelreflexkameras überhaupt noch Sinn?

 
Bemme90 schrieb:
Das Argument mit der Ergonomie kann ich auch nicht verstehen. Bridge oder Kompaktkameras werden doch auch nicht kritisiert, weil sie klein sind. Sehe das als klaren Vorteil.
ich kann das argument sehr wohl verstehen. die 350d als ein beispiel war für meine hände zu klein, die blinde bedienung ohne hinzuschauen dadurch eingeschränkt, zudem hatte ich durch die verkrampfte haltung bei längeren fotoausflügen recht schnell schmerzen in der hand. alles probleme, die ich seit der 5d nicht habe.

es ist schlicht und einfach nicht jeder mensch gleich und argumente, die in diese richtung abzielen, als falsch, unzutreffend, ..., abzutun, ist nichts weiter als mangelnder respekt gegenüber anderen.

zur bufferfrage: der ist bei den allermeisten kameras für standardanwendungen zwar groß genug, bei speziellen (sport, tiere in bewegung, ...), wo man bilderserien mit hoher bildfolge braucht, ist aber trotzdem, allein schon aus wirtschaftlichen gründen, irgendwann die grenze erreicht. dann geht es darum, wie schnell die kamera die bilder auf das medium speichern kann. und da gibt es durchaus unterschiede. ich kenne jetzt die erwähnte sony nicht, aber wenn da tatsächlich ein speicherslot den anderen ausbremst, wäre das für mich persönlich schon mal ein no go. und das ist unanhängig vom verwendeten kamerasystem so.
 
bluebox schrieb:
ich kenne jetzt die erwähnte sony nicht
Aber trotzdem mal pauschal aburteilen. ;)

Wie im Thread schon mehrmal erwähnt kann der Buffer der A7III ca. 80 RAWs speichern, das reicht auch für Sport locker aus. Ich bin da jedenfalls noch nie in die Nähe des Limits gekommen. Wenn dir das nicht reicht, solltest du deine Nutzung der Kamera überdenken.
 
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bluebox schrieb:
ch kann das argument sehr wohl verstehen. die 350d als ein beispiel war für meine hände zu klein

Dann ist das aber kein Problem von DSLMs, sondern von bestimmten Kameras allgemein. Und dabei ist es ja unwichtig, ob DSLM, DSLR, Bridge o.ä..

bluebox schrieb:
wenn da tatsächlich ein speicherslot den anderen ausbremst, wäre das für mich persönlich schon mal ein no go. und das ist unanhängig vom verwendeten kamerasystem so.

Finde ich nicht.
Hier wird sich Sorge um ein Problem gemacht, welches bei den aller meisten Anwendern nicht existiert.
Man muss den zweiten "langsamen" Slot nicht nutzen, hat dann aber eben keine Redundanz.
Ich nutze ihn und wurde durch diesen noch nie eingeschränkt. Da gibt es andere Sachen, die mich an der Sony eher stören.
Außerdem gibt es immer ein Teil an einem Gerät, welches limitiert.
Das kann der Bildsensor sein, der Bildprozessor, der Autofokus oder sonst etwas.
Daher denke ich nicht, dass der zweite Back-Up Slot einer Kamera ein No Go sein sollte.
Da würden mir bei der 5D andere Dinge einfallen, die ich "schlimmer" finde und vom Kauf abhalten (würden).

Blueline56 schrieb:
Muss jetzt fast jeder Thread in DSLR vs MSC /DSLM ausarten, wir bekommen ja hier zuständete wie AMD vs Nvidia/Intel.

Aber genau darum geht es doch in dem Thread oder? Der TE hat doch gefragt nach DSLR vs. DSLM.
 
Pittiplatsch4 schrieb:
Aber trotzdem mal pauschal aburteilen. ;)
wo mache ich das? die bedeutung der verwendeten wörter "wenn" und "wäre" ist dir bekannt?
Bemme90 schrieb:
Dann ist das aber kein Problem von DSLMs, sondern von bestimmten Kameras allgemein. Und dabei ist es ja unwichtig, ob DSLM, DSLR, Bridge o.ä..
es ist ein problem der kameragröße, wie bereits von dersuperpro und auch von mir geschrieben.
Bemme90 schrieb:
Hier wird sich Sorge um ein Problem gemacht, welches bei den aller meisten Anwendern nicht existiert.
bei den allermeisten heißt aber nicht bei allen. was ist denn so schwer daran, auch mal meinungen und anforderungen hinter dem eigenen tellerrand zu akzeptieren?

sicher ist für viele eine dslm die bessere wahl. für mich eben nicht, den wichtigsten grund, die für mich zu geringe größe, habe ich genannt. davon abgesehen, daß bei meinem objektivpark ein systemwechsel für mich sowieso kompletter nonsens wäre.
 
bluebox schrieb:
wo mache ich das? die bedeutung der verwendeten wörter "wenn" und "wäre" ist dir bekannt?
Wenn du den thread gelesen hättest, wäre dir aufgefallen dass dein wenn udn wäre schon mehrmals widerlegt worden ist. Warum das also trotzdem nochmal erwähnen?

Und ja viele Sachen sind subjektiv. Ich hab aber das Gefühl, dass immer wenn es so generelle objektive Diskussionen gibt, irgendwelche DSLR Nutzer mit riesigen Händen und Objektivpark, der einen Wechsel sowieso nicht zulässt, reinstürzen und meinen "also für mich ist der Wechsel total sinnlos". Das ist ja gut und schön, objektiv gesehen ist das aber ein Sonderfall und interessiert die meisten Leute nicht. Vor allem nicht wenn man neu in ein System einsteigen will und normal große Hände hat.
 
das wurde nicht widerlegt, sondern es wurde behauptet, daß es für niemanden eine rolle spielen würde. das wiederum habe ich an konkreten beispielen, wo eine sehr hohe serienbildgeschwindigkeit gefordert ist, widerlegt.

ob sonderfall oder nicht, es gibt fälle. das abzustreiten, wie es in vielen diskussionen passiert, ist, ich wiederhole mich gern, ein zeichen von mangelndem respekt gegenüber anderen.
 
bluebox schrieb:
das wiederum habe ich an konkreten beispielen, wo eine sehr hohe serienbildgeschwindigkeit gefordert ist, widerlegt.
Ok, dann werde mal wirklich konkret. Was sind denn so die worst case Szenarien, die du hattest, und wieviel Bilder hast du da in einer Minute geschossen? In wieviel Bursts?
 
bluebox schrieb:
das wurde nicht widerlegt, sondern es wurde behauptet, daß es für niemanden eine rolle spielen würde. das wiederum habe ich an konkreten beispielen, wo eine sehr hohe serienbildgeschwindigkeit gefordert ist, widerlegt.
Was eigntlich ein total dämliches Beispiel ist, denn genau für solche Fälle gibt es eine Sony A9. Welche Kamera kann denn noch besser Serienbilder aufnehmen und hat einen noch besseren AF? Ich kenne keine, auch keine Canon 1DX....
 
Das ist nichtmal ein Problem der Kamera sondern der Akkus, die verlieren auch Ladung, wenn die nur so rumliegen. Bei den neuen Akkus ist das deutlich verbessert worden.
 
Der Weg ging von einer Pouva Start ( Ende der 50er Jahre) über die Prakticas und der Nikon F65 (Analog) zur Nikon 5100 und der Nikon 7100. Die Nikon 5100 benutze ich nur für die Astrofotografie ( Sonne, Mond usw) wegen dem Schwenkreflektor und Life View. Die 7100 gerne für Makro und Zeitraffer. Aber inzwischen liegen die "Klopper" mehr im Schrank und die Alltagsfotografiererei geht mit dem Handy über die Bühne. Ich rede nicht von Kunstfotografie sondern eher für Dokumentationsfotos, also mehr als Gedächtnisstütze. Für die DSLR gibts einfach zu wenig Gelegenheiten. Sind mir inzwischen auch zu schwer. Liebäugle mit einer Sony Alpha 6400. Ist aber mit dem 18-135 noch zu teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch nicht besonders sinnvoll, wenn du das Volumen verkleinern willst. Da wäre eine Festbrennweite vielleicht das richtige.
 
zandermax schrieb:
Auch nicht besonders sinnvoll, wenn du das Volumen verkleinern willst. Da wäre eine Festbrennweite vielleicht das richtige.
Die Sony ist schon handlicher und nur halb so schwer. Aber mal generell zu den Spiegelreflexen. Vor 10-12 Jahren gehörte es zum Image eine Reflexe zu haben. Überall, im Zoo, bei Veranstaltungen und im Urlaub sah man sie. Wenn man sich heute mal umschaut wird überall nur noch mit dem Handy "geknipst" Nur die Medienpaparazzi und eben die paar ernsthaften Amateure benutzen so eine Kamera. Tier und Naturfotografen und Astrofotographen die Timelaps bevorzugen natürlich auch. Geht ja nicht anders. Da wird das Teil zum Werkzeug.
 
adius schrieb:
Aber mal generell zu den Spiegelreflexen. Vor 10-12 Jahren gehörte es zum Image eine Reflexe zu haben. Überall, im Zoo, bei Veranstaltungen und im Urlaub sah man sie.

Wenn man eine Kamera nur zur Imagepflege hat, sollte man überlegen ob Fotografieren wirklich ein Hobby ist :D

Ich gehe nur mit der Kamera raus, wenn ich einen Plan habe, also ganz bewußt Fotografieren gehe und so kann es schon mal passieren, daß die Kamera ein paar Monate im Rucksack bleibt. Dann gibt es wieder Phasen, da ibin ich fast täglich damit unterwegs, weil ich eben bestimmte Sachen fotografieren will.
 
zandermax schrieb:
Was eigntlich ein total dämliches Beispiel ist, denn genau für solche Fälle gibt es eine Sony A9. Welche Kamera kann denn noch besser Serienbilder aufnehmen und hat einen noch besseren AF? Ich kenne keine, auch keine Canon 1DX....
1DX, 5D4, D850, D5 sind im Low-Light zuverlässiger als die A9. ;)
 
Blueline56 schrieb:
Wenn man eine Kamera nur zur Imagepflege hat, sollte man überlegen ob Fotografieren wirklich ein Hobby ist
Darum habe ich ja bewusst "knipsen" bei der Handynutzung geschrieben. Vor 10-15 Jahren waren die Handyknipsen einfach noch nicht so weit wie heute. Schon die wohlbeleibten Touristenkarawanen mir der Spiegelreflex vorm Bauch oder auf dem Bauch baumelnd vergessen? Das war der Standard der 80er Jahre und auch noch in den 90ern. Nicht umsonst jammern die Kamerahersteller wegen Umsatzrückgang. Da ist auch das Handy dran Schuld.
 
Zuletzt bearbeitet:
baXus1 schrieb:
1DX, 5D4, D850, D5 sind im Low-Light zuverlässiger als die A9. ;)

Mit den neuen GM-Objektiven und real-time-Tracking bezweifle ich das. Selbst meine alte A7II ist ordentlich schnell mit einem modernen Objektiv.
 
Beides hat vor und nachteile

schau doch mal folgendes an

 
wern001 schrieb:
schau doch mal folgendes an
Hmm also ich teil mal meine Meinung zu dem Video in zwei Teile.

Objektiv: Man kann immer noch mit DSLRs Fotos machen und die haben auch Vorteile besonders wenn man große Hände hat. Die werden auch noch eine Weile supportet und man soll sich nicht verrückt machen.

Subjektiv: Der klingt als wenn er am Morgen aufgewacht ist und die Welt nicht mehr verstanden hat. Völlig subjektives Nostalgiegelaber und technische Lücken, besonders was Flange Distanz und EVF exposure preview angeht. Wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich denken der hat sich nicht richtig mit der Materie der Spiegellosen auseindander gesetzt und/oder will nur DSLR sales pushen.
 
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