reobase schrieb:
Die ganzen Diskussion um 16 vs 24 Bit sind uralt, da mit der SACD schon 1999 ein Medium erschien, dass Musik in 24 Bit/96kHz bot. Für das Endprodukt ist es egal ob 16 Bit oder 24 Bit. Ich glaube, dass bis heute kein Stück auf einer Audio-CD erschienen ist, dass jemals die maximal mögliche Dynamik auch nur annähernd ausgenutzt hätte. In Blindtest schafft man es nicht mals mp3s mit 192 kbps vom Original zu unterscheiden.
Nochmal meinen Kommentar lesen.
Es geht ums Clipping und den Dynamikumfang.
Mit 16bit fängt das Clipping bei -96dB an, d.h. wenn ein Drummer wie blöde auf dem Schalgzeug rumklomppt hast du bei deiner 16bit aufnahme nur Rauschen.
24bit ist bei -144dB schluss, daher nimmt man mit 32bit float auf, dabei hast du dann +/- 1258dB die du dann signied also -764dB und +764dB definieren kannst.
hast du einen fertig gemasterten track der mit 32bit float aufgenommen ist und schiebst denn zu spotify, samplen die runter auf 16 oder 24bit, dabei gehen schonmal alle frequenzinformationen seitens der 24bit verloren (also alles was lauter als 144dB ist).
damit der track aber sich im loudness-war durchsetzen kann, werden dann von spotify freuqenzen weggeschnitten, damit man die lautstärke um x dB anheben kann OHNE zu clippen.
Es geht nicht um primär 16 vs 24 vs 32bit loat, sondern um die gesamte prozesskette der streaminganbieter.
hast du eine CD mit 16bit die NICHT am loudnesswar teilnimmt, dann hast du das thema nicht.
ich habe aber explizit von streamin gesprochen und auch deswegen das Plugin für die DAWs verlinkt.
Du hast meinen Kommentar nicht gelesen oder nicht verstanden.