Macht so ein Walkman noch Sinn?

Das muss doch jeder selbst wissen ob er das braucht. Da wird es sicher einige Nutzer geben.
Evtl sogar für Kinder (Hörbücher), die aber kein (teures) Smartphone dazu nutzen sollen?! Wer schwarz, wer weiß.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Harpenerkkk, Roesi, Captain Mumpitz und eine weitere Person
Smartphones können das in der Regel nicht in dieser Qualität oder Lautstärke. Wenn man einen Hochohmigen Kopfhörer an einem Smartphone betreiben möchte, braucht man entsprechend dafür noch einen Kopfhörerverstärker und hier wieder außerdem ein sicherlich deutlich besserer DAC verbaut sein als in Smartphones. Anderer Vorteil mit extra Gerät: Akku vom Smartphone wird für das Musikhören nicht entleert und wenn man das mit dem Smartphone machen möchte, kommt man um entsprechend externe Zusatzgeräte sowieso nicht aus.

Ob ich jetzt also an das Smartphone extra Dinge nachkaufe und anschließe oder direkt ein anderen Abspieler habe macht nicht unbedingt einen großen Unterschied.
 
Kaum eine Kundengruppe laesst sich melken wie der Audiophile. Laesst sich doch auch aus dem verlinkten Artikel rauslesen:
Laut eigenen Angaben hat Sony den neuen Walkman NW-A306 für anspruchsvolle Musikliebhaber geschaffen, die Wert auf hohe akustische Performance und ein schickes Design legen. Kompakt verstaut in der Jackentasche soll die neue Serie maximale Authentizität bei der Wiedergabe liefern
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: birdskywinter, snaxilian, iSight2TheBlind und 4 andere
Ob das Sinn macht musst du für dich entscheiden.
Ich kann dir sagen dass ich sicher mein 1400 Euro Smartphone nicht zum Mountainbiken mitnehme... für diesen Fall hab ich mir ein Billig Smartphone mit einer Wertkarten SIM gekauft. Sollte mir was passieren kann ich ggf. Hilfe holen aber auch beim Radfahren Musik damit hören (und hier spielt die Qualität eher eine geringe Rolle)

Also ich brauch so ein Teil wie du es verlinkt hast nicht. Aber vlt. jemand anderer ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: senior_1, cruse, fcn4ever und 2 andere
Naja ich glaube schon das da n Markt für da ist. Aber Speziell auf Sony bezogen wäre ich mir grundsätzlich nicht sicher da die auch vieles Bauen und auf den Markt werfen, einfach weil sie müssen und nicht Weils jemand braucht.
 
Axxid schrieb:
Kaum eine Kundengruppe laesst sich melken wie der Audiophile.
^This

Ziel ist nicht etwas sinnvolles anzubieten, sondern den Gewinn zu maximieren. So lange sich genug Kunden finden, die so etwas kaufen, hat Sony alles richtig gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: derchris
Also ob Kinder jetzt nen Walkman für 400€ haben wenn sie kein Smartphone haben, oder ich das Teil zum biken mitnehmen würde... Ahhhh.
das ist das selbe wie mit Armbanduhren, Brauch auch keiner mehr, aber is halt schick.
 
Axxid schrieb:
laesst sich melken wie der Audiophile.
Komische Aussage, ich wüsste jetzt nicht, welches Smartphone außer dem einen LG MQA fähig ist?
Geht ja nicht darum, dass man jede Frequenz hört, sondern, dass man die Masterdateien vom Studio hat VOR der Loudness-War Kompression durch die Medienplattformen zwischendrin.

Wenn ich mir ein The Lumineers Album bei Spotify und dann bei Tidal anhöre hat man massive unterschiede von denen ich behaupte, dass jeder diese bemerkt.

Mittels solchem Plugin in der DAW (https://www.plugin-alliance.com/en/products/adptr_streamliner.html) lässt sich nämlich mal anhören/testen was die gängigen Streminganbieter so mit der Musik anstellen, unabhängig vom Mastering aus dem Studio heraus.

Wie gesagt: Es geht nicht um die Frequenzen per se (das menschliche Gehör ist dafür einfach zu schlecht) ABER es geht um 16 vs 24 vs 48bit usw Dynamik.

Wann fängt das Audiostück an zu clippen?
Das ist ganz normale Physik und lässt sich wunderbar mit nem einfachen Fieldrecoder testen.

Versuch ein lautes Konzert mit einem 16bit Recorder abzunehmen --> Clipping, das gleiche passiert mit durch Streaminanmbieter komprimierter Musik.

Hier besser erklärt: https://www.delamar.de/faq/clipping-31684/ und das ist ne Producing/musikseite und keine Hifi esoterik page.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Willmehr, SonyXP, Mhalekith und eine weitere Person
Hm schade ... Für 200 / 250 Euro hätte ich Mal darüber nachgedacht, den Walkman zu kaufen (gerade die Akkulaufzeit ist ja gut und die MQA Fähigkeit spricht für das Teil), aber 400 Euro ist er dann doch zu teuer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Chuck-Boris und xybit
Üblicher Aufpreis weil Sony drauf steht und Walkman ist ja auch ein Begriff von Sony selbst wenn ich mich nicht irre. Und der hält sich schon Jahrzehnte. Für eingebildete Manager ein weiterer Grund den Preis schön oben zu halten...ist ja ein Walkman :p
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
  • Gefällt mir
Reaktionen: pcblizzard
Ich halte nichts von diesen fancy Audiophil-Formaten, ich höre ja schon kaum nen Unterschied zwischen CD RIPs als Flac und 320kbits MP3s. Daher reicht mir auch ein guter USB DAC an meinem Handy für's mobile Hören aus. Man kann sich mittlerweile auch einen brauchbaren EQ mit ner App basteln, das ist alles was mir ein dedizierter Player an Mehrwert hätte geben können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThunderbirdOP
Axxid schrieb:
Kaum eine Kundengruppe laesst sich melken wie der Audiophile. Laesst sich doch auch aus dem verlinkten Artikel rauslesen:
400€ sind natürlich eine Wahnsinnsinvestition für Musikgenuss unterwegs...

Man kann alternativ auch aufs Smartphone einen DAC stöpseln, hat dann aber den Kabelsalat dabei und das Handy hat ggfs. nicht (oder nicht leistbar) die Speicherkapazität, die so mancher gern hätte, der sich nicht nur auf Streaming verlassen will. Hier knallt man oben 512GB als microSD ein und hat seine Ruhe.

Diese Geräte sind halt nicht für den Peter Huber, der sich damit auf seiner 30-Minütigen Fahrt mit der S-Bahn durch die Stadt irgendeinen Krams von Youtube streamt, sondern für die Leute, die vielleicht auch daheim gerne mal hochwertige Kopfhörer einstecken und sich auf ihre Musik konzentrieren wollen. Dieses Ding kann sicher ohne Probleme einen Studio-KH mit hoher Impedanz antreiben, bei Handys kommt meistens nur ein leises Quaken raus.

Ich bin auch nicht die Zielgruppe für sowas, auch wenn hier ein Beoplay H95 hängt - aber für das letzte Bisschen Qualität auf den Komfort einer Funkverbindung verzichten will ich einfach nicht, weder daheim noch unterwegs. Die H95 sind sicher nix fürs Studio, aber klingen tun sie verdammt geil.
 
airwave schrieb:
Wie gesagt: Es geht nicht um die Frequenzen per se (das menschliche Gehör ist dafür einfach zu schlecht) ABER es geht um 16 vs 24 vs 48bit usw Dynamik.

Die ganzen Diskussion um 16 vs 24 Bit sind uralt, da mit der SACD schon 1999 ein Medium erschien, dass Musik in 24 Bit/96kHz bot. Für das Endprodukt ist es egal ob 16 Bit oder 24 Bit. Ich glaube, dass bis heute kein Stück auf einer Audio-CD erschienen ist, dass jemals die maximal mögliche Dynamik auch nur annähernd ausgenutzt hätte. In Blindtest schafft man es nicht mals mp3s mit 192 kbps vom Original zu unterscheiden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iSight2TheBlind, up.whatever und JackA
Micha785 schrieb:
Macht so ein Teil heutzutage überhaupt noch Sinn?
Alleine wenn man sich sowas fragt, dann macht es keinen Sinn, weil 1. die Kopfhörer fehlen werden und 2. auch das Quellmaterial.
Jeder der entsprechende Kopfhörer und Quellmaterial besitzt, der braucht sich die Sinnhaftigkeits-Frage garnicht erst stellen.

Zum Thema "audiophil" aber ein paar Worte, da einige nicht mal den Begriff erklären können. Audiophil zu sein bedeutet nichts Anderes als Musik zu genießen und dass so quellnah wie möglich. Es hat nichts mit der Dicke des Geldbeutels zu tun, denn audiophil zu hören, geht mit einer HIFI-Kette für <50€ und geht weiter bis 50000€ (Sennheiser Orpheus 2).
Und HIFI-Kopfhörer sind nicht automatisch schwer anzutreiben, ganz im Gegenteil, denn so ein <50 Ohm Tesla Kopfhörer für ~2500€ braucht nicht viel Leistung um auf Touren zu kommen. Es schadet aber nicht, eine Geringe Ausgangsimpedanz mit entsprechend gutem Quellmaterial zu haben, weiß nicht, ob das heutige Smartphones drauf haben.
 
ich kann mir so ein ding gut vorstellen um die alte mehrere gigabyte grosse mp3 Sammlung schnell rüberzuziehen und unkompliziert zu hören. Kein itunes kein Beinbruch mit zugepflasterten werbeapps, kein kauf der zusätzlichen Software zum Abspielen. Kein Gefrickel etc. Da ist halt wahrscheinlich eine gute offline Abspielsoftware schon mit dabei.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: coasterblog
reobase schrieb:
Die ganzen Diskussion um 16 vs 24 Bit sind uralt, da mit der SACD schon 1999 ein Medium erschien, dass Musik in 24 Bit/96kHz bot. Für das Endprodukt ist es egal ob 16 Bit oder 24 Bit. Ich glaube, dass bis heute kein Stück auf einer Audio-CD erschienen ist, dass jemals die maximal mögliche Dynamik auch nur annähernd ausgenutzt hätte. In Blindtest schafft man es nicht mals mp3s mit 192 kbps vom Original zu unterscheiden.
Nochmal meinen Kommentar lesen.

Es geht ums Clipping und den Dynamikumfang.
Mit 16bit fängt das Clipping bei -96dB an, d.h. wenn ein Drummer wie blöde auf dem Schalgzeug rumklomppt hast du bei deiner 16bit aufnahme nur Rauschen.
24bit ist bei -144dB schluss, daher nimmt man mit 32bit float auf, dabei hast du dann +/- 1258dB die du dann signied also -764dB und +764dB definieren kannst.

hast du einen fertig gemasterten track der mit 32bit float aufgenommen ist und schiebst denn zu spotify, samplen die runter auf 16 oder 24bit, dabei gehen schonmal alle frequenzinformationen seitens der 24bit verloren (also alles was lauter als 144dB ist).

damit der track aber sich im loudness-war durchsetzen kann, werden dann von spotify freuqenzen weggeschnitten, damit man die lautstärke um x dB anheben kann OHNE zu clippen.

Es geht nicht um primär 16 vs 24 vs 32bit loat, sondern um die gesamte prozesskette der streaminganbieter.
hast du eine CD mit 16bit die NICHT am loudnesswar teilnimmt, dann hast du das thema nicht.
ich habe aber explizit von streamin gesprochen und auch deswegen das Plugin für die DAWs verlinkt.

Du hast meinen Kommentar nicht gelesen oder nicht verstanden.
 
airwave schrieb:
Mit 16bit fängt das Clipping bei -96dB an, d.h. wenn ein Drummer wie blöde auf dem Schalgzeug rumklomppt hast du bei deiner 16bit aufnahme nur Rauschen.
Wie kommst Du darauf? Wozu gibt es am Mischpult Auststeuerungsregler? Es geht um Dynamik, nicht um absolute Lautheit.
 
Mathematik:
"Die Samplingtiefe bestimmt den Dynamikumfang des Signals."

"8-, 16- und 24-bit-Samples sind häufig vorzeichenbehaftete Ganzzahltypen, 32-bit-Samples kommen in Studioumgebungen auch als IEEE-Gleitkommazahlen vor. Ein Über- oder Unterschreiten der zugehörigen Wertebereiche führt bei Ganzzahl-Arithmetik zum Über- oder Unterlauf. Eine leichte Lautstärkenerhöhung am oberen Ende des möglichen Pegels resultiert daher nicht in noch lauteren Tönen, sondern wird zyklisch auf das untere Ende des Wertebereichs abgebildet. Dadurch müsste der Lautsprecher von der maximalen Auslenkung blitzartig zur maximalen entgegengesetzten Position schwingen, was vom Zuhörer als extreme Verzerrung wahrgenommen wird. Um diese zu verhindern, wird häufig (in AD-Wandlern generell) der Über-/Unterlauf durch eine Sättigungsfunktion (Clipping) ersetzt."

https://de.wikipedia.org/wiki/Samplingtiefe

Edit: Wie gesagt: Ich bin weißgott kein Freund von Hifi esoterik (geh mir weg mit goldenen kabeln und so nem müll, sondern z.b. einfach dreiadrige balanced kabel mit z.b. xlr stecker für einen bruchteil der esoterik schwachsinnskabel) aber es gibt nunmal physikalische grundsätze und diese gelten nunmal auch für sound und einen typenüberlauf oder eben massiv beschinttene frequenzen IM ZUGE des loudnesswars sind nunmal hörbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben