News macOS 26 Tahoe: iPhone-Mirroring und Liveaktivitäten kommen nicht in die EU

Tici schrieb:
wenn Apple sich eben auf den Erfolg ausruhen kann weil Konkurrenz XY ja sowieso keinen auf die API/Funktion XY hat.

Xcode ist für jeden der es nutzen möchte verfügbar.


Tici schrieb:
Ich bin auf ein Fitnesstracker angewiesen bzw. möchte das nicht mehr missen. Als Apple Nutzer bleibt mir de facto nur die hässliche, viereckige Apple Watch da ich sonst kaum was mit der Uhr machen kann.
Das ist Blödsinn, sorry. Sagt dir ein Garmin Fenix Nutzer, seit 10 Jahren.
 
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Ich kann den Sinn hinter dem DMA schon nachvollziehen aber was bringt mir das jetzt als Nutzer? In der Realität nichts. Habe ich irgendeinen Vorteil? Nein, im Gegenteil - mir fehlen dann Funktionen. Wenn jetzt auch noch Airdrop abgeschaltet wird in der EU, dann bleibt nicht mehr viel. Ich habe ehrlich gesagt wenig Lust mir ein Android Smartphone zu holen aber wenn wir in Zukunft den Chinesen unser Geld und unsere Daten geben sollen weil das EU-Wille ist...

Ja das ist übertrieben, aber trotzdem, hat der DMA irgendeinen sinnvollen Nutzen für die Bürger in der EU bislang gebracht? Man sieht ja, dass die Firmen anstatt zu kooperieren sich dann lieber aus dem Markt zurückziehen. Den besetzen dann andere Handelspartner die noch nicht drunter fallen. Innovation und Produkte aus der EU gibt es ja nicht wirklich - zumindest was Hardware angeht. Bei Software und Cloud etc. tut sich zum Glück einiges, ich kann nur https://european-alternatives.eu/ empfehlen - da mal reinschauen.

Trotzdem ist es nervig wenn jetzt Funktionen entweder deaktiviert werden oder gar nicht kommen. Geht das dann so lange weiter bis die Hardware von Apple unnutzbar ist innerhalb der EU?
Ergänzung ()

linom1 schrieb:
Mirroring ging über Monate, scheinbar jedoch aktuell nicht mehr.
Die App "iPhone-Synchronisierung" ist noch da
Habe ich erst neulich verwendet als ich im Urlaub in Thailand war, jetzt zurück in DE lässt es sich nicht mehr starten. Das ist ja echt zum kotzen.
 
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Falc410 schrieb:
Man sieht ja, dass die Firmen anstatt zu kooperieren sich dann lieber aus dem Markt zurückziehen.
Wo siehst du das sich Firmen vom Markt zurückziehen?

Ich sehe höchstens, das Apple wenige ausgewählte Funktionen zurückhällt um auf Kosten des Nutzers politischen Druck auszuüben.
Hier einfach eingnicken wäre offensichtlich das dümmste was man machen kann.

Edit: Schau dir z.B. an, wie Apple in Indonesien angekrochen gekomme ist.
https://www.computerbase.de/news/sm...ndonesien-nun-1-milliarde-us-dollar-an.90524/

Einfach nicht von Bigtech verarschen lassen!
 
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AuScH schrieb:
kann ich das dank der EU aber nicht, weil die der Meinung sind besser zu wissen was ich machen möchte, mit welchen Geräten und unter welchen Bedingungen.
Dann geh halt in einen Teil der Welt wo das anders ist. Niemand zwingt dich hier zu bleiben.
 
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darth_mickrig schrieb:
In Kombination mit den Strafzahlungen für DMA-Verstöße wäre ich da sehr vorsichtig, was ich da in der EU mache. Lieber zu vorsichtig agieren und Funktionen nicht aktivieren, anstatt mit Strafen überzogen zu werden.
man könnte natürlich auch einfach das feature bzw. die schnittstelle dokumentieren, so dass andere das auch benutzen können und damit allen kunden gleichzeitig das komplette featureset anbieten anstatt einzelne märkte auszuklammern. was hätte jetzt mehr aufwand erzeugt? extra-releases für die eu zu machen und eine horde anwälte beschäftigen oder irgendwo ein pdf ablegen?

mit android-geräten geht das problemlos, aber bei apple ist das wieder geheime schwarze magie?
 
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Falc410 schrieb:
Ja das ist übertrieben, aber trotzdem, hat der DMA irgendeinen sinnvollen Nutzen für die Bürger in der EU bislang gebracht?
Alternative App Stores sind im Aufbau.
 
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junge junge der übertribene hass bzw abneigung gegen die eu , seit lieber froh das ihr in der eu lebt wo nicht alles akzeptiert wird was einen die industrie versucht reinzuwürgen .... man muss nicht alles gut finden aber dank sowas wie die eu kann die industrie nicht mit dem endkunden machen was sie will .... natürlich schißt man gelegentlich über das ziel hinaus aber nicht so das es einen wirklich schädigt
 
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Seltsam, dass man bei Apple nicht auf die Idee kommt, einfach mal bei "der EU" nachzufragen.
 
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Was spricht denn dagegen, auf die EU zu pfeiffen und das Konto auf Schweiz umzustellen? Ist ja auch deutsch
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich sehe höchstens, das Apple wenige ausgewählte Funktionen zurückhällt um auf Kosten des Nutzers politischen Druck auszuüben.
Die werden einknicken, spätestens wenn seit Jahren vorhandene Funktionen entfernt werden und das ist nicht ausgeschlossen (AirDrop, HandOff, Sidecar, etc.)
Viele Parlamentarier nutzen iPhones, die werden sich grämen.
Man kann schon fast meinen, das EU-Parlament will das iPhone per Zwang öffnen, um seine Untertanen mit selbst entwickelten Schrott-Apps und Wallets für Ausweis-, Gesundheits- und sonstige Dokumente besser überw umsorgen zu können. Ich erinnere an die tolle Corona Warn App (ein deutsches und kein EU-Produkt), über 200.000.000 EUR für Entwicklung und Betrieb (3 Jahre), am Ende für nichts zu gebrauchen. Nutzen nahe null. Vor 2 Jahren aus allen App Stores entfernt.

NJay schrieb:
Alternative App Stores sind im Aufbau.
Die dir nichts bringen, wenn dort nicht die gleiche Vielfalt geboten ist, wie im Original App Store. Auch die Alternativen werden für die Anbieter von Apps nicht kostenlos sein. Am Ende sind die (Gesamt)Kosten für den Anbieter vielleicht sogar höher, weil man zusätzlich zur Alternative auch auf den originalen Store angewiesen ist, um ausreichende Reichweite zu erlangen. Oder man spart sich die Alternative, beißt in den sauren Apfel und nimmt den Store mit der größten Reichweite, den originalen App Store. Was das Argument der EU, es bringt Vielfalt und Auswahl, ins Gegenteil verkehrt.
Wir müssen abwarten wie sich das entwickelt, aktuell überwiegen für mich persönlich die Nachteile. Diese sind real und existent, indem ich meine Geräte nicht in gleichem Umfang und gleicher Weise, wie der Rest der Welt benutzen kann.

Stanzlinger schrieb:
Was spricht denn dagegen, auf die EU zu pfeiffen und das Konto auf Schweiz umzustellen? Ist ja auch deutsch
Es ist nicht mit einem Umstellen getan. Es muss eine neue (schweizer) ID erstellt werden. Das bedeutet, alle Käufe der alten ID kannst du auf der neuen noch einmal tätigen, brauchst du die Apps, Filme, Musik, usw.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Es ist nicht mit einem Umstellen getan. Es muss eine neue (schweizer) ID erstellt werden. Das bedeutet alle Käufe der alten ID kannst du auf der neuen noch einmal tätigen, brauchst du die Apps, Filme, Musik, usw.
Man kann die nicht ändern? Umziehen ist für Apple also weltfremd? Da sollte die EU mal eingreifen und Apple bestrafen!
 
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@Stanzlinger
Natürlich kannst du das, es ändert aber nichts. Verlässt du die EU, kannst du die Funktionen auch mit einer EU-Apple ID benutzen. Es geht aber darum, eine in der EU nicht verfügbare Funktion in der EU zu benutzen und das geht nur mit einer Nicht-EU-Apple ID. Jetzt verstanden?
 
Termy schrieb:
Ganz, ganz billiger Versuch, Stimmung gegen die EU zu schüren. Widerlich....
Und es ist erschreckend, wie viele hier auf die Apple Propaganda anspringen und Nutzerfreundlichkeit ablehnen.

"Gut" erzogen worden.
futzi schrieb:
Deren Auffassung von Meinungsfreiheit ist unter aller Sau und zutiefst verachtenswert
Bitte ein Beispiel. Ich habe noch nie mitbekommen, dass die EU meine oder andere Meinungen einschränkt.
 
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Läuft über Geoblocking und nicht über IDs. Bringt also nichts. Mit einer in Deutschland eingerichteten ID kannst Du im nicht EU Ausland iPhone Mirroring benutzen.
 
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Ist schon irgendwo nachvollziehbar. Aber ich kann damit leben und bevorzuge eine EU, die den Herstellern nicht immer und überall freie Hand lässt. Da verzichte ich dann gerne auf die eine oder andere Spielerei, wenn es im Gegenzug so Dinge wie Datenschutz und Wettbewerb gibt. So oft es auch gepredigt wird, der Markt hat sich noch nie selbst reguliert.

Aber ich hab auch leicht reden. Hab gar kein iPhone. =D
 
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Dr. MaRV schrieb:
Die dir nichts bringen, wenn dort nicht die gleiche Vielfalt geboten ist, wie im Original App Store. Auch die Alternativen werden für die Anbieter von Apps nicht kostenlos sein. Am Ende sind die (Gesamt)Kosten für den Anbieter vielleicht sogar höher, weil man zusätzlich zur Alternative auch auf den originalen Store angewiesen ist, um ausreichende Reichweite zu erlangen. Oder man spart sich die Alternative, beißt in den sauren Apfel und nimmt den Store mit der größten Reichweite, den originalen App Store. Was das Argument der EU, es bringt Vielfalt und Auswahl, ins Gegenteil verkehrt.
Komisch, warum gibt es dann bei Android Stores mit Apps, die ich im play Store nicht gibt UND diese sind sogar kostenlos? https://f-droid.org/

Das Ökosystem muss sich erst noch entwickeln, Apple stellt sich auch immer noch etwas Quer und die EU hat schon angekündigt, dass die aktuellen Änderungen von Apple nicht weit genug gehen.
 
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Blutschlumpf schrieb:
Omg bist du naiv.
Warum muss mein Gas-Grundversorger anderen Anbietern Zugang gewähren, ist doch sein Netz, ich finde der sollte da machen können as er möchte.
Und wenn er dir dann sagt Gas kostet jetzt 5 Euro pro kWh: Es zwingt dich ja keiner dazu deine Bude zu heizen, dann lass es halt.

Zu sagen, dass das ein Vergleich von Äpfeln und Birnen ist, wäre da aber noch nett ausgedrückt …
Ein quasi lebenswichtiges Grundbedürfnis, an der Stelle auch nicht ersetzbar, mit einem Smartphone-Betriebssystem zu vergleichen kommt der Bedeutung ja nicht mal im Ansatz nahe.
Der dazu passendere Vergleich wäre, wenn der Smartphonehersteller Dir den Netzbetrieber vorschreibt oder Dein Autohersteller die Tankstellenkette.

Blutschlumpf schrieb:
Der Smartphonemarkt (bzw. die Plattformen darunter) ist ein Duopol aus 2 Anbietern.

Ja das muss man definitiv trennen. Das entscheidende ist das Betriebssystem.

Blutschlumpf schrieb:
Apple und Google sollte noch viel krasser in die Magel genommen werden.

Ich bin der Meinung, dass grundsätzliche produktdefinierende Eigenschaften offen sein müssen, also das z.B. der Smartphonehersteller nicht vorschreiben kann, welches Netz ich nutze. Aber das rein dem Komfort dienende Features auch beschränkt sein dürfen, das dient natürlich dem Anreiz weitere Produkte desselben Herstellers zu kaufen. Völlig verständlich, er hat ja auch den Aufwand diese Komfortfunktion zu entwickeln. Darunter fällt für mich beispielsweise die vereinfachte Kopplung von AirPods, das ist nur Komfort. Trotzdem kann ich beliebige Bluetooth-Kopfhörer anderer Anbieter nutzen.

Ist es nicht auch so, dass man bei Samsung die Smartwatch auch nur mit einem Samsung-Smartphone voll nutzen kann und auch Vorteile bei der geräteübergreifenden Nutzung hat, wenn man alles von denen hat? Bin aus dem Android-Markt einige Zeit raus, aber hab sowas im Hinterkopf.

Und manchmal führt die Freigabeerzwingung der EU dann auch zu Nachteilen. Jetzt muss Apple die Walletfunktion öffnen, die Folge wird sein, dass Nutzer mehrerer Karten doch in Zukunft dann nicht mehr bequem alles in ApplePay haben sondern jeder Anbieter eine eigene Wallet anbietet, man könnte sonst doch weniger Daten erheben … und da traue ich z.B Apple wesentlich mehr als Paypal&Co.
 
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Falc410 schrieb:
Ich kann den Sinn hinter dem DMA schon nachvollziehen aber was bringt mir das jetzt als Nutzer?
Neben den bereits erwähnten alternativen Appstores sollen auch die Schnittstellen geöffnet werden.
Konkret geht es darum, dass etwa andere Smartwatches die auf dem iPhone eingehenden Mitteilungen erhalten und diese beantworten können.

Zudem sollen die Begleit-Apps anderer Hersteller auf dem iPhone länger im Hintergrund laufen dürfen, um etwa aktuelle Daten abzufragen und auf das Accessoire zu übertragen. Obendrein muss Apple WLAN-Direktverbindungen ermöglichen, ebenso wie eine komfortable Übertragung von WLAN-Passwörtern. Auch die Einrichtung solcher "Fremd"-Accessoires soll ähnlich komfortabel werden, wie Nutzer es von Apple-Geräten gewohnt sind.

Im Bereich Media-Casting – dem Streaming von Inhalten von einem Gerät auf ein anderes – muss Apple auf iPhones für eine bessere Interoperabilität sorgen, ebenso wie beim Austausch von Zahlungsinformationen per NFC. Das von AirPods vertraute bequeme Audio-Switching zwischen Geräten steht damit künftig offensichtlich auch anderen Kopfhörerherstellern offen.

So wird z.B. mit iOS 26 ein Peer-to-Peer-WLAN (Wi-Fi Aware) integriert.
Apps können WLAN-Direktverbindungen aufbauen, auch zu Android und Accessoires, und soll als AirDrop Alternative dienen.
 
Tici schrieb:
Das ist schon witzig, wie Apple versucht die Leute gegen die EU aufzuhetzen und kaum jemand bis auf paar Fanatiker (z.B. auf Macrumors) springen drauf an.
Wir leben halt leider in Zeiten wo sehr viele denken, dass Unternehmen und Marken die sie konsumieren auch ihre Freunde sind. Bei vielen sind diese Marken und Unternehmen schon Teil ihrer Identität und Kritik an den Unternehmen kommt dann oft gleich einer Kritik der Persönlichkeit der betreffenden Leute.
 
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