Mainboard-Zusammenbau / Wärmeleitpaste

A

Anonymous9

Gast
*UPDATE* Mainboard-Zusammenbau / Wärmeleitpaste

Hallo Leute,

wie in meinem ersten Thread schon gesagt ist es lange her das ich mal was zusammengebaut habe und muss daher fragen.
Ich baue gerade den Macho-Kühler den CPU und das Mainboard zusammen für welches morgen das Gehäuse kommt, daher habe ich keinen Stress und genug Zeit

Nun habe ich soviel über Wärmeleitpaste gesehen gelesen und und und....Was ist nun ich verwirrt ob zu viel Zeug drauf ist oder zu wenig....
In der Anleitung vom Kühler steht, dass man auf den CPU und auf den Kühler nen bissl Paste auftragen soll...

Hier mal die Bilder:

IMG_20130830_173157.jpg

IMG_20130830_173210.jpg

1. Ist das zu viel?
2. Ist das sehr schlimm, wenn da nen mm neben ging an der CPU? Das sieht man auf dem einen Bild. Ganz leicht.

Hoffe ihr könnt mir helfen, weil dann mache ich wieder alles ab und sauber...

Gruß
priest
 
Zuletzt bearbeitet:

LinuxMcBook

Banned
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
4.595
Ja bisschen viel. Außerdem ist auf dem Kühlkörper ja überall Paste und nicht an der Kontaktfläche.

Ich mache das eigentlich immer so, dass ich auf die Mitte der CPU einen Erbsen, bzw. eher Softair-Kügelchen großen Klecks mache und dann den Kühler rauf schraube.
 

t-6

Admiral
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
8.019
Ich mache das eigentlich immer so, dass ich auf die Mitte der CPU einen Erbsen, bzw. eher Softair-Kügelchen großen Klecks mache und dann den Kühler rauf schraube.
Das. Die Verstreichmethode ist veraltet. Eher holt man sich noch Lufteinschlüsse rein, die den Wärmeübergang erschweren.
Ein Punkt in der Mitte der CPU wird durch den Anpressdruck des Kühlers genau richtig verteilt.

Auf den Beispielbildern sieht man auch wunderschön, dass der Kühler nicht wirklich guten Kontakt zur CPU hatte. An einigen Stellen sieht man noch die verstrichene aber unberührte Paste.
 
Zuletzt bearbeitet:

AdoK

Moderator
Teammitglied
Dabei seit
Feb. 2004
Beiträge
53.128
hauchdünn auf die CPU bzw. dem Heatspreader auftragen. Ich nehme dafür eine ausrangierte ec-/ Kredit-/ Krankenkassenkarte und ziehe die aufgetragene WLP so weit ab, dass ich noch die Beschriftung auf dem Heatspreader erkennen (lesen) kann.
 

Eisbrecher99

Commodore
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
4.301
Wenn man nach diesen komischen Anleitungen geht, kommt defintiv zu viel Wäremleitpaste dazwischen. Ich verstehe denn Sinn auch nicht, beide Komponenten zu beschmieren, zumal die Kontaktfläche des Kühlers größer als die des CPU-Headspreader ist. oO
 

t-6

Admiral
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
8.019

Moselbär

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
30.278
Kann normal nix passieren.

Putz halt vorsichtig mit einem Tüchlein ab - achte drauf dass es nicht fusselt - und machst halt etwas weniger neu drauf.
 

AdoK

Moderator
Teammitglied
Dabei seit
Feb. 2004
Beiträge
53.128
Ich habe bisher nur dann auf die Kühlerfläche aufgetragen, wenn die wirklich richtig tiefe Rillen haben/ hatten oder die das Direct-Touch-Verfahren für die Fläche anwenden.
Bei den richtig schön glatt geschliffenen und fein säuberlich polierten habe ich noch nie was an WLP aufgetragen.
 

Kowa

Commander
Dabei seit
Dez. 2008
Beiträge
3.070
Das Zeug auf den Fotos sieht aus wie die ganz billige weiße Silikonpaste. Ist das Zeug weiß (schwer zu erkennen).?
Ergänzung ()

WLP soll ja nur die Rillen und mikroskopischen Unebenheiten schließen. Warum viele Kühler diese feinen Rillen eingefräst haben und die CPUs rau sind, erschließt sich mir nicht.

Ein Enthusiast poliert beide Flächen zu einem Spiegel, das haftet dann regelrecht aneinander durch die pure Adhäsion. Dann braucht man entsprechend nur einen Hauch von WLP.
Ergänzung ()

Wenn das die weiße Schmiere ist, dann muß man besonders vorsichtig sein bei einer Überdosis. Das Zeug wird bei Hitze flüssig und läuft dann später den Sockel runter. Soweit ich weiß ist es aber isolierend.
Da es ohnehin die schlechtesten Eigenschaften hat verwendet es niemand mehr bei einer CPU.

Das übliche graue Silberoxid oder Aluoxid trocknet eher fest.

Ein schwieriges Verfahren mit guter Wirkung ist Feuerzeugbenzin. Selbst getrocknete WLP wird schlagartig flüssig wie Wasser (deshalb ist Umsicht und Geschick gefragt). Das hinterläßt eine ganz hauchdünne Haut, das zieht in kleinste Poren und Rillen (Ich meine mit Benzin verdünnte graue Paste).
 
Zuletzt bearbeitet:

KnolleJupp

Fleet Admiral
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
14.960
Immer noch zu viel. Hälfe davon wär OK, ehr noch weniger.

Wobei ich die WLP auch immer dünn auf der CPU verteile. Aber da hat jeder sein Geheimrezept und nur das ist "richtig"...
 
Zuletzt bearbeitet:

Krautmaster

Fleet Admiral
Dabei seit
Feb. 2007
Beiträge
22.153
hihi ;)

als Referenz nehm ich jetzt einfach mal den Kopf einer kleinen Stecknadel, mehr muss es nicht sein, im Gegenteil

http://www.youtube.com/watch?v=eaR1FCwSlGE

und das is schon fast etwas viel, er kann da nicht den Druck aufbringen wie bei ner echten Montage
 

KnolleJupp

Fleet Admiral
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
14.960
Ohne Wärmeleitpaste ist die Wäremübertragung an den Kühler am besten! Allerdings nur dann, wenn der Kühler absolut plan auf der CPU aufliegt.
Da aber die CPU-Oberfläche und die Kühler-Unterseite nie absolut perfekt gefertigt ist, kommt die Paste ins Spiel. Diese soll die Unebenheiten auffüllen und so die Kontaktfläche vergrößern. Zu viel Paste behindert die Wämeübertragung. Daher polieren die richtigen Cracks die CPU noch zusätzlich.

Perfekt wäre es einen kleinen Klecks Paste auf der CPU zu verteilen und dann mit einem Spachtel (ec-Karte o.Ä.) alles Überschüssige wieder abzutragen. Das selbe kannst du mit der Kühlerunterseite machen. Danach sollte nicht zu viel und nicht zu wenig Paste da sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kowa

Commander
Dabei seit
Dez. 2008
Beiträge
3.070
Irgendwie sehen die Fotos seltsam aus. Als ob auf der CPU bereits eine graue Schicht drauf ist und nur diese weiße Paste zusätzlich ist.
 
Top