max. Leistungsabgabe von MBs onboardsound

Nein, Wechselspannung zeichnet sich ja gerade durch den "Wechsel" zwischen positiv und negativ aus. "Negative Flächen" ist nicht wirklich korrekt, ich meinte halt den verlauf der Kurve bei negativer Spannung.

Wenn du ein Rechtecksignal in seine Einzelschwingungen zerlegst wirst du eine Reihe von Sinussignalen die übereinander gelagert sind bekommen. Da ist keine Gleichspannung beteiligt. Gleichspannungsanteil hast du nur wenn positiver und negativer Verlauf nicht identisch sind. Wenn du ein 1kHz Rechtecksignal durch einen 1kHz Tiefpass-Filter jagst erhältst du einen 1kHz Sinus.
 
Mein Problem hat sich gerade von alleine geklärt.

Ich betrachtete nur den "Stillstand" des Chassis über die Dauer des abgeschnittenen Signals, unter Vernachlässigung etwaiger Überschwinger, da ich mir ja die Leistung über diese Dauer anschauen wollte. Wie du schon geschrieben hast, ist über die gesamte Periodendauer selbstverständlich der DC-Anteil praktisch Null oder bei einem schlechten Verstärker trotzdem noch vernachlässigbar klein.

Die Oberschwingungen sind jedenfalls nicht für eine thermische Überlastung eines Chassis verantwortlich, weshalb ich sie nicht betrachte. Der Stillstand (über die Dauer des Stillstandes entsprechend analog DC-Leistung) dürfte aber auch nicht dafür sorgen, es sei denn, wir gehen mit Frequenzen gegen Null ran (die Betrachtung macht wohl keinen Sinn). Schließlich bewegt sich die Spule immer noch.

Von daher - vergessen wir meinen Gedankendrift einfach :)
 
Eine Frequenz gegen Null wäre dann ja tatsächlich Gleichstrom ;-)

Ich hab aber auch n bissl gebraucht bis ich das verstanden hab. Das Mit der Gleichspannung beim Übersteuern ist ein weit verbreiteter Irrtum weil er Oberflächlich erst mal logisch erscheinen mag.
 
Naja - bei 10Hz könnte das dann vielleicht relevant werden. So gesehen müsste man, um dort über einen größeren Teil der Periodendauer einen "konstanten" (ja, ich weiß ;) ) Wert zu bekommen, schon ziemlich unbrauchbare Equalizereinstellungen verwenden.

Ich glaub fast, das größere Problem besteht darin, dass die Schwingspule nicht mehr ordentlich geführt wird und es einen Kurzen gibt. (oder ist das auch ein Mythos? :D )
 
Ein clippender 10 Hz Sinus wird mit 30, 50, 70, 90, 110, ... Hz Oberwellen überlagert, DC ist nicht dabei.

Was EQs nun damit zu tun haben sollen, bzw. worauf du hinaus möchtest weiß ich nicht genau. Die Schwingspule wird nicht mehr ordentlich geführt und es gibt einen Kurzen ... hä?
 
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